Nachruf für einen tollen Schauspieler: Dieter Pfaff ist tot

Gerade habe ich bei Stern die Nachricht gelesen, dass Dieter Pfaff heute im Alter von 65 Jahren  verstorben ist. Es war gelinde gesagt ein Schock für mich. Dieter Pfaff war ein großartiger Schauspieler  – viele kennen ihn als „Der Dicke“ und aus den Anfängen des Tatorts. 

Ich selber liebe den dicken Psychologen und Psychotherapeuten Dr. Maximilian Bloch, der seit 2002 auf sehr einfühlsame Art mit den großen und kleinen Problemen seiner Patienten umzugehen wusste.

Vor allem die oftmals sehr unkonventionellen Behandlungsmethoden machten ihn mir symapthisch, auch wenn dies in der Realität niemals möglich gewesen wäre. Toll zu sehen ist sein Ringen für den Patienten um ihm wirklich helfen zu können.

Im Jahr 2012 ist Dieter Pfaff an Lungenkrebs erkrankt. Er blickte auf eine große schauspielerische Karriere zurück. Schade, dass es nun keine Fortsetzungen von Bloch mehr gibt, es war wirklich jedes Mal ein Erlebnis.

Danke, Dieter Pfaff, für die vielen heiteren und nachdenklichen Momente, die du mir geschenkt hast. 

Manuela D.

Mein Alex fehlt mir

Nach längerer Zeit waren Alex und ich wieder einmal geschäftlich unterwegs. Das an sich ist nichts Besonderes. Was ich noch nie mochte ist die Tatsache, dass wir getrennt unterwegs waren. Er an einem Ende der Republik, ich am anderen.

So tauschten wir uns heute morgen per Telefon, über die letzte Nacht, aus: Wie hast du geschlafen? Nicht gut,….

Manchmal liegt es am Verkehr, der durchs Hotel fährt, durch manche Hotelzimmer fahren nicht nur Autos und LKW’s sondern ganze Bahnlinien führen hindurch. Während bei Autos meistens eine Art kontinuierlicher Verkehrsstrom entsteht, sind Züge immer einzeln unterwegs und lassen sich nicht so einfach vom Gehirn rausfiltern. Steht man am nächsten Morgen auf, dann fühlt man sich platt wie der Untergrund, über den diese Verkehrsmittel unterwegs waren.

Was ich aber am schlimmsten empfinde, ist die Abwesenheit meines Alex. Kein Arm zum Anlehnen, keiner, der meine kalten Füße wärmt. Egal, wie sehr ich diese im Bett tastend nach meinem Alex positioniere, das Gegenüber fehlt. Es fehlt der abendliche Austausch, mit der Reflektion auf den abgelaufenen Tag. Wir merken, dass kein Telefon diesen persönlichen Austausch ersetzen kann.

So bleibt die Schlussfolgerung auch nach 10 Jahren Ehe immer noch die Gleiche: Mein Alex fehlt mir! Um so mehr freue ich mich auf ihn und zu Hause. Deshalb wird es ein guter Tag werden. Das wünsche ich dir auch!

Unser Brautpaar zur Landshuter Hochzeit

Dieses Jahr ist wieder Ausnahmezustand in Landshut. Die Landshuter Hochzeit ist vom 28. Juni bis 21. Juli. Gestern wurde das großen Geheimnisse gelüftet und das Brautpaar der Öffentlichkeit vorgestellt.

Veronika Härtl und Ferdinand Schoßer übernehmen die Rolle des Brautpaares der diesjährigen 40. „Landshuter Hochzeit 1475“. Beide sind, anders ist es nicht möglich, echte Landshuter Kinder.

Die Rolle der Braut „Hedwig von Polen“ wird dieses Jahr von Veronika Härtl gespielt. Sie wurde am 20. August 1992 in Landshut geboren und verbrachte hier ihre Kindheit und Jugend. Inzwischen studiert sie in Regensburg Philosophie und Kulturwissenschaften.
Die Rolle des Bräutigam „Herzog Georg der Reiche“ wird dieses Jahr von Ferdinand Schoßer gespielt. Er kam am 29. Oktober 1991 in Landshut zur Welt. Nach dem Abitur ist auch er an der Universität Regensburg zum Architekturstudium.

Die Aufführung der Landshuter Hochzeit 1475 ist in der rund 65.400-Einwohner-Stadt Landshut (niederbayerische Regierungshauptstadt) die Bürgerinitiative schlechthin. Unvergleichlich ist die Landshuter Hochzeit durch ihren unablässigen Einsatz für höchste Authentizität. Heute lassen sich die Gäste begeistert in ein Fest entführen, das durch seine historische Treue längst zum Dokumentarspiel geworden ist. Die gotische Stadt mit Bürgerhäusern, Burg und Hochzeitskirche bildet dazu einen sehr schönen Hintergrund.

Unser ökologischer Handabdruck

Gestern habe ich das erste Mal von unserem ökologischen Handabdruck gelesen und musste Google zum Unterschied zwischen ökologischen Hand- und Fußabdruck befragen.

Bis dahin kannte ich nur unseren ökologischen Fußabdruck, also das was wir verbrauchen. Nach der bei wikipedia stehenden Definition gehört alles zum ökologischen Fußabdruck was benötigt wird um Lebensstil und Standard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Flächen, die für Nahrung, Kleidung, Energie, Entsorgung, Recycling, etc. benötigt werden.

Der ökologische Handabdruck ist die Folge aus den Erkenntnissen zum Fußabdruck. Nur wenn wir mit unseren Händen handeln, können wir an dem Fußabdruck etwas ändern. Alex Steffen schreibt dazu: „Unser Ziel ist es, unsere negative Beeinflussung der Erde innerhalb der uns gegebenen Lebensspanne auf Null herunterzufahren.“

Als Alex und ich so zusammen saßen, fragten wir uns, was wohl unser ökologischer Handabdruck ist. Wie sieht es mit dir aus? Im Grunde ist der Ansatz: verbrauche nicht mehr als du hast, logisch. Doch immer wieder hören wir in unserem Alltag, dass Kredite einfach zu bekommen sind. Warum soll das also in der Ökologie nicht auch gelten?

Die Vorderung nach einem Hinterfragen unseres Handelns ist berechtigt. Ich möchte sogar weitergehen und sagen, es ist an der Zeit. Erst wenn wir selbst bei uns anfangen und einen ökologischen Handabdruck anstreben, können wir von Anderen das gleiche erwarten.

 

Marketing bei Rewe oder die Sache mit der Kundenumfrage

Gerade habe ich an einer Kundenumfrage in „meinem“ Rewe-Markt teilgenommen. Recht schnell wurde mir beim Beantworten der Fragen klar, dass ein weiterer Blog zum Marketing von Rewe fällig ist.

Im Grunde wurde ich gefragt, wie mir mein Rewe gefällt. Bei den Antworten konnte ich zwischen 4 Kategorien wählen. Die Fragen gingen vom Gesamteindruck bis hin zu speziellen Bereichen wie der Käsetheke. Weil die Fragen keine Texte zuließen, geschweige denn Vorschläge vorgesehen waren, möchte ich meine Anmerkungen auf diesem Wege bringen.

Hallo Rewe, ich wünsche mir mehr Individualität der einzelnen Märkte. Eine Antwort wie „das ist nicht im Sortimentskatalog“ mag zwar stimmen, bringt den Kunden auf der Suche nach dem Produkt aber nicht weiter. Es ist schön, wenn es regionale Produkte gibt. Viele Kunden würden diese sicher gerne kaufen, nicht nur ich.

Ich wünsche mir weniger Uniformität bei den Produkten. Klar, aus Optimierungsgründen ist die Gruppe der Hersteller in den letzten Jahren geschrumpft. Dieses Schrumpfen bringt etwas mehr Marge und verliert gelegentlich Kunden.

Alles in allem ist unser Rewe ein austauschbarer Lebensmittelladen. Preis, Sauberkeit und Freundlichkeit werden vom Kunden erwartet und sind kein Argument zur Kundenbindung. Kundenbindung entsteht durch anderes, z. B. Individualität.

Hallo Rewe, redet doch mal mit eurer für’s Marketing zuständigen Agentur. Und by the way: Vielleicht sollte die Agentur auch nochmal an ihrer Kundenumfrage arbeiten.

Empfehlung für: Schuld sind immer die anderen

 Seit gestern läuft der Film „Schuld sind immer die anderen“ in den deutschen Kinos.

Darin geht es um Ben, einen jugendlichen Straftäter. In „Schuld sind immer die anderen“ bekommt Ben im idyllisch gelegenen “Waldhaus” die einmalige Chance auf einen Neuanfang. Als einer von sieben jugendlichen Straftätern soll er in der familiären Gemeinschaft soziale Kompetenz erlernen und Geborgenheit erfahren. Doch als er auf seine Hausmutter Eva trifft, ist er geschockt: Sie ist eines seiner Opfer. Sein brutaler Überfall auf sie wurde nie aufgeklärt. Während Ben alles versucht, um in der Gruppe nicht aufzufallen, wächst in Eva der Verdacht. 

Nicht nur der Tagesspiegel ist voll des Lobes über „Schuld sind immer die anderen“: “Mit fast schon Shakespearescher Wucht und differenziertem Blick konfrontiert Lars-Gunnar Lotz in „Schuld sind immer die Anderen“ einen jugendlichen Straftäter in einem Projekt des offenen Strafvollzuges mit dem Opfer seiner Gewalttaten. Die Komplexität von Schuld und Vergebung wird hier sorgfältig ausgelotet und gleichzeitig der allzu oft mit Stereotypen belegte Berufsstand des Sozialarbeiters gründlich rehabilitiert.”

 „Schuld sind immer die anderen“ ist sicher keine leichte Kost. Der Film des 30- jährigen Lars-Gunnar Lotz über Schuld und Vergebung ist auf jeden Fall ansehenswert.

Empfehlung für: Schuld sind immer die anderen

 Seit gestern läuft der Film „Schuld sind immer die anderen“ in den deutschen Kinos.

Darin geht es um Ben, einen jugendlichen Straftäter. In „Schuld sind immer die anderen“ bekommt Ben im idyllisch gelegenen “Waldhaus” die einmalige Chance auf einen Neuanfang. Als einer von sieben jugendlichen Straftätern soll er in der familiären Gemeinschaft soziale Kompetenz erlernen und Geborgenheit erfahren. Doch als er auf seine Hausmutter Eva trifft, ist er geschockt: Sie ist eines seiner Opfer. Sein brutaler Überfall auf sie wurde nie aufgeklärt. Während Ben alles versucht, um in der Gruppe nicht aufzufallen, wächst in Eva der Verdacht. 

Nicht nur der Tagesspiegel ist voll des Lobes über „Schuld sind immer die anderen“: “Mit fast schon Shakespearescher Wucht und differenziertem Blick konfrontiert Lars-Gunnar Lotz in „Schuld sind immer die Anderen“ einen jugendlichen Straftäter in einem Projekt des offenen Strafvollzuges mit dem Opfer seiner Gewalttaten. Die Komplexität von Schuld und Vergebung wird hier sorgfältig ausgelotet und gleichzeitig der allzu oft mit Stereotypen belegte Berufsstand des Sozialarbeiters gründlich rehabilitiert.”

 „Schuld sind immer die anderen“ ist sicher keine leichte Kost. Der Film des 30- jährigen Lars-Gunnar Lotz über Schuld und Vergebung ist auf jeden Fall ansehenswert.

Umziehen

Bist du schon umgezogen? Laut Statistik ziehen in Deutschland jährlich etwa 10-11% der Menschen um. Das sind etwa 4 Millionen Einwohner.

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Die Gründe sind vielfältig. Am häufigsten wird umgezogen, um mit dem Partner zusammen zu wohnen, an zweiter Stelle steht der Beruf. Nur etwa 15 % der Umziehenden greifen dabei auf die Unterstützung einer Umzugsfirma zurück. Die meisten Menschen ziehen mit der Hilfe von Freunden, Nachbarn und Familie um. Meine bisherigen Umzüge waren genau so. Im Laufe der Jahre ist der Krempel aber etwas mehr  geworden und so gefällt mir der Gedanke professionelle Unterstützung zu bekommen gut.

Im allgemeinen sind die Kosten für die Umzugsfirma der Hinterungsgrund Nummer 1. Doch diese Betrachtung greift oft zu kurz.

Es gibt viele Gründe, die für eine Umzugsfirma sprechen:

  • Zeitmangel (Beruf, Familie etc. spannen zu sehr ein)
  • Krankheit oder Alter (Möbel können nicht mehr getragen werden)
  • fehlende eigene Motivation zu packen
  • Führerschein erlaubt keinen LKW
  • Versicherung und Ersatz bei Schaden
  • viele Erfahrungen der Firma in Bezug auf Menge und Transport

Letztlich ist das Beauftragen einer Firma mit deinem Umzug Vertrauenssache. Viele Umzugsunternehmen wollen das Geld in bar haben. Bei Kaiser-Umzüge hat mir gefallen, dass ich sofort per EC Karte zahlen kann. Inzwischen sind Umzugsunternehmen moderne und schnelle Logistiker geworden. Eine Anfrage lohnt sich auf jeden Fall.

Buchstaben bilden Worte und dann?

Worte bestehen aus Buchstaben. Unser Alphabet hat soweit ich mich noch richtig erinnere 26 Stück davon anzubieten. Werden Buchstaben aneinander gereiht entstehen Worte.

Es gibt kurze und einfache Worte, wie Ei oder sehr lange und komplizierte Worte wie Hoagneistnidei. Die Worte selbst sind neutral, doch unsere Assoziation machen sie zu etwas sehr Mmächtigen. Worte können töten und lieben, Worte streicheln uns, um sich im nächsten Moment als eine Waffe zu offenbaren. Nicht umsonst heißt es: „Reden ist silber, schweigen ist Gold.“

Wir alle gebrauchen jeden Tag viele Worte, ohne sie fehlt uns eines der wichtigsten Ausdrucksmittel. Warum nur ist es dann doch so schwer, die richtigen Buchstaben in der richtigen Weise aneinander zu reihen?

Wie ich auf diese Gedanken komme? Derzeit sitzen wir an einer Präsentation und suchen nach den Worten, die das ausdrücken sollen, was wir wollen. Ist ein Wurf gelungen und wir fragen unsere Umwelt, kommen ganz erstaunliche und unterschiedliche Antworten. So stellen wir fest, dass Worte mehr sind als nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben. Worte gestalten unser Leben. An uns selbst liegt es, wie wir sie verwenden.

 

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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