Soziale Netzwerke und was sie leisten

Soziale Netzwerke sind IN. Das hat auch die Bild-Redaktion gemerkt und sich des Themas Soziale Netzwerke angenommen.

Sie haben sich die Mühe gemacht und einige der Sozialen Netzwerke zusammen getragen. In Gruppen sortiert kam eine bunte Mischung zustande. Wie wäre es mit Tumblr und Xymble oder doch lieber buddycloud?

Wie Pilze sind sie in den letzten Jahren aus dem Boden geschoßen. Facebook war der Nährboden für sie. Jeder will es etwas anders machen. Doch am Ende sind alle sozialen Netzwerke nur soziale Netzwerke. Was nützt der beste gepostete Beitrag, wenn ihn keiner liest?

Wer das Wort sozial bei Netzwerk übersieht, versteht das Prinzip dahinter nicht. Menschen verknüpfen sich, weil sie in Beziehung miteinander stehen (wollen). Soziale Netzwerke helfen Brücken zu schlagen und Verbindungen zu halten. Bei Business-Netzwerken ist es nicht anderes. Das (hoffentlich gemeinsame) Business ist der Motivator einer Verknüpfung.

In der analogen Welt (1.0) gab es die diversen Vereinigungen und Clubs und sie hatten das gleiche Ziel, Menschen miteinander in Beziehung zu bringen.  In einem Kommentar zum Artikel wurde folgendes geschrieben:“Das beste soziale Netzwerk ist für mich mein Esstisch. Da kann man real sprechen, fließend!, trinken, essen, Karten spielen und beisammen sein. Da läuft niemand mit nem Werbebanner um die Tafel und niemand muss mit erstmal seine Kreditkarte vorlegen. Geniale Erfindung so’n Tisch.“

Und so sind soziale Netzwerke eine klasse Sache – an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit und mit den richtigen Menschen.

Trauer, Ohnmacht und Tränen

Liebe Schwester, gerade habe ich deine Nachricht gelesen. Deine Nachricht ist es die mich dazu drängt dir zu schreiben.

Obwohl wir beide Geschwister sind haben wir uns bis jetzt nicht wirklich persönlich kennen gelernt. Doch über unseren gemeinsamen Bruder Jesus Christus sind wir miteinander verwandt. Aus der Ferne haben wir an deinem Leben und Leiden teilgenommen. Um so mehr hat uns die Nachricht einer erneuten OP betroffen gemacht.

Ich bin stumm, obwohl ich dir Mut machen möchte. Meine Lippen schweigen und nur meine Augen reden. Ich habe keine „frommen“ Texte und Ratschläge für dich, denn du kennst sie alle selbst. Wir wollen dich auf diesem Weg in den Arm nehmen und mit dir weinen. Wir können nicht physikalisch bei dir sein, viele Kilometer trennen unsere Orte voneinander. Aber unsere Herzen sind bei dir.

Wir fühlen unsere Trauer und unsere Ohnmacht. Ja, unser Gott Vater kann alles. Nur habe ich bis heute nicht verstanden, wann dieses real sichtbar wird durch sein Eingreifen. Wir wünschen uns: Ach Herr, nur ein Wort und die Krankheit ist besiegt. Doch es geschieht nicht. Warum nur verzögert Gott sein Eingreifen in unserem Leben? Ich weiß es nicht…

Auch wenn es mir nicht gefällt, fühle ich, dass je älter ich werde um so weniger Antworten habe ich auf die Fragen um mich herum. Ich erlebe unsere Abhängigkeit von ihm, YHWH jeden Tag aufs Neue.

Unsere Schwester, Familie hat die Aufgabe füreinander einzutreten, das wollen wir tun. Darüber hinaus bleibt nur unsere Erfahrung, vertrauen zu dürfen/müssen/können. Wir umarmen dich! 

Danke Stadtverwaltung Landshut für einen Pfosten

Mein Blog heute ist ein Dank an unsere Stadtverwaltung. Eigentlich geht es nur um das Setzen eines Pfostens.

Bei uns in der Siedlung gibt es einen Kindergarten mit dem schönen Namen Meilenstein. Dieser Kindergarten befindet sich an einem verkehrsberuhigten Platz. Sinn dieser Maßnahme war es, dass Kinder sich dort bewegen können ohne dass ein Auto die natürliche Bewegungsfreiheit einschränkt.

Irgendwann im Leben geht dieser Bewegungsdrang wohl zurück, denn erwachsene Autofahrer entdeckten einen bequemen Weg doch auf diesen Platz zu fahren. Sie fuhren über die Parkstreifen und den Gehweg, der am Kindergarten entlang läuft, bogen um die Ecke und schon waren sie mitten auf dem Platz, direkt vor dem Kindergarten.

Nach einigen für Kinder und Autofahrer kritischen Situationen baten die Eltern die Stadt, diesem ein Ende zu bereiten. Jetzt nun ist der Pfosten da und wir wollen im Namen der Kinder und Eltern danke sagen!

Die Menschen von Marzahn/Hellersdorf in Berlin

Nach meinem Besuch im Bezirk Marzahn/Hellersdorf bat ich um weitere Unterlagen beim dortigen Bezirksrathaus. Umgehend kam ein dicker Umschlag mit viel Material und Informationen. (Herzlichen Dank!)

Unter dem Titel „im Wandel beständig“ lagen 300 Seiten A4 Bericht zu Marzahn/Hellersdorf vor mir. Es war ein Prügel, der in seiner ständigen Präsenz nicht zu übersehen war. Es hat insgesamt fast ein halbes Jahr gedauert, bis ich beim Fazit in 12 Punkten angekommen war. Um so stolzer bin ich, vermelden zu können: ich habe es komplett gelesen und es hat sich gelohnt.

Die Veröffentlichung „im Wandel beständig“ zum Bezirk Marzahn/Hellersdorf ist ausgewogen und in seiner Vielfalt gelungen. Wer Marzahn und Hellersdorf aus der Ferne kennen lernen will, sollte dies lesen.

Ein Besuch vor Ort lohnt aber (trotzdem) in jedem Fall. Die Menschen, die in Marzahn/Hellersdorf wohnen, tun dies aus Überzeugung. Nicht wegen einer bestimmten Gesinnung oder aus Mangel an Gelegenheit. Sie leben in Marzahn/Hellersdorf, weil es ein freundliches, helles und grünes Quartier ist.

Der Bezirk Marzahn/Hellerdorf ist trotz allem eine Herausforderung für Städteplaner und Behörden. Platte ist für viele halt nicht gerade ein Lockruf. Ich glaube aber, dass darin auch die große Chance liegt. Bezirke mit eingefahrenen Strukturen ohne Herausforderungen tun sich  mit den Veränderungen in der Gesellschaft mitunter schwer. Lese ich von den letzten 20 Jahre Marzahn/Hellersdorf, dann sind sich die Behörden der Herausforderungen im Bezirk sehr wohl bewusst. Lösungen sind nicht einfach, denn fehlerfreie Entscheidungen gibt es nicht. Gerade deshalb ist der Bericht ein positives Zeugnis über die Menschen, die in Marzahn und Hellersdorf leben.

 

 

 

Marzahn/Hellersdorf ist ein Teil von Berlin

Wie in jeder Stadt gibt es auch in Berlin Viertel, die beliebter sind als andere. Marzahn/Hellersdorf als Bezirk gehört eher zu denen, die unbeliebt sind. In der öffentlichen Wahrnehmung existiert der Bezirk faktisch nicht. Erstaunlich, dass in Marzahn/Hellersdorf trotzdem über 200.000 Menschen leben.

Im letzten Jahr war ich das erste Mal in dem Berliner Stadtbezirk mit dem Doppelnamen Marzahn/Hellerdorf. Das Bild der Medien machte es nicht so leicht und einladend, dort vorbei zu schauen. So brauchte ich wohl einige Jahre um meinen Fuß das erste Mal in den Bezirk Marzahn/Hellersdorf zu setzen. Am Ende war es die Neugier und die große Unterschiedlichkeit der Berichte über Marzahn/Hellersdorf, die den Ausschlag für einen Besuch gaben.

Als ich aus der S-Bahn stieg, war ich im Grünen und das obwohl der Doppelbezirk sehr gut erschlossen im Nord Osten von Berlin liegt. Kurz zusammen gefasst ist Marzahn und Hellerdorf lange und hohe Platte umgeben von viel grün. Während ich mir meinen Weg durch die Häuserwürmer suchte, war ich immer wieder erstaunt. Hinter jeder Straßenkreuzung kam etwas Unerwartetes. Das in mir vorgeprägte Bild verschwand sehr schnell, während ich Kilometer um Kilometer durch das Quartier lief.

Ich entdeckte Väter, die mit ihren Kindern Fußball spielen und Pärchen, die gemeinsam in der Sonne lagen. Alles wirkte sehr normal, entspannt und harmonisch. Marzahn/Hellersdorf wirkte auf mich eher wie eine unabsichtlich zu groß geratene Wohnanlage.

Mich hat Marzahn/ Hellersdorf erstaunt und begeistert. Vielleicht genau deshalb, weil das Bild der Medien einen Eindruck vermitteln wollte. Marzahn Hellersdorf ist ein Teil von Berlin. Auch wenn mancher die alten Jugendstilhäuser schicker findet, Marzahn und Hellersdorf gehören zu Berlin. Sie sind nicht nur ein Stück Geschichte, sie sind Gegenwart und sie haben eine Zukunft.  

Ein Geschenk zum Verwenden – die Basisbibel

Letzte Woche habe ich ein sehr schönes Geschenk bekommen. Es sieht toll aus, ist selbsterklärend und lässt sich leicht bedienen: die Basisbibel der Deutschen Bibelgesellschaft.

Vor einigen Jahren entschied die Deutsche Bibelgesellschaft, dass sie eine neue Bibel auf den Markt bringen wollen. Sie sollte für die jetzige Zeit sein und trotzdem nahe am Grundtext. So begann ein herausforderndes Projekt. Die Basisbibel war am Enstehen.

Inzwischen gibt es das Neue Testament und die Psalmen. Die Basisbibel ist auch digital erhältlich, als App für sämtliche mobilen Endgeräte und als Software für den Rechner. Die Basisbibel ist zweispaltig aufgebaut. Innen steht der Text und außen zusätzliche Erklärungen, die das Lesen und Verstehen einfacher machen.

Es gibt Themenseiten und zum schnellen Finden auch ein Farbregister. Besonders gefällt mir aber die Idee mit der Verknüpfung von Papier und Internet. Die Bibelgesellschaft nennt das Crossmedial. So ist die Seitenzahl gleichzeitig eine Internetadresse über die weitere Informationen abrufbar sind.

Mit der Basisbibel ist der Bibelgesellschaft etwas sehr Gutes gelungen. So reihe ich mich ein zu denen, die mit Ungeduld auf die Gesamtausgabe der Basisbibel warten. Meine Empfehlung: Die Basisbibel lohnt sich!

Unser Besuch beim Kabarettisten Josef Hader

Am vergangenen Wochenenende waren wir mit Freunden bei Josef Hader in der Vorstellung.

Josef Hader ist sicher der bekannteste österreichische Kabarettist. Ich kenne einige Programme aus den 90er Jahren. Diese Programme waren gut durchdacht und unterhaltend. Deshalb entschlossen wir uns zum Besuch einer Vorstellung.

Wie bei einer Exek. Summery hier die Zusammenfassung vorn weg: Die Vorstellung war enttäuschend. Haders Zitat: „Delphine werden überschätzt und Kabarettisten auch“ ist eine gute Zusammenfassung für den Abend.

Hader war große Teile des Programms weder witzig noch komisch, geschweige den Kabarettist. Das Programm war eher eine Art schlechte Selbstdarstellung, Pointen haben gefehlt. Man merkte, wie er das Publikum versuchte zum lachen zu bewegen. Die Themen waren klassisch, aber nicht zu Ende gedacht: Frauen, Ausländer und Religion waren die Mitte seiner Zielscheibe. Die letzte halbe Stunde vor der Pause mühte er sich ab, als suche er noch eine bestimmte Reaktion im Publikum.

Nach der Pause wurde das Programm so ermüdend, dass wir als Gruppe weitgehend einschliefen. Dafür waren die Stühle leider etwas unbequem und der Eintritt mit 23 € etwas teuer. Es kam uns vor wie gedehnter Kaugummi, der einfach nicht enden wollte.

Wenn Hader Hader spielt, wer ist dann Hader? Wenn Hader schon immer Hader spielt und Hader ist, dann bleibt nur noch eine weitere Möglichkeit. Wir haben uns verändert und Hader ist stehen geblieben. Das wäre dann doppelt bitter.

Studie zur Arbeitnehmerzufriedenheit: Mitarbeitern fehlt Lob

http://www.zeit.de/karrie…lup-studie-2013

Seit einigen Jahren macht Gallup eine jährliche Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland. 2000 Arbeitnehmer werden dabei zufällig ausgewählt und zu ihrer emotionalen Bindung zum Unternehmen befragt.

Seit 2001 hat sich die Zahl der Mitarbeiter mit einer hohen emotionalen Bindung nicht signifkant verändert. Sie liegt bei 15 Prozent. Doch die Zahl der Arbeitnehmer die keine emotionale Bindung zu ihrerm Unternehmen besitzen ist seit 2001 deutlich gestiegen. In der 2012 Studie liegt die Zahl bei 24% (gegenüber 15% in 2001)

Insgesamt wurden 2198 Arbeitnehmer über 18 Jahre befragt. Bei den Umfragen zeigt sich, dass 90 Prozent der Arbeitnehmer mit ihrem Job zufrieden sind, aber 23 Prozent empfinden sich nicht am richtigen Platz.

Gallup hat errechnet das die volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund einer innerer Kündigung von Arbeitnehmern sich auf eine Summe zwischen 112 und 138 Milliarden Euro jährlich belaufen.

In der Presseerklärung schreibt Gallup: „Die Ursachen für geringe emotionale Mitarbeiterbindung lassen sich in der Regel auf Defizite in der Personalführung zurückführen. Viele Arbeitnehmer steigen hoch motiviert in ein Unternehmen ein, werden dann aber zunehmend desillusioniert, verabschieden sich irgendwann ganz aus dem Unternehmen und kündigen innerlich. Die Hauptrolle in diesem Prozess spielt fast immer der direkte Vorgesetzte.“ Nink: “Aus motivierten Leuten werden Verweigerer, wenn ihre Bedürfnisse und Erwartungen bei der Arbeit über einen längeren Zeitraum ignoriert werden. Man fragt sie nicht nach ihrer Meinung, gibt ihnen weder positives Feedback noch eine konstruktive Rückmeldung zur Arbeitsleistung und interessiert sich nicht für sie als Mensch.”“

Internationaler Frauentag – Sinn und Ziel oder warum es ihn überhaupt gibt

Heute ist internationaler Frauentag. Doch wie entstand der Tag, der heute mit Blumen und Geschenken begangen wird?

Als vor gut einhundert Jahren der Frauentag entstand, war er kein Tag zum Feiern und Gratulieren. Es war ein Tag des Kampfes der Frauen für Gleichberechtigung und Wahlrecht. Frauen zogen auf die Straße, weil sie als gleichwertige Partner in der Gesellschaft gesehen werden wollten.

1908 gründeten amerikanische Frauen eine Bewegung mit dem Ziel, das Wahlrecht auch für Frauen zu erreichen. Der Termin 8.3. als jährlicher Feiertag wurde erst 1921 festgelegt. Es geschah als Erinnerung an die Frauen von St. Petersburg. Die armen Frauen dort waren es, die an diesem Tag ihrer Not und Verzweiflung mit Protesten Luft machten. Der Ruf nach Brot und Feuerholz brachte die Frauen auf die Straße.

Keine romantischen Gedanken, sondern der Wunsch nach Gerechtigkeit ließ den internationalen Frauentag entstehen. Inzwischen ist der internationale Frauentag in vielen Ländern nationaler Feiertag. Indem der Tag gefeiert wird, täuscht er über viele Nöte und Missstände von Frauen in aller Welt hinweg.

Dabei geht es vielen einfach nur um gleiche Rechte. Es gibt um die Anerkennung als gleichwertiger Teil der Gesellschaft. Um Anerkennung der Arbeitskraft von Frauen und um Anerkennung ihrer Persönlichkeit. Deshalb sollte der Tag lieber wieder das sein, als was er einmal begann. Ein Tag des Kampfes für die Anerkennung von Frauen.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

Verified by ExactMetrics