Festgesaugt oder der Traum von einem Staubsauger und natürlich von Vorwerk

http://kobold.vorwerk.com/de/produkte/kobold-140/

Festgesaugt – war das erste was ich dachte, als ich unser neues Wunderwerk in den Händen hielt. Oder besser gesagt, es hatte mich am Boden festgesaugt.

Bereits seit meiner Kindheit kenne ich das Wort Vorwerk. Damals in den tiefsten DDR-Zeiten war mir nicht klar, dass ich auch einmal einen besitzen werde. Damals lag über dem Wort Vorwerk-Staubsauger ein Hauch von Luxus und unerreichbar. Dann kam die Wende und irgendwann gab Mama einen Zuschuss und unterstützte meinen ersten Staubsauger von Vorwerk. Nun sind fast 20 Jahre ins Land gegangen und er ist leider doch alterschwach geworden. Als dann vor Weihnachten ein Vertreter von Vorwerk vor der Tür stand, habe ich mich recht schnell überzeugen lassen.

Gestern nun ist er gekommen und wow! Ich war ja schon vom Alten begeistert, muss aber klar sagen: der Neue ist ja der Hammer von einem Staubsauger. Die Saugkraft zieht den dahinter „Hängenden“ mit sich fort. Unser geschundener Teppich im Wohnzimmer hat tatsächlich seine Wollspitzen wieder nach oben bewegen lassen. Auch wenn es viel Geld ist, was so ein Staubsauger kostet, wenn dieser wieder 18 Jahre mit macht, kostet uns der Sauger 32€ pro Jahr.  Ja, mathematisch betrachtet kommt noch die Zinsrechnung dazu.

Meine Oma hatte schon recht. Die Staubsauger von Vorwerk sind einfach gut.

Erlebt – Lachen über Gott oder die Sache mit dem Beten

Eines der großen Probleme von uns Christen in der westlichen Welt ist unsere Wunschliste. Jeder von uns hat so eine Wunschliste und Christen haben in der Regel noch eine zweite Liste. In dieser Liste stehen die Wünsche, die Gott erfüllen soll. Da geht es um Krankheit, weniger Streit, mehr Freude und wir werfen unsere Wünsche bei Gott ein und warten auf Erfüllung. Wir beten und doch entwickeln sich die Dinge anders als wir wollten. Und nun?… sind wir sauer.

Hier nun ein erlebt-Beitrag von dieser Woche. Auch wir als Normal-Christen haben bei Gott mit unseren Wünschen angefragt. Wir taten das als Familie zusammen und die Liste war wieder lang. Unter anderem ging es auch um das Thema Gesundheit. (So gerne hätte ich meine Laktoseintoleranz los :-)) Es gab keine großen und spektakulären Dinge, die geschahen, es war einfach eine harmonische Zeit miteinander. Einen Tag später saßen wir bei Freunden beim Essen, als ich unbewusst über mein Handgelenk fuhr. Dort hatte ich seit langem einen Knubbel, Mama nannte es „Überbein“. Hat nicht weh getan, war nicht störend, es war einfach da. Und nun war es weg. Es ist sicher weg, nicht nur ein bischen. Und jedes Mal wenn ich mein Handgelenk anschaue, muss ich lachen …. über Gott.

Meine Laktoseintoleranz ist noch nicht abgereist, aber der Knubbel ist weg. Für mich kamen zwei Schlußfolgerungen dabei raus. 1. Daran zu denken, dass Gott souverän ist und nicht ein Wünscheautomat. Er hat einen anderen Blick auf die Dinge und weiß was gut ist, immerhin hat er die Erde und uns geschaffen.  2. Gott hört uns und unsere Bitten, auch wenn seine Reaktion manchmal anders ist als wir es wollen.

Google, das Internet und die Zukunft oder warum manche erfolgreicher sind als andere

http://www.welt.de/wirtsc…-schwaermt.html

Florian Treiß nannte es nicht umsonst eine Liebeserklärung an Deutschland, was der scheidende CEO Eric Schmidt von sich gab.

Goggle will in Deutschland ein wissenschaftliches Institut eröffnen. Das an sich wäre keine Erwähnung wert, ist es doch derzeit ein Trend unter den großen Unternehmen der Welt. Mir fällt da Intel ein und seine wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Uni Saarbrücken oder das Hasso Plattner Institut mit seiner engen Verzahnung zu SAP.

Bei dem Artikel von Eric Schmidt in der Welt gibt es aber ein paar Kleinigkeiten, die ich interessant finde.

Google kommt nach Deutschland, weil hier langfristiges und strategisches Denken gefördert werden. Diese Aussage von einem großen amerikanischen Konzern, der doch eher in Quartalen denkt, finde ich erstaunlich. Google hat erkannt, dass sich das Thema Internet in einer Konsolidierungsphase befindet. Die nächsten Jahre werden zeigen, wo die Reise hingeht und wie die Steuerungsmechanismen angesetzt werden. Deshalb will sich Google besonders in drei Bereichen engagieren: internet-basierte Innovation, politische Rahmenbedingungen und die damit verbundenen rechtlichen Aspekte.

Google hat die Notwendigkeit zum Handeln erkannt. Ich bin gespannt, was das heißen wird.

Kinder in der Senioren-CDU oder Lärmbelästigung von Kitas in Wohngebieten

http://www.fr-online.de/f…46/-/index.html

… und die Wellen schlagen hoch!

Heute morgen hat mir ein Kollege von einem Interview erzählt, was Leonhard Kuckart im Radio gegeben hat.  Herrn Kuckart muss man nicht unbedigt kennen. Die Organisation, die er vertritt, schon eher. Er ist der Vorsitzende der Senioren-Union in NRW. Da die Gruppe der Senioren wächst, bekommt auch ihre Meinung immer mehr Gewicht. Innerhalb der CDU stellt die Senioren-Union immerhin die zweitgrößte Gruppe dar.

Zum Streitobjekt ist ein Gesetz geworden, was es möglich macht, lärmende Kinder nicht mehr als unzumutbare Lärmbelästigung zu bezeichnen. Anders ausgedrückt: das Ziel hinter dem Gesetz ist es, Kitas auch in Wohngebieten eröffnen zu können und die Klagemöglichkeiten der Umgebung wegen Lärmbelästigung zu minimieren.

Leonhard Kuckart findet, dass dies zu weit geht. Er findet, dass Kinderlärm auch Belästigung sein kann und nicht nur Vergnügen bedeutet. Nun, ich habe das Interview nicht gehört und im Netz auch nicht gefunden. In der Presse wird Herr Kuckart jedenfalls zerrissen.

Ich frage mich aber, wie unsere Gesellschaft überhaupt zu so einer Diskussion kommen konnte. Wie konnte es passieren, dass Leben in einzelne Gruppen und Gebiete eingeteilt wird? Da gibt es den Lebensbereich für die Behinderten und einen anderen für die Senioren, einen für die Kinder …. Am Ende wundern wir uns, warum wir nicht mehr miteinander können. Miteinander leben geht in beide Richtungen. Es ist ein Geben und Nehmen. Senioren können gerne ihre Ruhe haben, dann sind sie aber alleine. Kindern, die Lärm machen, kann es so ähnlich ergehen. Damit sind sie wieder quitt.

An Herrn Kuckart bleibt am Ende nur die Frage, wo ihm sein C zur CDU abhanden gekommen ist. Vielleicht wäre es besser, dass er dies suchen würde.

Warum bin ich Christ: Weil suchen bei Gott Antworten gibt oder Nathanaels Blog aus der Schweiz

http://bibeltreu.com/

Warum bin ich Christ: heute über (den Blog von) Nathanael, aus der Schweiz. Seine Name ist Programm http://bibeltreu.com/

Was ich mit dem Spruch meine? Dann schlag mal die Bibel auf und lies unter Johannes 1, 45-50. Warum ich dir den Blog von Nathanael empfehle? Weil ein junger Mann nicht bei den Traditionen und Lehren der Vergangenheit stehen bleibt, sondern selbst sucht. Er gibt sich nicht mit Antworten zufrieden, sondern forscht selbst in der Schrift. Er tut es mit aufrichtigem und ehrlichem Herzen. So wie es der Nathanael aus der Bibel tat.

Die Eltern haben ihrem Sohn den richtigen Namen gegeben.

Nathanael, ich wünsche mir, dass du weitermachst. Schreibe über dein Suchen und deine Antworten. Suche nicht bei Menschen sondern in Gottes Wort. Denn du hast ganz recht, Gott lässt sich finden von dem, der sucht. Suchst du Antworten bei Gott, dann gibt er die Antworten auch. Fragen an Gott zu stellen und um Antwort zu bitten, ist immer wieder ein spannender Prozesse. Manche Antwort hat auch mal ein Jahr und länger gedauert, bis die Zustellung kam. Aber Antwort kam immer. Gott will, dass wir ihn und sein Handeln verstehen. Sonst hätte es keinen Grund gegeben die Bibel zu schreiben.

Ich freue mich darauf, dich irgendwann und -wo einmal persönlich kennen zu lernen.

Nun tue ich es auch…. Spielen für Erwachsene

http://www.bild.de/BILD/d…redemption.html

Bei Bild bin ich gestern über einen Artikel über den Oskar der Spielindustrie gestolpert. Für mich als Nichtspieler war das schon eher ein Aha-Erlebnis. Wie sich das doch weiter entwickelt hat. Ich kann mich noch an SimCity 1 erinnern. Das war in den 90igern, also lange her. Die Spiele heute sind komplex mit großen Storyboard und vielen Abhängigkeiten. Die Grafiken sind inzwischen so realistisch, dass ich beeindruckt bin.

Ich habe keine Ahnung was für Maschinen nötig sind, um das alles zu spielen. In Zweifel gilt, meinen Arbeitgeber freut es. Sorgen doch die Spiele für immer neue Anforderungen auch an die Hardware.

Nun wie auch immer. Bei den ausgezeichneten Spielen war auch ein Spiel von Zynga dabei, CityVille. Das erinnerte mich auf dem Foto an das erste und einzige Spiel was ich je gespielt habe: Caesar. Das war damals auch ein Stadtbauspiel. In meiner Neugier habe ich mich nun doch mal angemeldet und die erste Runde gespielt.

Wie sagte neulich ein Geschäftsführer einer ähnlichen Softwarefirma? Manchmal sitzen wir da und spielen. Wir versuchen raus zu finden, was den Leuten gefällt und warum. So mache ich es jetzt auch.

Was haben die Spiele, dass von ihnen ein solcher Reiz ausgeht? Nun, ich bin gespannt. Fürs erste bin ich im Spiel erst einmal pleite.

Das Land der Ruhe

Wenn ich in die Welt schaue, dann kommt es mir manchmal so vor als würden wir auf einer kleinen Insel der Glückseligen leben. Selbst wenn bei uns nicht alle im Wohlstand schwimmen und die Wunschliste bleibt, so geht es uns doch ziemlich gut.

Christen werden nicht verfolgt. Es gibt keine herumziehenden Banden und Soldaten, die Menschen ausrauben oder gefangen nehmen. Wir haben stabile politische Verhältnisse. Selbst bei den auftretenden Naturkatastrophen kommen wir relativ gut weg. Wir sind von großen Tsunamis, Erdbeben und Vulkanen verschont.

Auch wenn es regionale Verschiebungen in Bezug auf die Arbeitsplatzsituation gibt und für Arbeit vielleicht eine Umschulung und ein Umzug ansteht, so gehören wir nicht zu den Ländern mit 30% oder mehr Arbeitslosigkeit.

Ich bin der Meinung, dass dies Geschenke der Ruhe für unser Land sind. Unser Land hat Ruhe, während es wo anders „zur Sache“ geht. Wir können in Ruhe hier leben. Ist uns das eigentlich bewusst, wenn wir in die Nachrichten schauen oder ins Internet?

Welches Potential in unserem Land der Ruhe doch liegt. Ich glaube es wird Zeit, dass wir uns das ins Gedächtnis rufen und dafür danken. Dann würden wir manches bewusster wahrnehmen und uns an der Ruhe im Land erfreuen, anstatt zu meckern.

Die Hölle auf Erde gibt es! Wo steht hier oder ein Besuch mitten in Deutschlands JVAs

http://de.wikipedia.org/w…he_Komödie

Der Autor Bernd Dörries hat sich Zeit genommen in seinem Artikel in der Süddeutschen vom 10.2.11, so wie die Richter, die über diesen Fall zu entscheiden hatten. Berichtet wird von zwei hoffnungslosen Fällen. Die Herren Michalski und Heckhoff „verließen“ unerlaubt die JVA Aachen. Man könnte auch sagen: sie brachen erfolgreich aus dem Gefängnis aus.

Im anschließenden Verfahren ging es um die Frage der Perspektive. Die Argumente für den Ausbruch wurden in einem Zitat von Heckhoff zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. „Was wir brauchen um weiterleben zu können sind Hoffnung und Perspektive.“ Wer könnte diese Aussage nicht verstehen und nachvollziehen? Hoffnung auf etwas was kommt, Ziele und Perspektiven für das Leben. Das Gericht hat ihre Taten gewertet und sie für weitere Jahre hinter Schloss und Riegel befördert. Perspektive Ende. Soweit – zwei arme Schlucker. Doch Stop! Geht es uns nicht ähnlich? Unsere Gefängnisse sind die Verpflichtungen und der Alltag. Es ist etwas bunter und abwechslungsreicher, doch ist es nicht trotzdem zu vergleichen?

Dante Alighieri schrieb in der göttlichen Komödie, dass an der Hölle ein Schild steht mit der Aufschrift: Die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren. Schon Dante Alighieri wusste, dass Hoffnung für uns Menschen ein elementares Gut ist.

So sind wir gleich Michalski und Heckhoff auf der Suche nach Hoffnung. Wo finden wir sie?

Weißes Hemd, Krawatte und die gute alte Zeit oder: Ein weißes Hemd alleine macht es nicht

Gestern saß ich mal wieder im Flieger. Wobei der Anfang nur bedingt stimmt. Richtig ist, ich wollte in den Flieger steigen. Also, ich wollte einsteigen und sah schon recht schnell, dass meine Tasche keinen Platz mehr im Gepäckfach finden würde. Also versuchte ich diese recht weit vorne bereits los zu werden.

Platz war schon noch genug vorhanden. Mein Problem waren die nicht vorhandenen Kräfte. Du kennst doch den Spruch: kleine Frau, große Tasche. Gestern habe ich diese Kriterien komplett erfüllt. Naja, die Tasche ist eigentlich nur eine Notebooktasche, trotzdem ist sie mir einfach zu schwer. Also schaute ich mich hilfesuchend nach einem starken Helfer um. Musste aber leider sehen, wie der eine zur Seite schaute und der andere nur herausfordernd. Ach und einer war ganz gut. Ein „junger“ Mann im weißen Hemd und schicker Krawatte fühlte sich einfach gestört. Wie kann es denn sein, dass es so schwer ist eine Tasche in das Gepäckfach zu bekommen. Mein nüchternes Fazit: helfen wollte keiner.

Tja, was nützt die schicke Kleidung, wenn der Anstand dahinter zurückbleibt? Noch schlimmer finde ich die Schlussfolgerung daraus. Frauen wollen ja gar nicht, dass ihnen jemand hilft. Aber, hallo!

Wenn eine These falsch ist, dann diese. Meistens ist es einfach der Frust der Frauen, der sie selbst handeln lässt, weil Männer nur noch rumstehen und zu schauen. Oder wann hast du zuletzt einer Frau in den Mantel geholfen, die Türe geöffnet? Kannst du dich noch an den letzten männlichen Support erinnern? Dabei ist ein einfach ein Zeichen der Wertschätzung und der Höflichkeit, mehr nicht. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass das nächste Mal einer der Herren im weißen Hemd mit schicker Krawatte einfach anfasst. Danke!

Große Sehnsucht nach … wonach eigentlich?

Als typischer Sachse reise ich für mein Leben gerne. Bin ich allerdings ohne meinen Mann unterwegs, fehlt er mir schon am ersten Tag. Es ist der Austausch und die Gespräche, seine Sicht auf die Welt und die Dinge, die uns bewegen. Seine Gedanken und Ideen fehlen mir! Auch wenn es Telefon gibt, so ist das nicht das Gleiche. Sind mein Mann und ich getrennt voneinander fühle mich immer ein klein wenig unkomplett.

Als ich gestern nacht allein im Hotelzimmer vor mich hin (von meinem Mann) träumte, fiel mir ein großes Defizit von uns Christen auf. Über Jesus können wir viel reden, doch reden wir mit ihm? Haben wir überhaupt ein Bedürfnis danach?

Ist es die gleiche Sehnsucht mit ihm zusammen sein zu wollen, wie ich für meinen Mann empfinde? Die Bibel beschreibt das Verhältnis zwischen Jesus und uns Menschen als Beziehung zwischen Mann und Frau. Jesus Christus war bereit alles zu geben für die Gemeinschaft und das Zusammensein mit dir und mir.

Spiegelt unser Verhalten zu ihm auch nur einen Bruchteil dieser Sehnsucht wieder? Ich bin mir da nicht so sicher. Seit gestern abend habe ich aber eine Ahnung, was es heißt, mit jemanden zusammen sein zu wollen. Bin gespannt welche Auswirkungen es auf mein Verhältnis zu Jesus haben wird.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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