Warum bin ich Christ: Gott und die Welt

Warum bin ich Christ? Heute von Andreas aus dem Schwarzwald und seinen Blog: http://mein-gott-und-die-welt.erf.de/

Auf der Suche nach christlichen Blogs gefiel mir der von Christian sehr gut: Vor allem durch seine äußere Form – überschaubar und klar geordnet, nicht so überladen wie viele Webseiten.

Aber auch der Inhalt sprach mich an. Andreas schreibt über alltägliche Begebenheiten und nimmt zudem Stellung zum aktuellen Geschehen in der Welt. Mal ernst und mal mit einer guten Portion Humor, so dass es nicht langweilig wird und Spaß macht, die Beiträge zu lesen.

Zu jedem Beitrag gibt es ein kleines passendes Bild zur Auflockerung.

Andreas lässt Christsein lebendig werden, indem der Leser auf seinem Blog an seinem Alltag teilnimmt.

Sehnsucht und Geduld oder ein Blick aus dem Fenster

Heute morgen bin ich aufgewacht und war nach einem Blick aus dem Fenster total frustriert. Gestern war so herrliches Frühlingswetter. Es war warm und die Sonne hat geschienen und heute? Sieht es aus als würde der Winter noch bevor stehen. Der Blick aus dem Fenster hat meine Hoffnung, dass endlich Frühling wird, völlig zunichte gemacht. Jeden Morgen schaue ich mit Sehnsucht nach Frühling aus dem Fenster, doch bis jetzt muss ich mich in Geduld üben.

Sehnsucht und Geduld, ein Schwesternpaar, das zusammen gehört. Hilft uns doch die eine an der anderen festzuhalten. Sehnsucht, neulich erzählte mir ein Geschäftspartner mit Sehnsucht in Blick und Stimme, dass er sehr bedauert, dass Sehnsucht in unserer Gesellschaft verloren gegangen ist. Kannst du noch etwas erwarten? Die Spannung aushalten, darauf sparen oder auf ein Ziel hin arbeiten? Sehnsucht ist die Motivation, die wir brauchen um geduldig zu sein. Keine Sehnsucht, keine Geduld. Ohne Geduld gibt es auch keine Zielerreichung bei Sehnsucht.

Zum Glück für uns Menschen hat die Natur regelmäßig noch Übungen in Sehnsucht und Geduld bereit. Also werden wir wohl noch etwas sehnsuchtsvoll aus dem Fenster schauen und uns in Geduld üben bis endlich Frühling ist.

Ist die Bibel echt oder doch nur ein Buch oder Thesen und Gerüchte über die Wahrheit?

http://kochyslive.wordpre…in-der-endzeit/

Über den Blog eines Freundes bin ich bei Christian Koch gelandet. Ich war neugierig geworden, was sich hinter dem Titel mit dem veränderten Inhalt der Bibel verbirgt. Was ich gelesen habe, hat mir nicht gefallen. Ich habe mir die Frage gestellt, was an den Thesen wirklich wahr ist. Ich habe einen Freund angemailt. Er ist Profi und ich bin auf seine Antwort gespannt.

Während ich so da saß, musste ich an die anderen Thesen denken. Die diversen Geschichten von Geheimbünden, Weltherrschaftsansprüchen und manipulierten Nahrungsmitteln. Ich begann mich unwohl in meiner Haut zu fühlen.

Doch dann öffnete sich mein Blick, als ich mich an Gott erinnerte. Er hat bis jetzt jeden der in seinem Wort gesucht hat, geführt. Will ich ein Wort der Bibel verstehen und bitte ihn um Erklärung, dann liefert er auch das Verständnis zu einem Text. Egal ob dies Menschen befummelt haben oder nicht. Das habe ich bis jetzt so erlebt, warum sollte Gott seine Meinung ändern? Noch dazu wo er von sich sagt, dass er beständig ist.

Mein Alex meinte gerade noch: Ist Gott der, von dem wir glauben, dass er ist, dann ist er auch in der Lage, sein Wort zu schützen und er wird es auch tun.

Egal welche Thesen von wem verbreitet werden. Sie haben nur ein Ziel, uns in Unruhe zu versetzen, damit unser Blick von Jesus weg geht. Wir Menschen können nur ein Thema im Blick halten, entweder ihn oder etwas anderes. Mit solchen Thesen geht es einfach und leicht. Fallen wir darauf rein, entzieht uns das die Ruhe die wir von Jesus bekommen.

Bringen dich solche Gerüchte auch aus der Ruhe, dann schaue einfach wieder auf den Mittelpunkt deines Lebens, auf Jesus.

sooo gläubig, Vertrauen und wem vertraust du?

Im Flieger gestern Nacht hatte ich ein interessantes Gespräch. Unter anderem wurde dabei eine Frage an mich gestellt, die ich sinngemäß hier wiedergeben und beantworten möchte. Wobei es eigentlich mehr wie eine Feststellung klang, als nach einer Frage. Ich wurde gefragte, ob ich: sooo gläubig bin. Geantwortet habe ich in ungefähr dieser Weise: Nein sooo gläubig bin ich nicht. Ich habe eine Beziehung zu Gott.

Was heißt es gläubig zu sein? Was ist eigentlich damit gemeint? Gläubig kommt von glauben, an etwas oder eine Person. Im Grund hätte ich die Frage wohl mit: „ja ich bin…“ beantworten sollen. Denn auch wenn diese Frage gezielt auf ein Verhältnis zu Gott bezogen war, so hat mein Gegenüber schon recht. Wir glauben alle, die Frage ist nur an was.

Die meisten Menschen glauben an sich selbst. An ihre Ideen und Kraft, an ihre Leidensfähigkeit und und und. Warum? Ersetze einfach mal glauben durch vertrauen. Schauen wir mit dieser Brille in unser aller Leben, merken wir, dass wir als erstes und intensivstes uns selbst vertrauen.

Deshalb bleibe ich doch lieber bei meiner Antwort von gestern Abend. Sooo gläubig bin ich nicht, ich habe eine Beziehung zu Gott und vertraue ihm. (und das lohnt sich :-))

Didacta I, der Blick eines Externen auf die größte Bildungsmesse für Schulen und so

Die Didacta ist die größte Bildungsmesse in Deutschland. Noch bis Samstag gibt es in Stuttgart alles vom Thema Kindergarten und Schule bis hin zu Materialien zur Berufsausbildung. Nicht alle Hallen konnte ich in den zwei Tage besuchen und nur einiges habe ich gesehen – darunter aber so manches, was mich nachdenklich macht, den Kopf schütteln lässt oder einfach nur erstaunlich ist. Trotzallem bin ich immer noch auf der Suche nach einer kurzen Zusammenfassung zur Didacta und zu K12.

Das Erste, was hier auf der Didacta auffällt, sind die Koffer. Es gibt jede Menge Besucher, die mit Koffern anreisen. Das stimmt wirklich. Es ist auch nicht die Ausnahme, sonder der Normalfall. Das “Beute”- Verhalten ist schon sehr ausgeprägt. Befeuert wird das noch durch die Hersteller, die besondere Messepreise bieten. Also wird fleißig eingesammelt und mit sich gezogen.

Das nächste die Unmengen Papier, die hier auf die Didacta gebracht wurden. So viel bedrucktes Papier habe ich schon lange nicht mehr auf einmal gesehen. Bildung hat tatsächlich und immer noch als erstes etwas mit Papier zu tun. Sogar Foliensätze für Overhead-Projektoren gibt es noch. Der Anteil von digitalen Materialien ist sehr begrenzt. Meistens beschränkt sich dies auf Weiterführendes zu einem Thema oder Lehrbuch zum Ausdrucken und Vertiefen.

Der Ast, an dem zumindest auf der Didacta, kräftig gesägt wird, ist der der Schultafel aus Kreide. Überall gibt es Whiteboards zum Sehen und Anfassen. Whiteboards sind eine Mischung aus Computer, Beamer und klassischer weißer beschreibbarer Wand. Wie bei allem was Bildung betrifft, ist auch hier die Welt voller unterschiedlicher Meinungen. Die einen empfinden das als lange überfällig, während andere diese Entwicklung so lange wie möglich verhindern wollen.

Zum Schluss habe ich dann auch noch etwas gefunden, was meinen Spieltrieb angesprochen hat. Lerndominos zum Mathe lernen. Eigentlich für die Schule gedacht, habe ich es für meinen Mann und mich mit genommen. Am Wochenende wollen Freunde kommen, da werden wir wohl eine andere Art von Gesellschaftsspiel spielen. Angeblich lernen wir ja spielerisch viel leichter. Nun meine Mathelehrerin würde es wohl freuen. Viele Grüße von der Didacta

eine lachende Zugfahrt oder es kommt darauf an wie du fährst

Der Blick aus dem Zugfenster macht mir mit weißer Pracht klar, dass mein Wunsch nach Frühling noch nicht erfüllt wird. Schaue ich auf die Uhr, erinnert sie mich an die Verspätung meines Zuges. Auch wenn es mir nicht gefällt, hätte ich mir doch frühes Aufstehen sparen können. So erinnern mich viele Tage ans Zug fahren. Der Tag geschieht mit mir und oft habe ich keine Einflussmöglichkeit. Oder ist ein liegengebliebener Zug vor unserem Zug in deiner Einflussmöglichkeit? In meiner nicht.

Erlebst du auch solche Tage und bist darüber frustriert? Dann sei dir eine kleine Geschichte erzählt.

Mit geschlossenen Augen träumte ich von meinem wunderbaren Bett zu Hause, als eine Stimme an mein Ohr drang. Zu meinen Füßen kniete ein junger Mann und streckte seine Hände in Richtung meiner Beine. Ungläubig schaute ich auf den jungen Mann und überlegte was er wohl gerade gesagt hatte. Ich versuchte mir schnell über die Situation klar zu werden, während er immer noch redete und seine Hände den Boden unter meinen Füßen gefunden hatte. Dann kam seine Entschuldigung auch in meinem Bewusstsein an und er entdeckte die Kappe seines USB Sticks. Ich entspannte mich und wir beide lachten.

Im danach geführten Gespräch stellten wir fest, dass Lachen Freude bringt und wir nicht so verbissen Zug fahren sollten. Der Zug fährt mit uns auf seinen Gleisen zu den Zielen die wir gesetzt haben. Doch er tut es mit seinem Tempo. An uns liegt es, in welcher Stimmung wir ankommen. Können wir mit unseren Mitreisenden lachen oder hoffen wir mit unserem verbissen sein den Zug zu beschleunigen?

Wohin du auch reist, ich wünsche dir lachende Mitreisende! Gute Fahrt!

Was Minister (Dr.) zu Guttenberg und die Politiker in den USA gemeinsam haben

https://dejongsblog.de/adm…tion=new&blog=1

In zwei Wochen scheint es soweit zu sein. Die USA sperren zu, wegen akutem Geldmangel. Es sei denn, dass sich die Republikaner und Demokraten im Kongress auf einen Haushalt einigen können. Derzeit sieht es nicht so aus, als ob der Wille dazu vorhanden ist. Nun, sie haben immerhin eine Woche Ferien, vielleicht fördert das bei dem einen oder anderen doch nochmal das Nachdenken.

Worum es geht? Nun einfach zusammen gefasst. Die Republikaner wollen die Mittel für die Reformvorschläge verweigern. Darunter fällt das Thema Gesundheitsreform genauso wie die Umweltpolitik und die Finanzmarktreform. Eigentlich geht es aber gar nicht um diese Themen, denn eigentlich geht es nur um ein einfaches Prinzip: „Ich will aber ….“

Das bekommt auch unser deutscher Verteidigungsminister in Bezug auf die Plagiatsvorwürfe in seiner Doktorarbeit zu spüren. Dabei ist es egal, was richtig ist oder nicht. Das Erschreckende in der Diskussion ist die Ignoranz der Kommentierenden. Egal wer sich meldet, behandelt das Thema aus einer persönlichen Selbstüberzeugung heraus. Dieses „Ich setze meine Maßstäbe als den Mittelpunkt der Welt an“ ist genau die gleiche Sicht,wie sie die amerikanischen Politiker an den Tag legen.

Alle tun das unter dem Blickpunkt: „Ich will doch…“ ob es aber wirklich das Beste ist?

Warum bin ich Christ: die komprimierte Version

Warum ich Christ bin: heute von Ewald aus BaWü, 80+

Als ich erkannte, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der die Menschheit, welche durch die Sünde von Gott getrennt war, wieder mit Gott, dem Vater, vereint hat, da wollte ich zu diesem Jesus gehören und ihm nachfolgen.

Mit seinem Tod am Kreuz hat er meine Schuld bezahlt. Er verheißt mir in alle Ewigkeit ein gültiges und wahrhaftiges ewiges Leben, schon hier und erst recht auf einer neuen Erde, die gereinigt von Sünde und Tod ist. Deshalb liebe ich ihn.

Mein Wunsch ist, einmal auf dieser neuen Erde mit Jesus und mit all den Lieben, die auch Jesus angenommen haben, zusammen zu sein und in alle Ewigkeit zu leben.

Jetzt hat mein Leben einen Sinn. Ich weiß, wozu ich lebe. Mein Bestreben ist, diese Botschaft allen Menschen zu sagen. 

Ewald

Warum Computerspiele erfolgreich sind und was Computerspieler dabei finden

http://www.lfm-nrw.de/fil…siveNutzung.pdf

Ich wollte auch einmal wissen wie es ist, eines dieser Onlinespiele zu spielen. Darauf gekommen war ich durch die Preisverleihung für Computerspiele. Cityville hatte dort den Preis für Social Network Spiele bekommen. So entschied ich mich dafür.

Also angemeldet und losgespielt. Ich muss gestehen, dass es eine interessante Woche war. Wir haben viel über die menschliche Psyche gelernt. Passend dazu wurde jetzt eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW veröffentlicht, die auch das Thema Computerspieler auf dem Radar hatte. Die Kurzfassung des Berichtes mit den Ergebnissen (1,5 Seiten) sind lesenswert.

Gute 6 Stunden verbringt der durchschnittliche Computerspieler pro Woche mit Spielen. Dabei gelten nur 1,5% von ihnen als gefährdet oder süchtig.

Eine Vielzahl von Komponenten kommen zusammen, damit ein Spiel erfolgreich ist. In der Regel beinhalten alle Computerspiele zwei Hauptkomponenten.

Freundschaft: Bei Spielen mit Spielpartnern schafft das Spiel eine emotionale Verbindung zu diesen Partnern und  Freundschaften. Man „sieht“ sich jeden Tag und verbringt Zeit mit dem gleichen Thema. Das schafft Vertrautheit ohne wirklich etwas über den anderen wissen zu müssen. Man hilft sich, unterstützt sich und am Ende geht man in sein eigenes Leben zurück.

Ein weiterer Punkt ist das Thema Lob. Computerspiele adressieren unsere emotionalen Bedürfnisse, die oft in der Realität nicht genug gestillt werden. Lob, Anerkennung, Erfolg, Wachstum, alles das wird mehr oder weniger in Spielen adressiert. Deshalb sind Computerspiele so erfolgreich.

Wollen wir also, dass Menschen in der Realität genau so intensiv miteinander kommunizieren, dann haben wir an den beiden Punkten – Lob und Freundschaft – Baustellen.

Sabbat, Ruhe, Alltag, Lust und Gott

Als ich eben darüber nachdachte, was ich zu Ruhe schreiben soll, fiel mir ein Text ein, der von Lust handelt. Also ab ins Internet, gesucht und gefunden. Hier ist er: „Tut an meinem heiligen Tag, dem Sabbat, nicht, was ihr wollt, sondern erlebt ihn als Wonne und ehrt den heiligen Tag des Herrn. Ehrt ihn, verfolgt nicht eure eigenen Interessen, geht nicht euren Geschäften nach und spart euch leeres Geschwätz.“ Jesaja 58, 13 In der Übertragung „neues Leben“ ist die Lust durch Wonne ersetzt, eigentlich schade. Ich finde die Lust zu schön….

Gott hat einen Tag reserviert, an dem wir ruhen können. Wer die Bibel liest, stellt fest, dass ihm der Tag wichtig ist.  Gott sagt klar, dass er diesen Tag ausgesondert hat und er formuliert selbst wie er sich diesen Tag vorstellt. Schon alleine das finde ich erstaunlich. Dadurch, dass Gott persönlich diesen Tag ausgewählt hat, bleibt sein definierter Sinn bestehen. Sogar wenn wir das anders sehen.

Du fragst was ehren heißt? Nun das ist einfach, die Erklärung steht im Text, sofort dahinter. Wenn du nicht in deinem Alltag weiter gehst, sondern von deiner Arbeit ruhst, dann ehrst du diesen Tag. Geschäfte meint nicht das einkaufen, sondern alles das was deinen Alltag bestimmt. Bist du ein Kind des Computers, dann lasse die Kiste doch auch Sabbat machen, …. (Ich weiß, ist nicht einfach, aber ein klasse Gefühl.)

Ach und das Geschwätz,… Schau einfach mal worüber du den ganzen Tag so quasselst.

Je mehr ich darüber nachdenke um so mehr ahne ich was hinter einem Sabbat als Ruhetag stecken kann. Wie sehr wir doch während des Sabbat im Alltag gefangen sind, egal ob im Kopf oder den Händen. Herr, Gott, bitte Hilfe!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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