Das Büro „wünsch dir was“ hat heute geöffnet

Heute morgen hat das Büro „wünsche dir was“ geöffnet. Was wünschst du dir? Eine neue Familie, neue Kollegen, neue Gesundheit oder gleich ein neues Leben? Alle Wünsche können heute bei Gott eingereicht werden.

Kennst du diese Einstellung auch? Gott erfüllt alle meine Wünsche. Er will doch, dass ich an ihn glaube. Aber damit ich das tue, muss er vorher meine Wünsche erfüllen. Willkommen im Club der unerfüllten Wünsche.

Lange Zeit habe ich nicht verstanden, dass es bei den Wünschen, die Menschen an Gott haben, nicht immer um die Erfüllung dieser Wünsche geht. Oft sollen sie gar nicht wirklich erfüllt werden.

Stell dir mal vor, ein Vertreter der Rüstungsindustrie würde ernsthaft um Frieden beten. Dann wäre er doch pleite. Dazu kommt noch ein weiterer Punkt. Will er das wirklich, dann muss er dies auch mit eigenem Handeln beweisen. Diese Beweisführung gilt sowohl in Richtung Gott, als auch in Richtung Menschen. Er hat also sein Handeln zu verändern. Am Ende kann er, ohne dass Gott die Welt verändert, eine ganze Menge für die Erfüllung seines Wunsches tun.

Deshalb: Heute hat das Büro „wünsch dir was“ geöffnet. Es hat jeden Tag geöffnet und du hast die Erfüllung in deiner eigenen Hand. Was wirst du daraus machen?

Neue T-Shirts von modobonum und eigentlich von ECL

Der Vorschlag für den Blog von heute sind unsere neuen T-Shirts. Aber der Reihe nach.

Im Herbst letzten Jahren haben wir uns mit einer kleinen Gruppe anderer Christen zusammen getan und einen Verein gegründet – mit Namen modobonum.

Inzwischen ist modobonum als Verein eingetragen und das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit bestätigt. Unser Ziel ist es, den Menschen mittels Internet auf kreative Weise von einer Perspektive für ihr Leben zu erzählen. Christen nennen das ganz profan: Mission im Internet.

Für modobonum haben wir T-Shirts bestellt, um auf diese Weise Werbung zu machen. Gestern nun sind sie gekommen und sie sind toll. Ich bin ganz begeistert.

Die Webseite von modobonum soll im November live gehen, bis dahin ist ein Platzhalter an der Stelle im Web. Wenn unsere neue Seite so gut wird wie unsere T-Shirt, dann wird die Neue eine wirklich gute und innovative Webseite. Jedenfalls nicht so was Langweiliges, wie die meisten Seiten derzeit sind.

Ach und um etwas Schleichwerbung zu machen: Natürlich sind unsere T-Shirts von ECL aus Dresden. Wie sie aussehen, könnt ihr euch auf der Fotoseite anschauen 🙂

Tage die sich nicht dem eigenen Willen unterordnen

Es gibt Tage, die irgendwie nicht so laufen wollen, wie mann/frau selbst es will. Kennst du das auch? Du hast eine Vorstellung und schon am morgen läuft alles anders.

Bei mir ist heute so ein Tag. Eigentlich, ja eigentlich ist ein schönes Wort. Heute nützte es mir nur wenig. Mein Tag begann mit einem klingelnden Telefon und Menschen die von meinem Tag etwas abhaben wollten. So ist es bis jetzt geblieben. Viele Menschen haben sich in eine Reihe gestellt und ist Mittag.

Nun gibt es zwei Varianten, ich kann frustriert davon ziehen und über diesen Tag jammern. Die Option gefällt mir nicht, ist das Wetter so schön und was kann der Tag denn dafür. Ich habe mich für die das Akzeptieren entschieden. Mein Tag läuft also anders, als geplant. Deshalb werde ich nach dem Mittag eine neue Tagesplanung in Angriff nehmen. Mal sehen was daraus werden wird.

Ich wünsche dir einen guten Tag, mit Freude im Herzen und dem Willen sich diese nicht rauben zu lassen. Auch, und vor allem dann, wenn es nicht so läuft wie gewollt.

Warum bin ich Christ: Einladung zum Treffen in München

Warum bin ich Christ: fällt heute aus

Obwohl ich in den letzten Wochen viele angesprochen habe, von denen ich überzeugt bin, dass sie Christen sind, war keiner bereit ein Statement zu geben. Schade!

Vielleicht sollten wir mal ein Übungswochenende anbieten. Hast du Lust oder sagst du, kalter Kaffee ist doch langweilig?

Mich würde deine Meinung interessieren. Wenn sich ein paar finden, würden wir das glatt machen.

Wie wäre es mit Mitte Mai in München? Da gibt es schöneres Wetter und München ist doch immer eine Reise wert. .-)

Also bis Bald!

Der Islam ein Teil der Kultur Deutschlands, Geschichte mit neuen Augen sehen oder Innenminister Friedrich widerspricht

http://www.spiegel.de/pol…,748929,00.html

Ganz verstehen tue ich es nicht! Warum regt sich die Presse und Andere über eine Äußerung von Innenminister Friedrich auf.

Friedrich widersprach einer Äußerung, dass der Islam zu Deutschland gehört und verwies dabei auf die Historie. Wer in die Geschichte schaut, weiß, dass der Kaiser sogar Luther ziehen ließ um die anziehenden Krieger aus dem Osmanischen Reich zu stoppen. Wenn ich mich richtig erinnere, war das aber noch vor den Toren Wiens und das gehört nicht zu Deutschland.

Weshalb versucht unsere Politik etwas zu konstruieren, was nicht stimmt? Sind es wirtschaftliche Interessen, die den Islam zu einem Teil der deutschen Kultur machen wollen? Oder macht diese Gruppe genug Druck?

Die Wellen auf politischer Ebene gehen hoch, jeder widerspricht jedem und die Pressesprecher versuchen die Äußerungen wieder in Einklang zu bringen und auszudrücken, dass sie sich nicht widersprechen.

Dabei hat Innenminister Friedrich die Menschen islamischen Glaubens, die hier leben, sehr wohl als zu Deutschland gehörend bezeichnet. Menschen islamischen Glaubens gehören seit Jahren zur Realität Deutschlands. Trotz allem ist Deutschland ein Land christlichen Ursprungs. Wenn es anders wäre, wäre Deutschland nicht dort wo es heute ist.

Vielleicht kommt tatsächlich eine Zeit, in der die Menschen den Islam unter historischen Gesichtspunkten zu Deutschland rechnen. Im Moment aber bleibt Friedrichs Äußerung als wahr stehen.

Ruhe in einer Welt voller Unruhe

Wenn ich mir die Nachrichten der letzten Woche anschaue, muss ich gestehen, könnte mir meine Ruhe glatt abhanden kommen. Da gibt es die politisch und wirtschaftliche schwierige Situation vieler Staaten im Mittelmeerraum. Da gab es hohe Wellen bei uns im Land im Fall Guttenberg oder die Aussage von Gesundheitsminister Rösler, der die Praxisgebühr für gescheitert erklärt aber trotzdem daran festhalten will.

Wie kann mann/frau dabei noch die eigene Ruhe behalten? Ist das überhaupt möglich, wo die Medien uns doch oft vor sich her treiben? Ja, es kann eine Strategie sein, sich der Medienlandschaft zu entziehen. Doch ob deshalb die Ruhe in unserem Leben erhalten bleibt, wird davon wohl am wenigsten abhängen.

Ich habe festgestellt, dass mir nur ein Weg wirklich hilft um zur Ruhe zu kommen oder um meine Ruhe zu behalten. Das geschieht, indem ich nicht auf mich und meine Meinung schaue, sondern auf den, der gesagt hat,  dass er Ruhe geben will. Sein Name ist Jesus. Wenn ich ihn um Ruhe bitte, hat er das immer getan. Warum sollte er also bei dir anderer Meinung sein?

Jesus will, dass wir in unserem Herzen Ruhe haben, selbst wenn um uns herum alles chaotisch ist. Diese Zusage finde ich klasse. Hilft sie mir doch mein Leben zu leben ohne dabei unterzugehen.

Fast wie Nutella – nur ohne Milch, also ohne Laktose

http://www.allergikerhimm…ich—1_74.html

Bei uns in den Geschäften habe ich nichts gefunden. Selbst das Reformhaus hatte nichts ohne Laktose. Sollte es wirklich nötig sein, auf Nutella und co. verzichten zu müssen. Ich konnte es mir nicht vorstellen.

Also bin ich mal ab ins Netz gegangen und bin durch viele Seiten gereist. Am Ende habe ich eine Seite gefunden, bei der ich wohl noch öfter bestellen werde: den Allergikerhimmel.

Unter anderem einen Nutella-Ersatz der fast so gut schmeckt wie Nutella. Noch dazu und das ist vielleicht das Schönste, die Schokocreme kommt aus Holland. Chocoreale mit Haselnuss!

Als gestern das Päckchen kam, habe ich sofort probiert. Es ist nicht ganz so süß wie Nutella und schmeckt etwas stärker nach Haselnuß, aber sehr schmelzend, cremig.

Kann ich also nur empfehlen. Absolut ohne Laktose und ganz lecker. Chocoreale mit Haselnuss, …

Unbeschwert leben oder was wir von Kindern lernen können

Am Wochenende haben wir mit Freunden zusammen in der Bibel gelesen. Unter anderen gibt es dort eine Aussage Jesu, in der er seine Nachfolger auffordert wie Kinder zu werden. Über diesen Text haben wir lange gesprochen. Keiner von uns hat eigene Kinder und die eigene Kindheit ist schon ein paar Jahre her. Was heißt es also für Christen, wie Kinder zu werden?

Ja, es gibt viele Beispiele, die transportiert werden. Dabei soll immer das Vertrauen rüber kommen, das ein Kind zu seinen Eltern hat. Im ersten Schritt ist das nur Wissen. Im Alltag muss sich zeigen, ob daraus Relevanz wird.

Und so saß ich da und versuchte dieses Wissen in Emotionen zu überführen. Dabei wurde mir eines klar. Nicht das Vertrauen ist es, sondern die Unbeschwertheit des Kindes. Ein Kind macht sich keinen Kopf, ob es seinen Eltern vertrauen kann. Es testet nicht ob und inwieweit es vertrauen kann und analysiert auch nicht die Entscheidungen der Eltern. Die Wissenschaft nennt das Urvertrauen. Sie haben herausgefunden, dass dieses Urvertrauen eine wichtige Basis für ein gutes Leben ist.

Unbekümmert leben, nicht immer zu Sorgen haben müssen, Gott kümmert sich um mich. Ist es nicht genau das, was wir wollen? Ich schon, ich will mir nicht immer über alles Gedanken machen müssen und in Angst vor der Zukunft leben. Auch so ist es schon anspruchsvoll genug. Unbeschwert leben, das will ich also üben. Machst du mit?

Bildung und die Zukunft in Deutschland

Alle reden darüber: unsere Kinder sind unsere Zukunft, egal ob es um die Rente oder die Wirtschaft geht. Viele sehen ihre Zukunft in den Kindern und oft auch den Sinn ihres Lebens. Dabei wollen Eltern, dass es ihren Kindern besser geht. Schauen wir in unser Bildungssystem, scheint davon auf manchen Ebenen noch nicht genug angekommen zu sein.

Das, was Bildung dort ausmacht, ist der persönliche Einsatz von Erziehern, Lehrern und Professoren. Beim Equipment hört es oft auf. Wir wollen, dass sich unsere Kinder im Netzt sicher bewegen können, aber wer zeigt es ihnen? Absolventen sollen im Umgang mit dem Computer sicher sein und wissen wie sie digitale Medien bedienen, doch wer zeigt es ihnen?

Wenn ich an die Didacta in der letzten Woche denke, dann werden wir wohl noch etwas warten müssen. Dabei wären es gerade unsere Kinder, die einen einfachen Zugang haben und sich in der digitalen Welt schnell und einfach bewegen können. Neiden wir ihnen den Zugang oder ist es einfach nur die Bequemlichkeit der Wissen-/ Bildung-Vermittelnden?

Der Erfolg Deutschlands in der Vergangenheit lag in seinem Wissen, also seiner Bildung. Was wird der Erfolg in der Zukunft sein?

Wo wir Fundamentalisums finden

Fundamentalismus ist ein Wort, das einem die Haare im Nacken aufrichtet. Doch was ist das eigentlich? Für mich war interessant, dass dies eine amerikanische Wortschöpfung des 19. Jh ist. Dort wurde es für Menschen verwendet, die an Althergebrachten mit allen Mitteln festhielten und nicht bereit waren, „mit der Zeit“ zu gehen. Diese Menschen hatten Angst vor dem Unbekannten, der Zukunft und wollten mit allen Mitteln an Bekanntem und Beliebtem festhalten.

An dieser Definition hat sich nichts geändert. Egal, wo wir auf der Erde mit diesen Tendenzen und Strömungen des Fundamentalismus konfrontiert werden, immer ist der eigentliche Motor die Angst vor Veränderungen und der ungewissen Zukunft.

In dem Moment, wo wir Geschehnisse und Veränderungen (gesellschaftliche, technische, religiöse) nicht verstehen, ist eine mögliche Reaktion innerlich dicht zu machen.  Auf der einen Seite kann das gut sein, ist es doch auch ein natürlicher Schutz für uns selbst. Es schützt uns davor, alles Neue in unserem Leben automatisch zu übernehmen.

Auf der anderen Seite ist dadurch die Gefahr gegeben, den Blick zurückzuwenden und dieser Tradition einen zu hohen Stellenwert zu geben. Dadurch setzen wir uns mit dem Neuen nicht auseinander. Derzeit erleben wir ein Beispiel in den südlichen Mittelmeerstaaten.

Damit ist Fundamentalismus nur eine Wortbeschreibung von einem Vorgang, den wir überall auf der Welt finden, ob wir es wahr haben wollen oder nicht. Gefährlich ist das Ganze, wenn die eigene Überzeugung über alles andere gestellt wird. Dann zerstört es Beziehungen und Menschen.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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