Workflow, Prozesse, Arbeitsabläufe und warum sie uns das Arbeiten erleichtern obwohl wir es eigentlich nicht mögen

Gerade habe ich an einer Umfrage bei Paypal teilgenommen um meinen Frust über den internen workflow bei denen zu kommunizieren.

workflow – ein Wort was sehr beliebt ist und gleichzeitig so seine Tücken in der Realität hat. Theoretisch wissen wir alle, was workflow heißt und finden das auch immer (vor allem bei anderen) gut. Selbst wollen wir uns nur ungern an einen definierten Prozessablauf halten.

Auch in medizinischen Einrichtungen sind solche definierten Prozesse elementar wichtig, sorgen diese doch für einen guten und reibungslosen Ablauf und damit für das (im besten Fall) optimale Behandlungsergebnis des Patienten. Immer wieder zeigt sich bei der Diskussion in diesen Einrichtungen, dass die Einführung von workflow Abläufe an den Befindlichkeiten Einzelner zu scheitern droht.

Gerne werden Totschlagargumente gebracht wie: ich werde in meiner medizinischen Behandlungsfreiheit gehindert. Dabei soll es eigentlich genau darum gehen diese zu unterstützen. Workflow heißt, Prozesse, also Abläufe, zu optimieren. Es ist kein Zeichen einer gut organisierten Praxis, wenn der Patient trotz Termin noch 2 Stunden in der Praxis warten muss, bevor er aufgerufen wird. Anders ausgedrückt, der workflow ist optimierungswürdig. Zum Definieren von Prozessen ist es allerdings nötig, sich Gedanken zu machen und wer mag das schon?

In Krankenhäusern ist die Abstimmung der Bereiche und Funktionen oft mit zu viel organisatorischen Mühen verbunden. Es geht einfacher und schneller, wenn die Wege klar sind und alle planen können. Damit das geht ist es nötig einen workflow zu definieren. Also über Prozesse zu reden und sich auf ein Vorgehen zu einigen.

Ein Tipp um Ruhe zu finden in einer Welt des Leides und der Katastrophen wie Japan und Libyen

http://www.mmnews.de/inde…atomkraftwerken

Schaue ich nach Japan, dann ist das, was ich sehe für mich nicht beruhigend. Die Folgen des Bebens beschäftigen mich. Noch nie habe ich soviel Nachrichten pro Tag gesehen wie im Moment. Ich sehe das unbeschreibliche Leid der Menschen. Ich lese, dass die Erde ihre Neigung verändert und die Drehung beschleunigt hat. Und dann soll ich über Ruhe schreiben?

Schaue ich nach Deutschland, sehe ich den Druck der Arbeitswelt auf den Menschen liegen. Der Wunsch alles gut und richtig zu machen und idealerweise noch Karriere dazu, zerreißt viele förmlich. Menschen kommen mit all dem nicht mehr zurecht, was Beziehungen oft an den Rand der Belastbarkeit bringt. Und dann soll ich über Ruhe schreiben?

Schaue ich auf die Erde, nach Libyen, sehe die Gewalt und die Brutalität mit der Menschen gegen andere Menschen vorgehen, bin ich immer wieder entsetzt. Ich kann nicht verstehen, warum wir miteinander so umgehen. Und dann soll ich über Ruhe schreiben?

Es gibt ein Lied von Peter Strauch, was genau das beschreibt. Er kommt zu dem gleichen Schluss wie ich in dieser Woche auch. Er entdeckte, dass sein Leben in Gottes Hand liegt. Das gibt Ruhe. Ruhe ins eigene Leben und Ruhe ins Herz hinein.

„Meine Zeit steht in deinen Händen, nun kann ich ruhige sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.“ So ist sein Refrain. Seine Erkenntnis ist mehr als einfach ein Lied oder ein Prinzip. Die Gewissheit, in Gottes Hand geborgen zu sein, das ist Ruhe. Egal was auch alles um mich geschieht, wo ich so vieles davon nicht verstehe. Deshalb kann ich von Ruhe schreiben.

Mein Gott und Walther, ein Einblick in die Entstehung

http://vimeo.com/17191635

Über einen Freund bin ich auf ein neuen Bibelkurs der katholischen Kirche gestoßen. Ziel der Einheiten ist es anschaulich und leicht erklärend den katholischen Glauben zu vermitteln.

Das alles wäre keine weitere Erwähnung wert. Gibt es das doch immer wieder neu auf die Zielgruppen angepasst.

Was aber erwähnenswert ist, sind für mich zwei Dinge:

1. Jemand hat nicht nur einfach ein paar theologische Punkte mit Fragen versehen zu Papier gebracht, sondern mit Liebe und viel Zeit ein sehr schönes, ansprechendes Material gebaut.

2. Es zeigt mal für uns Laien, wie aufwendig so eine Produktion ist und was alles dazu gehört.

Ich will keine Werbung machen, Mitglied der katholischen Kirche zu werden. Trotzdem will ich Werbung machen für dieses Material, zeigt es doch sehr schön spielerisch, dass es auch anders geht.

Japans Helden und die Liebe oder ohne Helden geht es nicht

http://www.sueddeutsche.d…pfers-1.1073070

Nicht erst durch die Ereignisse in Japan gibt es das Thema der Selbstopferung, damit andere überleben können. Ein langer Artikel in der SZ geht dieser Art des Heldentums nach.

„Versteht ihr nicht, dass es besser ist, wenn nur ein Mann an Stelle des Volkes stirbt und so nicht das ganze Volk umkommt?“ Dieser Ausspruch wurde bereits vor langer Zeit getan. Wie recht Kaiphas damit hatte, war ihm dabei noch nicht einmal bewusst. (Johannes 11,50)

Wir sehen gebannt nach Japan, wie ein kleine Truppe versucht die Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima abzuwenden, wohl wissend, dass sie ihr eigenes Leben dabei aufgeben.

Schauen wir uns die Christen an, ist das, was sie verkündigen damit vergleichbar. Die Erde ist wie Japan. Scheinbar haben wir sie und das Leben gut im Griff. Doch es gibt ein Problem, wenn keine Lösung geschieht, geht sie dadurch unter. Die Bibel schreibt, dass der Erschaffer der Erde eine Rettung vorsah. Er tat dies, weil ihm die Menschen wichtig sind, er liebt sie. Er gab die Liebe in unsere Herzen, weil er die Liebe ist. Diese Liebe macht Helden möglich. Damals und heute in Japan.

Die Rettung für die Erde ist ein Mensch mit Namen Jesus. Er wurde von Gott auf diese Erde geschickt und er erfüllte seinen Auftrag. Die Brücke die er schuf, macht einen Wechsel zu Gottes Herrschaftsbereich möglich.  Das ist wie ein geschenktes Flugticket aus Japan raus.

Für Jesus bedeutet jeder Mensch, der über ihn (die Brücke) zu Gott geht, ein Gewinn. So wie für die Männer im Kernkraftwerk Fukushima ein Nichtanstieg der Strahlung ein Gewinn ist. Beide tun es weil ihnen die Menschen am Herzen liegen.

Danke, dass es Helden gibt, damals und heute. Danke Gott, für die große Liebe, die du uns Menschen geschenkt hast.

Atomausstieg und seine Folgen oder worauf verzichtest du?

In vielen Umfragen hat eine große Anzahl von uns Deutschen seinen Wunsch zum Atomausstieg zum Ausdruck gebracht. Ich kenne den Aufbau der Umfragen nicht und tue mich damit schwer, diese zu bewerten. Wurden tatsächlich unterschiedliche Menschen, Schichten und Regionen befragt oder wurde die Gruppe ausgewählt? Wenn die Umfragen zum Atomausstieg nicht manipuliert und damit real sind, ergeben sich daraus einige Fragen.

Auf was wollen wir verzichten? Auf zwei Stunden Fernsehen pro Tag oder drei Stunden vor dem Computer. Überlegen wir was wir tun? Ich bin der Überzeugung, dass wir nicht darüber nachdenken wie viel Strom wir tatsächlich verbrauchen. Hast du dir jemals Gedanken gemacht, bei dem, was du tust?

Immer wieder denke ich bei Googleabfragen daran. Ich suche schnell eine Telefonnummer raus, die kostet bei Google Strom. Eigentlich könnte ich mich auch einfach zum Telefonbuch umdrehen und dort die Nummer raussuchen. Das würde die Strombilanz nicht weiter belasten.

Strom einfach anders produzieren? Solar ist toll, doch gibt es in der Logistik und der Speicherung Herausforderungen, die noch zu lösen sind. Kohlekraftwerke sind nicht wirklich die Lösung. Sollten diese doch eigentlich vom Netz genommen werden wegen der schlechten CO2 Werte. Strom aus den Nachbarländern zu beziehen und selbst keinen zu produzieren ist in Europa Augenwischerei.

Wenn wir Deutschen also über den Atomausstieg nachdenken, kommen wir um die Diskussion über Verzicht auf Strom nicht herum.

Auf Medienkonsum verzichten, der besondere Fastenvorschlag vom KEP

Auf der Suche nach einem Artikel ist mein Mann bei Pro Compact gelandet. Dort fand er einen Artikel, der jetzt bei uns für Gesprächsbedarf sorgt.

In dem Artikel wird eine Fastenwoche der besonderen Art vorgeschlagen. Der KEP regt eine bildschirmfreie Woche an. Die Idee ist, in der Woche vor Ostern auf alle Medien, die einen Bildschirm brauchen zu verzichten, also kein Notebook, kein Fernseher, kein PC. Damit soll der Medienkonsum von 5 und mehr Stunden pro Tage in aktive gemeinsam verbrachte Zeit umgewandelt werden.

Der Vorschlag ist, dass Familien nicht vor der Glotze sitzen oder wie wir vor dem Rechner, sondern Zeit in Gemeinschaft verbringen, miteinander kochen, schwimmen gehen, etc.

Mein Alex findet die Idee gut, was mich total erstaunt. Er meint, wir sollten uns auch daran beteiligen. Ich weiß noch nicht so genau. Eine Woche kein Blog, kein Netz, keine Nachrichten? Das kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen. Sind wir doch normale IT-Junkies. Nun bin gespannt wie das ausgeht. Wenn wir das tatsächlich tun, kündigen wir es nochmal an.

Auf jeden Fall werden wir wohl definieren müssen, was wir uns unter einer Woche bildschirmfrei überhaupt vorstellen.

Warum bin ich Christ: weil Gott zu meinen Gunsten eingreift

Warum bin ich Christ: heute von Ulrike aus Rostock

Auf die Frage, warum sie Christ ist, antwortete Ulrike mit einer Geschichte und gab uns die Erlaubnis sie hier zu verwenden.

Im letzten Jahr zogen sie und ihr Mann von einer größeren in eine kleinere Wohnung. Die Kinder waren aus dem Haus und vieles war nicht mehr nötig. Also startete die Familie im Rahmen des Auszuges eine Entrümpelung.

An einem der Tage zog sie sich vor Ort um und stellte ihr, recht neuen, Lieblingsschuhe unter einen Stuhl. Am Abend waren diese nicht mehr da. In Verzweiflung suchte die Familie nach den Schuhen, doch sie waren weg.

Auch der Versuch ihres Mannes, neue Schuhe zu kaufen oder die gleichen noch einmal zu bekommmen, scheiterte. Ihren Frust rief sie zu Gott und bat darum, dass er ihre Schuhe bitte wieder bringt.

Am Wochenende gingen sie in die Kirche und ein anderes Mitglied erzählte, dass auch sie Dinge aus dem Sperrmüll genommen hatte. Im Scherz fragte Ulrike dabei nach ihren Schuhen und landete einen Volltreffer. Die andere Christin erzählte, wie sie an den Dingen vorbei gekommen war und den Blumentopf samt Inhalt mitgenommen hatte. Der Inhalt waren ihre Schuhe.

Ulrike schloss ihre Geschichte damit. “Gott hat meine Schuhe für mich in Sicherheit gebracht, bevor ich überhaupt wusste, dass sie weg sein werden. Gott ist wunderbar.”

Atomenergie, deutsche Politiker und das Gespür für Bedürfnisse

http://liten.be//PwU2s

Wie sehr berühren dich die Meldungen vom anderen Ende der Erde? Findest du die Katastrophe schlimm? Um dich nach einem kurzen Kommentar wieder deinen eigenen Themen zu zuwenden?

Als ich gestern am Abend die Nachrichten sah, war ich über die dort geführte Debatte erstaunt. Warum nur diskutierten Teile unserer Politiker über die deutsche Atompolitik? Waren es die Journalisten, die nur einen Teil der Antworten sendeten?

Über Atomenergie lässt sich streiten, Computer und Technik nutzen wir alle und das reichlich. Bevor wir also dieses Thema in Deutschland instrumentalisieren, sollten wir über unser Leben und die Art wie wir leben reden.

Ich wünsche mir mehr Politiker, die wie Christian Wulff und Angela Merkel Schweigeminuten anmahnen und einfordern.

Alles hat seine Zeit. Jetzt ist Zeit zum Trauern und Zeit zur Hilfe in Japan. Wenn unsere Politiker klug sind, dann reden sie darüber. Menschen wollen Orientierung und Unterstützung, darüber sollten unsere Medien berichten.

Das Erdbeben in Japan oder deine Unterstützung ist wichtig, bitte bete mit

http://www.n-tv.de/panora…cle2819216.html

Es ist der x-te Versuch heute einen Blog zu schreiben. Immer wieder bin ich mit den Worten, die ich schreibe, nicht zufrieden. Drücken sie doch nur unzureichend aus, was ich empfinde.

Ich möchte keine Diskussion über Atomkraftwerke führen, auch nicht über die Verantwortung des Menschen für diese Erde. Im Moment sehe ich nur unbeschreibliches Leid, Angst und Sorge. Ich sehe Schmerzen, Ratlosigkeit und Hilflosigkeit.

In all dem habe ich keine Antworten, die mich befriedigen, aber ich möchte helfen und hier auffordern mit zu helfen.

Als Christ bin ich der Überzeugung, dass meine wirksamste Hilfe im Moment in der Fürbitte für dieses Land besteht.

Wir möchten dich auffordern, es mit uns gemeinsam zu tun. Bitte bewege Gottes Arm, dass er noch Schlimmeres verhindert.

Bitte bete für die Menschen in Japan, für alle Menschen, die von der Katastrophe betroffen sind.

Bitte mobilisiere dein Umfeld, egal wen und betet gemeinsam.

Keine bestimmte Richtung ist dabei einzuhalten oder Uhrzeit. In der Bibel steht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich dabei. Trefft euch am Telefon oder im Netz, betet bevor ihr spazieren geht oder gemeinsam esst. Hauptsache, wir Christen mobilisieren die wichtigste Hilfe, die wir haben.

Charité spart oder der Preis der Deutschen Umwelthilfe geht an IT

Immer wieder ist die Charité in Berlin negativ in der Presse. Gestern gab es wieder einmal eine Pressekonferenz. Es waren aber gute Nachrichten, die verkündet wurden.

Die Charité erhielt von der Deutschen Umwelthilfe den Preis für Green IT im Jahr 2011 für die Reduzierung des Stromverbrauches in der IT-Infrastruktur. Über vier Standorte ist die Charité verstreut mit einer über Jahre gewachsenen und damit alten Infrastruktur. Dort IT zu betreiben und das immer und ohne Ausfälle ist eine Herausforderung für die Mannschaft um H.Greger und M.Peuker. Es ist aber auch eine Herausforderung an das Equipment. Gute Konzepte sind gefragt mit einem systematischen Ansatz zur Energie- und Materialeffizienz. Genau dies ist geschehen. Im Ergebnis wurde die Anzahl der Server (19 zu 1) reduziert und die PC-Technik modernisiert. Durch den Einsatz neuer Technologien wie vPro und Virtualisierung konnte der Co2 Ausstoß um über 800 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Umgerechnet bedeutet das eine Reduzierung des Energieaufwandes von über 500.000€ pro Jahr.

Die Mitarbeiter der DUH konnten die Frage wie viel 800 Tonnen CO2 sind, nicht beantworten. Hier ist eine Antwort darauf. 800 Tonnen CO2 ist das, was ein Deutscher in einem ganzen Leben erzeugt.  (10.000 Tonnen pro Person und Jahr in Deutschland.)

In der Pressekonferenz sagte Martin Peuker, stellv. CIO, dass sie dieses Projekt weiter vorantreiben wollen, mit dem Ziel den Energieaufwand weiter zu reduzieren. Sie erwarten nach Abschluss des Projektes Energiekosten in Höhe von 1. Mio € pro Jahr einsparen zu können. Damit ist die Einwerbung für weitere Mittel gestartet.

Herzlichen Glückwunsch Charité. Viel Erfolg beim Geld ausgeben und sparen!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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