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Alles was bleibt

Heute morgen habe ich einen guten Blog bei modobonum gelesen und möchte deshalb heute auf ihn verlinken: Alles was bleibt

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist alles was bleibt die Erinnerung.

Der Tod ist erfahrungsgemäß eine unvermeidbare Sache. Wissenschaftlich gesehen, weiß man nicht einmal so genau, warum nach einer bestimmten Lebenszeit die Zellen eines Menschen sich einfach nicht mehr regenerieren wollen.

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Der Lottoschein, 47 € und die Sinusfunktion

Heute war ich beim Edeka auf der Post. Dort am Postschalter ist nicht nur die Kasse und die Poststelle, sondern auch die Lottoannahmestelle. Während ich so meinem Vordermann beim Bezahlen zusah, blieb ich in Gedanken bei der genannten Summe hängen.  [teaserbreak]

Bezahlt wurden 47€ für einen Lottoschein. Ich muß zugeben, ich kenne mich nicht damit aus. Ich weiß also nicht, was er alles kaufte. Für mich war es nur und allein die Summe, an der ich hängen blieb.

Was kann man alles für 47€ kaufen? Man kann zu Zweit oder Dritt zum Italiener gehen oder als Familie ins Kino sildenafil citrate generic. Man kann das Geld sparen und in den Urlaub fahren. Sicher fallen dir noch viele weitere Möglichkeiten ein, was man mit 47€ alles machen kann.

Es ist ein Schein, der Wünsche und Hoffnungen. Doch was bleibt nach der Ziehung der Lottozahlen von dem Geld übrig? Irgendwie drängt sich mir der Vergleich zu einer Sinusfunktion auf. Eine Berg- und Talfahrt der Hoffnungen und Enttäuschung.

Nicht nur beim Lotto gibt es solche Berg- und Talfahrten. Betrachtet man die ganze Sinusfunktion bleibt als Nulllinie deshalb oft ein schaler Geschmack übrig.

Man kann die Nulllinie aber auch als Wendepunkt bezeichnen. Wendepunkt, das ist es was wir uns wünschen. Manchmal brauchen wir Freunde oder Familie, dass sie uns bei einer solchen Wende helfen. Manchmal liegt es aber einzig und allein an uns selbst, ob wir die Wende wollen?

Japans Helden und die Liebe oder ohne Helden geht es nicht

http://www.sueddeutsche.d…pfers-1.1073070

Nicht erst durch die Ereignisse in Japan gibt es das Thema der Selbstopferung, damit andere überleben können. Ein langer Artikel in der SZ geht dieser Art des Heldentums nach.

“Versteht ihr nicht, dass es besser ist, wenn nur ein Mann an Stelle des Volkes stirbt und so nicht das ganze Volk umkommt?” Dieser Ausspruch wurde bereits vor langer Zeit getan. Wie recht Kaiphas damit hatte, war ihm dabei noch nicht einmal bewusst. (Johannes 11,50)

Wir sehen gebannt nach Japan, wie ein kleine Truppe versucht die Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima abzuwenden, wohl wissend, dass sie ihr eigenes Leben dabei aufgeben.

Schauen wir uns die Christen an, ist das, was sie verkündigen damit vergleichbar. Die Erde ist wie Japan. Scheinbar haben wir sie und das Leben gut im Griff. Doch es gibt ein Problem, wenn keine Lösung geschieht, geht sie dadurch unter. Die Bibel schreibt, dass der Erschaffer der Erde eine Rettung vorsah. Er tat dies, weil ihm die Menschen wichtig sind, er liebt sie. Er gab die Liebe in unsere Herzen, weil er die Liebe ist. Diese Liebe macht Helden möglich. Damals und heute in Japan.

Die Rettung für die Erde ist ein Mensch mit Namen Jesus. Er wurde von Gott auf diese Erde geschickt und er erfüllte seinen Auftrag. Die Brücke die er schuf, macht einen Wechsel zu Gottes Herrschaftsbereich möglich.  Das ist wie ein geschenktes Flugticket aus Japan raus.

Für Jesus bedeutet jeder Mensch, der über ihn (die Brücke) zu Gott geht, ein Gewinn. So wie für die Männer im Kernkraftwerk Fukushima ein Nichtanstieg der Strahlung ein Gewinn ist. Beide tun es weil ihnen die Menschen am Herzen liegen.

Danke, dass es Helden gibt, damals und heute. Danke Gott, für die große Liebe, die du uns Menschen geschenkt hast.

Die Hölle auf Erde gibt es! Wo steht hier oder ein Besuch mitten in Deutschlands JVAs

http://de.wikipedia.org/w…he_Komödie

Der Autor Bernd Dörries hat sich Zeit genommen in seinem Artikel in der Süddeutschen vom 10.2.11, so wie die Richter, die über diesen Fall zu entscheiden hatten. Berichtet wird von zwei hoffnungslosen Fällen. Die Herren Michalski und Heckhoff “verließen” unerlaubt die JVA Aachen. Man könnte auch sagen: sie brachen erfolgreich aus dem Gefängnis aus.

Im anschließenden Verfahren ging es um die Frage der Perspektive. Die Argumente für den Ausbruch wurden in einem Zitat von Heckhoff zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. “Was wir brauchen um weiterleben zu können sind Hoffnung und Perspektive.” Wer könnte diese Aussage nicht verstehen und nachvollziehen? Hoffnung auf etwas was kommt, Ziele und Perspektiven für das Leben. Das Gericht hat ihre Taten gewertet und sie für weitere Jahre hinter Schloss und Riegel befördert. Perspektive Ende. Soweit – zwei arme Schlucker. Doch Stop! Geht es uns nicht ähnlich? Unsere Gefängnisse sind die Verpflichtungen und der Alltag. Es ist etwas bunter und abwechslungsreicher, doch ist es nicht trotzdem zu vergleichen?

Dante Alighieri schrieb in der göttlichen Komödie, dass an der Hölle ein Schild steht mit der Aufschrift: Die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren. Schon Dante Alighieri wusste, dass Hoffnung für uns Menschen ein elementares Gut ist.

So sind wir gleich Michalski und Heckhoff auf der Suche nach Hoffnung. Wo finden wir sie?

Die Verzweifelten oder die Selbstmordrate in Deutschland

http://www.sueddeutsche.d…elten-1.1053113

Nirgendwo liegt die Selbstmordrate in Deutschland so hoch wie in Bayern. Auch wenn der Unterschied nicht riesig ist, so wird er doch signifikant genannt. In Bayern setzen 12,9 Menschen von 100000 ihrem Leben selbst ein Ende. Im Durchschnitt nur 10,6 auf 100000 Einwohner. Es wurden Untersuchungen angestellt, warum dies so ist und nun schon seit einigen Jahren. Genau kann es niemand sagen. Als ich den Artikel zu Hause vorlas, war der Kommentar simpel. Den Bayern geht es einfach zu gut. Sie haben zu viel Zeit über das Leben zu reflektieren. Wenn ich den Vergleich mit Brandenburg nehmen wo die Rate bei 8,9 Suiziden pro 100000 Einwohner liegt, so drängt sich das schon irgendwie auf. Oder haben die Bayern nur mehr Zeit als andere? Ich fand es auf jeden Fall interessant, dass es laut Polizei Brennpunkte gibt, die besonders beliebt sind. Werden diese Stellen entschärft, sinkt die Rate. Anscheinend, so die Schlussfolgerung, weichen nicht alle an andere Stellen aus. Von daher lohnt es sich tatsächlich, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen um die Selbstmordrate zu senken.

Beziehungen, wie siehts bei dir aus?

Wie bekommt man Menschen dazu, dass sie miteinander reden? Sie tun es nicht, obwohl sie sich vielleicht nie wieder sehen werden.

Derzeit erlebe ich, wie wertvoll Beziehung ist. Nein keine Sorge, Alex und mir geht es gut. In unserem Umfeld gibt es allerdings zwei Menschen, die nur wenig Zeit für eine Begegnung haben und das auch wissen. Trotzdem gelingt es ihnen nicht über den Smalltalk hinweg zu kommen. Für die Beiden tut es mir leid, aber ich kann es nicht ändern.

Für mich beinhaltet es eine Lehre. Unsere Beziehungen sind so wertvoll, dass wir uns Zeit für sie nehmen sollten. Zeit uns zu öffnen und auf einander zu zu gehen. Das eigene Herz zu öffnen, ist mit Risiken belastet. Beziehung entsteht aber immer nur dort, wo wir dazu bereit sind. Auch wenn wir alle schon dabei enttäuscht wurden und Wunden entstanden sind, lohnt es sich das immer und immer wieder zu tun.

Auch in meiner Familie habe ich erlebt, was geschehen kann, wenn wir nicht reden. Wir wissen nicht, ob wir den anderen wieder sehen. In der Regel haben wir es nicht wirklich in der Hand, wie lange wir leben. Schnell können Dinge geschehen und wir sehen uns nicht wieder.

Wie würde sich wohl unser aller Umgang miteinander ändern, wenn wir dies immer in unserem Kopf behalten würden. Es wäre sicher nicht von Nachteil. Wie oft sind wir es selbst, die uns im Weg stehen? Gibt es auch in deinem Leben Beziehungen, die neu geknüpft werden sollten? Dann bitte warte nicht, bis es zu spät ist. Lieber einen unangenehmen Beginn im Gespräch, als sich den Rest des Lebens immer wieder Vorwürfe zu machen.

 

Nachsatz: Gerade habe ich etwas Wunderbares festgestellt. Es gibt ja doch noch eine Option, die Gespräche zu führen, auch wenn es scheinbar gelaufen ist. Jesus Christus sagt: Wer an mich glaubt wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Er ist ein Schlüssel, diese Gespräche nach zu holen auf einer neuen Erde. Spontan fallen mir einige Menschen ein, wo es wichtige ist solche Gespräche nachzuholen. Während ich hier sitze und schreibe, erscheint ein Lächeln auf meinem Gesicht. Es ist also doch nicht so “hoffnungslos” für die Beiden, deren Gespräch sich derzeit noch nicht gefunden hat. Das macht mich froh!

Das Prinzip Hoffnung oder die Auswirkungen eines Vulkanausbruchs in Island

http://newsticker.welt.de…ouse&id=1027255

Wie schnell sich doch alle guten Pläne ändern können! Als ich am Freitag im Radio vom Vulkanausbruch hörte, war dieser für mich ganz weit weg. Ich habe keine Angehörigen auf Island, also war meine Schlussfolgerung: für mich persönlich hat das keine Auswirkungen. Es war mir nicht klar, dass ich mit meiner Einschätzung völlig falsch liegen würde.

Als ich gestern Abend nach Hause kam und die Wochenendausgabe der SZ las, stand dort, dass der Flugverkehr in halb Europa eingestellt worden war. Doch zwischen Sonntag und Dienstag ist ja eine kleine Ewigkeit.

Heute morgen sah ich, dass der Flugverkehr für den ganzen Montag eingestellt ist und weitere Entscheidungen erst am Montag Nachmittag zu erwarten sind. Während ich noch über die Auswirkungen für mich nachdachte, klingelte bereits das Telefon. Was danach folgte, waren mehrere Stunden am Telefon und das Abwägen der verbleibenden Möglichkeiten.

Nachdem aber für den Rest der Woche keine gravierende Wetteränderung angekündigt ist, werde ich wohl oder übel Zug fahren müssen. Was sicher nicht zu den Dingen gehört, die ich für 6 Stunden unbedingt brauche.

Nach dem Prinzip, die Hoffnung stirbt zuletzt, hoffe ich doch noch auf meinen Flieger morgen. Das Prinzip trägt im Moment nicht nur mich, sondern viele Menschen, die von einem funktionierenden Flugbetrieb abhängig sind.

 

Erwartungen an ein neues Jahr

Ein neues Jahr hat begonnen. Freust du dich oder tust du so, als würde dich das alles nicht interessieren? Welche Erwartungen hast du an das kommende Jahr? Hast du dir schon Gedanken dazu gemacht?

Bei uns ist der Blick in das neue Jahr zweigeteilt. Auf der einen Seite gibt es bereits einige Termine und Verpflichtungen, die im Kalender stehen und auf ihre Erfüllung warten. Auf der anderen Seite sind wir noch nicht in diesem neuen Jahr angekommen. Was wir von diesem Jahr 2010 erwarten, darüber haben wir noch nicht gesprochen. Deshalb steht am Wochenende bei uns ein Familienrat an. Dort wollen wir die Schwerpunkte für das neue Jahr setzen. Bei aller Planung und Wünschen wird doch manches anders kommen als gewollt.

Doch eines weiß ich sicher, dass es einen Vater im Himmel gibt, der uns nicht alleine in dieses Jahr gehen lässt. Der Gott der Bibel bezeichnet sich als dein und mein Vater. Er hat seinen Kindern zugesagt, dass er sie nicht alleine lässt. Das gibt uns im Alltag Sicherheit und Geborgenheit. Doch nicht nur das, es beruhigt mich auch zu wissen, dass meine Familie in Gottes Hand liegt. Er wird sie schützen, denn wir können es nicht wirklich.

Ich weiß nicht, was das neue Jahr für uns und unsere Familie bringen wird, doch ich weiß, dank Gott wird es ein gutes Jahr werden, denn wir alle sind in seiner Hand.

“Mein Bein ist mir egal, …

…immerhin habe ich noch mein Leben.” Das ist die Aussage einer jungen Frau, Ike, die bei dem Erdbeben auf Sumatra verschüttet wurde. Als die Helfer sie fanden, mussten sie ihr ein Bein amputieren um sie retten zu können. Viele Menschen sind bei dem Erdbeben ums Leben gekommen. Die Helfer befürchten,  dass es noch mehr werden, viel mehr. Erschüttert bin ich von der Zunahme der Naturkatastrophen und der Tragik,  die hinter jedem Schicksal steht.

Der Ausspruch von Ike hat meine Gedanken zusätzlich in eine andere Richtung schweifen lassen.  Ich erinnerte mich an ein Wort der Bibel, was Jesus sagte.  Es steht in Matthäus 5,29.  Dort heißt es,  dass es besser ist, ein Teil seines Körpers zu verlieren als ganz verloren zu gehen.  Solch eine Entscheidung hat diese junge Frau getroffen.  Sie entschied, dass es besser sei ohne Bein zu leben als gar nicht.

Durch diesen Bericht hat der Text das erste Mal eine reale Bedeutung für mich bekommen. Mir wurde plötzlich bewusst, dass dieses neue Leben,  das wir wählen können,  etwas sehr wertvolles ist.