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Marketing bei Rewe oder die Sache mit der Kundenumfrage

Gerade habe ich an einer Kundenumfrage in „meinem“ Rewe-Markt teilgenommen. Recht schnell wurde mir beim Beantworten der Fragen klar, dass ein weiterer Blog zum Marketing von Rewe fällig ist.

Im Grunde wurde ich gefragt, wie mir mein Rewe gefällt. Bei den Antworten konnte ich zwischen 4 Kategorien wählen. Die Fragen gingen vom Gesamteindruck bis hin zu speziellen Bereichen wie der Käsetheke. Weil die Fragen keine Texte zuließen, geschweige denn Vorschläge vorgesehen waren, möchte ich meine Anmerkungen auf diesem Wege bringen.

Hallo Rewe, ich wünsche mir mehr Individualität der einzelnen Märkte. Eine Antwort wie „das ist nicht im Sortimentskatalog“ mag zwar stimmen, bringt den Kunden auf der Suche nach dem Produkt aber nicht weiter. Es ist schön, wenn es regionale Produkte gibt. Viele Kunden würden diese sicher gerne kaufen, nicht nur ich.

Ich wünsche mir weniger Uniformität bei den Produkten. Klar, aus Optimierungsgründen ist die Gruppe der Hersteller in den letzten Jahren geschrumpft. Dieses Schrumpfen bringt etwas mehr Marge und verliert gelegentlich Kunden.

Alles in allem ist unser Rewe ein austauschbarer Lebensmittelladen. Preis, Sauberkeit und Freundlichkeit werden vom Kunden erwartet und sind kein Argument zur Kundenbindung. Kundenbindung entsteht durch anderes, z. B. Individualität.

Hallo Rewe, redet doch mal mit eurer für’s Marketing zuständigen Agentur. Und by the way: Vielleicht sollte die Agentur auch nochmal an ihrer Kundenumfrage arbeiten.

Empfehlung für: Schuld sind immer die anderen

 Seit gestern läuft der Film „Schuld sind immer die anderen“ in den deutschen Kinos.

Darin geht es um Ben, einen jugendlichen Straftäter. In „Schuld sind immer die anderen“ bekommt Ben im idyllisch gelegenen “Waldhaus” die einmalige Chance auf einen Neuanfang. Als einer von sieben jugendlichen Straftätern soll er in der familiären Gemeinschaft soziale Kompetenz erlernen und Geborgenheit erfahren. Doch als er auf seine Hausmutter Eva trifft, ist er geschockt: Sie ist eines seiner Opfer. Sein brutaler Überfall auf sie wurde nie aufgeklärt. Während Ben alles versucht, um in der Gruppe nicht aufzufallen, wächst in Eva der Verdacht. 

Nicht nur der Tagesspiegel ist voll des Lobes über „Schuld sind immer die anderen“: “Mit fast schon Shakespearescher Wucht und differenziertem Blick konfrontiert Lars-Gunnar Lotz in „Schuld sind immer die Anderen“ einen jugendlichen Straftäter in einem Projekt des offenen Strafvollzuges mit dem Opfer seiner Gewalttaten. Die Komplexität von Schuld und Vergebung wird hier sorgfältig ausgelotet und gleichzeitig der allzu oft mit Stereotypen belegte Berufsstand des Sozialarbeiters gründlich rehabilitiert.”

 „Schuld sind immer die anderen“ ist sicher keine leichte Kost. Der Film des 30- jährigen Lars-Gunnar Lotz über Schuld und Vergebung ist auf jeden Fall ansehenswert.

Empfehlung für: Schuld sind immer die anderen

 Seit gestern läuft der Film „Schuld sind immer die anderen“ in den deutschen Kinos.

Darin geht es um Ben, einen jugendlichen Straftäter. In „Schuld sind immer die anderen“ bekommt Ben im idyllisch gelegenen “Waldhaus” die einmalige Chance auf einen Neuanfang. Als einer von sieben jugendlichen Straftätern soll er in der familiären Gemeinschaft soziale Kompetenz erlernen und Geborgenheit erfahren. Doch als er auf seine Hausmutter Eva trifft, ist er geschockt: Sie ist eines seiner Opfer. Sein brutaler Überfall auf sie wurde nie aufgeklärt. Während Ben alles versucht, um in der Gruppe nicht aufzufallen, wächst in Eva der Verdacht. 

Nicht nur der Tagesspiegel ist voll des Lobes über „Schuld sind immer die anderen“: “Mit fast schon Shakespearescher Wucht und differenziertem Blick konfrontiert Lars-Gunnar Lotz in „Schuld sind immer die Anderen“ einen jugendlichen Straftäter in einem Projekt des offenen Strafvollzuges mit dem Opfer seiner Gewalttaten. Die Komplexität von Schuld und Vergebung wird hier sorgfältig ausgelotet und gleichzeitig der allzu oft mit Stereotypen belegte Berufsstand des Sozialarbeiters gründlich rehabilitiert.”

 „Schuld sind immer die anderen“ ist sicher keine leichte Kost. Der Film des 30- jährigen Lars-Gunnar Lotz über Schuld und Vergebung ist auf jeden Fall ansehenswert.

Umziehen

Bist du schon umgezogen? Laut Statistik ziehen in Deutschland jährlich etwa 10-11% der Menschen um. Das sind etwa 4 Millionen Einwohner.

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Die Gründe sind vielfältig. Am häufigsten wird umgezogen, um mit dem Partner zusammen zu wohnen, an zweiter Stelle steht der Beruf. Nur etwa 15 % der Umziehenden greifen dabei auf die Unterstützung einer Umzugsfirma zurück. Die meisten Menschen ziehen mit der Hilfe von Freunden, Nachbarn und Familie um. Meine bisherigen Umzüge waren genau so. Im Laufe der Jahre ist der Krempel aber etwas mehr  geworden und so gefällt mir der Gedanke professionelle Unterstützung zu bekommen gut.

Im allgemeinen sind die Kosten für die Umzugsfirma der Hinterungsgrund Nummer 1. Doch diese Betrachtung greift oft zu kurz.

Es gibt viele Gründe, die für eine Umzugsfirma sprechen:

  • Zeitmangel (Beruf, Familie etc. spannen zu sehr ein)
  • Krankheit oder Alter (Möbel können nicht mehr getragen werden)
  • fehlende eigene Motivation zu packen
  • Führerschein erlaubt keinen LKW
  • Versicherung und Ersatz bei Schaden
  • viele Erfahrungen der Firma in Bezug auf Menge und Transport

Letztlich ist das Beauftragen einer Firma mit deinem Umzug Vertrauenssache. Viele Umzugsunternehmen wollen das Geld in bar haben. Bei Kaiser-Umzüge hat mir gefallen, dass ich sofort per EC Karte zahlen kann. Inzwischen sind Umzugsunternehmen moderne und schnelle Logistiker geworden. Eine Anfrage lohnt sich auf jeden Fall.

Buchstaben bilden Worte und dann?

Worte bestehen aus Buchstaben. Unser Alphabet hat soweit ich mich noch richtig erinnere 26 Stück davon anzubieten. Werden Buchstaben aneinander gereiht entstehen Worte.

Es gibt kurze und einfache Worte, wie Ei oder sehr lange und komplizierte Worte wie Hoagneistnidei. Die Worte selbst sind neutral, doch unsere Assoziation machen sie zu etwas sehr Mmächtigen. Worte können töten und lieben, Worte streicheln uns, um sich im nächsten Moment als eine Waffe zu offenbaren. Nicht umsonst heißt es: „Reden ist silber, schweigen ist Gold.“

Wir alle gebrauchen jeden Tag viele Worte, ohne sie fehlt uns eines der wichtigsten Ausdrucksmittel. Warum nur ist es dann doch so schwer, die richtigen Buchstaben in der richtigen Weise aneinander zu reihen?

Wie ich auf diese Gedanken komme? Derzeit sitzen wir an einer Präsentation und suchen nach den Worten, die das ausdrücken sollen, was wir wollen. Ist ein Wurf gelungen und wir fragen unsere Umwelt, kommen ganz erstaunliche und unterschiedliche Antworten. So stellen wir fest, dass Worte mehr sind als nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben. Worte gestalten unser Leben. An uns selbst liegt es, wie wir sie verwenden.

 

Christen und christliche Familie – scheitern und für einander einstehen

Gestern habe ich über Familie geschrieben und was Familie ausmacht. Darüber hinaus gibt es noch eine andere Art von Familie. Schauen wir in das Leben von Christen, dann gibt es dort neben der eigenen Familie zusätzlich noch die Zugehörigkeit zur Familie Gottes. Das zeigt sich, wenn Christen miteinander eine Gemeinschaft (oft Kirche genannt) bilden.

Auch hier sind die Strukturen wie in einer Familie, es gibt Freude und Ärger. Nur ist die Erwartungshaltung irgendwie eine andere. Während es für uns alle klar ist, dass in einer Familie nicht immer alles rund läuft, ist genau das bei der Familie der Christen der Fall.

Streit, unterschiedliche Meinungen, etc., das alles erwarten wir von einer Familie der Christen nicht. Geschieht das trotzdem, reiben wir uns ganz erstaunt die Augen, schütteln den Kopf und … gehen.

Ich weiß nicht wirklich, warum in unser aller Köpfen so eine hohe Erwartungshaltung in Bezug auf Christen und ihre Mitchristen vorhanden ist. Weil wir alle Menschen sind, ist ein Scheitern doch vorprogrammiert.

In meinen Augen ist es auch nicht schlimm, wenn es Ärger gibt. Schlimm ist, wenn der Prozess der Familie ausmacht danach unterbleibt. Familie aus Christen heißt nicht eine heile Welt zu spielen. Leben Christen als Familie, dann wird dies sichtbar, wenn sich Christen wie Menschen verhalten und für einander einstehen.

Christen die für einander einstehen, akzeptieren nicht unbedingt alles was der andere sagt, macht oder tut. Christen die im miteinander Familie sehen, kämpfen trotzdem für einander, eben weil er Familie ist.  

Was ist eigentlich Familie?

Eine Familie ist eine Lebensgemeinschaft aus mehreren Personen, die miteinander eine engere Verwandtschaftsgruppe bilden. Familie ist ein Ort, der schon da war, bevor wir geboren wurden. Wir wurden in unsere Familie hineingeboren und konnten uns keine aussuchen.

Selbst wenn wir unsere Familie leugnen oder tauschen, bleiben unsichtbare Fäden in die eigene Familie bestehen. Familie lässt sich nicht einfach tauschen. Auch wenn ich eine neue wähle, die alte Familie kann ich nicht abwählen.

Familie ist ein Ort in dem gelegentlich (heftig) gestritten wird. Man ärgert sich über ein anderes Familienmitglied. Manches ist einfach und manchmal scheint alles schrecklich kompliziert. Doch es gibt etwas, das Familie ausmacht, wie keine andere Bindung auf dieser Erde. Läuft etwas nicht rund, geht etwas aus dem Ruder, braucht ein Familienmitglied Hilfe, dann sind die anderen Mitglieder einer Familie da und helfen.

Deshalb ist Familie weniger daran zu erkennen, wie der genetische Fingerabdruck oder die selbstgewählte Lebensgemeinschaft ist. Familie zeigt sich in den Krisenzeiten des Lebens. Sind die Mitglieder einer Familie füreinander da und helfen einander, dann ist das Familie. 

Langlauf und blind oder geht doch!

Der Wind kam uns heftig entgegen über das Hochplateu. Das sorgte für einen gesenkten Kopf, damit der Wind nicht direkt ins Gesicht fährt, sondern an der Mütze abgelenkt wird. So entdeckte ich sie erst als ich kurz hinter ihr war. Vor uns in der Loipe fuhr eine Frau mit einem Überzug über ihrer Jacke. Sie fuhr nicht langsamer als mancher um sie herum mit stetiger Geschwindigkeit. Es wirkte routiniert und völlig entspannt. Auf ihrem Überzug waren drei große schwarze Punkte zu sehen mit der Überschrift blind.

So etwas hatte ich noch nicht gesehen. Ich war begeistert und wir sprachen sie an. Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Frau bereits 16 Jahre Langlauf fährt.

Welcher Mut! Kein Tasten hilft, keine Orientierung als nur die gespurte Loipe die etwas Halt gibt. Ob ich diesen Mut hätte?

Für mich wurde diese Frau zu einem Symbol für die Möglichkeiten, die das Leben bietet. Geht doch! Oft lassen wir uns vom Leben einschüchtern und sagen: geht nicht. Wir geben auf und lassen einen Plan einfach fallen. Doch hier trafen wir eine Frau, die nicht sagte: geht nicht. Sie war bereit für ihren Traum zu kämpfen. Mitten in der Loipe ist sie der Beweis: es geht doch!

Deshalb lass dich nicht unterkriegen, wenn es scheinbar nicht geht. Kämpfe für deinen Traum und lass den Plan nicht einfach fallen. Du wirst sehen: es geht, vielleicht etwas anders, aber es geht!

Gegen Burnout – Erholung und Entspannug

Gestern hat Tobi einen langen Blog zum Thema Burnout geschrieben. Um Burnout zu vermeiden, sind wir ein langes Wochenende im Off. Wir tanken unsere Batterien neu auf, mit viel Schlaf und Bewegung.

Während schlafen für Erholung und Entspannung sorgt, erinnert uns unsere Bewegung daran, dass wir Muskeln haben und diese viel zu wenig benutzen.

Deshalb begeben wir uns jetzt wieder an die frische Luft, in den Schnee, und vielleicht starten wir ja mit einer Schneeballschlacht.

Wir wünschen dir auch ein schönes und erholsames Wochenende mit viel Schlaf und Bewegung zum Auftanken.