Gerade haben wir als Familie miteinander diskutiert, was der Blog des Tages werden soll. Über den Tierparkbesuch können wir noch nicht schreiben, weil diser erst ansteht. Dann gibt es zur Auswahl: „Mathe macht glücklich“, „die Zeit während es regnet“ und „warum Christen als Vertriebler verhungern würden“. Du siehst es sind ganz unterschiedliche Themen.
Nun, da die Familie auf dem Programm steht, weil Feiertage sind, hier ein paar Zeilen zur Familie. Wir haben gestern miteinander Carcassonne gespielt. Nein nicht am Rechner, sondern als Brettspiel miteinander am Tisch sitzend. Das war ganz witzig, hat allen Spaß gemacht. Eigentlich ist es schade, dass wir heutzutage viel zu wenig miteinander unternehmen. Entweder sitzen wir Deutschen vor dem Fernseher und schauen fern oder sind am Computer. Doch damit fehlt das Gemeinschaftserlebnis und das ist schade. Es ist einfach etwas ganz anderes eine gemeinsame Erinnerung zu schaffen. An unser Spiel gestern Abend werden wir länger denken. Deshalb möchten wir als Familie hiermit einen Appell formulieren: Bleibe nicht einfach sitzen auf deinem Phlegma, lass dich nicht vom Wetter beeinflussen, sondern mach was mit deiner Familie oder mit Freunden. Dabei wünschen wir euch viel Spaß.
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Vanilleeis und die Lebensmittelindustrie
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/649571
In der aktuellen Ausgabe von Stiftung Warentest gibt es einen Testbericht über Vanilleeis. Für mich war der Bericht absolut ernüchternd. Die beste Bewertung ist bei 2,2 im Gesamturteil für Häagen Dazs, das schlechteste ist 5,0 für ein Vanilleeis. Bei der Mehrzahl der Eissorten bemängelten die Prüfer nicht nur die Aromaqualität, sondern auch die Deklaration. Nachdem ich das gelesen habe, stellte ich mir die Frage und nun?
Leider mag mein Mann kein Häagen Dazs. Ich muß zu meinem persönlichen Leidwesen gestehen, ich finde es sehr lecker.
Auf jeden Fall werde ich wohl mein Einkaufsverhalten in Bezug auf Vanilleeis überarbeiten.
Ob die Menschen, die dieses Eis herstellen lassen, überhaupt davon essen? Wie können Produkte in den Handel kommen, die nur mangelhaft ausgezeichnet sind? Wie ein Vanilleeis, das zu großen Teilen nicht mehr aus Milch besteht, sondern aus Pflanzenfett? Sind unsere Geschmacksnerven von dem Überangebot von Reizen schon so überladen, dass wir dies nicht merken. Es kann natürlich auch sein, dass der Preis über alles geht.
Nun, ich als Verbraucher werde mich an der Studie orientieren und unseren Haushalt auf wenige Sorten „einschwören“, denn ganz verzichten ist schwierig.
Wie sollen wir sonst einen Erdbeereisbecher machen, wenn nicht mit Vanilleeis und frischen Erdbeeren?
sonst siehe unter Links
Vanilleeistest
Hier ist der Link zur Stiftung Warentest und dem Testbericht über die Qualität von Vanilleeis im Heft Juni 2009.
Mürbeteigrezept- das Beste
Hier ist Mamas Mürbeteigrezept zum Erdbeerkuchen:
200g Mehl
100g Zucker
100g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
Temperatur: 200 Grad Umluft
Zeit: 10 min – max. 15 min
Mama bäckt immer mehrere auf einmal, weil sie sagt, dass der Aufwand gleich ist.
Endlich! Erdbeeren
Endlich ist es soweit! Die Erdbeerzeit hat heute bei uns angefangen. Juppy! Heute waren wir das erste Mal bei uns in der Plantage und haben selbst gepflückt, zum Preis von 2,30€/kg.
Wir, Mama und ich sind mit unseren kleinen 5 Liter Eimern los gezogen und haben fleißig gepflückt. Das lief nach dem Motto, einen ins Kröpfchen und einen ins Töpfchen. Extra für uns hat Mama gestern Mürbeteig gebacken. So gab es hinterher den 1.Erdbeerkuchen der Saison.
Der Kuchen geht ganz einfach:
Einen Mürbeteig backen oder selbst kaufen und mit ganzen gewaschenen Erdbeeren belegen. Oben darauf geschlagene Sahne streichen. Die Sahne kannst du mit einem Päckchen Vanillezucker verfeinern.
Im Normalfall essen wir dann zu viert einen Kuchen auf einmal auf. Du siehst, wir lieben Erdbeeren wirklich sehr.
Dabei können wir uns sowieso nicht beschweren. Unsere eigenen Beeren sind auch soweit, dass wir die ersten pflücken können.
Also: guten Appetit!
Serverprobleme
Heute hat es uns erwischt! Unser Server hat leider den Zugriff verweigert! Ich hoffe es klappt jetzt wieder alles!
IT Forschung in Theorie und Praxis
http://www.offis.de/ueber/index.php
Es war für mich ein besonderes Vergnügen, ein renommiertes Forschungsinstitut besuchen zu können. Das Institut Offis sitzt in Oldenburg. Es beschäftigt sich mit IT in der Theorie und der Umsetzung in die Praxis und dies für drei Themenbereiche. Einer der Schwerpunkte ist Medizin. Dazu trafen wir uns zu einem intensiven Austausch über Entwicklungen für das Gesundheitswesen in Theorie und Praxis. Die Forschung von Offis ist erfreulicherweise nicht politisch getrieben, sondern von der Sinnhaftigkeit des angestrebten Projektes. Es geht also nicht um Forschung um jeden Preis, sondern auch um Unterstützung von älteren Menschen im häuslichen Umfeld. Dabei haben sie erkannt, dass Menschen unterstützende Technik erst verwenden, wenn sie selbst merken, dass es gar nicht anders geht. Nach ihrer Erkenntnis wird kein Mensch Ein- oder Umbaumaßnahmen bei sich zu Hause im Hinblick auf die Zukunft vornehmen. Das bedeutet aber, dass falls Unterstützung nötig ist, diese ohne große (bauliche) Veränderungen im häuslichen Umfeld integriert werden müssen. In diesem Zusammenhang wird noch einiges an Arbeit zu leisten sein. Die Forschung von Offis wird auf jeden Fall dazu beitragen, sinnvolle Dinge zur Unterstützung älterer Menschen zu entwickeln und in die Praxis zu überführen.
mein Arbeitgeber Intel
Seit gut 3 Jahren arbeite ich für die Intel GmbH in Deutschland. Stimmt, das ist die INTEL. Mit zwei weiteren Kollegen beschäftigen wir uns mit dem deutschen und österreichischen Gesundheitswesen. Nein, ich verkaufe keine CPU`s an Krankenhäuser und Krankenkassen. Meine Aufgabe ist es zu analysieren, wie sich das deutsche Gesundheitswesen entwickeln wird, Trends zu unterstützen oder Themen zu treiben. In diesem Zusammenhang bin ich öfters unterwegs und treffe mich mit Partnern aus der Gesundheitswirtschaft, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern. Bei diesen Themen muß es nicht vorrangig um IT gehen. Manchmal haben Themen, wie medizinische Behandlungspfade, auf den ersten Blick überhaupt nichts mit IT zu tun, sondern nur etwas mit besserer medizinischer Versorgung und einfacherer Patientensteuerung. Trotzdem beschäftige ich mich mit diesen Themen. Durch die Unterschiedlichkeit der Themen und Vielfalt finde ich diese Aufgabe immer noch so spannend wie am ersten Tag.
Die Italiener und die Frauen – ein Italiener in Berlin
Seit gestern abend bin ich wieder einmal in Berlin. Als ich abends unterwegs war und etwas essen wollte, da fiel mein Auge auf einen kleinen Italiener in der Fasanenstraße 73, das ist eine Querstraße zum Kurfürstendamm. Bei diesem Italiener bin ich eingekehrt und habe den Katzentisch bekommen, obwohl ich um einen anderen Tisch gebeten habe. Der Service war genau so zum jammern. So saß ich an meinem Tisch, zu unmotiviert um aufzustehen und etwas anderes zu suchen. Ich saß und ärgerte mich über mich selbst, da ich wieder einmal feststellen mußte, dass Italiener mit alleinreisenden Frauen ein Problem haben. Ich weiß nicht so genau warum, es ist aber immer wieder dasselbe. Ich bin mir sicher, dass der Service um Klassen besser gewesen wäre, wenn ich mit Alex oder Mama unterwegs gewesen wäre. An ihren Gesten und an ihrem Verhalten, gaben sie mir ihr Denken zu verstehen. Bei einer einzelnen Frau muss etwas nicht stimmen.
Daher hier meine Empfehlung: Das Essen ist gut und empfehlenswert, die Portion ist reichlich. Das warme Weißbrot mit Olivenöl und Balsamico war harmonisch aufeinander abgestimmt. Aber auf jeden Fall zu Zweit hingehen, nicht alleine
Schnecke auf der Flucht
Eigentlich wollte ich hier gerade mein Herz ausschütten über eine Freundin, die in einem gemeinsamen Projekt aufhört.
Doch während ich in Trauer und Selbstmitleid zerfließen will, geht Alex durch unseren Garten und schaut nach dem Rechten. Da sehe ich ihn den Gartenweg entlang rennen. Auf meine Frage hin antwortet er: „Schnecken!“. Als nächstes höre ich ihn mit den Schnecken reden: „Ihr denkt wohl, wir pflanzen den Salat für euch!“ Nun ist er fleißig damit beschäftigt, die Schnecken zu eliminieren und so unsere Pflänzchen zu retten. Das tut er nun schon eine ganze Weile, es scheinen also viele zu sein.
Ich freue mich in solchen Momenten auf die neue Erde. Denn wenn es dort Schnecken gibt, dann fressen die wenigstens nicht mehr unseren Salat. Falls wir dort überhaupt Salat anpflanzen, ist es auch nicht mehr schlimm eine Schnecke im Garten anzutreffen.