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Warum bin ich Christ: Weil suchen bei Gott Antworten gibt oder Nathanaels Blog aus der Schweiz

http://bibeltreu.com/

Warum bin ich Christ: heute über (den Blog von) Nathanael, aus der Schweiz. Seine Name ist Programm http://bibeltreu.com/

Was ich mit dem Spruch meine? Dann schlag mal die Bibel auf und lies unter Johannes 1, 45-50. Warum ich dir den Blog von Nathanael empfehle? Weil ein junger Mann nicht bei den Traditionen und Lehren der Vergangenheit stehen bleibt, sondern selbst sucht. Er gibt sich nicht mit Antworten zufrieden, sondern forscht selbst in der Schrift. Er tut es mit aufrichtigem und ehrlichem Herzen. So wie es der Nathanael aus der Bibel tat.

Die Eltern haben ihrem Sohn den richtigen Namen gegeben.

Nathanael, ich wünsche mir, dass du weitermachst. Schreibe über dein Suchen und deine Antworten. Suche nicht bei Menschen sondern in Gottes Wort. Denn du hast ganz recht, Gott lässt sich finden von dem, der sucht. Suchst du Antworten bei Gott, dann gibt er die Antworten auch. Fragen an Gott zu stellen und um Antwort zu bitten, ist immer wieder ein spannender Prozesse. Manche Antwort hat auch mal ein Jahr und länger gedauert, bis die Zustellung kam. Aber Antwort kam immer. Gott will, dass wir ihn und sein Handeln verstehen. Sonst hätte es keinen Grund gegeben die Bibel zu schreiben.

Ich freue mich darauf, dich irgendwann und -wo einmal persönlich kennen zu lernen.

Nun tue ich es auch…. Spielen für Erwachsene

http://www.bild.de/BILD/d…redemption.html

Bei Bild bin ich gestern über einen Artikel über den Oskar der Spielindustrie gestolpert. Für mich als Nichtspieler war das schon eher ein Aha-Erlebnis. Wie sich das doch weiter entwickelt hat. Ich kann mich noch an SimCity 1 erinnern. Das war in den 90igern, also lange her. Die Spiele heute sind komplex mit großen Storyboard und vielen Abhängigkeiten. Die Grafiken sind inzwischen so realistisch, dass ich beeindruckt bin.

Ich habe keine Ahnung was für Maschinen nötig sind, um das alles zu spielen. In Zweifel gilt, meinen Arbeitgeber freut es. Sorgen doch die Spiele für immer neue Anforderungen auch an die Hardware.

Nun wie auch immer. Bei den ausgezeichneten Spielen war auch ein Spiel von Zynga dabei, CityVille. Das erinnerte mich auf dem Foto an das erste und einzige Spiel was ich je gespielt habe: Caesar. Das war damals auch ein Stadtbauspiel. In meiner Neugier habe ich mich nun doch mal angemeldet und die erste Runde gespielt.

Wie sagte neulich ein Geschäftsführer einer ähnlichen Softwarefirma? Manchmal sitzen wir da und spielen. Wir versuchen raus zu finden, was den Leuten gefällt und warum. So mache ich es jetzt auch.

Was haben die Spiele, dass von ihnen ein solcher Reiz ausgeht? Nun, ich bin gespannt. Fürs erste bin ich im Spiel erst einmal pleite.

Das Land der Ruhe

Wenn ich in die Welt schaue, dann kommt es mir manchmal so vor als würden wir auf einer kleinen Insel der Glückseligen leben. Selbst wenn bei uns nicht alle im Wohlstand schwimmen und die Wunschliste bleibt, so geht es uns doch ziemlich gut.

Christen werden nicht verfolgt. Es gibt keine herumziehenden Banden und Soldaten, die Menschen ausrauben oder gefangen nehmen. Wir haben stabile politische Verhältnisse. Selbst bei den auftretenden Naturkatastrophen kommen wir relativ gut weg. Wir sind von großen Tsunamis, Erdbeben und Vulkanen verschont.

Auch wenn es regionale Verschiebungen in Bezug auf die Arbeitsplatzsituation gibt und für Arbeit vielleicht eine Umschulung und ein Umzug ansteht, so gehören wir nicht zu den Ländern mit 30% oder mehr Arbeitslosigkeit.

Ich bin der Meinung, dass dies Geschenke der Ruhe für unser Land sind. Unser Land hat Ruhe, während es wo anders „zur Sache“ geht. Wir können in Ruhe hier leben. Ist uns das eigentlich bewusst, wenn wir in die Nachrichten schauen oder ins Internet?

Welches Potential in unserem Land der Ruhe doch liegt. Ich glaube es wird Zeit, dass wir uns das ins Gedächtnis rufen und dafür danken. Dann würden wir manches bewusster wahrnehmen und uns an der Ruhe im Land erfreuen, anstatt zu meckern.

Die Hölle auf Erde gibt es! Wo steht hier oder ein Besuch mitten in Deutschlands JVAs

http://de.wikipedia.org/w…he_Komödie

Der Autor Bernd Dörries hat sich Zeit genommen in seinem Artikel in der Süddeutschen vom 10.2.11, so wie die Richter, die über diesen Fall zu entscheiden hatten. Berichtet wird von zwei hoffnungslosen Fällen. Die Herren Michalski und Heckhoff „verließen“ unerlaubt die JVA Aachen. Man könnte auch sagen: sie brachen erfolgreich aus dem Gefängnis aus.

Im anschließenden Verfahren ging es um die Frage der Perspektive. Die Argumente für den Ausbruch wurden in einem Zitat von Heckhoff zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. „Was wir brauchen um weiterleben zu können sind Hoffnung und Perspektive.“ Wer könnte diese Aussage nicht verstehen und nachvollziehen? Hoffnung auf etwas was kommt, Ziele und Perspektiven für das Leben. Das Gericht hat ihre Taten gewertet und sie für weitere Jahre hinter Schloss und Riegel befördert. Perspektive Ende. Soweit – zwei arme Schlucker. Doch Stop! Geht es uns nicht ähnlich? Unsere Gefängnisse sind die Verpflichtungen und der Alltag. Es ist etwas bunter und abwechslungsreicher, doch ist es nicht trotzdem zu vergleichen?

Dante Alighieri schrieb in der göttlichen Komödie, dass an der Hölle ein Schild steht mit der Aufschrift: Die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren. Schon Dante Alighieri wusste, dass Hoffnung für uns Menschen ein elementares Gut ist.

So sind wir gleich Michalski und Heckhoff auf der Suche nach Hoffnung. Wo finden wir sie?

Weißes Hemd, Krawatte und die gute alte Zeit oder: Ein weißes Hemd alleine macht es nicht

Gestern saß ich mal wieder im Flieger. Wobei der Anfang nur bedingt stimmt. Richtig ist, ich wollte in den Flieger steigen. Also, ich wollte einsteigen und sah schon recht schnell, dass meine Tasche keinen Platz mehr im Gepäckfach finden würde. Also versuchte ich diese recht weit vorne bereits los zu werden.

Platz war schon noch genug vorhanden. Mein Problem waren die nicht vorhandenen Kräfte. Du kennst doch den Spruch: kleine Frau, große Tasche. Gestern habe ich diese Kriterien komplett erfüllt. Naja, die Tasche ist eigentlich nur eine Notebooktasche, trotzdem ist sie mir einfach zu schwer. Also schaute ich mich hilfesuchend nach einem starken Helfer um. Musste aber leider sehen, wie der eine zur Seite schaute und der andere nur herausfordernd. Ach und einer war ganz gut. Ein „junger“ Mann im weißen Hemd und schicker Krawatte fühlte sich einfach gestört. Wie kann es denn sein, dass es so schwer ist eine Tasche in das Gepäckfach zu bekommen. Mein nüchternes Fazit: helfen wollte keiner.

Tja, was nützt die schicke Kleidung, wenn der Anstand dahinter zurückbleibt? Noch schlimmer finde ich die Schlussfolgerung daraus. Frauen wollen ja gar nicht, dass ihnen jemand hilft. Aber, hallo!

Wenn eine These falsch ist, dann diese. Meistens ist es einfach der Frust der Frauen, der sie selbst handeln lässt, weil Männer nur noch rumstehen und zu schauen. Oder wann hast du zuletzt einer Frau in den Mantel geholfen, die Türe geöffnet? Kannst du dich noch an den letzten männlichen Support erinnern? Dabei ist ein einfach ein Zeichen der Wertschätzung und der Höflichkeit, mehr nicht. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass das nächste Mal einer der Herren im weißen Hemd mit schicker Krawatte einfach anfasst. Danke!

Große Sehnsucht nach … wonach eigentlich?

Als typischer Sachse reise ich für mein Leben gerne. Bin ich allerdings ohne meinen Mann unterwegs, fehlt er mir schon am ersten Tag. Es ist der Austausch und die Gespräche, seine Sicht auf die Welt und die Dinge, die uns bewegen. Seine Gedanken und Ideen fehlen mir! Auch wenn es Telefon gibt, so ist das nicht das Gleiche. Sind mein Mann und ich getrennt voneinander fühle mich immer ein klein wenig unkomplett.

Als ich gestern nacht allein im Hotelzimmer vor mich hin (von meinem Mann) träumte, fiel mir ein großes Defizit von uns Christen auf. Über Jesus können wir viel reden, doch reden wir mit ihm? Haben wir überhaupt ein Bedürfnis danach?

Ist es die gleiche Sehnsucht mit ihm zusammen sein zu wollen, wie ich für meinen Mann empfinde? Die Bibel beschreibt das Verhältnis zwischen Jesus und uns Menschen als Beziehung zwischen Mann und Frau. Jesus Christus war bereit alles zu geben für die Gemeinschaft und das Zusammensein mit dir und mir.

Spiegelt unser Verhalten zu ihm auch nur einen Bruchteil dieser Sehnsucht wieder? Ich bin mir da nicht so sicher. Seit gestern abend habe ich aber eine Ahnung, was es heißt, mit jemanden zusammen sein zu wollen. Bin gespannt welche Auswirkungen es auf mein Verhältnis zu Jesus haben wird.

Der Fall Mirco oder: Wie Traumatisierungen Menschen verändern (können)

Heute ein zur Verfügung gestellter Fachbeitrag.

Als der kleine Mirco verschwunden ist, ging wieder einmal ein Aufschrei durch die Medien. Schon wieder ist ein Kind verschwunden, wieder dieses Bangen und Hoffen, dass er lebt. Dann wurde der kleine Junge tot aufgefunden und der Täter war auch schnell gefasst. Heute las ich in der Zeitung, dass der Täter in seiner Kindheit angeblich selbst sexuell missbraucht worden ist und dies ein mögliches Tatmotiv sein könnte. Zunächst dachte ich, was für eine billige Ausrede. Wenn ein sexuell missbrauchtes Kind als Erwachsener wieder Kinder missbraucht, gäbe es keine Menschen mehr, die dieses Schicksal nicht erlebt haben. Doch dann fragte ich mich, ob diese Reaktion nicht zu kurz gedacht ist.

Traumata sind weit verbreiteter als wir denken. Experten gehen davon aus, dass bis zu 80% der Menschen einmal in ihrem Leben ein traumatisches Erlebnis widerfährt: Der plötzliche Tod eines Elternteils, ein Verkehrsunfall, (sexuelle) Gewalt, Naturkatastrophen, … Traumatische Ereignisse sind dadurch gekennzeichnet, dass die natürlichen Reaktionsmöglichkeiten außer Gefecht gesetzt werden, Kampf oder Flucht sind unmöglich: Extreme Hilflosigkeit und unmittelbare Todesangst traumatisieren, der Mensch erstarrt.

Vor allem traumatische Erfahrungen in der Kindheit entstellen das Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen radikal, es lassen sich sogar hirnphysiologische Veränderungen im Hirn nachweisen, die durch den extremen Stress entstehen. Das traumatische Erlebnis ist quasi aus der Zeit gerissen, der Betroffene weiß nicht, dass „es“ vorbei ist, sondern erlebt es in sogenannten flash-backs hautnah und ebenso intensiv wie das ursprüngliche Geschehen. Hinzu kommt, dass diese Erinnerungen der Sprache oft nicht zugänglich sind (auch eine Folge der Hirnveränderungen in der traumatisierenden Situation).

Schwere psychische Störungen bis hin zu Selbstverletzungen, Persönlichkeitsabspaltungen oder Dissoziation (= Menschen „steigen“ aus, können Situationen wie Unbeteiligte „beobachten“) können die Folge sein. Die Auswirkungen von Traumatisierungen sind unberechenbar, man weiß nie, was sie an Veränderungen in der Persönlichkeit auslösen.

Für Nicht-Betroffene ist dies schwer nachvollziehbar und auch unverständlich, vor allem für nahestehende Menschen. Allerdings sind diese Symptome vergleichsweise selten, die meisten Menschen verarbeiten traumatische Erlebnisse gut und auch ohne Hilfe von außen. Wenn das nicht gelingt, gibt es natürlich professionelle Hilfe um die Folgen zu minimieren. Auch Gott kann dir helfen, wenn du etwas Traumatisches erlebt hast. Jetzt denkst du vielleicht: Die hat ja gut reden. Ja, das habe ich, denn ich habe es geschafft 🙂 Ich war viele Jahre schweren traumatischen Erlebnissen ausgesetzt und lebe heute, nach noch mehr Jahren harter Arbeit und Gottes Hilfe nahezu ohne Beeinträchtigungen. Und wenn ich das kann, dann schaffst du das auch! Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen dafür, es lohnt sich!

Warum bin ich Christ: Weil ich hier groß geworden bin

Warum bin ich Christ? Diese Frage wurde am Wochenende intensiv diskutiert. Eine Antwort, die kam, war mir dabei neu. Ich hatte sie bis dahin noch nicht gehört.

“Ich bin Christ, weil ich hier im christlichen Abendland geboren wurde. Wäre ich in Indien geboren, wäre ich vielleicht Hindu.” Man könnte auch sagen, weil es halt üblich ist.

Philosophisch betrachtet ist dies sicher ein interessanter Denkansatz. Ich frage mich aber ob die Antwort und die Frage zusammen gehören. Ist nicht die Erziehung und die Gesellschaft nur eine Basis, auf der wir aufsetzen? Irgendwann treffen wir unsere eigenen Entscheidungen und diese gehen nicht immer mit der gelernten Basis konform.

Christsein ist nur auf dem ersten Blick die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Wenn ich mich Christus zuordne, dann ist dies eine willentliche Entscheidung mein Leben über diesen Christus zu definieren. Deshalb greift die Antwort zu kurz.

Ein versteckter Landgasthof vor den Toren von Nürnberg

http://www.landgasthof-gentner.de/index.php

Jetzt am Wochenende haben wir, mitten in einer Siedlung einen Landgasthof entdeckt, der eine Erwähnung wert ist. Die Entdeckung machten nicht nur wir, sondern auch die Bewerter von Guide Michelin.

Mit dem Essen ist genau das gelungen, was sich das Team um Harald Gentner vorgenommen hatte. Eine regionale und bodenständige Küche auf hohem Niveau. Keine moderne Nanoküche, keine Geschmacklichen Verirrungen, keine Experiemente die zu einem Komentar ala ist ja interessant verleiten. Es ist einfach lecker und gut.

Die Inneneinrichtung ist warm, herzlich und sehr geschmackvoll. Es lohnt sich dort hin zu fahren und auch eine größere Strecke in Kauf zu nehmen.

Abgesehen vom Restaurant gibt es im Landgasthof Gentner schöne, schlicht eingerichtete Zimmer, in denen Mann und Frau sich wohlfühlen kann. Für uns persönlich ist es nur die Sauna die fehlt. Für die Hauptzahl der Geschäftsreisenden ist es wohl nicht das Thema.

Hier noch einpaar Fotos zum Eindruck gewinnen.

Hilfe, gebt mir Ruhe

Weise und kluge Leute reden davon, wie wichtig es ist zur Ruhe zu kommen. Manche, die nichtweise sind, auch, so wie wir. Doch am Ende des Tages, wenn man selbst nicht zur Ruhe kommt, steht man da und …nun?

Geht es dir auch so? Die Theorie ist das eine. Alle Kniffe und Tricks hundert mal gehört und selbst ausprobiert. Manche funktionieren, manche nicht.  Doch jedesmal aufs neue wird die Suche nach Ruhe eine Herausforderung.

Kann es also sein, dass unser Leben einfach zu voll ist? Wollen wir zu viel vom Leben? Kann es nicht schnell genug, nicht viel genug sein? Ist es das, was uns die Luft raubt, die wir so dringend brauchen, wenn wir zur Ruhe kommen wollen?

Da geht die Woche zu Ende und du hast das Gefühl, noch jede Menge Dinge tun zu müssen. Die gute Nachricht ist, eine neue Woche beginnt im Anschluss an die alte. Auch wenn wir denken, dass alles noch sein muss, so sind es meistens wir selbst die uns die Aufgaben auflegen.

Etwas, was wir genießen, ist unser Tag Pause machen am Samstag, also heute. Wir erleben wie unser Kopf einige Zeit braucht um zur Ruhe zu kommen. Gott, Alex und ich reden darüber was uns bewegt und in der vergangenen Woche hält. Wir delegieren an Gott ab, was wir nicht lösen können und bitten ihn den Alltag hinter uns zu lassen. Und dann gibt es einen Moment und wir wissen, jetzt sind wir da. Das ist für uns zur Ruhe kommen.

Hast du das noch nicht erlebt? Wir empfehlen es Dir selbst auszuprobieren, um zur Ruhe zu kommen.