Ehe als Geschenk oder wie Ehe jung bleibt oder danke für 9 wunderbare Jahre

Am Anfang stand eine Freundschaft, in der Vertrauen und Miteinander wachsen konnten, 3,5 Jahre später kam die Entscheidung für ein gemeinsames Leben und erst danach waren die Hummeln im Bauch.

Auch nach 9 Jahren Ehe sind die Hummeln noch nicht weitergezogen. Als Alex eben in den Tag ging und ich ihn so anschaute, zog tiefe Dankbarkeit in mein Herz. Unsere Ehe ist ein Geschenk Gottes an uns.

Oh, war ich damals aufgeregt, am 22.11.2002 …und wie. Wie viele andere Paare auch waren eine ganz kleine Runde, nur die Familie traf sich auf dem Standesamt. Das Essen hinterher war ein Fiasko, aber die roten Rosen von Alex ein Traum. Nach dem Essen fuhr jeder wieder nach Hause und wir unterschrieben unseren Mietvertrag für unser erstes gemeinsames Heim.

9 turbulente Jahre sind es inzwischen geworden, Jahre, in denen das gewonnene Vertrauen weiter wachsen konnte. Zeiten des gemeinsamen Leidens und der Freude, man könnte das auch profan Ehe nennen.

Neulich wurden wir gefragt was unser Geheimnis ist. Spontan fallen mir dazu zwei Dinge ein.

1. Es ist eine Ehe zu dritt. YHWH ist der Gott, der unsere Ehe gestiftet hat und der über unserer Ehe wacht. Er gibt unserer Liebe immer wieder neue Impulse. Er stiftet unsere Ehe immer wieder neu, indem er unsere Liebe zueinander immer wieder neu gibt.

2. Es ist unser beider Wille, einander nur Gutes zu tun. Dazu gehört uns gegenseitig zu achten, zu respektieren und zu vertrauen. Wir wollten einander nie erziehen oder manipulieren.

Was vielleicht daran liegt, das wir einander als Geschenk sehen. In dem wir uns als Geschenk sehen, ist uns bewusst, dass unsere Unterschiede uns stark machen.

Danke, mein Alex, für 9 wunderbare Jahre mit die an meiner Seite! Ich liebe Dich!

Fasten, … weil Jesus nicht da ist oder warum Fasten Christen?

http://www.bibleserver.com/search/LUT/fasten/1

In einer Mail habe ich neulich eine Fomulierung gebraucht, die zur Nachfrage veranlasst hat. „Weil Jesus nicht da ist“… Im Zusammenhang ging es um das Thema Fasten.

Mt 9,14-15; Markus 2,18-20; Markus 5,33-35

In allen drei Texten werden die Jünger angegriffen, warum sie nicht fasten würden. Und jedes Mal verteidigt sie Jesus selbst. Seine Begründung ist: jetzt bin ich doch bei ihnen, warum sollen sie fasten? Macht euch keine Sorgen um ihr Fasten. Wenn ich nicht mehr da bin, dann werden sie fasten.

Nun ist Jesus nicht mehr auf dieser Erde und wir warten darauf, dass er wieder kommt. Aber im Moment ist er bei unserem Vater. Somit trifft die Aussage: „Jesus ist nicht da“ nun mal zu. Ich kenne keinen Christen, dem das gefällt, aber wir müssen halt noch warten.

Die Konsequenz daraus ist, dass wir fasten, weil wir Antwort und Unterstützung suchen. Wir wollen Jesus damit bitten für uns zu kämppfen. So ist Fasten ein Abgeben der Verantwortung und die Bitte für uns einzutreten. Genau so wie er es tat, als er seine Jünger gegen die Angriffe verteidigte.

In Mth 6,16-18 wird von Jesus auf die Art zum Fasten hingewiesen. Weitere Beispiele zum Fasten gibt es im vorderen Bereich der Bibel.

Du bist wichtig! oder was das Bruttoinlandsprodukt über unser Land sagt

http://www.bpb.de/wissen/…wirtschaft.html

Laut unserem Bruttoinlandsprodukt ist Deutschland weltweit an vierter Stelle, und das bei einem Land mit 80 Millionen Menschen. Es kommt also nicht auf die Menge Mensch an, die in einem Land lebt, sondern auf andere Faktoren. Immer wieder wird dabei besonders auf die Arbeitnehmer und ihre Arbeitskraft geschaut. Politiker und Verbände werden nicht müde diese Besonderheiten zu betonen und wie wichtig doch die Arbeitnehmer für unsere Wirtschaft sind.

Schauen wir in unsere eigene Realität, dann stellen wir leider viel zu oft etwas anderes fest. Dort erleben Arbeitnehmer eine kontinuierliche Überlastung der eigenen Kraft. Sie sehen sich der Forderung nach Mehrarbeit und Mehrleistung ausgesetzt und die Burnoutraten steigen und steigen.

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, dass du zu diesem Bruttoinlandsprodukt beiträgst? Sogar als Rentner und als Arbeitssuchender unterstützt du unser Land in Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt. Du bist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und das unabhängig davon, was dein Chef meint oder nicht. Du bist wichtig für unser Land, unabhängig von deiner Zielerreichung.

Ja es wird Zeit, dass unser Land seine Menschen wieder schätzen lernt. Am einfachsten ist es, wenn du und ich damit anfangen. Nicht warten, bis die anderen soweit sind, selbst machen ist die Devise.

Und denke daran, du bist wichtig!

Anbetung im 21. Jh. oder Sabbat feiern ist Zeit der Begegnung

Über ein wichtiges Element am Sabbat habe ich noch nicht geschrieben. Wer Sabbat feiern will, kommt um Anbetung nicht drumrum.

Im Allgemeinen tun wir so als gäbe es das in unserem Leben und Alltag nicht. Ich muss nur an ein Hotel zurückdenken. Dort stand ein Buddha auf einem Schrein mit Kerzen und Räucherstäbchen. Nun, wenn das nicht Anbetung ist, dann weiß ich nicht was. (Danach waren wir nicht noch einmal in dem Hotel.)

Um den Schöpfergott zu ehren sind kein Schrein, keine Kerzen und keine Räucherstäbchen nötig, denn er ist ein lebendiger Gott. Er YHWH, sein Name, möchte Beziehung zu uns. Deshalb lädt er uns zur Begegnung ein. Mit anderen Worten, Sabbat feiern heißt ihn, YHWH, zu treffen und mit ihm Zeit zuverbringen.

Anbetung ist nichts anderes, als ihn Gott zu treffen und ihm zu sagen, wie toll er ist. Du meinst das sei komisch? Hm, ich glaube nicht. Alex, meinem Mann, sage ich auch immer wieder, wie toll er ist und wie sehr ich ihn liebe. Das mit YHWH, Gott ist nichts anderes.

Anbetung ist seine Liebe und Dankbarkeit zu ihm zum Ausdruck zu bringen. Das geschieht indem ich meinem Schöpfer und Gott in den Mittelpunkt meines Redens und Denkens stelle.

Du meinst dir fällt nichts ein, dann fang an und zähle auf, was er, Gott, schon alles in deinem Leben getan hat. Zähle auf, wo er dich geschützt und bewahrt hat. Danke ihm für seine Liebe zu dir und wie toll er unsere Erde geschaffen hat. Wenn du einmal angefangen hast, gibt es einen Punkt, da fällt dir dann immer mehr ein.

Gott loben ist Sabbat feiern und ich finde das wunderbar. Wir tun es leider viel zu wenig, schade. Denn nichts fühlt sich so toll an wie genau das.

Weihnachten feiern geht nur in Gemeinschaft oder dein Platz am Tisch

Ist doch erstaunlich: Die Sommerferien sind vorbei, die Regale füllen sich mit Weihnachtssachen und es ist tatsächlich so, bald ist Weihnachten. Diese Woche stand deshalb Stollen backen auf dem Programm. Inzwischen ist das bei uns eine komplizierte Angelegenheit geworden. Normaler Stollen mit Butter und so, dann Stollen mit Margarine und neu dazu gekommen: Stollen mit Margarine und Dinkel. Na mal schauen wie das alles schmeckt.

Bei uns in der Familie ist das der erste Bote für Weihnachten. Der Lebkuchenteig ist auch schon auf den Weg gebracht. Nur das mit den Plätzchen wird dieses Jahr leider erst nach dem ersten Advent etwas werden.

Gibt es bei dir auch schon Planungen für Weihnachten? Obwohl es irgendwie unlogisch ist, habe ich das Bedürfnis an Weihnachten zu Hause zu sein. Das erinnert mich an die Geschichte. Dort wurde jährlich ein Fest gefeiert und die Familien trafen sich zu Hause am Tisch um gemeinsam Lamm zu essen. Nichts sollte davon übrig bleiben. Es wurde mit den Nachbarn zusammen gefeiert, wenn die eigene Familie zu klein war um das Lamm zu vertilgen.

In den letzten Jahren haben wir unsere Gans zu Weihnachten auch immer auf einmal vertilgt. Was ich jedesmal aufs neue wieder bedauere. So ein leckeres Mahl und so schnell weg.

Wie, du wirst Weihnachten alleine sein? Das ist nicht gut. Weihnachten ist, wie kein Fest des Jahres sonst, ein Fest, was nicht alleine zu feiern geht. Warum? Jesus kam wegen dir und mir auf diese Erde. Er tat es weil er mit uns zusammen sein will und wir nicht zu ihm kommen konnten. So kam er zu uns.

Weihnachten kannst du also nur in Gemeinschaft feiern. Mache dich auf uns suche deine Freunde, deine Familie. Wenn deine echte Familie nicht zur Verfügung steht, dann suche dir neue Freunde und eine neue Familie. Es sind noch 6 Wochen bis Weihnachten. In dieser Zeit gibt es viele Möglichkeiten zum finden.

Und wenn du gar keine findest, dann schreibe mir doch bitte eine Mail. Einen Platz am Tisch gibt es auch für dich.

Ein Tag als reisender Patient oder unser Gesundheitssystem auf dem Weg ins 21. Jh. ist halt doch kein Unternehmer

Wenn unser Gesundheitssystem ein Unternehmen wäre, dann wäre es schon lange pleite. Als Unternehmer betrachtet ist folgender Tag eine gelinde Katastrophe.

Wir fuhren gestern morgen um 8.45 Uhr los und waren am Abend um 18.15 Uhr zurück. Wir legten dabei 460 km zurück. Es gab eine Wegpause von 15 Minuten, mehr Zeit war nicht.

Dazwischen saßen wir bei Klinik A 1,5 Stunden im Wartezimmer und in Klinik B 1 Stunde.  In Klinik A wurde uns mitgeteilt, dass die Befunde nicht ausreichend seien und wir noch ein weiteres Mal kommen sollten. Dieses Mal bitte nüchtern und 3 Stunden Zeit mitbringen. Danach wäre dann noch eine weitere Besprechung nötig. Wobei und das ist das Bizarre daran, es ist völlig egal, wie die weiteren Untersuchungen ausgehen. Denn am Ende der wunderbar abrechenbaren (teueren?) Untersuchungen steht eh immer die gleiche Substitution. Es ist also aus Patientensicht egal, was raus kommt. Die Behandlung ist nur ein Zuführen von außen und keine wirkliche Therapie in Form von Gesundwerden. Auf meine Frage, ob es nicht auch lokal möglich wäre, war die Antwort: wohl eher nicht. Wir sollten bitte wieder kommen.

In Klinik B wurde ein Röntengebild gemacht zur Kontrolle. Dann gab es kein kurzes Abnicken, dass alles gut ist und das war´s.

Als Unternehmer würde ich folgende Prozessoptimierungen vorschlagen:

Klinik A schreibt eine Mail und teilt in kurzen Stichworten den Status der Befunde mit und dass eine weitere Untersuchung nötig sei. Diese werde am vereinbarten Termin gleich mit durchgeführt und dann alles weitere besprochen. Dafür wären 4 Stunden Zeit einzuplanen. Oder die Klinik bittet um die Durchführung der Untersuchung vor Ort. Befunde  würden dem Arzt vor Ort zu Verfügung gestellt.

Klinik B bittet um die Übermittlung eines aktuellen Röntgenbildes zur Befundkontrolle.

Dieses Vorgehen hätte für weniger Kosten, Frust und Nerven gesorgt. Nun so weiß ich, dass die Baustelle auf dem Weg nach Norden in eine Richtung bereits fertig ist. Es gibt lokale Temperaturunterschiede von -1,5 Grad Celsius bis +3 Grad Celsius. Aber lieber wäre mir gewesen, die Kliniken hätten unsere Vorschläge akzeptiert.

Deshalb wird es Zeit, das unser Gesundheitssystem von Mitte 20 Jh. sich auf den Weg ins 21 Jh. macht. Die Menschen sind bereits dort angekommen. Mal sehen, wann das System nachkommt.

PS: Um besorgte Anrufen vorzubeugen. Ich war nur der Fahrer. Alles ist gut. 🙂

die sieben Weltwunder damals und heute

http://sz-magazin.sueddeu…/anzeigen/36576

Die sieben Weltwunder der Antike sind tolle Dokumente menschlicher Leistung gewesen. Nur leider haben diese wunderbaren Bauwerke nicht lange gehalten. Der Fotograf Hans Engels bereiste die 7 Orte, im Auftrag der SZ, und machte Fotos von den 7 Weltwundern und wie es dort im 21. Jh aussieht.

Der Koloss von Rhodos verbrauchte Unmengen von Bronze, war dem Sonnengott Helios gewidmet und konnte doch von ihm nicht vor einem Erdebeben geschützt werden. Er stürtzte bereits 66 Jahre nach seiner Errichtung wieder ein.

Über die hängenden Gärten von Babylon wird inzwischen gestritten ob es sie jemals gab und wenn ja ob sie wirklich so toll waren.

Der Tempel der Artemis, die Statue des Zeus, der Leuchtturm von Alexandria und das Mausoleum von Halikarnoassos –  einfach weg. Als hätten sie nie existiert. Einzig die Pyramiden stehen noch in Gizeh als Erinnerung, das alles vergeht.

Und so bauen die Menschen weiter, tolle Bauwerke, großartige Kunst, wunderbare digitale Welten. Manchmal wäre es aber gar nicht so schlecht, wenn wir auch mal daran denken würden, dass unsere Kunst nicht ewig ist. Sie ist kein Garant für unsere „Unsterblichkeit“.

erlebt: gewünschtes Wetter wird geliefert

Derzeit ist richtiges Novemberwetter. Es ist kalt und nebelig. Nur bitte nicht rausmüssen. Mit diesem Denken im Kopf war die Perspektive auf die Holzlieferung am Nachmittag nicht erquickend. Der Blick aus dem Fenster -5 Grad Celsius und da soll ich raus?

Also Maßnahmen einleiten und beten. Gesagt, getan. Die Stunden vergingen und der Nebel blieb. Der Bauer kündigte sich per Telefon an und der Nebel blieb. Ich zog meine Gartensachen an zum Holzmachen und ging raus und die Sonne kam unter dem Nebel an.

So schichteten wir bei herrlichstem Novemberwetter unser Holz auf. Es war wirklich ein Traum von Wetter. Wir waren fertig und ungefähr eine halbe Stunde später wurde es wieder kalt und der Nebel kam wieder.

Ich habe mich jedenfalls gefreut und war begeistert von der guten Zeit draußen. Bei dem Wetter ist unser Holzstapel dieses Jahr auch besonders gut geworden.

Lösung für Sorgen und Anliegen oder Fasten hilft

Wir kennen Fasten als medizinische Maßnahme oder im Frühjahr zwischen Karneval und Ostern. In der Regel spielt es aber in unserem Leben und Alltag keine wirklich Rolle.

In der Bibel taucht Fasten immer wieder auf. Dort wird es verwendet um dem Gebet und den Bitten zu Gott ein besonderes Gewicht zu verleihen. Ich weiß nicht genau warum, auf dem Fasten ein besonderer Erfolg in Bezug auf das Gebet und seine Anliegen ist, aber es ist so.

Weil wir aber alle gerne essen, finden wir eine Menge Gründe warum Fasten heute nicht mehr nötig ist. Es ist nicht populär andere zum Fasten und beten aufzufordern. Wir trauen uns nicht, ist es doch antiquiert. Wir sehen Fasten nicht als ein Mittel zur Lösung eines Anliegens.

Zum Fasten gehören zwei Dinge. 1. du musst auch wirklich glauben, dass Gott zu deinen Gunsten handeln wird. 2. du musst mit ihm selbst reden und ihm deine Sorgen und Anliegen erzählen. Beide Punkte fallen uns nicht immer leicht.

Wir Menschen in der westlichen Welt haben besonders mit dem ersten Punkt unsere Schwierigkeiten. Wir sind es gewohnt unsere Anliegen zu formulieren, dann kommt noch hintenan „dein Wille geschehe“ und dann handeln wir wie wir denken. Wir lösen unser Problem selbst, denn Gott hat ja nicht gehandelt. Wie sehr wollen wir uns von Gott und seinem Handeln abhängig machen? Wenn mich ein Anliegen so sehr bewegt und mir bewusst wird, dass ich es nicht lösen kann, erst dann bin ich bereit zu fasten. In dem Moment wird mir klar, dass ich Hilfe von Gott brauche und bin bereit ihn machen zu lassen. Damit anerkenne ich ihn und sein Handeln.

Bin ich aber auch sicher, dass Gott YHWH, der der diese Erde geschaffen hat, wirklich zu meinen Gunsten handeln wird und meine Bitte erhört ist? Wenn du das nicht glaubst, dann solltest du als erstes darum beten. Es heißt, Gott gibt uns nach unserem Glauben und Vertrauen zu ihm. Vertraust du nicht, bekommst du auch nicht. Deshalb steht an erster Stelle die Bitte „hilf mir an dich und deine Kraft zu glauben und nicht zu zweifeln“. Wenn das geschehen ist, dann hast du die Hauptarbeit schon erfolgreich geschafft. Für alles andere ist Gott als dein Vater zuständig.

Und was heißt fasten?: Das ist unterschiedlich. Das kann sein, alles Süßes und Fleisch, Wurst wegzulassen. Oder nur Tee und Säfte zu trinken. Fasten kann auch sein, keine Computerspiele spielen oder fernsehen zu streichen. Fasten ist etwas was von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Wenn du planst zu fasten, dann weißt du auch in deinem Herzen wie du es tust und so solltest du dann auch handeln. (Bitte denke daran, fasten funktioniert nicht nach der Erpressermethode, je länger um so hilft. Nicht die Länge macht Fasten aus, sondern die Einstellung dazu.)

Falls du ein Anliegen hast und nicht weiter weißt, dann nimm deinen Mut zusammen und faste. Bringe deine Anliegen und Sorgen zu YHWH. Er ist auch dein Vater. Aber denke daran, nicht zweifeln, denn er will dir geben in Fülle. Warum: weil er dich liebt!

Versteck spielen für Erwachsene oder gleich tot stellen?

Kennst du das Spiel auch? Kinder spielen verstecken, halten sich die Augen zu und rufen: “such mich doch”. Nach dem Prinzip, ich sehe dich nicht und bin ganz still, dann bin ich doch auch weg. Obwohl wir Erwachsenen wissen, dass dieses Spiel nicht funktioniert, spielen wir es auch gelegentlich. Es wird einfach auf Tauchstation gegangen. Ich antworte nicht mehr, stelle mich tot, bin einfach gar nicht da.

Dieses Prinzip wenden wir in unterschiedlichen Varianten in unserem gesamten Umfeld an. Sei es dem Partner gegenüber, in dem Themen einfach tot geschwiegen werden oder Freunden gegenüber. Wir fühlen uns verletzt, überfordert oder haben einfach nur Angst. Post wird nicht geöffnet, geschweige beantwortet, die Bank ignoriert, usw. Blöderweise funktioniert diese Strategie nicht wirklich, denn das Umfeld bleibt da und ruft beharrlich “ich hab dich”.

Ein guter Freund von uns ist derzeit auch auf Tauchstation. Weil wir ihn mögen und nicht verlieren wollen, schicken wir Freunde von uns als Suchtrupp los. Wir haben sie beauftragt, in unser aller Namen zu werben und Vergebung auszusprechen für die Verletzung, die entstanden ist.

Wir alle sind nicht fehlerfrei, auch im Umgang miteinander. Deshalb gilt in unserem Umgang miteinander immer wieder aufs neue die Aussage von Jesus Christus: Ist jemand von euch ohne Schuld, der werfe den ersten Stein (Johannes 8,7).

Wir wollen ihn als Freund behalten und das um seiner selbst willen und nicht mit irgendwelchen Hintergedanken dabei.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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