Adventskalender digital oder doch zum Anfassen?

Irgendwann Ende der 1990er war es eine kleine Sensation, der erste digitale Adventskalender. Wir waren alle erstaunt und begeistert.Es ist wohl vielen so gegangen, denn inzwischen gibt es einen digitalen Verfall bei den Adventskalendern.

Ich kann einen persönlichen Adventskalender in Gedichtform bieten. Ich kann weiterhin einen per Audiodatei bieten. Dazu kommen die diversen Firmen, die Adventskalender versenden oder hoffen, dass dadurch wieder mehr auf die eigene Seite kommen. Meistens wird dies gepaart mit ganz profanen Gewinnmöglichkeiten.

Letztens kam mein Mann mit einem ganz profanen normalen Weihnachtskalender nach Hause. Dieser Kalender ist einfach und mit Schokolade gefüllt und wieder waren wir alle erstaunt. Heee, ein Adventskalender mit Schokolade gefüllt. (So nach dem Motto, das gibts noch?)

Gestern beim Abendbrot wurde darüber berichtet, wie wir als Kinder versuchten, diesen bereits vor der Zeit zu plündern. Das war mal mehr und mal weniger erfolgreich, lecker war es immer.

Nun saßen wir als vier Erwachsene mit leuchtenden Augen am Tisch und stellten uns die Frage was wir nun mit dem Wissen anfangen. Auf meine Aussage, der Adventskalender fällt in diesem Jahr wegen Zeitmangel aus, kam doch etwas Enttäuschung auf.

Nun heute ist ja erst der zweite Dezember, mal sehen was wird.

Grüße von modobonum oder Gehorsam ist gar nicht so einfach

Weil modobonum mit der neuen Plattform immer noch nicht online ist, wollen wir die Blogs von heute an bei Facebook/modobonum veröffentlichen. Hier ist der für heute von Manuela:

Gott will das Beste für uns und es würde uns wunderbar gehen, wenn wir einfach nur auf ihn hören würden und das tun, was er uns sagt. Wir wissen ja eigentlich, dass das für uns am Besten wäre.

So ging es mir in den letzten Tagen. Bedingt durch verschiedene Allergien fällt das Essen von Milchprodukten und Weizen für mich aus und ich weiß, dass ich gut daran tue, wenn ich konsequent darin bin. Gott half mir auch beim Verzichten und daran Gewöhnen.

Nun stand ich diese Woche vor dem Nutellaglas und habe einen Löffel davon genascht, weil ich naiv dachte, wird schon nichts passieren. Und die „Konsequenz“ folgte sofort. Ich bekam ziemlich schmerzhaften Ausschlag. Die Reaktion war stärker als früher, als ich noch Milchprodukte essen konnte. So litt ich die nächsten zwei Tage unter meiner Dummheit und Gier. Vor allem ärgerte ich mich sehr über mich selber, dass ich trotz besseren Wissens mal wieder reingefallen war.

Ich hoffe, ich werde dieses Erlebnis nicht so schnell wieder vergessen und mich davon motivieren lassen. So bete ich nun morgens, dass Gott mir hilft, der Versuchung durch Naschereien (mit Milch) zu widerstehen. Ich weiß, dass er mir helfen wird, denn er will ja auch nicht, dass ich als sein Kind leide und schon gar nicht durch eigene Dummheit.

Megalecker und ganz einfach, Zimtsterne sind wunderbare Weihnachtsplätzchen – garantiert laktosefrei

Der erste Advent ist vorbei. Wer jetzt noch nicht Plätzchen gebacken hat, muss sich sputen. Denn Plätzchen sind wie Nachrichten, sind sie erst alt, schmecken sie nur noch halb so gut.

Bei uns stehen heute Plätzchen auf dem Programm. Türme und Vanillekipferl, mit Marmelade gefüllt und Puderzucker obenauf. Jeder durfte ein Rezept wählen. Meine liebsten, seit Jahren heiß begehrten Plätzchen sind allerdings ganz einfach. Weil aber so megalecker und trotzdem einfach, will ich hier das Rezept für Zimtsterne verraten:

300 g Mehl

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Ei

150 g Butter oder Margarine

Das Ganze zu einem Teig kneten und 1 Stunde kühl stellen. Dünn (2 mm) ausrollen und mit Sternen ausstechen. Die Sterne auf das mit Backpapier ausgelegt Backblech legen und 10 – 15 Minuten goldgelb backen.

Die Glasur für die Zimtsterne: 250 g Puderzucker, 1 EL Wasser, 1/2 TL Zimt miteinander zu einer Glasur verrühren

Nach dem Backen sofort mit Glasur besteichen und trocknen lassen.

Guten Appetit mit den Zimtsternen.

(Wenn ich heute abend nicht komplett platt bin, gibt es auch noch ein Foto.)

Prof. Axel Hoppe, ein Vortrag über Gamedesign und Kommunikation

http://www.mediadesign.de/

Auf den ersten Blick haben Gamedesign und Kommunikation nicht so sehr viel miteinander zu tun. Doch genau darum ging es gestern in einem Vortrag von Prof. Axel Hoppe von der MD-H in München.

Noch in den Einführungsgedanken machte er seiner jungen Zuhörerschaft eines klar: Ein Game kommuniziert eine Botschaft und das Ziel des Spieles ist es diese Botschaft zu vermitteln. Platt ausgedrückt, jedes Spiel hat eine Mission. Diese Worte in solcher Klarheit von einem Professor für Gamesdesign zu hören hat mich ein klein wenig erstaunt. Ich hatte diese Offenheit nicht erwartet, auch wenn ich seine Meinung voll und ganz teile.

Noch ein weiterer Aspekt fiel mir im Vortrag von Prof. Axel Hoppe auf. In großer Eindringlichkeit warb er nicht nur für seinen Studiengang, sondern auch für Kommunikation miteinander. Es war faszinierend, wie er immer wieder an unterschiedlichen Beispielen für eine gute Kommunikation untereinander und miteinander warb.

Laut Hoppes Modell sind 16 einzelne Bereiche nötig um ein Spiel zu entwickeln. Fehlen einzelne Teile dazu, fehlen dem Game Aspekte um erfolgreich zu sein. Egal wie gut jeder einzelne sein mag, an ihrem Willen zur Kommunikation hängt ein großer Teil ihres Erfolges.

Es gibt eine Beschreibung dazu in der Bibel. Dort wird das Ganze mit einem Organismus verglichen (1.Korinther 12). Nur wenn alle Teile einander vertrauen und zusammenarbeiten, gibt es einen gesunden Körper. Genau so ist es auch beim Gamedesign.

Die Sonne, der November und Yoga

Wie ist dein Blick aus dem Fenster heute? Siehst du einen grauen Novembertag, mit Nebel, ohne Sonne oder kitzelt die Sonne an deiner Nase? Wünschst du dir Sonne, Regen oder lieber gleich Schnee?

Die Wärme und das Licht der Sonne sind immer aufs Neue wunderbar. Wenn sie scheint, geht es uns gleich besser. Die Stimmung steigt, unsere Arbeit geht leichter von der Hand. Wir fühlen uns besser, Hormone werden ausgeschüttet, klasse!

Kein Wunder, dass viele Religionen und Kulturen die Sonne anbeten. Nicht erst die Ägypter starteten damit und die letzten waren sie schon gar nicht. Auch heute noch gibt es viele Menschen, die der Sonne huldigen. Das geschieht mehr oder weniger offensichtlich.

Vor einiger Zeit fiel es mir ganz massiv auf, als ich eine Einführung zu Yoga las. Das erste waren manche Namen zu Übungen. Beim Weiterlesen war ich ganz erstaunt und überrascht, wie klar und offen über die Anbetung der Sonne geschrieben wird.

Es gibt manche Christen, die über das Volk Israel herziehen, weil sie sich damals an der Sonnenanbetung der Nachbarvölker beteiligten. Mir wäre es lieber, sie würden einen Blick in die Neuzeit werfen und von den Alten lernen.

Mit anderen Worten, hier die Kurzfassung: Yoga und Christsein geht nicht, du kannst nur einen Gott anbeten. (Du kannst nur entweder den Schöpfer oder das Geschöpf anbeten.)

Die Mühle und das Kreuz oder was die Spinne im Netz mit uns zu tun hat

Eigentlich sollte der Blogbeitrag von Marcus heute auf modobonum online gehen. Weil wir aber mit der Plattform noch nicht so weit sind, bekommt sein Beitrag einen Platz bei uns.

Vor Kurzem habe ich mir in der Tagesschau App nebenbei die aktuellen Nachrichten angesehen. Mit von der Partie war auch die Vorstellung von zwei neuen Filmen, die momentan im Kino laufen. Eigentlich interessiert mich das Ganze eher weniger, da es nicht gerade viele Filme gibt, die mich dazu bewegen mal wieder ins Kino zu gehen. Einer der beiden Filme mit dem spektakulären Titel „Der Gott des Gemetzels“ gehört wohl tendenziell eher nicht in diese Kategorie der lohnenswerten Filme. Ich möchte darüber jetzt aber keine Worte verlieren, vielleicht ein andermal.

Der Film der mich da schon eher beeindruckte trägt den Titel „Die Mühle und das Kreuz„. Der Film handelt im Jahre 1564 und spielt in Flandern. Die Spanier bestrafen in dieser Kolonie jegliche Reformationsbewegungen mit strenger Grausamkeit. Der Künstler Pieter Bruegel bekommt in dieser Zeit von einem Kunstsammler den Auftrag, die Kreuztragung Christi zu malen. Beeinflusst vom Leben seiner Landsleute versetzt dieser die Szenen  des neuen Testaments in die Landschaft Flanderns und spielt damit auf die Zustände in seinem Heimatland an.
Das dem Film zugrundeliegende Bild wird vom Regisseur künstlerisch in Szene gesetzt und vermischt Realität mit Animation in gekonnter Art und Weise und ist wohl allein schon vom Künstlerischen einen Kinobesuch wert.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Liebe zum Detail, der diesem Film zuteil wurde. Im Interview beschreibt der Regisseur eine Unterhaltung mit einem special-effects-Designer, der dafür ständig war, eine Spinne auf einem Spinnennetz in Szene zu setzen. Nachdem er etwa einen Monat Arbeit investiert hatte, um diese Spinne Realität werden zu lassen, kam er mit der Frage zum Regisseur, mit welchem Bein denn die Spinne zu laufen beginnen sollte. Dieser entgegnete ihm, dass es doch wohl wirklich egal wäre, mit welchem Bein. Hauptsache sie läuft!
Fast etwas ärgerlich bestand der Designer darauf, diese Frage beantwortet zu bekommen, denn er habe sich ja schließlich nicht einen Monat abgemüht dieses Tier zu erstellen, um sich hinterher irgendwann anhören zu müssen, dass er schlampig gearbeitet habe und keine Liebe zum Detail habe.
Dies wurde zum Anlass genommen, um eine Woche lang viele verschiedene Spinnen mit Hochgeschwindigkeitskameras zu filmen, um der einen Frage nachzugehen: Mit welchem Bein beginnen Spinnen zu laufen?!? Und wisst ihr was? Nach einer Woche Recherche sind sie zu folgender Erkenntnis gekommen: Jede Spinne beginnt mit einem anderen Bein zu laufen!
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber das hat mich wirklich fast umgehauen. Plötzlich ist alles so lebendig, so unberechenbar, so unvorhersehbar. Die Welt scheint oft so, als müsste man einfach nur gut beobachten und lange genug schlaue Professoren darauf ansetzen wie Bluthunde, und alles wird erklärbar. Und dann macht einem so ein klitzekleines Geschöpf Gottes einen Strich durch die (Be-)Rechnung.
Diese Spinne, die mit so viel Liebe zum Detail gemacht wurde, und die, obwohl sie eigentlich so klein und unscheinbar ist, solche Wichtigkeit zugemessen bekommt, führt mich unweigerlich wieder zurück dorthin, wo sie herkommt.

Da ist er, dieser Special-Effects-Designer. Er ist ein wahrer Schöpfer, ein Künstler eigentlich schon. Er benötigt fast einen Monat, um sein Geschöpf so zu gestalten, dass er zufrieden damit ist. Stell dir mal vor, wie stolz er auf seine Schöpfung ist, und das obwohl die Spinne nur für wenige Momente in diesem Film zu sehen sein wird. Er kümmert sich um alles, sogar darum, mit welchem Bein sie zu laufen beginnen wird. Und dann kommt so ein arroganter Regisseur und wertet alles ab. Welches Bein?!? Völlig egal. Hauptsache es funktioniert. Wie, das ist doch egal Und doch ist jede Spinne ein Individuum und jede beginnt mit einem anderen Bein zu laufen.

Da ist er, dieser Welten-Designer. Er ist ein wahrer Schöpfer, ein Künstler eigentlich schon. Er hat die ganze Ewigkeit darauf gewartet, DICH zu schaffen, dich so zu gestalten wie du bist. Stellt dir mal vor, wie stolz er auf seine Schöpfung ist, und das obwohl du eigentlich nur wenige Augenblicke auf dieser Welt sein wirst. Er kümmert sich um alles, sogar mit welchem Bein du zu laufen beginnen wirst. Und dann kommt irgend so ein arroganter Mensch und wertet alles ab. Welches Bein?!? Völlig egal. Hauptsache du funktionierst. Wie, das ist doch egal. Und doch bist du ein Individuum. In Gottes Augen bist du richtig wertvoll. Richtig. Lass dir nicht einreden, dass du ein Zufallsprodukt bist, und dass sich der Welten-Designer eh nicht schert, wie es dir geht. Es interessiert ihn sehr wohl, denn du bist das Produkt seiner Hände.

Auch das Gemälde, um das sich „Die Mühle und das Kreuz“ dreht, strotzt nur so vor Inhalt und Detailreichtum. Auch dort ist nichts unwichtig. Allein schon das Thema des Kreuzweges Christi ist so voller Bedeutung für uns Menschen, dass wir uns mehr damit beschäftigen sollten.
Ich bin jedenfalls gespannt auf den Film „Die Mühle und das Kreuz“ und seine Botschaft. Und wenn du ihn dir vielleicht ansiehst, dann denk in der Szene mit der Spinne auch an seinen Schöpfer.

Sabbat feiern ist gutes Essen…

Herrlich, es ist wieder Sabbat. So wie einmal im Jahr Weihnachten kommt und jetzt der erste Advent ist, so gibt es immer am Ende von sieben Tagen einen Sabbat.

Um Sabbat feiern zu können gibt es etwas was für mich wichtig ist, gutes Essen. Oder kennst du eine schöne Feier, wo es kein leckeres, gutes Essen gibt? Da wird vorbereitet und gekocht, Pläne geschmiedet und ein Menu zusammen gestellt. So ungefähr ist das bei uns auch. Vor dem Einkaufen wird abgestimmt, was es zu essen geben soll.

In der Regel sind wir nicht so viele Leute am Sabbat, so sind die Mengen, die vorbereitet werden müssen nicht so schlimm. Wir starten am Freitag abend mit einem wunderbaren Abendessen. Ein Dinner ist es nicht, denn meistens ist es nicht warm. Es gibt frisches Baguette oder Brot, Salat und Aufstrich. Dabei haben sich im Laufe der Jahre ein paar Gewohnheiten eingeschlichen. Eine ist z. B., dass es im Winter meistens Feldsalat gibt. …lecker. So ist der Start in den Sabbat auch gleich ein (kulinarischer) Höhepunkt. Wenn das nicht Sabbat feiern ist.

Am Sabbat essen wir meistens Pasta. Alex und ich lieben Pasta und egal wer noch zu Besuch ist, jeder mag Pasta. Mama übernimmt meistens den Kuchen. Da haben wir dann der Reihe nach die Möglichkeit zum Wünschen. Leider sind das nun doch insgesamt 6 Leute und so komme ich nicht mehr so oft dran. Aber nachdem nun die Weihnachtszeit startet ist das erstmal ausgesetzt, denn am Sonntag wird der Stollen angeschnitten und nächste Woche kommen Plätzchen und Lebkuchen dazu.

Doch zurück zum Sabbat feiern. Vor einiger Zeit haben wir für die Familie zur Feier ein größeres Menü gekocht. Klar war das mehr Aufwand, aber es hat uns allen große Freude gemacht. Hinterher wurde ich gefragt, ob ich keine Probleme mit der Ruhe und dem Sabbat und dem nicht arbeiten hätte. Da musste ich lächeln und konnte ganz beruhigt antworten, dass ich kein Koch bin. Das Essen entstand in der Küche und nicht am Rechner sitzend.

Immer noch wurde dieser Tag um des Menschen willen geschaffen. Wir sollen uns freuen und Gemeinschaft haben und vor allem nicht arbeiten müssen. Für uns ist Sabbat ein besonderer Tag und den möchten wir auch eine herausragende Stellung geben. Dazu gehört auch gutes Essen. Nicht die Regeln machen den Sabbat aus, sondern Freude und feiern. Deshalb ist gutes Essen ein wichter Bestandteil um Sabbat feiern zu können.

Mein Krankenkassenbeitrag für 2012 und der MLP Gesundheitsreport oder Ärzte mit wirtschaftlicher Lage zufrieden

http://www.mlp-ag.de/#/presse/gesundheitsreport

Gestern kam Post von meiner Krankenkasse. Darin wird mir mein neuer Beitrag für das Jahr 2012 mitgeteilt. Eigentlich sollte es nur ein flüchtiger Blick darauf werden, doch als ich die Zahl am Ende sah, musste ich mich glatt hinsetzen. Daraufhin legte ich den Bescheid zur Seite um in den darauffolgenden Stunden immer wieder dorthin zu schauen. Es war wohl die Hoffnung auf sinkende Eurowerte damit verbunden, leider blieb das Papier geduldig und die Zahl bestehen. Über die Leistungen meines Tarifes kann ich mich nicht beschweren. Für das Geld allerdings muss ich eigentlich sowohl von der Kasse als auch von den Leistungserbringern in Watte eingepackt werden.

Dann lese ich einen Artikel der Ärztezeitung zum Gesundheitsreport 2011 von MLP. Eine der Fragen der Studie war an Ärzte gerichtet. „Glauben Sie, dass die Leistungen, die die gesetzlichen Krankenkassen heute übernehmen für eine gute Gesundheitsversorgung ausreichen oder haben Sie da Zweifel?“ 68% der befragten Ärzte bejahten eine aureichende medizinische Versorgung.

Als es um die Zufriedenheit der eigenen wirtschaftlichen Lage ging, antworteten 76% der Hausärzte, 81% der Fachärzte und 85% der Klinikärzte mit gut oder sehr gut. Da kann ich mir eine spöttische Bemerkung nicht ersparen: „Wenn die Bevölkerung in den letzten Jahren auch solche Gehaltssteigerungen bekommen hätte wie die Ärzte, würde unsere Bevölkerung jedenfalls das Gleiche sagen. Nun ich mit meinem Krankenkassenbeitrag für 2012 werde wohl zur weiteren Zufriedenheit der Ärzte beitragen dürfen.

Wenn 79% der Befragten des MLP-Gesundheitsreports recht haben und die Krankenkassenbeiträge in den nächsten Jahren steigen, dann werden die Menschen nach Alternativen suchen. Denn in einem stimme ich mit ihnen überein, die Summen sind nicht mehr aufzubringen. (89% sagen, dass weitere finanzielle Belastungen nicht akzeptabel sind.)

Willst du noch mehr zur Studie und dem MLP-Gesundheitsreport 2011 wissen, dann findest du auf der Webseite von MLP unter Presse die Präsentation dazu.

Nur über die Schlussfolgerungen gibt es unterschiedliche Auffassungen. Unser Gesundheitssystem wird sich neu finden müssen. Das geschieht entweder freiwillig durch Verbände und Politik oder aber die Menschen außerhalb des Gesundheitssystems werden für eine Veränderung sorgen.

Den größten Anteil daran haben ganz klar die, die Leistungen verordnen oder durchführen. Mehr Prävention und weniger Therapieersatz wäre sicher von Vorteil. Doch welcher Arzt verordnet schon seinem Patienten bei Stress einen Spaziergang von einer halben Stunde an frischer Luft? Wenn das Geld nicht mehr da ist, werden die Menschen aber genau nach diesen Lösungen suchen.

Wir wissen noch nicht wie es ausgehen wird, aber in einem bin ich mir sicher: Der neue Beitrag für meine Krankenkasse wird im Januar in dieser Form nicht gezahlt werden!

Warum bin ich Christ? -Weil er sich für mich entschieden hat

Heute gibt es wieder einmal einen Blog warum bin ich Christ. Heute von Ronny, 20 Jahre alt, aus Brandenburg.

Ich bin Christ geworden, weil mein Leben ohne Gott kein Leben war. Ich habe so viele Fehler gemacht und habe sie nicht gesehen oder verdrängt. Ich wusste, dass mir etwas fehlt und dass einiges in dieser Welt nicht richtig läuft, trotzdem habe ich mich von dieser Welt leiten lassen. Dann hat mir Gott ganz besondere Menschen geschickt, die mir gezeigt haben, wie man zu Gott kommt und wie viel besser das Leben mit ihm ist.

Darum habe ich mich für Gott entschieden, weil er sich für mich entschieden hat und das schon vor Anbeginn der Zeit.

Weltbildverlag, Öffentlichkeit und Wirklichkeit

http://www.weltbild.com/p…tbild-GmbH/500/

Die Katholische Kirche vertreten durch die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) hat mitgeteilt, den Weltbildverlag verkaufen zu wollen. Die Diskussion hatte sich an erotischen Angeboten des Weltbildverlages entzündet. Soweit die öffentliche Darstellung. Hier dazu die Presseerklärung des Weltbildverlages.

Gelesen habe ich es wohl, rätselhaft bleibt die Sache aber trotzdem. Der Weltbildverlag tut seit Jahren das Gleiche, warum also jetzt? Die Zahlen können es doch eigentlich gar nicht sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Weltbildverlag nicht mehr profitabel ist.

Die erotische Literatur kann es eigentlich auch nicht sein, denn auch andere Verlage haben Regeln für das was im Sortiment ist. Diese einzuführen und einzuhalten ist ein Prozessthema und nicht mehr. Über die esoterische Literatur, die eigentlich ein Stein des Anstoßes sein sollte, regt sich keiner auf. Was also ist der Beweggrund zum Verkauf des Weltbildverlages?

Oder sind es doch die Zahlen? Unternehmen, die im Besitz der katholischen Kirche sind, wurden und werden immer sehr zahlenoptimiert geführt. Oder hatten vermögende Geldgeber mit Spendenenzug gedroht?

Warum also die Aufregung? Ob wir es erfahren werden, bleibt abzuwarten. Mal sehen wie schnell ein Käufer für den Weltbildverlag präsentiert wird. Eines ist sicher, der Druck der Öffentlichkeit und die Kommunikation zum Thema kann es nicht sein, denn das wäre nahezu einem Wunder gleichzusetzen.

Mehr Informationen zum Weltbildverlag und seinen Eigentümern unter wikipedia.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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