Weihnachten und das Geschenk Zeit

Weihnachtseinkäufe sind eher eine grausige Sache. Die Geschäfte sind voll, auf dem Weihnachtsmarkt gibt es Gedränge und allem voran steht die Frage, wer bekommt eigentlich was.

Im letzten Jahr war es für uns recht einfach. Alle bekamen einen Familienkalender und gut. In diesem Jahr ist der Kalender auf der Strecke geblieben und so ist ungelöst die Frage aller Frage: und was schenken wir,….? Bis jetzt haben wir diese Hürde noch nicht erfolgreich gelöst. Immerhin eines ist bereits auf den Weg gebracht, die Gans ist bestellt.

Weil wir aber diese Lösung aller Fragen recht schnell brauchen, tagt heute der Familienrat und die restlichen Geschenke werden definiert. Aus meiner Kindheit kenne ich noch die Karikatur mit Socken und Unterwäsche. Abgelöst wurden diese von allerlei Elektronik für jung und alt. Wie? Du hast noch keinen Stabmixer mit Autoladeadapter, keinen Vollautomat als Kaffeemaschine, deine Waschmaschine befüllt sich noch nicht selbständig über den Internetzugang?

Als wir so rätselten, was wir denn nun wem schenken wollen, kamen wir auf eine unserer Meinung nach gute Idee. Wir werden etwas verschenken, was keiner hat: Zeit. Wünschst du dir auch Zeit? Warum verschenkst du dann nicht welche? Streiche die Geschenkeliste einfach zusammen und ersetze alles das was nicht geschenkt wird durch Zeit. Zeit mit deinen Eltern und deinen Kindern. Zeit für deine Freunde und die Menschen um dich herum. Dann kann auch wieder der Moment kommen in dem einkaufen wieder Spaß machen kann.

Sabbat feiern ist Party mit Freunden

Sabbat zu feiern hat was mit Freunden zu tun. Es ist einfach nicht möglich eine Party alleine zu machen. Zu einer Feier gehören deshalb mindestens 2 Leute. Für mich persönlich gehören mehr Leute zu einer richtigen Feier als nur Alex und ich.

Gute Freunde mit denen mann/frau auch gute Partys feiern kann sind ein Geschenk. Partys gibt es viele, doch richtig Spaß machen sie nur mit guten Freunden. Genau solche Freunde meine ich, wenn ich Sabbat feiern will.

Nicht jeder Sabbat ist eine Party mit Feunden, aber es sollte solche Sabbate immer mal wieder geben. Eigentlich schade, dass wir an unseren Sabbaten so oft mit erholen beschäftigt sind und für solche Feiern überhaupt keine Energie mehr übrig haben.

Hast du keine so guten Freunde, dass du mit ihnen eine Party feiern willst, dann wird es Zeit daran etwas zu ändern. Lade dir doch mal jemanden ein, den du magst. Also eine Person, mit der du gerne befreundet wärst und dann schließe Freundschaft mit ihr.

Findest du, dass an einem Sabbat keine Zeit für feiern mit Freunden ist, dann tust du mir Leid. Wenn nicht am schönsten Tag der Woche, wann dann?

Lotto spielen und den Gewinn des Lebens machen

Zur großen Freude unseres Finanzministers spielen in der Regel um die 21. Millionen Menschen in Deutschland jede Woche Lotto. Wenn alle soviel zahlen wie der Mann eben beim Edeka, dann sind das 514.500.000 Euro oder kurz ausgedrückt 514 Millionen Euro pro Woche. Das macht im Jahr 26.754.000.000 Euro = 26 Milliarden und ein paar zerquetschte Euro.

Umgerechnet für den Mann beim Edeka bedeutet das 1274 Euro pro Jahr, die er ausgibt fürs Träumen. Ich finde, irgendwie ist das ein teurer Traum. Ist es der Traum vom großen Geld, der lebenslangen Rente wert? Dabei wird der Traum für die wenigsten in unserem Land Realität. Und ist das große Los gezogen, ist das Geld viel zu oft und zu schnell wieder weg.

Willst du auch Lotto spielen um zu gewinnen? Dann sei dir erzählt, du musst nicht Lotto spielen um zu gewinnen. Kannst du am Computer sitzen und hast noch Arme und Beine, dann hast du schon gewonnen. Hast du Kinder, eine Familie und Freunde, dann hast du schon ganz lange gewonnen.

Wir sehnen uns nach dem einen großen Gewinn und sehen den Hauptgewinn unseres Lebens nicht. Bevor du das nächste Mal wieder Lotto spielen gehst, nimm doch das Geld und mache jemanden eine Freude. Ein gemeinsamer Spaziergang, ein Gespräch, zusammen spielen, eine Geschichte vorlesen, einfach Zeit miteinander verbringen. Alles das macht mehr Freude, als der eine Moment der Spannung mit der wöchentlichen Enttäuschung. Unser Leben kann so schnell vorbei sein und was nützt dir dann noch der Hauptgewinn?

erlebt, Telefonieren mit Gott

Heute morgen haben wir etwas ganz Erstaunliches erlebt.

Alex musste unbedingt in einem bestimmten Zeitfenster mit einem Kollegen telefonieren, doch der war nicht erreichbar. Alles erfolglos probiert. Also haben wir gemeinsam unseren Gott YHWH gebeten, dass er anruft. Noch wärend wir dafür dankten, dass der Kollege zurück rufen wird, klingelte das Telefon von Alex und der Kollege war dran.

Für uns alle war das wie telefonieren mit Gott, einfach der Hammer.

Schnee am 6.12. oder mein Vater ist Gott, der alles kann

Wer denkt, dass Gott ein ernster Gott ist, der irrt gewaltig. Gestern erst wurde ich wieder daran erinnert, wie sehr sich Gott freut, wenn er uns eine Freude machen kann. Dabei hat er am 6.12. nicht nur uns eine Freude gemacht, sondern auch den meisten Menschen in Deutschland…. Vielen ging es so wie uns, es schneite in dieser Saison das erste Mal.

Begonnen hatte alles Ende November. In früheren Jahren hatte es zu diesem Termin in Bayern bereits das erste Mal Schnee gegeben. In diesem Jahr saßen wir bei Sonnenschein auf der Terrasse und tranken Kaffee. Also nahm ich irgendwann meinen Frust zusammen und bat um Schnee, wenigstens für Weihnachten.

Mit dem Wunsch nach Schnee war es wie mit vielen anderen Gebeten. Ich erzählte sie und löschte diesen danach von meiner inneren Festplatte. Doch in meinem Herzen blieb die Sehnsucht nach Schnee bestehen. Denn es ist zwar komfortabel bei +10 Grad Glühwein zu trinken, schön ist es aber trotzdem nicht.

Und da war er, am 6.12. nach dem Mittagessen wurde er geliefert. Es fing an mit schneien und hörte nicht auf. Irgendwie ist das wie der Startschuss in die Weihnachtszeit. Danke Vater im Himmel, dass du beides bist, Gott und Vater in einem. Deshalb ist es dir wichtig, dass wir Freude haben. Du möchtest, dass jeder Tag ein Stück Freude erlebt. Deshalb bitte lass mich auch heute wahrnehmen, wo du mir eine Freude machst.

Lecker und einfach: Kaiserschmarrn, hier die einfache und laktosefreie Variante

Ich wollte es gerade gar nicht glauben. Ich habe wirklich noch kein Rezept für Kaiserschmarrn geschrieben. Dabei ist er eines der Essen, die schnell gehen und dazu einfach und immer lecker sind.

Deshalb hier die laktosefreie Kaiserschmarrnvariante:

Die Mengen sind immer pro Person angegeben!

100 g Dinkelmehl; 100 ml Sojadrink; 1 Ei, 1 Päckchen Vanillezucker, 1/2 TL gestrichen mit Backpulver, Salz, 1 Handvoll Rosinen, Margarine/Sonnenblumenöl

Mehl, Ei,Vanillezucker und Sojadrink mit einem Rührgerät zu einem Teig arbeiten. Am Ende noch Backpulver dazugeben und unterheben. Das Ganze eine halbe Stunde stehen lassen. (Für die Profis hier die Variante: Eier trennen und mit einer Prise Salz Eischnee schlagen und unterheben.)

Öl erhitzen und Teig einfüllen, dabei gilt für eine große Pfanne nicht mehr als max. 500 g Teig pro backen. Sonst besteht die Gafahr, dass der Teig nicht durch wird. Auf den Teig die Rosinen streuen und bei mittlerer Hitze von einer Seite goldgelb backen, dann umwenden und die andere Seite auch goldgelb backen. (Es gibt auch hier eine Variante: nachdem die untere Seite gebacken ist, den Kaiserschmarrn in den Backofen bei 160 Grad stellen und die obere Seite im Backofen bräunen lassen. Manche behaupten, dass dies weniger Kalorien hat, bei unseren Testen hat sich diese These nicht bestätigt.)

Hitze reduzieren, und mit zwei Gabeln den Teig auseinander „reißen“, so dass kleine Stücke entstehen. Etwas Margarine oder Öl zugeben und noch etwas backen, dabei immer mal umwenden. Fertig ist der Kaiserschmarrn, ist doch einfach und schnell oder?

Den Kaiserschmarrn mit Puderzucker bestreuen und genießen. Dazu gibt es entweder Apfelmus oder Pflaumenkompott. Beides ist bewährt und lecker.

Der Eid des Hippokrates war gestern oder die Genfer Deklaration und das ärztliche Handeln

http://de.wikipedia.org/w…auml;rztebundes

In meiner Ausbildung zur Krankenschwester wurden wir auf den Eid des Hippokrates verpflichtet. Damit war die Erwartung verbunden, dass unser Handeln immer zum Wohle des Patienten ist.

Anscheinend ist es heute nicht mehr verpflichtend einen Eid abzulegen. Noch nicht mal in der modernen Genfer Deklaration. Dabei ist der Text gar nicht schlecht:

Hier ist das Gelöbnis:

Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.

Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.

Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.

Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.

Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.

Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.

Vielleicht drucke ich diese moderne Form des Eid des Hippokrates mal aus und verteile es weiter an die Menschen, die auf Ärzte angwiesen sind. Diese sollen es ihren Ärzten weitergeben. Ich war so frei ein paar Passagen der Genfer Deklaration dick zu markieren.

Ärzte, die ihre Patienten falsch eingipsen und die Patienten mit den Folgen alleine lassen. Ärzte, die um des Geldes Willen Patienten operieren, wohl wissend, dass jede Operation nur noch mehr Leid bringt. Ärzte die ihre Patienten aussortieren zwischen den verschiedenen Krankenkassenarten. Alles das widerspricht dem Eid und nach meinem Verständnis auch dem ärztlichen Berufsethos.

Im Grunde genommen gibt es eine ganz einfache Formel, das Original steht im Buch Bibel: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Ich wünsche mir medizinisches Personal, das diese Formel zu seiner macht. Ich wünsche mir Professoren, die ihren jungen Studenten diesen Ethos vorleben. Ich wünsche mir mehr Menschlichkeit und weniger finanzielle Berechnung bei unserem gesamten medizinischen Personal.

Informationsverarbeitung oder „Hörst du mich?“

Da es uns heute morgen noch nicht sehr viel besser geht als gestern, kommt heute ein Gastbeitrag von David.

Kennst du das auch? Die Information ist einfach weg. Du willst das zu mir gesagt haben? Nicht mehr zu finden in meinem Kopf, kann ich mich nicht daran erinnern. Einfach so.

Das geht schon am frühen Morgen los: Der Wecker klingelt und will mir vermutlich damit sagen, dass es Zeit zum Aufstehen ist. Doch diese Information wird sofort rausgefiltert und als unwichtig abgetan. Noch im Schlaf bewegt sich meine Hand zum Wecker und stellt ihn aus. Wenn ich dann einige Stunden später aufwache und mich wundere warum es so spät ist, wird dann der Wecker beschuldigt nicht richtig zu funktionieren. Klingt ja auch logisch oder?

Ein anderes Beispiel, wie wir Informationen einfach mal rausfiltern habe ich erlebt, als ich meinen Onkel besuchte. Wir standen auf einem S-Bahnhof in Berlin und unterhielten uns. Wann unsere Bahn kommen müsste hatten wir bereits gecheckt und somit war eigentlich alles geklärt. Doch mit im Gespräch unterbrach uns eine junge Frau und fragte, was denn auf dem Bahnsteig durchgesagt wurde. Um ehrlich zu sein hatte ich nicht einmal mitgekriegt, dass etwas durchgesagt wurde, geschweige denn was.

So oft tun wir Dinge einfach als unwichtig ab, bevor wir sie überhaupt richtig wahrgenommen haben. Ich glaube, oftmals verfahren wir auch so, wenn Gott mit uns reden möchte. Viele Menschen sagen, sie hätten Gott noch nie zu ihnen reden hören. Aber der Hase läuft genau anders herum. Gott versucht ununterbrochen mit uns Kontakt aufzunehmen. Während wir diese Information ohne weiteres rausfiltern. Was genau soll Gott tun, dass du ihm zu hörst? Versuche doch mal ganz bewusst an diesem Tag darauf zu achten, wo Gott versucht zu dir zu sprechen und dies nicht einfach bloß herauszufiltern sondern darüber nachzudenken und ihm zu antworten.

Gute Besserung

Müde, dann kamen die Gliederschmerzen, gefolgt von Kopfschmerzen. So krochen wir gestern abend bereits früh in die Federn. Doch bereits in der Nacht wurde klar, dass ein guter Schlaf nicht reichen wird.

So fiel unser Tagesprogramm aus, es wurde ersatzlos gestrichen. Obwohl wir die meiste Zeit des Tages im Bett verbrachten, fühlen wir uns immer noch wie Schlump und Latsch.

Was hilft nun, wenn man sich fühlt wie wir?

Wir empfehlen schlafen, deshalb steht es für uns an Nummer eins. Dazu hilft ein gutes Bad und Inhalieren mit Kamille und Alex nimmt noch zusätzlich JHP Tropfen.

Bei Halsschmerzen kann ich Gurgeln mit kaltem Salzwasser empfehlen.

Schlafen hilft, deshalb gute Nacht und gute Besserung.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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