Sabbat feiern ist Lob und Anbetung zu Gott oder eine Sache der Perspektive

Wer Sabbat wirklich feiern will, kommt um ein Element nicht drum rum. Es geht um Lob und Anbetung zur Ehre Gottes.

Gott zu loben und anzubeten ist etwas was uns im 21. Jh der westlichen Welt relativ fremd ist. Wir sind kopfgesteuert und durch unsere Kultur noch zusätzlich geschädigt. Wenn Lob und Anbetung geschieht, dann am Besten in großen Chorälen und man selbst ist Zuhörer und Zuschauer.

Heute morgen fiel uns aber eine ganz andere Geschichte über die Füße. Im Buch Bibel in der Apostelgeschichte gibt es einen Bericht von Paulus und Silas (Apg. 16,25-34).

Die beiden Männer waren geschlagen worden und saßen im Gefängnis. Es war nicht klar, wie es mit ihnen weiter gehen wird. Und dieser beiden Männer waren in der Zelle und lobten Gott so laut, dass es alle im Gefängnis hörten. In meiner Bibel heißt es noch dazu, “die Gefangenen hörten ihnen zu”.

Paulus und Silas sprachen nicht einfach leise mit Gott um keinen zu stören, sie sangen das Lob zu Gottes Ehre. Eigentlich total unlogisch, große Probleme, ungewissen Zukunft, Angst?, Folter und vielleicht am Ende gar der Tod? Dabei wollten sie doch den Menschen von Hoffnung und Zukunft berichten. Sollte alles umsonst gewesen sein? Alle Arbeit und alle Mühe? War jetzt alles aus?

Doch mitten in den Fragen über das Jetzt und die Zukunft trafen die Beiden eine Entscheidung. Sie fingen an von sich selbst weg auf Gott zu schauen und ihn anzubeten und zu loben.

Am Anfang war es eine Entscheidung und dann formten ihre Herzen die Worte der Dankbarkeit zu Gott. Doch diese Worte blieben nicht an der Decke im Gefängnis hängen, sie kamen bis vor den Thron Gottes. Und es geschah ein großes Erdbeben und die Mauern des Gefängnisses wurden erschüttert und alle Türen öffneten sich.

Es ist wohl an der Zeit mal darüber nachzudenken, ob wir nicht viel mehr Gott loben und anbeten sollten, statt soviel auf unsere Wünsche, Vorstellungen und Aktionen zu blicken.

Willst du mehr zum Thema Anbetung und Lob zur Ehre Gottes hören, dann empfehle ich dir folgende Ansprache von John. Sie hat unser Herz erreicht und den Blick von den vielen Baustellen weg auf Gott YHWH gelenkt. So wurden die einzelnen Themen wieder an den Platz gesetzt, an den sie auch gehören.

11.11. – Kontrolle gewünscht oder doch abgeben

Als Jesus Christus vor 2000 Jahren seine Fans aufforderte wie Kinder zu werden, war das schon damals ein dicker Hund. Wie Kinder, wo Kinder doch endlich erwachsen werden wollen. Wie Kinder, abhängig von den Großen? Wie Kinder, die einfach handeln und reden und nicht erst abwägen und kalkulieren. Welcher einigermaßen denkende Mensch will wieder so werden wie ein Kind? Das war schon damals keine Vorstellung, die gefiel.

Daran hat sich bis heute nichte geändert. Willst du gerne die Kontrolle abgeben und warten was geschieht? In dieser Woche haben wir ein ganz kleines bischen mehr davon verstanden. Wobei unser Verstehen nicht so sehr ein Verstehen des Kopfes, sonderm eher des Herzens ist. Denn wirklich erklären kann ich es nicht.

Nun ist Freitag, der 11.11., aber ob wir heute online gehen mit modobonum, weiß nur Gott. Wenn er es will und sich zu uns bekennt, dann wird es so sein. Wenn er andere Pläne haben sollte, werden wir es auch merken.

Unsere Abhängigkeit von ihm gefällt uns nicht. Wobei es eher Selbstbetrug ist, wenn wir denken, dass wir nicht von ihm abhängig sind. Da sind wir dann wieder beim Bild vom Kind. Auch wenn Kinder denken, dass sie alles im Griff haben, sind es doch oft die Eltern, die den Rücken frei halten und der Sache Gelingen geben. Letzen Endes ist es mit Gott nicht anders. Er, mein Vater, ist in meinem Leben hinter mir, auch dann wenn ich denke es alleine zu tun.

Qualitätsbericht der Medizin, multirestistente Keime, der GBA und Patienten

Ende November findet in Berlin die jährliche Qualitätssicherungskonferenz des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) statt.

Bereits im Vorfeld werden Messer gewetzt. Es geht um multiresistente Keime und um Qualitätssicherung. Eine interessante Debatte, in der Schuld hin und hergeschoben wird und jeder erklärt: er tue alles in seiner Macht Stehende.

Für mich haben multirestistente Keime erst einmal nichts mit Qualitätssicherung zu tun. Es geht als erstes um das Leben und die Gesundheit von Patienten. Wer dies in der Debatte verkennt, hat die Tragweite nicht verstanden. Keiner, der im Klinikleben steht, wird die Existenz dieser Keime leugnen. Dies wird auch nicht durch noch mehr Desinfektionsmittel gelöst. Nur die Mitarbeiter in den medizinischen Einrichtungen haben es in der Hand durch verantwortungsvolles Handeln.

Ich kann mich noch gut an meine Zeit im OP erinnern. Dort hieß es am Ende einer OP die OP-Bestecke mit der Hand waschen, wobei sauberschrubben wohl das richtige Wort dazu war. Und die verantwortliche OP-Schwester kam persönlich zum Kontrollieren vorbei, dass die OP-Bestecke auch ja sauber sind.

Und so ist die Konsequenz eines verantwortlichen Handelns der Qualitätsbericht und nicht umgedreht. Es ist an der Zeit, dem Fachgebiet Hygiene wieder mehr Bedeutung zu zu wenden. Nicht um der Statistik willen oder des eigenen guten Rufes, nein um der Patienten willen die ihrem medizinischen Personal vertrauen. Wenn bei einem Patienten resistente Keime gefunden werden, dann spielt der Bericht für die Behandlung keine Rolle.

Vollvegetarische Ernährung und Eiweißmangel

Von Geburt an bin ich eher ein gerne und vor allem guter Esser. Ich kann nicht verstehen, wie jemand nur der Geschwindigkeit zu liebe jeden Tag Fertigprodukte in sich hinein füllt. Geschweige denn Dinge wie Pizza mit Käseersatz oder Ersatzwurst. Sieht aus wie Käse und Wurst, ist es aber nicht. Dinge wie Sojawürstchen oder Bratlinge halte ich für Betrug an mir selbst. Entweder ich esse Wurst oder nicht.

Inzwischen bin ich aber ja nun leider durch Laktoseallergie bedingt bei einer milchfreien Ernährung angekommen. Lange hat es gedauert, bis wir nun doch mal auf die Suche gingen nach der Frage, wie bekomme ich die Menge Eiweiß in meinen Körper hinein, die ich auch pro Tag brauche. Das Internet hat dieser Tage Ernährungsberatung gespielt. Nach vielen Stunden Lesen und Forschen war eines klar. Egal wie viele Hülsenfrüchte und Soja ich pro Tag esse, es grenzt an eine Meisterleistung, wenn ich meinen Eiweißbedarf gestillt bekomme. Mir scheint das derzeit nicht zu gelingen.

In meinem Frust stand dann schon die Frage nach Astronautenkost zur Diskussion. Wurde aber abgelehnt, weil teuer und nicht einfach umzusetzen, denn sie ist meistens mit Milch. Essen hat die Aufgabe uns mit Energie zu versorgen und nebenbei Spaß zu machen. In meiner Vorstellung ist nicht vorgesehen, dass Essen anstrengend ist und nur mit viel Mühe den Tagesbedarf mit den erforderlichen Nährstoffen deckt.

Zwei Maßnahmen stehen nun auf dem Programm. Ich werde „Leistungssportler“ und fülle Eiweiß seperat auf und ich suche eine Ernährungsberaterin, die Ahnung hat und weiß, was sie tut. Mal sehen was dabei raus kommt.

Wie wird ein Tag erfolgreich?

So ein Sch…., wo ist nur der Tag geblieben? Jetzt ist das Mittagessen schon gelaufen und mir kommt es so vor als wäre ich gerade erst aus dem Bett geklettert. Meinen Blick auf die diversen Themen des Tages will ich gar nicht erst wagen.

Und nun? Zwei Möglichkeiten bleiben. Entweder versuche ich den Themen hinterher zu laufen, wohl wissend den Lauf gar nicht gewinnen zu können. Immerhin haben die Themen bereits 5 Stunden Vorsprung.

Oder aber es so zu machen wie Kinder, einfach ignorieren und den Tag neu mischen. Für diese Version entscheide ich mich jetzt. Ich setze mich als erstes und tanke 5 Minuten Sonne und dann baue ich meinen Tag neu zusammen. Mal sehen was dabei raus kommt.

Eines weiß ich, ich werde mir meinen Tag nicht klauen lassen. Denn nicht die Arbeit definiert was es ein guter Tag ist, sondern ich alleine.

Wenn es dir auch mal so geht, dann nur Mut. Baue dir einfach einen neuen und erfolgreichen Tag, denn du entscheidest selbst.

Vertrauen üben lohnt sich

Bei uns läuft das Büro auf Hochtouren. Bis Freitag ist nicht mehr lang hin und es ist noch so viel zu tun. Wieder einmal ist eine Arbeitsliste so lang wie mein Arm und das im realen Sinne. Aber noch nie habe ich so gut verstanden was Vertrauen heißt wie derzeit.

Im Moment ist es das was wir alle miteinander üben – Vertrauen. Vertrauen in das eigene Team, Vertrauen, dass alles klappen wird, obwohl das noch so weit weg scheint und klar Vertrauen in meinen Vater YHWH. Denn am Ende des Tages, nach allem Bemühen und Wollen, nach allem Kämpfen, Machen und Tun, bleibt sein Gelingen und seine Unterstützung das Entscheidende, was für Erfolg sorgt.

So sind es noch 5 Tage bis Freitag. Wenn ich daran denke, wird mit kalt und warm gleichzeitig. Es ist meine Aufgabe mich von diesem Denken loszureißen und daran zu erinnern, dass mein Sorgen die Aufgaben nicht löst. So blicke ich von den Aufgaben weg auf den der Ursprung aller Ideen ist und rufe zu ihm, wobei das manchmal mehr einem Stöhnen gleicht.

Damit bin ich wieder beim Vertrauen gelandet. Vertrauen in Gott, meinen Vater. Dieses Vertrauen ist es, was wieder alle Vernunft sagen lässt, „alles wird gut“. Er Gott, hat uns ein wunderbares Team gegeben und weil er dafür verantwortlich ist, wird gelingen, was begonnen wurde.

The Kings Speech, alles ist möglich, wenn du es willst oder Vertrauen

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Gestern abend war ein besonderer Abend. Wir saßen vor der Glotze und schauten uns einen Film auf DVD an: The Kings Speech.

Es geht in dem Film um Bertie, den 2. Sohn des britischen Königs George V., der trotz zahlreicher Versuche von Ärzten und Psychologen seit seiner Kindheit stark stotterte. Seine Ehefrau wendet sich an den Sprachtherapeuten Logue, der ihn auf unkonventionelle Art behandelt und Erfolg erzielt. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf – mehr wird nicht verraten, selber Schauen lohnt sich!

Logue fordert gleich am Anfang Vertrauen. Nur Vertrauen macht eine Zusammenarbeit möglich. Doch es ist nicht nur das Vertrauen zwischen den beiden Männern und das Vertrauen der Ehefrau in ihren Mann. Letztlich ist es das eigene Vertrauen was Bertie bzw. Georg VI. in sich selbst haben muss. Im Grunde ist das der Schlüssel für sein Stottern und für sein Sprechen können. Vertrauen in sich selbst, nicht weil andere es so sagen.

Dieses Vertrauen was Georg VI aufbringt, wird belohnt. Sein Stottern wird erfolgreich therapiert und er gewinnt die Freundschaft des loyalen und aufrichtigen Mannes Logue.

The Kings Speech hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, nicht zuletzte für die gute Arbeit des Regisseurs und die herrvoragende Leistung der Schauspieler.  Für uns war es ein toller Abend, der viel Stoff geliefert hat zum Nachdenken über Mut, Vertrauen und Freundschaft.

Sabbat feiern beginnt mit der Vorbereitung oder wie plane ich eine Feier

Wenn ein Fest gefeiert wird, gibt es immer viel vorzubereiten. Einkaufen und umräumen, aufräumen und dekorieren, alles erfordert Zeit. Einen Plan für das Menü oder Bufet ist dabei ein fester Bestandteil. So wird im Vorfeld diskutiert, was wir wann essen wollen?

Am Morgen des Festes gibt es meistens viel zu tun, zum Kochen und in Schüsseln zu füllen, Platten zu belegen und Süßes zu bereiten. Dann beginnt erst das eigentliche Fest.

Willst du also Sabbat feiern, dann ist diese Zeit der Vorbereitung wichtig. Sonst wird das Fest zu Ehren Gottes nicht gelingen. Also mache dir einen Plan – was willst du an deinem Sabbat tun? Freunde treffen, spazieren, Fahrrad fahren (sportliche Aktivitäten), Essen, ein Besuch in der Kirche? Das Ganze baue in eine Reihenfolge, die Freude macht. Der Sinn von Sabbat ist, dass der Tag Freude macht, denn sonst ist es kein Fest für dich.

Wenn du weißt, was in deine Feier zum Sabbat rein kommt, kannst du loslaufen und alles vorbereiten.

Bei uns geschieht das meistens freitags. Ich gehe am morgen einkaufen, dannach koche und backe ich. Unsere Nachbarn gehen bereits am Donnerstagabend einkaufen, weil der Freitag dann stressfreier ist.

Für mich ist das eine wunderbare Einstimmung auf den Sabbat. Warum, fragst du? Nun, ich bin nicht der große Küchenfan. Jeden Tag in der Küche stehen ist nichts für mich. Deshalb bin ich am Freitagabend immer besonders glücklich, wenn Sabbat beginnt und ich die Küche hinter mir lasse.

Wenn du heute Sabbat feierst, dann wünsche ich dir viel Freude und Ruhe in diesen Tag.

PS: Je besser die Planung zum Feiern am Sabbat läuft umso besser ist unser Sabbat, interessanterweise auch um so ruhiger.

Ein paar Vorschläge für unsere Gesundheit, das Gesundheitswesen oder Ministerium für Krankheit

Es wird mal wieder Zeit an unser krankes Gesundheitssystem zu denken. Nun, ganz freiwillig geschieht es nicht heute morgen. EIn Gespräch, was ich gestern über Besagtes hatte, lässt mich seitdem nicht los. Hier mal der erste Wurf dazu:

Wir haben da ein Problem. Entweder haben wir den Bock zum Gärtner gemacht oder aber wir alle haben falsche Vorstellungen, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Die WHO-Definition will ich gar nicht erst ziehen, jeder im System kennt diese in- und auswendig. Warum aber nennen wir unsere Versorgungsleitungen Gesundheit, wenn wir nur Krankheiten behandeln? Korrekterweise sollten wir es in Krankheit umbenennen. Denn Leistungen werden bezahlt, erstattet und vergütet bei Krankheit. Das wäre doch mal was Neues, ein Ministerium für Krankheit,…

Wenn wir bei unserem Titel Gesundheit bleiben wollen, wäre es an der Zeit mal neue Wege für unser Gesundheitswesen zu betreten. Warum zahlen wir die Ärzte nicht dafür, dass Patienten gesund sind und gesund bleiben? Was wäre, wenn Ärzte mit einer Provision belohnt würden, wenn der Patient schnell wieder gesund ist?

Im Bezahlmodell des Gesundheitswesens in Deutschland hat keiner, der im System gefangen ist, ein Interesse an der Gesundheit des Patienten. Nur ein kranker Patient bringt Geld. Also warum soll der Patient gesund werden? Und dass alle Geld verdienen wollen, ist klar und auch berechtigt.

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat dieses Thema auch der Spiegel aufgegriffen. Und alle verdienen weiter.

Deshalb höre ich jetzt auf und wende mich der Pflege meiner Gesundheit zu. Denn immerhin die Patienten selbst haben in der Regel das Bedürfnis gesund zu sein. In diesem Sinne einen guten Tag!

Sehen wir das Gleiche oder ist unsere Butter wirklich Butter?

Heute morgen saßen wir am Frühstückstisch und diskutierten, ob alle Menschen gleich sehen, d. h. sehen alle Menschen das Gleiche? Bei der Betrachtung wurden Krankheiten einfach mal ignoriert.

Irgendwann schaute ich unsere Butter an und brachte folgendes Beispiel:

Du siehst unsere Butter und 80% aller Menschen würden bestätigen nach Sehen und Essen, ja das ist Butter. 10% würden kommen und sagen, das sieht fast wie Butter aus, kann aber nicht sein, weil die Butterstruktur ein ganz klein wenig anders ist, aber den Geschmacksunterschied merken sie nicht. Weitere 10% merken auch am Geschmack, das es keine Butter ist.

Nun stellt sich die Frage, wer hat recht, die 80% oder die restlichen 20%? Wenn wir davon ausgehen, dass die Mehrheit immer recht hat, dann haben wir im Kühlschrank Butter stehen. Das interessante an unserer Butter ist, dass es ganz sicher keine Butter ist. Sie sieht aus wie Butter und schmeckt fast wie Butter und ist doch Margarine.

Nun da das Geheimnis geklärt ist, geben eine Mehrzahl der 80% zu, dass sie Zweifel an der Theorie hatten, sich aber nicht trauten was zu sagen.

Aber eigentlich hat das Ganze nichts oder vielleicht doch sehr viel mit Sehen zu tun. Mal sehen, was wir heute in diesem Tag sehen oder auch nicht.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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