Alle Beiträge von Alexander

Marketing durch Bonus, warum Bonussysteme Qualität nicht ersetzen

Bonussystme zur Kundenbindung sind inzwischen gängige Praxis im Endkunden-Marketing geworden. Doch halten sie, was sie versprechen?

In den letzten Jahren schossen die Bonussysteme aus dem Boden. Es gibt Bonuskarten, Bonuspunkte, Bonusmarken… Ziel aller dieser Maßnahmen ist Kundenbindung. Der Kunde soll bitte nur noch in einem bestimmten Geschäft einkaufen oder tanken. Für die gesammelten Bonuspunkte sind Produkte zu vergünstigten Preisen zu kaufen. So wird dem Kunden ein zusätzlicher Rabbat suggeriert.

1.Was keiner braucht: Ziehe ich alle Bonusaktionen an denen wir mitmachen könnten, dann hätten wir bereits 8 Waagen, 5 Toster, 20 Wasserkocher, wenn das überhaupt langt. Ein Problem was Marketing mit den meisten dieser Bonussysteme hat, ist das der vergütete Wert im Verhältnis betrachtet sehr gering ist. Dazu kommt, dass Gegenstände angeboten werden, von denen erwartet wird, dass sie benötigt werden. Wer finanzoptimiert denkt, könnte auch vermuten, dass auf  diese Weise Gewinnoptimierung getrieben wird, denn in der Regel braucht jeder Haushalt nur einen Toaster und einen Wasserkocher.

2. gebraucht wird: Ist das Bonussystem tatsächlich für den Kunden gedacht, dann sollten die „Belohnungen der Kundenbindung“ der Marketing Abteilungen auch passend zum Kunden sein.  Es gibt ja auch andere Kleinigkeiten als Toaster, etc.

3. die Wahl: Hätte ich die Wahl, dann wäre mir ein guter Service lieber. Kunden wünschen sich eine Verkäuferin, die freundlich ist und sich um die Belange der Kunden kümmert. Früher nannten das die Ladenbesitzer Service und Qualität. Ist das nicht der Fall, dann nützt das ganze Bonussystem nichts. Der Kunde wird mit den Füßen abstimmen und gehen.

Deshalb, lieber kein Bonusystem einführen oder wieder abschaffen und Qualität und Service hochfahren. Die Kunden werden es danken und wieder kommen. 

Meine Entdeckung, die Welt ist bunt

Mit offenen Augen durch die Welt gehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht wahrnehmen. So ging es mir auch.

Seit März 2009 schreibe ich nun täglich hier im Blog. Bis jetzt hat es aber gedauert, um gewisse Möglichkeiten wahrzunehmen. Gestern erst habe ich entdeckt, dass meine Software mehr kann als nur zwei Schriftarten und schwarz. Ich muss gestehen, es war einfach und ich habe gar nicht weiter nachgedacht, obwohl ich das Menü dazu jeden Tag sehe. Gestern nun kam dieses Sehen in meinem Bewusstsein an und plötzlich wurde meine Blog – Welt bunt.

Hiermit verspreche ich Besserung beim Blog, er soll bunt (er) werden.

Als ich Alex lachend meine Entdeckung erzählte, lachte auch er. Sein Kommentar war: wie, du hast das nicht gesehen? Naja, gesehen vielleicht schon, nachgedacht aber nicht. Es ist über das Sehen meiner Augen einfach nicht hinaus transportiert worden.

Uns allen geht es so. Wir sind etwas gewohnt und denken gar nicht weiter nach. Ein Impuls ist nötig, um uns die Augen zu öffnen. Ob wir dem Impuls nachgeben und unsere Welt bunt wird, das liegt an jedem selbst. Mir persönlich gefällt bunt besser als schwarz grau und dir?

 

Unser Baum im Quartier oder der kolchische Blutahorn von Landshut

Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze, kann ich aus dem Fenster heraus auf einen öffentlichen Grünstreifen schauen.  Ich sehe dort die Kinder Fußball spielen, die Raben ihre Beute vergraben und manchmal auch einen Hasen. Dieser Grünstreifen bekam heute Vormittag einen kolchischen Blutahorn. Die Landschaftsbaufirma Hadersdorfer hat aus Anlass ihres Firmenjubiläums diesen Großbaum gespendet, was ich sehr schön finde.  Zur Pflanzung war auch unser OB Hans Rampf und der Leiter des Stadtgartenamtes Johann Schranner anwesend.baum

Der kolchische Blutahorn ist sehr anpassungsfähig und robust. Beheimatet ist der Baum in wärmeren Regionen von Asien bis Italien. Damit ist der Baum passend zur Klimaveränderung ausgewählt. Ich wünsche mir, dass der Baum langsam wachsend ist und die Angabe von 10 Metern mehr statistische Aussagekraft hat und nicht Realität wird.

Die Aussagen der Verantwortlichen verheißen eine schöne Blattfärbung des Baumes. Im nächsten Jahr werde ich seine blutroten Blätter, die sich im Herbst goldgelb färben, anschauen können und bestimmt auch das eine oder andere Mal an Dr. Hadersdorfer und sein 60- jähriges Firmenjubiläum denken. LA

Bilder raten

Früher gab es mal eine Quizshow im Fernsehen,raten in der Teilnehmer raten sollten, was ein Bild darstellt – hat mir Alex erzählt. Diese Art von Quiz gibt es auch als App fürs iPhone und Android. So spielen Alex und ich miteinander Bilder raten.

Abgesehen davon, dass ich immer etwas brauche, die Begriffe zu erraten, merken wir, wie unterschiedlich er und ich Begriffe raten und als Bilder darstellen. Schon alleine die Sicht auf das Objekt und der Blickwinkel unterscheiden sich. Dazu kommt die Kreativität, überhaupt erst einmal die Idee für die Bilder zu haben und am Ende bleibt gelegentlich nur die Phantasie, die nötig ist zum Erraten des Bildes.

So ist es unsere Unterschiedlichkeit, die dafür sorgt, dass das Spiel Spaß macht. Wären wir beide gleich, würde das Raten schnell gehen und wäre langweilig. Deshalb: es lebe die Vielfalt!

Treffer: Heilpädagogische Tagesstätte in Neuburg

Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern. Am Anfang stand die Ausbildung der beiden Freundinnen zu Erzieherinnen. Gegen Ende ihrer Ausbildung formulierten sie das erste Mal den Wunsch, eine eigene heilpädagogische Tagesstätte aufzumachen; Ort sollte Neuburg sein.

Dann begann ein langer Kampf mit vielen Menschen, die sich hinter Formalien und Organisationen versteckten. Es gab Zeiten des Erfolges, ein Etappensieg war errungen, und es gab Zeiten, in denen es so aussah, als würde nie etwas daraus werden.

Doch immer wieder starteten die beiden jungen Frauen einen neuen Anlauf. Andere ließen sich von der Idee anstecken und trugen die Idee mit. Die letzten beiden Jahre waren spannend und sie haben sich gelohnt. Seit September 2012 ist die Heilpädagogische Tagesstätte geöffnet. Es gibt Platz für 9 Kinder, die auf Grund von Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten keine Regeleinrichtung besuchen können.

Ohne den unermüdlichen Einsatz der beiden jungen Frauen hätte diese Einrichtung nie das Licht der Welt erblickt. Auch wenn jetzt keine Zeit zum Zurücklehnen und Erholen bleibt, sagen sie, dass es sich gelohnt hat.

Tausche Herbstschmuddel gegen kühlen Sommertag

Beim Fotosanschauen entdeckte ich Bilder vom Strand aus Usedom im Juli diesen Jahres. Damals empfand ich das Wetter als kalt und überhaupt nicht schön. Wenn ich allerdings jetzt das Foto anschaue, dann würde ich das Schmuddelwetter gerne gegen diesen kühlen Sommertag tauschen.

Tja, so ändert sich die Meinung und die Ansicht. Das nächste Mal sollte ich den kühlen Sommertag einfach trotzdem genießen und nicht rummosern.

usedom

Treffer: Kaiserschmarrn kochen

Kevin gehört zu den Freunden im Kreis der Freunde. Neulich fragte ich ihn, was denn sein Ferienwunsch für die Herbstferien sei und bekam als Antwort „Kaiserschmarrn“. Also verabredeten wir uns zum gemeinsamen Kochen und Kaiserschmarrn essen.

Als Kevin kam, bekam er gleich das Kochbuch in die Hand gedrückt, dann wurde genau nach Kochbuch gekocht. Als der Kaiserschmarrn fertig war und verführerisch duftete, hatte er alles alleine gemacht und das mit 14 Jahren!

Sogar das Trennen der Eier und Eiweiß schlagen ging wunderbar. Der Kaiserschmarrn war so lecker das nicht mehr viel übrig blieb, obwohl wir für 4 Personen gekocht hatten (lach)! Und weil es so gut roch vergaßen wir ein Foto vom Kaiserschmarrn zu machen. Und er war wirklich lecker. Erwähnen will ich noch, dass unsere Kükaiserschmarrnche hinterher auch wieder ordentlich und sauber war, danke Kevin.

Du darfst zu jedem Zeitpunkt wieder kochen.

Als Einladung dazu habe ich schon mal die Pfanne auf den Herd gestellt. Danke!

unsere Jugend ist besser als ihr Ruf

In den Nachrichten höre ich von Jugendlichen, die andere Passanten fast tot prügeln. In der Zeitung lese ich von Unternehmen, die sich über die Jugendlichen beschweren, und ich bekomme mit, wie die Einrichtungen mit Sozialpädagogen zur Betreuung von Jugendlichen aus den Boden schießen. Überall wird der Eindruck vermittelt, als ob die jetzige Generation Jugend nur zockend am Computer sitzt und nichts auf die Reihe bekommt.

Dem möchte ich hiermit widersprechen. Deshalb habe ich entschieden im Rahmen von Perspektive Leben, eine Serie über genau diese Jugend zu machen. Um gleich die Kritik vorweg zu nehmen, die Jugend, die in der Kritik steht, hat es schon vor 20, 30 und 100 Jahren gegeben. Es wird immer alle Schichten und Arten von Jugendlichen geben, so zu tun, als ob das früher nicht so war, ist Selbstbetrug der Erwachsenen.

Ich glaube, dass unsere oft gescholtene Jugend von heute viel besser ist als manche Generation vor ihr.

Meine Jugendlichen, mit denen ich zu tun habe, sind genau so motiviert wie ich in dem Alter. Sie sitzen vorm Computer und der Glotze wie du und ich in ihrem Alter. Meine Jugendlichen von Perspektive Leben wünschen sich Erwachsene, die ihnen etwas Gutes zutrauen. Sie bekommen Anerkennung und Lob für das, was sie erfolgreich meistern (und das ist eine Menge). Meine Jugendlichen sind keine Supermenschen, aber für uns ist jeder etwas Besonderes. 

Weiterbildung in das Medien- und Presserecht

http://www.christliche-me…5bshowUid%5d=18

Nicht jeder, der im Internet unterwegs ist, ist selbst Journalist. Doch trotzdem lohnt es sich, dem Medien- und Presserecht eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen.

Themen wie das Persönlichkeitsrecht, publizistische Sorgfalt, Recherche über das Thema, Recht am eigenen Wort und Namen, das Recht am eigenen Bild und der Bereich der Haftung im Medienrecht sind Themen, die nicht nur Journalisten aus Zeitung, Funk und Fernsehen betreffen.

Sobald ein Beitrag im Internet veröffentlich ist, sind diese Fragen auch für einen persönlich relevant. Dabei spielt es oft keine große Rolle ob es ein privater Blog ist. Deshalb macht eine Weiterbildung zum Thema Medien- und Presserecht nicht nur für Blogger, sondern auch für die Verantwortlichen einer gemeinnützigen Webseite Sinn.

Die christliche Medienakademie bietet so eine Schulung am 23.-24.11. in Wezlar an. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.