Alle Beiträge von Alexander

Was Mandrillaffe und die Stachelbeertorte gemeinsam haben

http://www.bibleserver.com/index.php

Eigentlich ganz einfach. Alle gemeinsam sind im Netz zu finden. Doch nicht nur das, zu jedem dieser Themen gab es bereits einen Eintrag bei uns im Blog und nach allen Wörtern wurde bereits mit einer Suchmaschine gesucht. Ich bin als Nichttechniker immer wieder aufs Neue begeistert und erstaunt, was alles möglich ist. Da sucht jemand am anderen Ende der Welt nach Fotos und landet bei uns auf dem Blog. Doch nicht nur das, wir können bei uns in der Statistik nachschauen, wie oft unser Blog gelesen wurde und über welchen Weg Leute zu uns gekommen sind. Einfach cool.
Jesus Christus sagt in der Bibel, wir sollen sein wie die Kinder (Matthäus 18,3). Ich glaube, dazu gehört auch die Entdeckerfreude. Etwas zu entdecken, was wir nicht beeinflussen können. Zu sehen wie eine Pflanze wächst oder ein Regenbogen entsteht, ja genau so ist unser Blog für mich. Nicht nur das Schauen, wer nach was gesucht hat und bei uns gelandet ist. Für mich gehört auch dazu, dass ich mich an die Technik heran arbeite und das ist für mich immer wieder aufs Neue spannend. Hoffentlich wird es noch lange so bleiben. Denn wenn es mal nichts mehr zu entdecken gibt, ist das doch fade. Auch Kinder spielen nur so lange an einem Spiel wie es etwas neues zu entdecken gibt. Da Gott diesen Entdeckergeist in uns Menschen hinein gelegt hat, bin ich mir sicher, dass wir auf der neuen Erde immer wieder neu gefordert werden. Darauf freue ich mich, denn manche Sachen muss mir mein Mann öfter erzählen, ich habe es immer noch nicht mit Strom, Spannungen, Volt, Watt und Amper.

Der Kampf des Lebens

Manchmal ist das Leben nicht nett zu uns Menschen. Zumindest in unserer Familie ist das bei allen Mitgliedern schon vorgekommen. Im Moment wird unser Primelchen gerupft. Da ich weiß, dass dies nicht angenehm ist, tut sie mir besonders leid. Wir versuchen, sie zu motivieren und ihr zu helfen, nicht in ein Loch zu fallen. Als Kämpfernatur wird sie das auch schaffen, davon bin ich überzeugt. Wobei eigentlich nicht sie kämpft, sondern Gott für sie.
Wie ist das bei dir, geht es dir auch so, dass du kämpfst und dein Kampf nur manchmal erfolgreich ist?
Ich hatte eine Zeit in meinem Leben, da habe ich gekämpft und dachte, dass ich ertrinken werde. Da war keine Rettung in Sicht. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, sehe ich die Hand Gottes immer noch über meinem Leben. Nur durch seine Hand war es möglich nicht unterzugehen. Ich habe damals gedacht, nur ich kann das lösen und nur ich bin dazu in der Lage. Es war sehr schwer für mich, das alles in Gottes Hand zu legen. Ich brauchte erst noch eine Runde Wasser schlucken, bevor ich erkannte,dass ich es nicht kann. Doch als ich dazu bereit war, mich auf Gott zu verlassen und ihm die Herrschaft zu übergeben, da hat er mit aller Macht eingegriffen und geholfen. Er hat quasi mein Leben aufgeräumt und das hat er ganz wunderbar gemacht. Auch wenn er mich nicht vor Konsequenzen meiner Entscheidungen bewahrt hat. Deshalb bin ich mir sicher, dass Gott auch unserem Primelchen helfen wird. Ich hoffe, dass sie nicht erst eine Runde Wasser schluckt, bevor sie sein Angebot annimmt. Wie hat doch Manfred von Ardene gesagt: „Ich wollte meine Kinder vor den Fehlern, die ich gemacht habe bewahren, doch sie wollen sie selbst auch machen.“
Wenn Gott für dich kämpft, dann ist nichts unmöglich.

Das Wetter 2009

Am letzten Wochenende hatte es in Tübingen, Frankfurt und Landshut eine Maximaltemperatur von 18 Grad Celsius. Diesen Montag waren es am Nürburgring 15 Grad Celsius. Wahrscheinlich war das die Stärkung, die das Wetter brauchte, um dann am Dienstag auf 28 Grad zu steigen. Gestern wurden es dann 30 Grad Celsius in München und heute soll es noch etwas wärmer werden. Wenn sich das tatsächlich so bewahrheitet, dann sind das immerhin 3 zusammenhängende Tag schönes Wetter. Nun, ich bin gespannt, wie der Tag wird. Ich kann mich gar nicht so genau erinnern, wann das letzte Mal zusammenhängend gutes Wetter war. Für die Landwirtschaft ist das Wetter ja wunderbar. Es ist nicht ganz kalt und es regnet viel. Das Ergebnis ist, dass alles hervorragend wächst. Für die Stimmung und die Gesundheit ist das Wetter alles andere als prickelnd. Jeder Tag ist anders. Ich weiß morgens nicht, was ich anziehen soll. Deshalb habe ich mir in den letzten Wochen tatsächlich angewöhnt, entweder in der Zeitung oder im Internet zu schauen, wie das Wetter wird. Bis dahin habe ich das nie getan. Ein Blick in den Himmel am Morgen, manchmal habe ich auch Mama gefragt. Doch das Prinzip funktioniert nicht mehr. Nun bin ich gespannt, wie der Herbst wird. Ob er schon im August beginnen wird, wie im letzten Jahr? Ich hoffe nicht! Wir haben in der Zeit Urlaub und freuen uns so auf die Zeit. Nun immerhin hat uns das Wetter bewiesen, dass es die Klimaveränderung tatsächlich gibt. Für heute wünsche ich dir fröhliches schwitzen.

Eigentlich und überhaupt oder Undank ist der Welt Lohn

Eigentlich sollte das Thema des heutigen Blogs etwas Schönes sein. Doch als ich in mich ging und über den gestrigen Tag nachdachte, fielen mir als erstes Dinge ein, die mir nicht gefallen haben. Da war z. B. ein Meeting mit Kollegen, bei dem die Zeit zu kurz bzw. die Besprechungspunkte zu zahlreich waren. Dann gab es da noch meine Spesenabrechnung, die geduldig auf mich wartet und endlich erhört werden sollte. Und so musste ich länger nachdenken, um an die schönen Seiten des Tages zu gelangen. Da waren am Abend die Himbeeren, die wir direkt vom Strauch essen konnten. Dann fiel mir das eigentliche Highlight des Tages ein. Von meinem Onkel habe ich vor einigen Jahren eine Uhr geschenkt bekommen. Zu meinem Leidwesen ist diese aber nicht genau gegangen und so hat sie im Schrank gelegen. Eines Tages klagte ich einer Freundin mein Leid, dass ich keinen Uhrmacher finde, der die Uhr reparieren kann. Sie konnte mir helfen, der Uhrmacher auch und so habe ich nun meine Uhr voll funktionsfähig wieder zurück und ich bin ganz happy.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass uns Menschen beim Nachdenken als erstes das einfällt, was negativ ist. Erst wenn ich länger nachdenke, fällt mir das viele Gute ein, das ich an dem Tag erlebt habe. Ich glaube, es ist an der Zeit, dass ich eine Angewohnheit daraus mache und am Abend den Tag Revue passieren lasse mit dem Ziel, mir die positiven Seiten des Tages bewusst zu machen. Irgendetwas Gutes gibt es immer. Darin bin ich mir sicher und wenn es die Sonne war und die Wärme, die wir auf der Haut spüren.

Ansichten eines Mediziners

Ben Carson begann seinen Nachmittagsvortrag mit der Geschichte von Joseph ( 1. Mose 37 ff.). Seine Erkenntnis war, gib immer dein Bestes, was auch immer deine Aufgabe ist und egal ob du dies magst oder nicht.
Er betonte die Wichtigkeit von Regeln, hob aber gleichzeitig auch hervor, dass sie nicht der Sinn des Lebens sind. Mit Blick in die Bibel verwies er auf Jesus, der getötet wurde, weil er die damaligen Regeln nicht akzeptierte.
Anhand eines Balkens zum darauf balanzieren macht Ben Carson deutlich, dass Menschen Angst haben ein Risiko einzugehen, weil sie Angst haben zu versagen. Für die Meisten stellt es kein Problem dar auf einem Balken am Boden zu balancieren, wenn der Balken aber 10 Meter über dem Boden ist, dann gibt es nur sehr wenige, die dazu bereit sind.
Thinking out of the box, denke nicht wie alle, sondern schaue auf das Ziel und überlege, wie du es erreichen kannst.
Ein weiterer wichtiger Punkt für ihn war, dass Gott uns Menschen einen freien Willen gegeben hat. Wir können uns für eine Beziehung mit Gott entscheiden, aber auch dagegen. Wenn du und ich uns von Gott entfernen (so wie Salomo 1. Kö 2ff), dann wird das unser Leben zerstören.
Eine Frage an das Auditorium war: „Ist die Welt besser, weil ich auf ihr bin?“
Daraus leitete Ben Carson die Aufforderung ab, dass ich das ganze Gehirn, was ich habe, nutzen soll. Das bedeutet für ihn think big.
Think big heißt:
T-Talent, jeder hat besondere Fähigkeiten;
H-honest, sei immer und zu jedem ehrlich;
I-Einsicht, lerne von Anderen, mache nicht die gleichen Fehler wie die Anderen, wer das tut, der ist wirklich klug;
n-nice, sei immer freundlich auch wenn du keine Lust dazu hast;
k-know, Wissen, dein Wissen macht dich aus, nicht dein Besitz, deinen Besitz kannst du verlieren, dein Wissen nicht;
b-books, Bücher, lesen bildet und gibt Wissen, das nicht verloren geht;
I-Interesse, interessiere dich für deine Umwelt und nicht nur für dich, prüfe ob was richtig und gut ist, oder dir und anderen schadet;
G-Gott, stehe auf für Gott, erzähle was du mit ihm erlebst, denn das ist der Grund warum du glaubst, siehe Sprüche 16,3.

Ben Carson in Tübingen – Twittermitschnitt Sabbatmorgen

Ich möchte euch den Twittermitschnitt von Ben Carson nicht vorenthalten: – Träume treiben uns voran, manchmal bringen sie uns aber nicht ans Ziel. Wieviel sind wir bereit zu wagen, um ein Ziel zu erreichen? Was lernen wir aus unserem Versagen? Lernen wir überhaupt etwas? – Angst hindert uns unsere Träume zu verwirklichen und Ziele zu erreichen. Angst ist der größte Hemmschuh in unserem Leben. Meistens ist es Angst, die uns hindert, Dinge zu tun. – Ein zunehmendes Problem ist, dass junge Menschen Prioritäten oft nicht richtig setzen. Wichtige Dinge, wie ihre Zukunft, interessieren sie nicht. Sie setzen ihre Zeit lieber für Fernsehen und Spiele ein. – Jeder Mensch hat Fähigkeiten und ist auf einem Gebiet richtig gut. Was kannst du gut? – Lob und Anerkennung für das, was wir tun, ist wichtig, denn es treibt uns zu neuen Zielen voran. Deshalb ist es für Eltern wichtig, ihre Kinder zu loben. Das gleiche gilt für Arbeitgeber und ihre Arbeitnehmer. – Wissen ist Macht, nichts zu Wissen hat negative Konsequenzen für das eigene Leben. – Eigene Zornesausbrüche, also Temperament, das nicht kontrolliert wird, zerstört das eigene Leben. – Nach einem Messerangriff auf einen anderen Jungen, realisierte Ben Carson, dass sein Zorn sein Leben zerstören wird. Daraufhin schloss er sich im Bad ein und betete 3 Stunden. Gott nahm seinen Zorn weg, danach kamen diese Wutausbrüche nie wieder – Ben Carsons Frage war: Was hindert dich am Erfolgreichsein? Freunde, Freizeit, Musik, Spiele, Internet? – Ben Carsons Erfolg beruht auf Gottes Wirken in seinem Leben und auf harter Arbeit. Er wollte und will immer sein Bestes geben. Egal in welchem Bereich, ob Arbeit, Universität, Schule, Familie. – Meinem Vater (dem Gott der Bibel) gehört nicht nur eine Universität, sondern das ganze Universum. – Diesem Gott die Ehre zu geben, ist mein Wunsch, so kann ich ihm danken für seinen Segen, seine Kraft und den Erfolg, den er mir geschenkt hat. – Wenn du willst, kannst du das gleiche mit Gott erreichen. Wichtig ist, immer daran zu denken, dass es Gott ist, der gelingen lässt, du führst nur aus. – Gott hat an Patienten Wunder getan, obwohl diese nicht daran glaubten, dass er existiert => er will das gleiche für dich tun. – Ben Carson hat sich die Frage gestellt, was Erfolg ist. Seine Antwort war: Es sind weder Autos, Häuser oder ähnliches. Erfolg ist: Seine Fähigkeiten einzusetzen zu Gottes Ehre, um Menschen zu helfen. Denn nur das gibt eine wirkliche innere Befriedigung. – Gott kann alles in deinem Leben tun, du kannst alles erreichen, wenn du nur willst.

Ben Carson in Tübingen

http://www.adventgemeinde-tuebingen.de

Gestern ging eine Veranstaltungsreihe mit Ben Carson in Tübingen zu Ende. Die Medizinische Universität Tübingen hatte den bekannten pädiatrischen Neurochirurgen von der John-Hopkins-Universität zu Vorträgen eingeladen. Zum Abschluss seines Deutschlandbesuches hielt Ben Carson zwei Vorträge, in denen er viel über sein Leben und seine Beziehung zu Gott berichtete. Für ihn ist es ein besonderes Anliegen, Menschen zu ermutigen, aus ihrem Leben etwas zu machen. Selbstfindung geschieht indem „Mann/Frau“ sich ein Ziel setzt und diesem alles andere unterordnet. In seinem Leben sind die klare Richtung und klaren Strukturen immer erkennbar. Auch seinen Mitarbeitern gegenüber pflegt er den gleichen offenen, immer freundlichen und klar strukturierten Stil.
Mich persönlich hat seine tiefe Beziehung und Liebe zu Gott sehr berührt. Sein Gebetsleben, also seine Gespräche mit Gott gehen in die Tiefe. Wie er dieses für seine Patienten einsetzt, für sie betet, auch wenn sie nicht daran glauben, hat mich berührt und neu motiviert.
So war der Tag gestern für uns beide nicht nur anstrengend, sondern inhaltlich ein erfolgreicher Tag.
Die Audioaufnahmen werden, sobald wir sie bearbeitet haben, auf der Homepage des Veranstalters zum Download stehen Adventgemeinde Tübingen.

Der Bus auf der Straße war uns im Weg

Wir sind von Landshut nach Tübingen gefahren. Das Navi hatte uns vorgeschlagen in Kirchheim u.T. von der Autobahn zu fahren und über Nürtingen unser Ziel zu erreichen. Die Strecke war sehr schön. Ich war total begeistert. Mein Schatz war von dem vor ihm auf unsere Straße abbiegenden Bus allerdings weniger begeistert. Es gab aber keine Möglichkeit ihn zu überholen und so tuckerten wir hinter ihm her. Mein Mann brummelte in seinen Bart und schimpfte über den rücksichtslosen Bus. Wenig später waren wir dem Bus sehr dankbar. Der Bus kam kurz vor dem Ortseingangsschild vor uns. Kurz nach dem Ortseingangsschild gab es einen der vielen festinstallierten Blitzer. So hat uns der Bus vor einem teuren Foto bewahrt, denn ohne ihn hätten wir wohl Bekanntschaft damit gemacht.
Schon manches Mal in unserem Leben ist es uns ähnlich gegangen. Im ersten Moment waren wir wütend über die Dinge, die geschahen. Wir reagierten mit Unverständnis. Eine beliebte Frage in solchen Situationen ist: „Warum lässt Gott das zu?“ Wenn wir dann in unserem Leben etwas weiter „fahren“ stellen wir fest, dass es uns vor etwas anderen bewahrt hat. Aus meinem Leben weiß ich, dass diese Erkenntnis auch erst Jahre später kommen kann. So möchten wir dem unbekannten Busfahrer danken und wir danken Gott, der Dinge geschehen lässt, um uns vor Schlimmerem zu schützen.
Herzliche Grüße an Dich, gesegneten Sabbat!
Alex und Claudia

Leben geht nur in einer Welt

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/480859

Vor 2 Jahren war „second life“ (ein Internetcomputerspiel, bei dem man ein selbst geschaffenes Leben gestaltet) in aller Munde. Alle erwarteten, dass es gewaltige Zuwachsraten haben wird. Die Entwickler setzten auf viele Menschen, die im Netz eine Art Ersatzleben für ihr reales Leben suchen. Interessanterweise hat sich dieses nicht bestätigt. Die Zuwachsraten sind hinter den Erwartungen zurück geblieben und Menschen steigen aus. Der Grund war, dass die Probleme der realen Welt im „second life“ auch angekommen waren. Es gab virtuellen Mord und realen Diebstahl. Das, was die Besucher von „second life“ suchten, fanden sie in der Regel nicht. Es wurde im normalen Leben nicht besser und die Probleme wuchsen mit der Anzahl der Stunden, die am Rechner verbracht wurden. Doch die Branche hat immer wieder neuen Ersatz. Im Gegensatz zu „second life“ hält sich „World of Warcraft“ seit Jahren erfolgreich in der Szene. Der Trend, dem realen Leben zu entfliehen, weil es einem nicht gefällt, ist nicht neu. Der Computer ist dabei nur eine neue von vielen bekannten Drogen. Menschen fliehen aus ihrer Realität, seit es Drogen gibt, wenn sie mit der Realität nicht klar kommen. Es ist gut, dass Mediziner das erkannt haben und an Programmen arbeiten. Wichtiger wäre es aber, dass sich die Gesellschaft die Frage stellt, was getan werden kann und muss, um Menschen in der realen Welt zu unterstützen, damit diese ihren Platz im Leben finden.

Das Gepäck ist weg

Es gibt Dinge, die gibt es eigentlich gar nicht.
Wieder einmal bin ich nach Berlin unterwegs. Wie immer habe ich mein Gepäck aufgegeben, weil es zum Reisen angenehmer ist. Dieses Mal hatte ich allerdings im Vorfeld überlegt, ob ich es nicht mit in die Maschine nehmen soll. Weil ich aber dafür keine logische Begründung fand, habe ich es doch aufgegeben. Hätte ich das mal besser nicht getan. Denn in Berlin warteten wir alle vergeblich auf unser Gepäck. Nach einiger Zeit wurde uns mitgeteilt, dass die Gepäckraumklappe ein hydraulisches Problem hat, welches sie derzeit nicht lösen können. Daraufhin hinterlegten alle ihre Daten und seitdem warten wir auf unser Gepäck. Da ich im T-Shirt geflogen war, hatte ich als Erstes die Aufgabe, für meine Meetings ein passendes Geschäftoutfit zu finden. Zum Glück war das Kadewe nicht so weit weg. Doch als es Abend wurde und das Gepäck immer noch nicht im Hotel angekommen war, wurde ich dann doch etwas unruhig. Obwohl ich kein gutes Gefühl in Bezug auf das Finden meines Gepäcks hatte, fing ich an, meinem Vater im Himmel vorzujammern, wie wichtig mir mein Koffer ist und dass ich ihn unbedingt brauche. Es sind nicht nur meine Klamotten, die ich gerne weiterhin anziehen möchte, sondern auch meine Bibel darin. Und so kann ich alles nur in seine Hand legen und ihn bitten mir meinem Koffer bis morgen früh noch zu schicken.