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Nur wenige Minuten

Heute kommt ein Bericht vom Primelchen:

Derzeit mache ich die Weihnachtsvertretung für die Kollegen. So sitze ich im Auto, bin auf dem Weg zur Arbeit und höre die Lokalnachrichten von Coburg. Normalerweise tue ich das nicht, sondern höre Musik aus dem MP3-Player. Die Worte des Berichterstatters lassen mich aufhorchen.
“Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen in Ihrem Auto und werden aus dem vor Ihnen stehenden Wagen mit einer Waffe bedroht!”

Ich dachte, das ist ein Scherz und wartete mit Neugier auf die ganze Meldung. Doch leider geschah das Berichtete gestern wirklich  in Lichtenfels. Ein junger Mann überholte das Auto vor sich, bremste, bis die Fahrerin anhalten musste. Dann lief er mit einer Waffe zu ihr und bedrohte sie damit. Es handelte sich dabei um eine täuschend echt aussehende Schreckschusspistole, wie die Polizei später herausfand. Täter und Opfer kannten sich nicht, der einzige Grund war, dass die Frau ihm nach seiner Meinung zu dicht aufgefahren war.

Der Vorfall geschah etwa 200 Meter von meiner Arbeitsstelle entfernt. Keine zehn Minuten vorher bin ich selber dort vorbeigekommen. Als ich die Nachricht hörte, war ich entsetzt und Gott unendlich dankbar, dass ich früher angekommen war. Gleichzeitig erschreckt es mich, dass Deutschland so unsicher geworden ist. Was ist nur aus uns Menschen geworden?

 

Es war Freitag der 13.

Anscheinend war gestern der 13. an einem Freitag. Mir wäre es wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, wenn nicht Primelchen angerufen und mich darauf hingewiesen hätte.  Nun, ich finde weder das Datum noch die Zahl an sich erwähnenswert.  Es gibt für mich noch nicht mal einen Bezug zur Bibel.  Ich bin extra nochmal online gegangen und habe nachgeschaut. Es gibt Menschen, die behaupten,  dass an diesen Tag besonders viele Unglücke geschehen.  Im Flieger gibt es keine 13 Reihe und in manchen Hochhäusern fehlt die 13 Etage.  Über den Ursprung dieses Aberglaubens gibt es unterschiedliche Thesen. Nach diversen Onlineberichten zu schließen, scheint er allerdings noch nicht sehr alt zu sein.  Mich verwundert,  dass die Öffentlichkeit davon so viel Notiz nimmt, wo doch die Statistiker heraus gefunden haben,  dass nichts dran ist an der Geschichte.  Bei Wikipedia fand ich,  dass es Menschen gibt,  die besonders viel Angst vor diesem Tag bzw.  der Zahl haben.  Deshalb wollen sie bestimmte Dinge an diesem Tag nicht tun,  bzw. sind einfach nur froh, wenn der Tag vorbei ist.

In jedem Fall ist es eine individuelle persönliche Einbildung. Schlimm ist es,  wenn die Angst vor einer Zahl/einem Datun das Leben so sehr beherrscht,  dass es das Leben einschränkt und im “worst case”  beherrscht.

Wir können es nicht nachvollziehen, wie Menschen sich in dieser Form ihr Leben aus der Hand nehmen lassen und das obwohl es doch heißt,  dass wir gebildete,  intelligente Menschen sind.

Wenn du auch Beklemmung verspürst bei dem Datum,  der Zahl,  dann ist es besser das Angebot anzunehmen und an einen Gott zu glauben,  der dich beschützt,  wenn du ihn darum bittest.

Gott ist wie ein großer bunter Schirm

https://dejongsblog.de/blo…hoechsten-sitzt

Am Wochenende bin ich über diese Idee gefallen und ich finde sie schön. Der Ausgangspunkt war ein Text, der beschreibt, dass ich, wenn ich unter Gottes Schirm sitze, beschützt und sicher bin. Etwas weiter wird das noch vertieft. Dort befiehlt Gott seinen Boten (Engeln), dass sie uns, also mich und dich, behüten sollen auf unseren Wegen.

Dabei stellt sich die Frage, wie ich mir Gott als Schirm vorstelle. Ist er nur an den Feiertagen wie Weihnachten relevant? Wenn das bei dir so ist, dann ist das wohl mit einem Sonnenschirm zu vergleichen. Nur für schöne Zeiten zu verwenden. Eine andere Variante ist leider bei manchem Christen beliebt. Da ist Gott eher ein hässlicher alter Schirm, der lieber in die Ecke gestellt als anderen gezeigt und verwendet wird. Mit einer anderen Art Schirm hat schon  jeder Christ Gott gleichgesetzt. Ich meine die kleinen Schirmchen aus Papier, die im Eis stecken. Auch mir passiert es, dass ich meinen Gott auf kleine Maßstäbe reduziere, nämlich Dinge, die ich mir vorstellen kann (oder will). Kennst du den Spruch: Gott kann das Gebet gar nicht erhören? Viele Gründe bringen wir hervor, um Gott auf diese 7cm Durchmesser zu reduzieren.

Nein, mein Gott soll ein großer bunter Schirm sein, wie ein Regenbogen. Er soll mich an seine Zusage erinnern, immer da zu sein und seine Hände über diese Erde und mich zu halten. Unter diesen großen Schirm passen noch viele, nicht nur ich und meine Familie, sondern auch du.

Der Kampf des Lebens

Manchmal ist das Leben nicht nett zu uns Menschen. Zumindest in unserer Familie ist das bei allen Mitgliedern schon vorgekommen. Im Moment wird unser Primelchen gerupft. Da ich weiß, dass dies nicht angenehm ist, tut sie mir besonders leid. Wir versuchen, sie zu motivieren und ihr zu helfen, nicht in ein Loch zu fallen. Als Kämpfernatur wird sie das auch schaffen, davon bin ich überzeugt. Wobei eigentlich nicht sie kämpft, sondern Gott für sie.
Wie ist das bei dir, geht es dir auch so, dass du kämpfst und dein Kampf nur manchmal erfolgreich ist?
Ich hatte eine Zeit in meinem Leben, da habe ich gekämpft und dachte, dass ich ertrinken werde. Da war keine Rettung in Sicht. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, sehe ich die Hand Gottes immer noch über meinem Leben. Nur durch seine Hand war es möglich nicht unterzugehen. Ich habe damals gedacht, nur ich kann das lösen und nur ich bin dazu in der Lage. Es war sehr schwer für mich, das alles in Gottes Hand zu legen. Ich brauchte erst noch eine Runde Wasser schlucken, bevor ich erkannte,dass ich es nicht kann. Doch als ich dazu bereit war, mich auf Gott zu verlassen und ihm die Herrschaft zu übergeben, da hat er mit aller Macht eingegriffen und geholfen. Er hat quasi mein Leben aufgeräumt und das hat er ganz wunderbar gemacht. Auch wenn er mich nicht vor Konsequenzen meiner Entscheidungen bewahrt hat. Deshalb bin ich mir sicher, dass Gott auch unserem Primelchen helfen wird. Ich hoffe, dass sie nicht erst eine Runde Wasser schluckt, bevor sie sein Angebot annimmt. Wie hat doch Manfred von Ardene gesagt: “Ich wollte meine Kinder vor den Fehlern, die ich gemacht habe bewahren, doch sie wollen sie selbst auch machen.”
Wenn Gott für dich kämpft, dann ist nichts unmöglich.

Wird alles nur schlimm oder schlimmer?

Wir haben uns mit einem befreundeten Steuerberater unterhalten und ihn gefragt, was er denn von der Wirtschaftssituation hält und was er denkt, wie es weiter geht. Das Bild, das er malte, war nicht besonders rosig. Er sprach von einer deutlichen Inflation, von einer neuen Währung, die den Dollar ablöst, von vielen Arbeitslosen im nächsten Jahr, von unserer Regierung und der bangen Frage, was wohl erst nach der Bundestagswahl im September wird. Die Szenarien, die er da beschrieb, waren für mich nicht besonders beruhigend. Ich fragte mich, was dann mit uns werden wird und was das alles für uns bedeutet.
Doch während ich anfing, darüber nachzudenken, erinnerte ich mich an die letzten Jahre. In meiner Zeit bei HP (Hewlett Packard) gab es jedes Jahr eine Abbauwelle, in der eine größere Anzahl Mitarbeiter in Deutschland gebeten wurden, sich einen neuen Job zu suchen. In diesen Zeiten der Unsicherheit wusste ich mich immer von Gott getragen. Ich war mir sicher, dass er mir diesen Job damals gegeben hatte und genau so sicher war ich, dass ich ihn auch so lange behalten werde, wie er das für richtig hält.
In der Bibel steht geschrieben, dass Gott sich um die Spatzen kümmert, dass diese etwas zu fressen finden. Dort steht weiter geschrieben, dass er unsere Bedürfnisse kennt und sich auch um sie kümmert. Deshalb muss ich mir keine Gedanken machen, was einmal sein wird. Er hat unser Leben in seiner Hand und da sind wir gut aufgehoben. Du und deine Familie auch!