Alle Beiträge von Alexander

Ruhm und Ehre-um welchen Preis?

http://olympia.ard.de/oly…schwili100.html

Derzeit schauen aller Welt Augen nach Vancouver. Dort haben die Olympischen Spiele begonnen. Noch bis zum 1. März wird um Medaillen gekämpft, um Ruhm und Ehre. Es geht um Geld, um Sponsorengelder, um die Finanzierung der eigenen Karriere, um Ruhm für sich selbst und noch viele Menschen im Schlepptau. Doch für manchen sind die Olympischen Spiele bereits vor der Eröffnung zu Ende gegangen. Am Freitag im Training ist ein 21jähriger Rennrodler aus Georgien tödlich verunglückt. In der letzten Kurve hat er bei 144,3 km/h die Kontrolle über seinen Schlitten verloren. Mit Kopf und Rücken kam er an die Stahlträger der Dachkonstruktion.

Nach dem ersten Schock, geht es weiter. Auch die Rennrodler werden starten.  Als Konsequenz wurden die Bahnen verkürzt und es soll Veränderungen am Eisbelag geben, doch ihn macht es nicht wieder lebendig. Auch wenn die Sportler offiziell keine Profis sind, so stellt sich die Frage, wie viel Gedankengut von Olympia noch vorhanden ist. Geht es wirklich um ein Messen von Leistung nach dem Prinzip, möge der Bessere gewinnen? Wenn es nicht diese vielen Rahmen- und Randbedingungen gäbe, dann würde Olympia vielleicht nicht ganz so spektakulär sein, dafür aber etwas fairer und gesünder für die Sportler. Denn eigentlich wird auf ihrem Rücken Geld verdient. Ruhm und Ehre sind in den wenigsten Fällen der Lohn. Die Mehrzahl der 2630 Sportler werden einfach ihre Gesundheit für eine Idee opfern, die bereits vor längerer Zeit gestorben ist.

Angekommen – Schabbat schalom!

Meistens bin ich Freitags irgendwann einfach nur noch geschafft. Es ist so, als würde meine Energie zu Ende gehen. Für mich ist es an diesem Tag nur noch wichtig, bis zum Sonnenuntergang zu kommen. In dem Moment beginnt bei uns der Sabbat und wir schalten auf Pause. Gestern war wieder so ein Tag. Irgendwie war ich mit der ganzen Welt unzufrieden. Alex war viel unterwegs, Mamas gebrochener Arm hat auch für Beschäftigung gesorgt, der Haushalt, die Arbeit,…. alles zusammen sorgte nicht für große Freude in meinem Herzen.

Weil es immer etwas gibt was uns am Abschalten hindern will, gibt es am Freitagabend bei uns ein Ritual. Wir begrüßen den Sabbat, indem wir singen. Wobei ich muss gestehen, abgesehen davon, dass es mir große Freude bereitet, ist es eine wunderbare Möglichkeit abzuschalten. Danach ist die Arbeit schon weit weg. Das haben wir gestern auch getan. Ich habe gemerkt, wie bei jedem Lied mein Herz leichter wurde. Und doch wollte die Woche noch nicht ganz verschwinden. So setzten wir unser Programm fort und beteten. Doch wir beteten nicht einfach und erzählten Gott unsere Anliegen, nein wir beteten füreinander. Alex für mich und ich für ihn. Es ist interessant, dass dies einen großen Unterschied ausmacht. Du fragst warum? 1. Ich muss mir Gedanken machen, was mich wirklich bewegt und das in Worte fassen. Durch das Reflektieren wird mein Denken sortiert. 2. Wenn der andere für dich betet, dann erlebst du Anteilnahme und das ist Streicheln deiner Seele, einfach wunderbar.

Bei mir funktioniert es immer. So auch gestern. Als wir dann beim Abendbrot saßen, war ich im Sabbat angekommen. Mein Herz ist dankbar für die vergangene Woche und für die Freiheit, dass ich nicht immer alles mit mir rum tragen muss, sondern an Gott abgeben kann. Schabbat schalom!

EDV, das geht schon irgendwie

Wie kaum ein anderes Thema ist der Umgang mit Computern geprägt vom Denken: Das ist doch gar nicht so schwer. Vor allem kleinere (bis 500 Mitarbeiter) Unternehmen unterliegen dem Trugschluss, das interne EDV nicht so wichtig ist. Wenn es denn tatsächlich einen EDV-Mitarbeiter gibt, dann ist der schlecht bezahlt und als Folge auch genauso motiviert. Oder aber es gibt gar keinen, genau so wenig wie ein Konzept. Alle arbeiten mit IT, doch immer noch gibt es viel zu viele Manager, die der Überzeugung sind, dass es schon irgendwie geht. Dabei wird übersehen, das ohne IT weder Angebot geschrieben noch Rechnungen gedruckt werden können.

Die EDV hat die Nische schon lange verlassen und sich zu einem zentralen Bestandteil einer Firma gewandelt. Vor einigen Jahren gab es mal eine Studie, die ermittelte, dass es Firmen gibt, die auf Grund von defekter zentraler IT Pleite gingen. Nicht umsonst gehört der IT/EDV Verantwortliche bei großen Unternehmen inzwischen zur Geschäftsführung.

Nicht immer ist das große Geld nötig für eine sinnvolle und kluge IT Struktur im Unternehmen. Wichtig ist, dass eine klare Strategie vorhanden ist und gelebt wird. Zur Unterstützung kann auch auf Systemhäuser zurück gegriffen werden. Sie können Konzepte entwickeln und das komplette Hosting inkl. Betreuung übernehmen.

Im Jahre 2010 gibt es in Deutschland keine Ausrede mehr, dass es zu teuer ist oder noch besser, nicht nötig sei.  Immer noch wird viel zu viel Geld damit verbrannt, dass nicht verstanden wird was eine gut laufende EDV Infrastruktur bedeutet.

Sie sollen sich schämen – Ein paar Gedanken zum Einkommen unserer niedergelassenen Ärzte

http://www.forum-gesundhe…pl?artikel=0434

In einem langen Artikel über Gesundheitsminister Philipp Rösler werden ein paar Zahlen zur Einkommenssituation der niedergelassenen Ärzte erwähnt. Es wird Andreas Köhler, der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, zitiert. Er hat neulich bekannt gegeben, dass die Einkommen der Ärzte seit 2007 um 3,4 Milliarden Euro gestiegen sind. In der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Ende des zweiten Weltkrieges waren Ärzte also die Ausnahme bei der Einkommensentwicklung. Rein rechnerisch hat jeder Arzt ein Einkommensplus von 37.000 Euro verzeichnet. Nun weiß ich nicht so genau, warum Herr Köhler auf die Idee kommt zusätzlich für dieses Jahr nochmal 1,7 Milliarden Euro zur Einkommensverbesserung zu fordern.

Wenn ich diese Zahlen so lese, dann hätte ich vielleicht damals doch Medizin studieren sollen. Wer hat es schon geschafft im letzten Jahr einen so stattlichen Einkommenszuwachs hinzubekommen? Ich kenne keinen. In den letzten beiden Jahren wurde in der Wirtschaft gespart was das Zeug hält.

Anscheinend geht es Deutschland immer noch zu gut.  Anscheinend kann es sich das leisten, Steuermittel zu nehmen und umzuverteilen. Wobei die Situation eigentlich noch viel bizarrer ist. Der Staat verspricht Mittel, doch er zahlt nur bedingt, das meiste Geld müssen die Krankenkassen aufbringen und damit die Versicherten der Krankenkassen. Wenn diese also die Beiträge erhöhen, wir also mehr zahlen müssen, dann geben wir damit unseren Anteil zum gestiegenen Einkommen.

Wenn du also wieder zum Arzt gehst, brauchst du nicht so viel Scheu zu haben. Denke einfach daran, dass du ihn schon bezahlt hast, obwohl er noch nichts für dich getan hat.

Die tote Lebende aus dem Iran

http://sz-magazin.sueddeu…/anzeigen/32571

Der anhängende Link verweist auf einen Artikel des Wochenendmagazins der SZ. In ihm geht es um die NICHT getötete aber für tot erklärte Iranerin Neda Soltani. Kannst du dich noch erinnern? Im letzten Jahr gab es nach den Wahlen im Iran heftige Demonstrationen. Dabei wurde eine junge Studentin erschossen. Leider nahm es irgend jemand mit der Recherche nicht so genau und verwendete nicht das Foto der toten Studentin, sondern das einer noch lebenden anderen Frau.  Als Ergebnis ging ihr Foto um die Welt anstatt das einer anderen. Leider bekamen das auch die iranischen Machthaber mit. Diese versuchten nun ihrerseits Kapital aus der Situation zu schlagen und wollten die lebende junge Frau erpressen, sich für Propaganda zur Verfügung zu stellen. Was genau dabei alles geschah, darüber schweigt sie. Das Ergebnis war ihre Flucht aus dem Iran und ein zerstörtes Leben.

Der Bericht zeigt auf erschreckende Weise, dass es um Nachrichten geht. Egal ob diese ganz oder halb wahr sind. Hauptsache schnell eine heiße Story, die sich gut an denn Mann bringen läßt. Dabei ist es egal, ob Menschen dabei geschädigt werden. Was ist ein Menschenleben noch wert? Als vor Jahren ein James Bond kam und in „Der Morgen stirbt nie“ ein gnadenloses Nachrichtenwesen dargestellt wurde, glaubten die meisten, dass es schrecklich übertrieben ist. Nach dem Bericht über die junge Frau aus dem Iran bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Über den Sinn von Social Networking

Nein, ich möchte kein Fan einer Brezel in Facebook werden. Auch habe ich keine Bedürfnisse Herzen, die hässlich aussehen, durch die Gegend zu schicken. Viel lieber gehe ich im realen Leben mit einer Freundin essen oder spazieren. Wenn ich mir anschaue, wie dämlich viele Spiele, Tests und Quizze sind, dann frage ich mich wie es um uns Menschen bestellt ist. Wir sitzen vor den Kisten, aber im normalen Leben können wir nicht miteinander reden. Warum ist das nur so? Wobei wenn ich im Netz genauer hinschau, dann frage ich mich, ob wir wirklich mit einander reden oder ob das nicht nur so scheint. An vielen Stellen sind es einfach nur Monologe in der Hoffnung, dass sich jemand dafür interessiert.

Was wäre, wenn wir den Spieß einmal umdrehen würden und nicht selbst irgendein komisches Spiel spielen, sondern die anderen z. B. in der Community fragen, wie es ihnen geht. Wir sollten aufhören darauf zu warten, dass andere sich für uns interessieren. Wir sollten anfangen uns für andere zu interessieren. Frage doch einfach mal nach.

 

Guck mal!

 

Wenn Alex und ich unterwegs sind, dann geschieht es immer wieder, dass er ausruft: Guck mal! Dann deutet er mit dem Arm in die Richtung, in die ich schauen soll. Irgendwie bin ich meistens nicht so schnell mit gucken, bzw. ich gucke zwar, weiß aber nicht worauf. Da bei Alex Vögel sehr beliebt sind, handelt es sich oft um diese. Es muss allerdings nicht so sein. Und so sind wir oft schon am Objekt des Guckens vorbeigefahren bis ich es entdeckt habe. Mich ärgert das, aber das macht es nicht besser. So haben wir jetzt ein Guckmal Training vereinbart. Ich weiß zwar noch nicht, wie wir das machen, aber vielleicht bin ich dann endlich schneller und sehe auch was ich sehen soll bevor wir vorbei sind.

Ist es nicht im Leben oft auch so? Wir leben unser Leben und plötzlich ruft uns jemand zu “guck mal”. Doch wir wissen nicht worauf wir schauen sollen. Wir suchen mit den Augen das Blickfeld ab, doch es gibt soviel was gemeint sein kann. Die Blume im Vordergrund, die Berge am Horizont oder aber etwas ganz anderes. Unser Leben bleibt aber nicht stehen, während wir schauen läuft es mit uns weiter. So gibt es in unserem Leben immer wieder Chancen und schöne Dinge, die uns erfreuen können. Wichtig ist, dass wir unser Auge darauf trainieren, sie zu im richtigen Moment zu sehen.

 

Meine Freiheit der persönlichen Entscheidung ist ein Menschenrecht

Nichts schätzen wir Menschen, zumindest in der westlichen Welt, so hoch wie die persönliche Entscheidungsfreiheit. Gleichzeitig leiden wir unter nichts so sehr wie unter ihr. In ihr sehen wir das individuelle Grundrecht, also einen Teil, der uns als Persönlichkeit auszeichnet. Besonders Amerika ist dafür ein Musterbeispiel, aber nicht nur sie. Der Namensanteil Freiheit wird dabei hoch gehalten. Manchmal kommt es mir so vor, als würde er wie eine Monstranz vor einem her getragen. Zumindest immer dann, wenn eine Entscheidung verteidigt wird. Wenn ich allerdings anschaue, welche Auswirkungen diese persönlichen Entscheidungen auf mein Leben und auf das Leben meiner Umwelt haben, dann wäre es wohl besser, ich würde nicht nur an mich denken bei der Entscheidungsfindung. Es bliebe uns Menschen wohl einiges erspart, wenn wir alle das tun würden.

Dabei finde ich eines noch viel erstaunlicher. Dem Gott, der uns Menschen geschaffen hat, war es wichtig, dass wir Menschen diese persönliche Entscheidungsfreiheit haben. Auch und obwohl wir bei unseren Entscheidungen nicht alles wissen, bzw. dieses Wissen ignorieren. Diesem Gott war es wichtig, dass wir die Möglichkeit haben selbst über unser Leben und die Art, wie wir es führen zu entscheiden.

Weil ich aber nicht alles weiß, darum frage ich ihn um seinen Rat. Ich kann ihm vertrauen, denn er hat mich ja geschaffen. Du kannst das übrigens auch, denn auch du bist von ihm gewollt. Ich frage ihn ob die Entscheidung richtig ist, bzw. bitte ihn mir zu zeigen was die richtige Entscheidung ist. Für mich ist das keine Einschränkung dieser Freiheit, sondern die Möglichkeit mich zu entfalten. Gott bietet mir seine Wissensdatenbank an und das finde ich klasse.

Grippekrank und doch gesund

Am Donnerstagabend kam Alex völlig k.o. von der Arbeit. Als er kam, war das erste was er ansteuerte eine Aspirin. Er fühlte sich total schlapp und hatte Gliederschmerzen. Als unser Besuch gegangen war gingen wir sofort ins Bett. Zu dem Zeitpunkt hatte Alex schon Fieber und das trotz Aspirin. Ich musste schmunzeln als ich ins Bett kam. Auf meinem Kopfkissen lag das Thermometer. Es sollte wohl in seinem Auftrag sagen, hier schau, ich bin wirklich krank.

Als er am morgen, besser gesagt am Vormittag das erste Mal aufstand, sah er aus wie ein Schluck in der Kurve. Nach einem Stück Hefezopf ist er von ganz allein wieder ins Bett getrabt. Dort war er den ganzen Tag und hat geschlafen.

Ich war gar nicht glücklich darüber, dass er krank geworden war. Noch dazu Grippe. Was sollten wir machen? Zwei Termine warten am Wochenende auf uns, wo ich nicht auf ihn verzichten möchte. Heute fahren wir für einen Vortrag (über die Liebe) nach München und morgen werden wir in Schweinfurt sein und ein neues Internetprojekt vorstellen und um Unterstützung werben. Also fingen wir sofort an darum zu beten, dass Gott ihn am Sabbatmorgen wieder fit sein lässt. Ich muss gestehen, dass es für mich spannend war Gottes Wirken zu erleben. Bereits gestern Abend hat er schon wieder viel munterer geschaut, das Fieber war fast weg.

Heute morgen ist er wieder fit und wir können jetzt gemeinsam nach München fahren. Ansonsten bleibt mir nur noch danke zu sagen. Danke mein Gott, das Du unsere Gebete erhört hast und Alex Grippe mit einem Tag schlafen vorbei war.

Leuchtende Augen: Ich hab dich lieb

Ich hab dich lieb, das sage ich meinem Mann jeden Tag. Obwohl er es jeden Tag in meinen Augen sieht, wie sehr ich ihn liebe. Er sagt mir „Ich habe dich lieb“ und das obwohl ich es an seinem Handeln ablese, dass er mich liebt.

Wir Menschen brauchen diese Liebe und Wertschätzung. Sie ist unabhängig vom Handeln und Besitz des anderen. Sie gilt nur ihm und dass er oder sie da ist. Damit ist diese Liebe etwas ganz Besonderes. Sie prägt unser Handeln und ist zu vielen Opfern bereit, nur um mit dem geliebten Menschen zusammen zu sein.

So ist Gott auch. Er liebt dich und mich, und das obwohl wir nichts haben, was wir ihm dafür geben können. Er liebt mich, auch wenn ich diese Liebe gar nicht will und sie nicht erwiedere. Er liebt dich auch dann noch, wenn du ihm untreu bist und einen anderen Gott bevorzugst. Er liebt dich sogar, wenn dein Handeln nicht gut ist. Oder wenn du ihm sagst, dass du ihn auch lieb hast, aber dein Verhalten deiner Familie und Umwelt gegenüber schlecht ist.

Gottes Liebe dir und mir gegenüber ist grenzenlos. Wenn mein Tank mit Liebe leer ist, dann gehe ich zu ihm und bitte ihn diesen Tank neu zu füllen. Das Wunderbare ist, dass er das immer tut. Er füllt ihn einfach so, ohne Bedingungen. Dabei ist es egal wem deine Liebe gelten soll, ob deinem Partner, deiner Familie, Freunden oder Fremden. Er füllt deinen Tank mit großer Freude, denn er gibt gerne an alle, die ihn darum bitten. Dann kannst du, so wie ich, mit leuchtenden Augen jemanden anschauen und sagen: Ich habe dich lieb!