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Leckere einfache Hefeklöße, ein Rezept zum Nachmachen

Gestern Mittag war ich dran mit Kochen. Nach einigem Nachdenken haben wir uns für Hefeklöße entschieden. Meine Oma hat die früher immer mal gemacht. Ich hatte es vor langer Zeit mit Germknödeln probiert, doch die waren nicht befriedigend ausgefallen. Also suchte ich ein anderes Rezept. Weil es so mega gut und lecker und einfach ist, hier für dich unser Rezept zum Nachmachen.

500 g Mehl (100 g pro Person), 1 Päckchen Hefe, 10 g Zucker, ca. 250ml lauwarme  (Soja-)Milch, 2 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, Salz

Aus Mehl, einem Teil Milch, Zucker, Hefe einen Vorteig machen und ca. 10 min gehen lassen. Dann alle restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten und eine halbe Stunde gehen lassen. Der Teig darf nicht zu fest sein, lieber etwas weicher. Danach 12 kleine Klöße aus dem Teig formen.

Einen flachen, größeren Topf nehmen und Milch und ca. 100 g Butter hineingeben. Den Boden des Topfes sollte mit ungefähr 2 cm Milch und der Butter gefüllt sein. Die Butter schmelzen lassen. Aber nur warm machen, nicht kochen.

Dann dorthinein die Hefeklöße setzen und noch einmal 20-30 min gehen lassen. Das ganze 20 min bei 160 Grad Umluft backen. Wichtig, den Deckel nicht vom Topf nehmen, bis die Hefeklöße fertig sind!

Wir haben über die Hefeklöße zerlassene Butter gegossen und dazu Pflaumenkompott gegessen. Alex findet, dass dazu unbedingt Pflaumenmus gehört. Heidelbeerkompott schmeckt aber auch gut dazu.

Es ist ein leckeres und einfach zu bereitendes Essen. Uns allen hat es sehr geschmeckt. Es wird es also wieder mal geben.

Guten Appetit!

 

 

 

Was eingelaufene Pfade und Bauchtanz miteinander zu tun haben

Hihi, heute habe ich mich für einen Kurs bei der Volkshochschule angemeldet. Viele Jahre ist es her, als ich das letzte Mal einen Kurs besuchte. Immer wieder scheiterte es an der Ressource Zeit. Meine Mama würde es anders ausdrücken, das Bedürfnis war wohl nicht hoch genug. Nun habe ich es gewagt und mich angemeldet.  Bei was?

Lach, beim Bauchtanzkurs für Anfänger. Vor einigen Jahren bin ich durch einen Fernsehfilm dazu animiert worden. Doch nie habe ich es in die Tat umgesetzt. Vor ein paar Tagen sah ich beim Mediamarkt den Frühjahrskatalog unserer Vhs liegen und nahm einen mit. Und tatsächlich, es wurde auch ein Bauchtanzkurs angeboten. Nach einem kurzen Zögern habe ich mich online angemeldet.

Ich muss gestehen, ich bin total gespannt.  Nach dem Prinzip, ab einem gewissen Alter kann Frau sich nicht mehr blamieren, habe ich es gewagt. Für mich, die ich in Sachen Rhythmus und gleichzeitiger Körperbewegung eine absolute Niete bin, ist das ein echtes Wagnis. 🙂 Doch was ist das Leben, wenn wir nicht mal Dinge tun, die Abseits unseres normalen Verhaltens sind? Wir beide, Alex und ich, verlassen diese Pfade jedenfalls viel zu selten. Wie ist es bei dir? Wenn es dir genau so geht, dann möchte ich dich animieren es mir gleich zu tun und die eingelaufenen Verhaltenspfade mal zu verlassen und etwas Neues zu wagen.

Ich freue mich jedenfalls schon auf meinen Bauchtanzkurs.

Geld allein macht nicht glücklich…

http://www.focus.de/reise…aid_434270.html

…aber es hilft schon sehr. So lautet ein immer gerne zitierter Spruch. Dieser Tage geht ein Österreicher in die entgegengesetzte Richtung. Er hatte diesen Spruch bereits in jungen Jahren Realität werden lassen. Nun verkauft er gerade seine Villa, um mit dem Geld ein Hilfsprojekt für Kleinkredite zu realisieren. In einem Interview für Chrismon sagte er, dass es ihm nicht gelungen ist mit Geld wirkliche Zufriedenheit zu erlangen. Als er das alles hatte, was viele von uns gerne haben wollen, stellte er fest, dass es nichts wert ist. So fing er an seinen Besitz abzuwickeln. Ich finde diese Entschiedenheit bewundernswert. Wie viele Menschen haben den Mut einen so radikalen Schritt zu vollziehen? Doch nicht nur das, reden können wir alle gut und viel. Er hat nicht nur geredet, sondern alles auch in die Tat umgesetzt. Ich stellte mir beim Lesen die Frage, ob ich bereit wäre auf einen Teil meines kleinen Besitzes zu verzichten. Nicht nur theoretisch, sondern praktisch und in der Realität. Ich wünsche ihm, dass er findet, was er sucht. Sicher bin ich mir nicht, denn diese Zufriedenheit, die er sucht, findet er nicht auf diese Weise. Wenn er wirklich und konsequent zufrieden sein will ohne Kompromisse, dann führt an Jesus Christus kein Weg vorbei.

Kulturhauptstadt Europas 2010 ist Essen

http://www.essen2010.com/Deutsch/Start/

Eine weitere Station auf der Reise durch den Ruhrpott war Essen. In Essen war der erste Anlaufpunkt ein wunderbarer Döner. Für Extrawünsche gab es nur das Problem der Verständigung. Schade!

In Essen gibt es abgesehen von einigen klassischen Museen auch die Stiftung Zollverein. Das ist eine alte Steinkohlezeche, die vor einigen Jahren stillgelegt wurde. Wie das Stahlwerk in Duisburg wurde auch dieses erhalten und einer neuen Verwendung zugeführt. In den Hallen gibt es jetzt mehrere unterschiedliche Museen und Veranstaltungsflächen. Außen herum wurde die Fläche in einen Park verwandelt, der sehr schön sein soll. Bedingt durch den Schnee war das für uns nur zu erahnen. Wir schauten uns die alte Kohlewaschanlage an und ließen uns die einzelnen Arbeitsschritte und das Leben in der Zeche erklären. Auch wenn ich bedingt durch meine Kindheit im Erzgebirge einiges zum Thema  Bergbau weiß, ist der Kohleabbau doch noch einmal etwas anderes von seiner Art und Weise.

Die gesamte Anlage konnten wir gestern leider nicht mehr anschauen, deshalb wollen wir dort auf jeden Fall nochmal hin. Es gibt auch noch einige Museen, deren Ausstellungen wir anschauen wollen. Unter anderem das red dot Museum.

Uns haben die Tage im Ruhrpott gelehrt, dass es besser ist sich eine eigene Meinung  zu bilden und nicht die Meinung anderer zu übernehmen. Das Bild über den Ruhrpott hat sich verändert, doch das war nicht zum Schaden der Region.

Das Stahlwerk als Landschaftspark in Duisburg

http://www.landschaftspark.de/de/home/index.php

In meiner Vorstellung ist der Ruhrpott keine Region, die mir gefällt. Es sind viele Menschen auf einem Haufen, es gibt eine hohe Arbeitslosigkeit und viel Tristes.

Gestern wurde gegen dieses Klischee erfolgreich gekämpft. Wir begannen unsere Erkundungstour in Duisburg im Landschaftspark Nord. Zum Glück kannten wir den neuen Namen am Anfang nicht, denn sonst wären wir dort nicht hingefahren. Wie soll denn auch mitten in Duisburg ein interessanter Landschaftspark sein? In meinen Augen ist es etwas, was nicht zusammen passt. Vom Ursprung ist es ein altes Thyssenstahlwerk. Dieses wurde nicht am Ende seiner Laufzeit abgerissen, sondern nur gesichert. So ist alles zu besichtigen, vom Anlieferbereich der Kohle und des Eisens über das Kühlsystem, bis hin zum eigentlichen Ofen.

Für uns beide war es das erste Mal, dass wir so etwas besichtigten und es war mega-spannend. Jörg und seine Frau erklärten uns, wie die Stahlproduktion verläuft und wie die Anlage genutzt wurde. Wir hörten etwas über die komplizierten Logistikprozesse, die den Betrieb überhaupt möglich machten und wir staunten.

Das Ganze war mit herrlichem Winterwetter gepaart und machte die Besichtigung zu einem Erlebnis. Einen kleinen Eindruck dazu gibt es im Fotoblog meines Mannes zu sehen. Kennst du den Komplex noch nicht, dann lohnt es sich, mal dorthin zu fahren.

 

Kameras und Objektive, wunderbare Spielzeuge

http://www.drachenfotografie.de/default.php

Derzeit besuchen wir Freunde im hohen Westen. Für uns ist Mönchengladbach ziemlich weit oben. Jörg betonte gerade, dass hier Westen und nicht Norden ist. Ursprünglich wollte ich heute etwas von unserer holländischen Familie schreiben. Doch jetzt stehen Alex und Jörg im Arbeitszimmer und diskutieren über Kameras. Im Verhältnis zu uns ist Jörg ein Vollprofi, mit einer Leidenschaft für Nikon. In seinem Büro stehen ganz viele schöne Dinge zum Fotografieren. Alex steht da und spielt. Es werden Blitze und unterschiedliche Objektive ausprobiert und getestet. Es ist einfach ein schönes Bild, die beiden Männer beim Spielen. Das größte Objektiv wiegt 4 Kilogramm und hat einen Spezialstand zur Bedienung. Kennst du den Spruch auch? Kleine Kinder, kleines Spielzeug. Große Kinder, großes Spielzeug. In diesem Fall hat sich das auf jeden Fall bestätigt. Wir werden jetzt losziehen mit vielen Kameras und Objektiven bewaffnet und Schnee fotografieren. Oh, das wird bestimmt ein großes Vergnügen! Denn ich muss gestehen, es ist auch für mich eines. Ich beziehe mich in diesen Spruch mit ein.

In den nächsten Tagen wird es also Fotos von dieser heutigen Tour geben. Ich bin gespannt.

Wir wünschen euch einen schönen Tag.

Ein besonderer Dank an meinen Fahrlehrer

Familie ist etwas Wunderbares. Schade nur, wenn sie so weit weg ist. Von Landshut nach Holland sind ungefähr 800 Kilometer. Im Normalfall fliegen wir, weil es einfach weit ist. Doch dieses Mal haben wir uns mit dem Auto auf den Weg gemacht.

Die meiste Zeit fährt Alex und ich muss gestehen, ich genieße es, daneben zu sitzen und mich mit ihm zu unterhalten. Dabei fielen mir mal wieder die unterschiedlichen Fahrstile der Fahrer auf.

Ein besonderer sei heute und hier erwähnt, weil er mich immer wieder an meinen Fahrlehrer erinnert. Als ich damals meine Autobahnfahrstunden hatte, bekam ich eine besondere Lektion von ihm. Ich fuhr auf die Autobahn, vergaß dann aber beim Einfädeln in den Verkehr zu beschleunigen. Als ich auf die linke Spur wechseln wollte, hörte ich wieder mit Gas geben auf, beschleunigte aber beim Wechseln nach rechts. Nachdem er sich das zwei Mal angeschaut hatte, bekam ich von ihm eine Lektion in Bezug auf Überholen und die Höflichkeit anderen Autofahrern gegenüber. Diese seine Einführungen waren so gut, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe. Ich bin ihm dafür sehr dankbar.

 

Die Nachwirkungen der OP

Meine Mama hat sich Anfang Januar den Arm gebrochen und wurde operiert. Die OP ist gut verlaufen und es konnten am Montag die Fäden gezogen werden. Als unsere Hausärztin das tun wollte, stöhnte sie auf. Die Knoten waren so fest und eng, dass es ihr nicht möglich war, sie zu durchtrennen und zu ziehen. Bei einem Teil riss der Faden und ein Teil blieb stecken. Die Prozedur war so anstrengend, das Mama dabei einen Kreislaufzusammenbruch hatte. Es dauerte einen ganzen Tag, bis sie sich wieder erholte.

Mama erzählte mir davon, dass ein Teil der Fäden noch drin ist. Da war mir sofort klar, dass es jetzt nur zwei Varianten und oder ein Wunder gab. Entweder der Körper kapselt die Fäden ab oder diese eitern raus. Also beteten wir darum, das letzteres nicht geschieht und Gott hat unsere Gebete erhört. Mama erzählte, dass drei der verbliebenen Fadenteile von ganz alleine rausgekommen sind und sie die beim Verbandswechsel einfach wegnehmen konnte. Wir alle sind Gott dankbar dafür und sicher, dass die restlichen Fäden auf dem gleichen Weg gehen.

 

Das C für Christlich

http://www.sueddeutsche.de/politik/7/501264/text/

In Deutschland gibt es zwei Parteien, die das C für Christlich in ihrem Namen tragen. Leider sagt dieser Namensteil nicht mehr sehr viel über die Werte und Verhaltensweisen der Mitglieder einer Partei. Ich bin der Überzeugung, dass die Gründer dieses „C“  für christlich nicht nur aus Optikgründen wählten.

Auslöser für diese Frage war die verbale Attacke von Bayerns Gesundheitsminister Söder auf Gesundheitsminister Rösler. Streitpunkt ist das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung. Ich frage mich, ob die Herren wirklich denken, dass sie mit dieser Polemik Menschen für sich gewinnen. Jeder weiß, dass unser jetziger Gesundheitsminister keine Verantwortung trägt an der aktuellen Situation. Herren wie Horst Seehofer sollten sich lieber an Politik der letzten Jahre erinnern. Eine Politik, die sie mitgetragen haben.

Wäre es nicht endlich mal an der Zeit, den Kommunikationsstil zu ändern? Deutschland braucht keine Politiker, die in der Öffentlichkeit austeilen und später wenn die Presse weg ist, einander auf die Schultern klopfen. Wir brauchen Politiker, die für Werte eintreten und diese nicht nur als schöne Erinnerung mit sich tragen. Das wäre schon mal ein guter Start.

Wenn die Parteien mit dem C für christlich sich auf diese Werte besinnen würden, dann würde das Auswirkungen haben auf Deutschland und es wäre sicher nicht das schlechteste, was Deutschland passieren könnte. Es gäbe Politiker, die nicht bestechlich wären, die meinen, was sie sagen, die … Ach wäre das schön.

Deutschland wird alt

https://dejongsblog.de/blo…ir-und-mir-wert

Vor ein paar Tagen ging es um den Umgang mit alten Menschen in unserer Gesellschaft. Inzwischen hat es wohl jeder im Land verstanden, dass wir vergreisen. Mit anderen Worten, in 20 Jahren hat Deutschland einen Rentneranteil von 46,2% der Bevölkerung. Für die meisten von uns ist das nicht vorstellbar. Die Auswirkungen für die Gesellschaft sind enorm. Wirkliche Lösungen sind bis jetzt nicht in Sicht. In einem Artikel der Welt wird eine Studie von Eurostat-Demografen vorgestellt. In dieser wird für Chemnitz vorhergesagt, dass auf 100 arbeitende Personen 70 über 65-jährige kommen.

Was du und ich tun können? Die beste und effektivste Möglichkeit ist es den Kinderanteil in der Bevölkerung zu erhöhen. Abgesehen davon können wir nur für die Menschen da sein, denn wirklich ändern können wir es nicht.

Was ich damit meine? Kennst du jemanden, der zu Hause seine Eltern versorgt, dann frage doch mal nach, ob du nicht einen Abend übernehmen kannst. Kennst du alte Menschen, die einsam sind, dann besuche sie doch regelmäßig und wenn es nur eine Stunde ist. Du kannst mit ihnen telefonieren oder ihnen Post schreiben. Du kennst keine alten Menschen? Dann schau doch mal im örtlichen Altenheim vorbei. Das Personal kennt sicher viele Bewohner, die keinen Besuch bekommen. Oder mache dort eine Lesestunde für die alten Menschen. Mache dir Gedanken, wie du für deine Eltern sorgen willst und kannst. Schließe dich mit anderen Menschen und Gott zusammen. Auf diese Weise wird es keine Last werden, sondern du wirst Dankbarkeit und Freude  zurück bekommen. Viel Erfolg!