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Wald und das Rascheln der Blätter oder kleine und große Kunstwerke

Warst du dieser Tage mal im Wald? Wir haben gestern „viel Stress“ abgebaut. Unser Weg war viel länger als geplant. Mein Schwiegervater sagte einmal über seinen Sohn: „Er liebt Abkürzungen, nur leider stellen sich diese manchmal als länger heraus“. So ungefähr ist es uns ergangen. Wir waren in Ecken unseres Hauswaldes, in denen wir beide noch nie waren. Dadurch wurde unser Gang um einige Ecken länger, aber auch an Eindrücken reicher.

Hast du dir mal die Birken genau angeschaut? Im unteren Teil haben sie schon keine Blätter mehr. Nur in der Krone sind noch herrliche leuchtende orange- rote Blätter vorhanden. Jeder einzelne Baum sah anders aus und wirkte in sich wie ein kleines Kunstwerk.

Unser Wald ist Mischwald. So gibt es auch ein paar Ecken mit Rotbuchen. Diese üben auf mich eine besondere Faszination aus. Ich behaupte, dass die Blätter viel besser rascheln. Nichts ist so gut geeignet Blätter mit den Füßen rascheln zu lassen. Mein Mann ist sich nicht sicher, probiere du doch mal unterschiedliche Blätter. Was meinst du? Kannst du dich noch daran erinnern, wie das als Kind war beim durchs Laub gehen? Alex und ich fanden das toll. Das kam gestern raus.

Der Wald hat derzeit einen besonderen Charm. Die Färbung der Bäume, das saftige Dunkelgrün des Mooses sind ein Fest für die Augen. Auch wenn es nicht so warm war und die Sonne nicht schien war klar, dass die Natur alle Hebel und Register zieht um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Selbst einen nicht so aufmerksamen Waldgeher wird die Vielfalt und Pracht nicht verborgen bleiben. Es steht nicht umsonst im Buch Bibel geschrieben, dass die Natur auf ihren Erschaffer hinweist. Sie tut es tatsächlich. Sie ruft aus vollem Hals: Hey du, sieh mal wie toll ich geschaffen wurde.

Ruhe, Stress abbauen oder wie senke ich meinen Blutdruck wirkungsvoll und einfach?

Derzeit ist Mama auf einer ambulanten Reha. Zusätzlich zu Behandlungen und Therapien gehören Seminare zum Programm. In der letzten Woche gab es einen Vortrag über die Entstehung von hohem Blutdruck. Dort wurde erzählt, dass die Entstehung von hohem Blutdruck ein schleichender Prozess ist, der in der Regel über Jahre läuft. (Med. Erkrankungen, die auch zur Entstehung führen können, ignoriere ich jetzt einmal.) Wenn bei uns in einer Stresssituation der Blutdruck ansteigt, ist das ein normaler Prozess unseres Körpers. Problematisch wird es, wenn wir danach nicht in eine Ruhephase komme. Studien haben jetzt gezeigt, dass Bewegung in frischer Luft blutdrucksenkend wirkt. Doch nicht nur das, keine Maßnahme hatte so positiven Einfluss auf unseren Blutdruck wie Bewegung in frischer Luft.

In der Studie wurde weiter ermittelt, dass eine halbe Stunde Bewegung nach der Arbeit ausreichend ist, um den Blutdruck wieder auf ein normales Maß zu bringen. Jetzt weiß ich auch, warum Mama so gerne spazieren geht.

Als ich das hörte, musste ich unwillkürlich an mein Thema Ruhe denken. Obwohl wir es in der Regel wissen, ganz „instinktiv“, halten wir uns doch so wenig daran. Den Kopf zur Ruhe kommen zu lassen und den Körper an frischer Luft zu bewegen, ist also mehr als körperliche Betätigung. Es ist ein zur Ruhe kommen für uns als Menschen. Mir gefällt daran, dass ich nun nicht mehr nur einfach „spazieren gehe“, sondern sagen kann: ich baue Stress ab. Das klingt doch gleich ganz anders,… eher hipp auf der Zeit und nicht so altmodisch. Das gefällt mir! Wir werden heute Nachmittag in den Wald gehen und Stress abbauen. Mach doch mit!

Sexverbot in Niedersachsen und seine Auswirkungen

http://www.sueddeutsche.d…chsen-1.1011828

Sexverbot in Niedersachsen, das war die Überschrift. Was danach geschrieben stand, wollte ich nicht wirklich glauben. Ein Iraker, der in Deutschland im Landkreis Northeim als geduldeter Flüchtling lebt und seine Frau in Sachsen-Anhalt besuchen wollte, bekam dazu keine Erlaubnis des Sachbearbeiters. Die Begründung des Amtes war: „Bei Ihrem Vortrag Ihre Frau zu treffen um mit ihr Sex zu haben, handelt es sich nicht um einen Grund, der den (…) Voraussetzungen entspricht.“

Nun, ich kenne die Voraussetzungen nicht, die gelten, wenn man unter die Residenzpflicht fällt. Allerdings frage ich mich, wo das Herz des Sachbearbeiters in dem Fall war. Wenn das Amt, wie später behauptet, die Ehe der Beiden angezweifelt hat, wäre Nachfragen ein normaler Vorgang gewesen.

Wir in Deutschland sind stolz auf unser christliches Abendland. Dazu gehören Werte wie Rücksichtnahme und gegenseitige Verantwortung. In dem Fall sind diese wohl eher mit Füßen getreten worden.

Insoweit bewundere ich den Mut des Irakers, dass er überhaupt einen Antrag auf Sex mit seiner Ehefrau stellte. Er war bereit sich den Strukturen unseres Landes zu unterstellen. Eigentlich tat er genau das, was wir doch wünschen. Diesen Antrag abzulehnen, halte ich deshalb für doppelt schädlich. Nicht nur, dass das Vertrauen des Mannes in unseren Staat einen Knacks bekommen hat. Durch die Ablehnung wurde eine Botschaft zu den Leidensgenossen dieses Irakers gesendet. Wie um alles in der Welt können wir dann noch erwarten, dass geduldete Flüchtlinge ähnliche Anträge stellen?

Wer für andere Menschen Verantwortung übernimmt, sollte diese nicht mit Füßen treten.

Laktosefrei kochen, also ohne Milchprodukte – jetzt gibt es dazu regelmäßig erprobte und leckere Rezepte

Durch meine Laktoseintoleranz muss ich ohne Milchzucker, also laktosefrei essen. Auch wenn es Tabletten gibt, merke ich, dass dies nicht ideal für den Körper ist. Also habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht. Mit den Ergebnissen war ich irgendwie nur bedingt zufrieden. Viele der Angebote sind rein sojabasierend und zusätzlich dazu klingen eine Menge schon sehr gesund. Ja ich weiß, das muss nicht unbedingt heißen, dass es nicht schmeckt. Ich habe da aber so meine Erfahrungen machen dürfen. Die angebotenen Kochbücher gehen entweder in die medizine Richtung oder haben den sehr gesund Anspruch.

Mein Wunsch ist aber einfach ein normaler Alltag und das ohne das ganze Leben umzustellen. Also haben wir entschieden nun doch eine eigene Kategorie dafür einzuführen und darüber Rezepte zu sammeln. Nun, vielleicht wird daraus ja irgendwann einmal ein Kochbuch: Lecker kochen ohne Milch und co

Hier ist nun das erste Rezept: Risotto à la Claudia

Die Angaben sind für 3 Personen berechnet. Zeitaufwand ungefähr 40 Minuten.

2 Tassen Risottoreis

3 Tassen Wasser

1 EL Gemüsebrühe (Ich nehme die Laktosefreie vom dm oder von Würzofix.)

2 Tassen Weißwein

1 Tl Salz

2 EL Olivenöl

1 Hand voll frischer Kräuter

Risotto, Wasser, Brühe, Wein, Salz auf kleiner Flamme köcheln. Das erste Foto ist nach ungefähr 20 Minuten entstanden. Nach der Hälfte der Zeit die klein gehackten Kräuter zufügen. Wenn die Flüssigkeit anfängt einzuziehen ist kontinuierliches Rühren wichtig! Wenn die Konsistenz zu fest ist, dann einfach noch persönlichem Empfinden Wasser dazu geben. Am Ende das Olivenöl zufügen, umrühren, kosten und Guten Appetit!

O2 und die Hotline – Service, Kundenorientierung, Beratung, Vertragsumstellung und Tarife

Hallo O2, wir senden dir herzliche Grüße aus Bayern. Wir bitten dich, dass du deinen Telefonservice dringend verbesserst. Es kann nicht sein, dass ein Kunde jeweils! (gemessene) 10 Minuten darauf wartet, dass irgend jemand ans Telefon kommt. Doch nicht nur das – bitte O2 bringe deinen Mitarbeitern bei, sich um die Kundenbedürfnisse zu kümmern.

Liebe O2, kennst du das Buch: „The house of god“? Dort wird ein wichtiger Vorgang beschrieben, das Weiterbringen von Patienten. Das funktioniert ganz einfach: Patient kommt und das oberste Prinzip ist, diesen Patienten weiter zu bringen, entweder in eine andere Abteilung oder nach Hause,… Hauptsache weg und das am Besten ohne Arbeit.

Genauso ging es uns heute mit deiner  Hotline, liebe O2. Wir wurden von einem zum anderen weiter gereicht. Dazwischen war dann jedes Mal wieder „unterhaltsame“ Musik. Wobei wir das Weiterreichen persönlich am unangenehmsten empfanden. Davon mal abgesehen, dass die Mitarbeiter (anscheinend) keine Ahnung hatten oder haben wollten.

Wir wollten eigentlich was ganz Einfaches, wir wollten nur einen Vertrag auf einen höheren Tarif umstellen. (Was eigentlich doch in deinem Interesse sein sollte, liebe O2.)

Erst beim dritten Versuch hatten wir einen Mitarbeiter von deiner Hotline, liebe O2, der einfach und klar erklären konnte, wie wir bekommen, was wir wollen. Nun warten wir auf das zugesagte Formular zum Ausfüllen. Bis jetzt ist die Mail noch nicht da. Ich wünsche mir sehr, liebe O2, dass der Postausgang per Mail besser funktioniert als deine Hotline. Denn sonst bin ich mir nicht sicher, ob die Mail jemals ankommen wird.

Für deine Statistik, liebe O2, sei hier noch der Nachtrag. Wir haben (alle Zeiten zusammen addiert) bis jetzt insgesamt 2 Stunden am Telefon verbracht und das nur, weil wir dir einen klein wenig höheren Umsatz bescheren wollten. Im Normalfall wäre das für mich ein Grund sich nach einem anderen Lieferanten umzusehen, oder wie siehst du das, liebe O2?

Das Wetter als Geschenk zum Hochzeitstag

Zwischen dem Falkenstein im Bayrischen Wald und dem Watzmann in den Alpen liegen ungefähr 230km. Wir hatten weder ein Fernglas noch sind wir geflogen, trotzdem hatten wir einen gigantischen Blick auf das Alpenpanorama. Im ersten Moment wollten wir es nicht glauben.

Begonnen hatte alles einige Tage vorher. Der Wetterbericht war noch nicht so gigantisch angekündigt und wir wollten zum vorgezogenen Hochzeitstags- WE wegfahren. Also bat ich Gott um schönes Wetter für unser WE. Ich erzählte ihm, wie sehr wir uns auf das WE freuen und wie dringend wir Erholung brauchen. Einfach Zeit zu zweit,… Und er hat diese Bitte erhört. Es war der Wahnsinn schlechthin. Wir hatten so tolles Wetter, ein tolles Hotel,… schwärm… Sogar wunderschöne rote Rosen gab es für uns beide.

Der Bayrische Wald zeigte sich wirklich von seiner schönsten Seite. Es war nicht überfüllt. Auf manchen Wegen trafen wir überhaupt niemanden, wir waren allein. Die Herbstfärbung der Bäume war so künstlerisch gestaltet, besser hätte es kein Maler hinbekommen können. Wenn dann der Wind über die Bäume fuhr, raschelte es ganz leicht und und geheimnisvoll, während die Blätter zu Boden schwebten.

Eine Einheimische erzählte uns, dass besagtes Panorama etwas ganz Seltenes und Besonderes ist. Wie sagte ich es doch unserem Jungkoch im Hotel: Gott hat uns das Wetter zum Hochzeitstag geschenkt!

Danke unser Vater, für dieses Geschenk und danke für die vielen lieben Menschen, die daran mitwirkten.

Warum bin ich Christ von Alex: weil er gesund macht

Warum bin ich Christ: Heute von Alex, 39 Jahre aus Landshut

Hm, eine interessante Frage. Darüber habe ich, glaube ich, bis heute nicht so genau nachgedacht. Meine Antwort auf die Frage wäre: Weil ich erlebt habe, dass Gott handelt.

Damit wäre der Bericht meines Mannes eigentlich zu Ende. Für ihn ist damit alles Wesentliche gesagt. Er hat in seinem Leben erlebt, dass es Gott gibt. Dies hat bei ihm zur Entscheidung geführt, Gott sein Leben anzuvertrauen. Er ist zu der Überzeugung gekommen, dass es für ihn und sein Leben (Lebensqualität) besser ist mit Gott als ohne.

Damit der Blog aber nicht so kurz ist, hier noch ein Bericht an den er dachte als es um diesen Blog ging:

Es war an einem “normalen” Morgen mit einem kleinen Unterschied. Als er aufstand, stöhnt er vor Schmerzen auf. Bis auf die Toilette schaffte er es noch, aber dann war es vorbei. Er kam nicht mehr hoch. Bedingt durch die starken Schmerzen sackte sein Kreislauf ab, er wurde in Sekunden kreideweiß und fing an zu schwitzen. Ich stellte mich vor Alex und hielt ihn fest. Im ersten Moment wollte ich nur verhindern, dass er umkippt und sich dabei verletzt. Ich war total erschrocken und in Sorgen um ihn.

Dann haben wir Gott um sein akutes Eingreifen gebeten. Wir baten ihn, dass er Alex die Schmerzen nimmt und er sich wieder bewegen kann. Nach ganz kurzer Zeit waren die Schmerzen weg, er fühlte sich wieder wohl und fuhr kurze Zeit später sogar auf Arbeit.

Gott ist groß, viel größer als wir denken. Doch nicht nur das, wir und unser Leben sind ihm nicht egal. Er nimmt Anteil daran und will, dass es uns gut geht.

Klein und persönlich: Das Scharnagl – individueller Urlaub im Bayrischen Wald

Schon als wir aus dem Auto stiegen, sahen wir, dass wir etwas Besonderes gefunden hatten. An einem relativ kleinen Haus war ein schöner großer Wintergarten. Doch das war es eigentlich gar nicht. Es war die liebevolle Gestaltung des Anwesens, die unsere Neugier weckte. Also folgten wir unseren Augen und betraten das Scharnagl. Was wir fanden, war ein Waldgasthof, nein nicht irgendeiner, es erwieß sich als DIE Entdeckung des Jahres. Das Scharnagl hat seit einem Jahr neue Besitzer. Zwei junge Männer, die eigentlich keine Hoteliers sind. Wahrscheinlich macht das auch den Charme aus. Die Fürsorge und Freundlichkeit dieser beiden ist echt und nicht gespielt. Vom ersten Moment an fühlten wir uns wie zu Hause. Doch es ist nicht nur ihre Freundlichkeit, das Scharnagl hat seinen eigenen Stil. Das trifft es wohl am Besten. Es ist nicht irgendein durchgestyltes Restaurant/Hotel. Davon gibt es viele in der Region. Überall sieht und entdeckt man in den Details die Beiden wieder …. und das ist sehr schön. Dazu kommt ein Koch, der Konditor ist, und das sieht man auch. Grins. Genau so gut, wie seine Leibesfülle sind seine Torten. Selbst wenn das Scharnagl das einzige Café der Region wäre, bräuchte es den Vergleich nicht zu scheuen. Als sie dann für meinen Kaffee auch noch Sojamilch und einen Kuchen (der laktosefrei war) hatten, war die Welt perfekt. Wir saßen fast mitten im Wald, genossen das traumhafte Sonnenwetter und wollten uns nicht mehr weg bewegen. Was wir dann auch nicht taten. Lach! Das Essen ist mehr als reichlich, selbst eine halbe Portion. Die Speisekarte vom Scharnagl erwies sich als regional bezogen, passend zur Jahreszeit. Auch das hat uns sehr gut gefallen. Wir sind der Überzeugung, dass die Beiden im Scharnagl ein kleines Juwel betreiben. Wir wünschen ihnen, dass sie mit ihrem Scharnagl viel Freude und gute Gäste haben. Wir kommen wieder, dessen sind wir uns sicher.

Innere Ruhe hat man,…. oder kann sie bekommen

Schon als ich auf den Parkplatz fuhr, merkte ich, dass der Gang zur Post wohl keine gute Idee war. Die eine Hälfte war gesperrt und zeitgleich hatten wohl alle die gleiche Idee wie ich. Während ich mich also zu einem Parkplatz staute, sah ich schon die Fahrer in den Autos hinter mir wild gestikulieren. Als ob es am Verhältnis Parkplatz zu Auto etwas ändern würde.  Als ich irgendwann auch einen Platz für mein Auto gefunden hatte, stellte ich mich mit allen anderen am Schalter der Post an. Nicht lange Zeit danach hörte ich hinter mir eine verärgerte Stimme. Der Mann zu der Stimme beschwerte sich lautstark, dass es nicht vorwärts geht. Dabei konnten die Schalterbeamten doch auch nur arbeiten. Als die Proteste und das Gemeckere nicht aufhörten, stimmte ein weiterer Mann mit ein. Außer dass bei allen der Frust stieg, hat es aber niemanden genützt.

Mit der Ruhe der Männer war es in der Situation nicht weit her. Um so mehr bewunderte ich die Postmitarbeiter. Sie strahlten eine beeindruckende Ruhe aus. Nein, nicht nach dem Prinzip, ich arbeite einfach langsam weiter. Trotz der Rufe kippte die Atmosphäre nicht. Ein Kompliment für die Professionalität dieser Mitarbeiter.

Seit dieser Begebenheit verstehe ich die Werbung über Neurexan (homöopathisches Beruhigungsmittel) im Fernsehen etwas besser. Dieses Produkt wurde gezielt beworben, dass es die innere Unruhe behebt. Ruhe im Herzen scheint für viele Menschen kein Standard zu sein, sonst würden diese Produkte der Pharmaindustrie nicht so boomen. Innere Ruhe, den Männern habe ich sie gewünscht.

Ich bin froh, dass ich dazu keine Medikamente brauche. Wenn ich unruhig bin, egal aus welchem Grund, wende ich mich an den Erschaffer dieser Erde, an Gott. Ich erzähle ihm meine Unruhe und bitte um eine Lösung. Bis jetzt hat er mir meine Ruhe jedesmal wieder geschenkt.

Mittel wie Neurexan sind gut und wichtig. Es lohnt sich aber, das Gespräch mit Gott zu suchen. Vielleicht geht es dann auch ohne, wäre das nicht einen Versuch wert?

Freundlicher Spam – was mach ich nur damit?

Es gibt ein Phänomen, an das ich mich noch nicht gewöhnt habe – das des freundlichen Spams. Um zu veranschaulichen, was ich meine, habe ich gleich zwei angehangen. Beide habe ich in letzten beiden Tagen bekommen.

Die Mails kommen von Freunden und Bekannten und enthalten allen möglichen Sinn und Unsinn. Am Ende steht immer die gleiche Aufforderung, diese Mail doch bitte weiter zu schicken. (Das Ganze ist verpackt in freundliche Worte, die mancher fast als Drohung auffassen könnte.) Hm, wenn ich einen Virus verbreiten wollen würde, würde ich wahrscheinlich genau diese Methode wählen. Ich bin mir sicher, dass er eine maximal mögliche Verbreitung finden würde.

Doch was ist an diesen Mails, das alle (?) sich darüber freuen und der Aufforderung zur Verteilung folgen? Ich kann die Frage nicht wirklich beantworten, warum diese Mails so beliebt sind. Denn das sie es sind, steht für mich außer Frage. Auf der Suche nach einer Antwort, bin ich sogar bei google gewesen. Der Begriff „freundlicher Spam“ scheint bereits auf diversen Seiten Verwendung zu finden, eine Antwort habe ich dort aber nicht gefunden. Vielleicht ist die Antwort ja ganz einfach. Kann es sein, dass wir einfach zu wenig lachen?

Bekommst du auch diese Mails? Was machst du damit? Ich muss gestehen, dass ich für diese Art freundlicher Spam eine Sackgasse bin. Ich lösche sie einfach.