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Ein weiteres oder ein neues Jahr?

Was für ein Jahresende! Wir beide sind mit einer Grippe im Bett, der Kopf ist leer und die Temperatur steigt. Aber immerhin ist eines sicher. Es kann nur besser werden.

Ein neues Jahr im Kalender beginnt. In deinem Leben stellt sich die Frage, ob ein neues Jahr beginnt oder ob du das alte Leben fortsetzt.

Im Grunde gibt es nur dann einen neuen Start zu feiern, wenn du neu anfängst. Willst du dein Leben einfach fortsetzen, dann brauchst du im Grund auch nicht zu feiern. Dabei ist ein Neubeginn mit dem Kalender zusammen ein guter Anfangstag.

Du musst ja nicht sofort dein ganzes bisheriges Leben über den Haufen werfen. Oft sind es die kleinen Dinge, die einen Neuanfang ausmachen. Hast du spontan keine Ideen, dann hier ein paar Vorschläge:

– Jeden Tag eine gute Tat, jeden Tag eine zärtliche Geste zum Partner, ein Mal weniger Kritik pro Tag, eine Stunde weniger Fernsehen, eine halbe Stunde spazieren gehen,….

Wir wünschen uns und dir “gute Besserung” und ein gutes Jahr 2012. (Ob es ein neues Jahr wird, entscheidet erst der Blick zurück.)

Ein heiterer, freundlicher Gruß zu Pfingsten

Feiertage sind etwas wunderbares. Wir können länger schlafen und müssen nicht arbeiten, einfach herrlich. Abgesehen von Weihnachten und vielleicht noch Ostern spielt der Anlaß der arbeitsfreien Zeit keine große Rolle.

Soweit zum eigentlichen Thema. Heute morgen sollte es einen Blog über Pfingsten geben. Doch irgendwie will er nicht werden. Das Telefon klingelt und hält ab. Mein Mann ruft mich, weil er ein wunderschönes kleines Hotel in Italien gefunden hat. Primelchen sitzt auf dem Sofa und schreibt einen Artikel ab, den sie fleißig und spitz kommentiert und bereits jetzt schon grüßt das Finanzamt aus der Ferne. Wie soll da nur ein “ernsthafter” Blog entstehen?

Jedesmal wenn ich einen neuen Anlauf unternahm, kam von irgendwoher eine heitere Bemerkung.

Vielleicht liegt ja darin der Sinn von Feiertagen begründet. Eine heitere und muskelentspannende Zeit miteinander zu verbringen. Kein intensives Tagesprogramm, was darauf wartet, dass es endlich abgearbeitet wird. (Vielleicht sollten wir das Finanzamt einfach weiter winken lassen. 😀 )

Wir wünschen dir jedenfalls einen freundlichen und entspannenden Tag mit Freunden und/ oder der Familie.

Mein Gott ist ein gehasster Gott und er liebt die Menschen trotzdem

In den nächsten Tagen feiern wir Ostern. Für die Christen ist es das höchste Fest im jährlichen Kalender. Manchmal tritt beim Feiern der eigentlich Grund etwas in den Hintergrund.

Interessanterweise gibt es zwei Feiertage in unserem Kalender, die dokumentieren, wie sehr Gott gehasst wird und wie sehr er bereit war uns Menschen trotzdem zu lieben. Gott sandte seinen Sohn auf diese Erde, doch die Menschen lehnten ihn ab. Das alleine war ihnen aber nicht ausreichend genug. Sie wollten ihn sogar umbringen und taten alles um diesen Wunsch umzusetzen.

Der Hass gegen ihn hörte damit aber nicht auf. Von Generation zu Generation wird er übertragen wie ein Virus. Alles wird geliebt und verehrt. Der Gott der Bibel wird gehasst.

Mit Gottes Verhältnis zu uns ist wie mit den Osterfeiertagen. Es gibt sie für alle und nicht nur für Christen. Alle kommen in den Genuss eines langen Wochenendes. So ist es auch mit Gott. Er sandte seinen Sohn für alle Menschen, auch für die, die ihn hassen. Gott liebt jeden Menschen und hat, als die Menschen im größten Hass seinen Sohn ermordeten, den Menschen das größte Geschenk gemacht. Dadurch, dass Jesus an einem Freitag Nachmittag starb, wurde eine Brücke geschlagen zu den Menschen. In meinen Augen ist es das Erstaunlichste, was ein Gott tun kann. Darin wird für mich seine eigentliche Größe zum Ausdruck gebracht. Er als Gott braucht mich nicht. Er fühlt sich nicht besser oder schlechter, stärker oder schwächer. Ein Gott, der uns Menschen liebt, obwohl wir so sind wie wir sind, was für eine wunderbare Vorstellung. Frohe, gesegnete Ostern!

Wenn Ostern ausfällt

Laut Umfragen gibt es viele Menschen in Deutschland, die mit Ostern im Maximalfall den Osterhasen verbinden. Wenn das geschieht, werden die Feiertage auf eine arbeitsfreie Zeit reduziert. Der dann noch bleibende Sinn beschränkt sich auf Familie und gemeinsame Freizeit. Doch damit ist es nicht getan.

Wenn Ostern ausfällt, leben wir alleine auf dieser Erde und es gäbe keine Hoffnung für uns Menschen. Wir wären in unserem Leben gefangen und müssten selbst versuchen besser zu werden, um festzustellen, dass es doch nicht gelingt. Wir sehnen uns nach Gemeinschaft und Partnerschaft mit dem Ergebnis immer wieder zu scheitern. Wir leben mit der Schuld, die wir im Laufe der Zeit anhäufen und haben keine Chance diese wieder los zu werden. Als Ergebnis wird unser Rücken immer krummer und die Freude in unserem Herzen wird weniger. Im Blick auf diese Erde fehlt die Perspektive für die Zukunft und die immer weniger werdenden Ressourcen.

Ich möchte auf einer solchen Erde nicht leben, es wäre einfach zu deprimierend.

 

 

 

Ostern, II

Und wie war dein Ostern? War es auch so entspannend wie bei uns? Wir waren bei Alex Schwester und haben uns verwöhnen lassen. Genau das ist Ostern. Es will dir und mir etwas Gutes tun. Warum?, fragst du. Nein, nicht nur der Feiertage wegen. Ostern hat Versöhnung geschaffen mit dem Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat. Durch diese Versöhnung haben wir nicht nur eine Chance, wenn diese Erde nicht mehr existiert, sondern schon im Jetzt und Hier. Wie das geht? Nicht schwer, wenn du mit ihm gemeinsam durch den Tag gehst, dann kümmert er sich auch um dich und du mußt dein Leben nicht alleine schaffen. Manchmal ist alles super und geht wunderbar, doch ich habe auch Tage, wo nicht alles wunderbar ist und dann bin ich froh, daß es Jesus Christus gibt. Also, Frohe Ostern!

Stau

Es ist doch immer wieder beruhigend. Manche Dinge ändern sich nie. Dazu gehört auch der Stau vor den Feiertagen. Meistens versuchen wir das zu umgehen,  in dem wir nicht unterwegs sind. Doch dieses mal hat es uns voll erwischt. Wir haben die letzten Jahre damit nachgeholt, Kindern gewunken und LKW Fahrer gegrüßt. So entsteht in scheinbar frustrierden Situationen ein Gemeinschaftsgefühl. Alle erleben, daß es keinem Besser geht, alle sitzen auf der gleichen Straße. So ist es mit der Sünde auch, keine hat bessere Karten. Alle fallen darunter und keiner kommt aus eigener Kraft weiter. Wenn du an Jesus Christus glaubst, dann macht er die Straße frei für dich und du kannst weiter  fahren. Also frohe Fahrt!