DRANBLEIBEN oder LOSLASSEN oder was ich von (m)eine(r) Spinne lernte

Heute gibt es mal wieder einen Gastbeitrag. Er ist von Eva aus dem hohen Norden.

Diesmal habe ich aufgepasst. Die dicke Fette begegnet mir auf Augenhöhe. Ich beuge mich vor ihr und unterwandere ihren Thron. Von hinten löse ich ihre Seile. Der Ausgang zur Terrasse ist wieder frei. Beim ersten Netzkontakt hat sie sich schnell in Sicherheit gebracht.
3 x in Folge hat sie nun ihr Zuhause zwischen meiner Terrassentür aufgehängt.
Das erste Mal wehte das Netz mir nebst Inhalt beim Entfernungsversuch ins Gesicht.
Das zweite Mal lief ich in ihr Netz, da die Spinne nicht zuhause war.
So ein hochsensibles intelligentes Geschöpf,  ich staune. Aber warum ist sie so dumm und baut immer wieder ihr Zuhause dort, wo ich es zerstören werde, wo es garantiert kein Bleiberecht hat?
6 Jahre kämpfe ich nun um eine Wohnung, die ich mir mit Garten schön gemacht habe. Der Schimmel erobert  jedes Jahr ein Zimmer mehr. Der Vermieter kommt seiner rechtlichen Verantwortung nicht nach.
DRANBLEIBEN und kämpfen bis zum Sieg oder LOSLASSEN und ausziehen? Mein Gast an der Tür jedenfalls hat mir eine Steilvorlage zum Nachdenken geliefert.

Psalm 16, 5-7,  Du, Herr, bist alles, was ich habe; du gibst mir alles, was ich brauche. In deiner Hand liegt meine Zukunft.  Was du mir gibst, ist gut. Was du mir zuteilst, gefällt mir. Ich preise den Herrn, denn er hilft mir, gute Entscheidungen zu treffen. Tag und Nacht sind meine Gedanken bei ihm.

Claudias motivierende Tipps zum Aufräumen des Schreibtischs

Eigentlich sollte ich mal ein Foto von unserem Schreibtisch machen. Wer denkt, dass alles schön ordentlich und aufgeräumt ist, irrt gewaltig. Vom Prinzip her ist das ja eine richtige Einschätzung. Es gab Zeiten, da bin ich mit aufräumen auch noch glatt hinterher gekommen. Doch irgendwie sind diese gerade nicht aktuell.

Jetzt ist auch noch schönes Wetter draußen und ich will eigentlich alles andere tun, nur nicht am Schreibtisch sitzen. Hier schreibe ich nun mal einen Blog an mich selbst um mich zum Aufräumen zu motivieren. Also Claudia:

  1. alles was nicht wichtig ist sofort in die runde Ablage unter dem Schreibtisch.
  2. Dinge immer der Reihe nach abarbeiten und nicht alles gleichzeitig tun wollen
  3. Manches erledigt sich auch von alleine (also sei klug beim Sortieren)
  4. Kannst du nicht vielleicht doch jemanden anders eine deiner Aufgaben zur Erledigung anvertrauen
  5. Plane Zeit ein zum Aufräumen
  6. Bleibe nicht an irgendwelchen anderen Dingen hängen, wenn du doch aufräumen wolltest
  7. Denke daran, aufräumen sorgt für Wohlbefinden (Kommentar von Alex: zumindestens bei Claudia)
  8. Und ganz zum Schluss, so schlimm ist es doch gar nicht
  9. Deshalb morgen ist auch noch ein Tag 🙂

In dem Sinne wünschen wir dir viel Erfolg beim Schreibtisch aufräumen

Mangelhafte Kommunikation in Unternehmen lässt Krankenstand um 20% steigen

http://www.wido.de/fzr_2011.html

Das wissenschaftliche Institut der AOK hat seinen Fehlzeitenreport der Arbeitnehmer 2011 vorgestellt. Eine gute Zusammenfassung der über 400 Seiten fand ich bei der Ärztezeitung Online.

Laut Report stiegen die Fehlzeiten im letzten Jahr geringfügig um 0,9% auf 11,6 Tage. Damit wäre die Studie für Wirtschaft und Politik interessant, aber für uns als Nichtwirtschaftslenkende keine weitere Erwähnung wert. Ein Teil dieser Studie hat mich aufmerksam werden lassen und den fand ich dann für uns alle interessant.

Ein Mangel an Anerkennung bzw. Ungerechtigkeit lassen den Krankenstand um 20% höher ansteigen als im vergleichbaren Berufsumfeld.

Dabei ist es doch ganz einfach. Etwas mehr Lob und Anerkennung, schon alleine Feedback für die eigene Arbeitsleitung würden signifikante Verbesserungen der Statistik bringen. 54% der befragten Arbeitnehmer gaben an, ein Lob von ihrem Vorgesetzten eher selten wahrzunehmen. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, ob es das Lob nicht gibt oder ob es nur nicht wahrgenommen wird. Auf jeden Fall ist es ein Kommunikationsproblem, gepaart mit einer unterschiedlichen Sicht auf die erbrachte Leistung. Dazu passt auch eine andere Zahl aus dem Report. Die Frage: Bekommen Sie von Ihrem Vorgesetzten Rückmeldung, beantworteten 62,4% mit selten/nie.

Die Zahlen sind schon eher niederschmetternd. Auf jeden Fall gibt es in unseren Unternehmen Arbeit in Bezug auf den Führungsstil und die Kommunikation zwischen den Ebenen im Unternehmen. Einmal im Jahr ein Online-Pflichttraining sind da eher nicht ausreichend um etwas daran zu ändern.

Ich suche Material zum Studieren der Bibel

Wenn jemand Gott kennen lernen will, kommt man an der Bibel nicht vorbei. Dazu gibt es schon immer Material was dabei helfen soll dieses Buch zu studieren und seinen Autor besser kennen zu lernen. Viele dieser Materialien gehen von einer Grundannahme aus. Nach dieser ist Gott der studierenden Person vertraut und es geht um ein reines besser Kennenlernen. Doch was ist wenn jemand anfängt zu lesen, ohne diesen Gott der Bibel schon zu kennen? In der Regel ist dies nicht zielführend.

Ich suche Material zum Studieren der Bibel, die ohne Grundvoraussetzungen anspricht. Ich suche Material ohne erhobenen Zeigefinger. Ich suche Material, dass die Liebe dieses Gottes zu seinen Geschöpfen zum Ausdruck bringt, sein Werben um jeden einzelnen Menschen hier auf dieser Erde. Hast du mal was gesehen oder gehört, im Netz gefunden oder in Papier, dann bitte gib doch einen kurzen Kommentar. Mehr Augen sehen bekanntlich mehr als nur ein paar alleine. Danke für deine Mithilfe.

HP und die Zukunft oder Leo Apotheker und seine Strategie

Mann kann es doch keinem Recht machen! So ungefähr muss es wohl Leo Apotheker und HP dieser Tage gehen. Das laute Nachdenken über einen Kurswechsel des Unternehmens wurde meistens mit Unverständniss quitiert. Dieses Unverständnis spiegelte sich auch sofort im Aktienkurs von HP wieder. Ob das Unternehmen wohl damit gerechnet hatte?

Seit vielen Jahren schon kommt der größte Anteil des Unternehmenswachstums aus den Zukäufen. Und nun plant HP einen signifikanten Anteil seines Umsatzes abzustoßen. Dabei war genau dies in der Vergangenheit die Begründung die PC-Sparte zu halten.

Wie auch immer, Leo Apotheker ist zu sehr Stratege um nicht klare Vorstellungen für die Zukunft des Unternehmens zu haben. Beide Strategien lassen sich bei HP erklären. HP zu einer reinen Businessrichtung umzubauen und das gesamte Endanwendergeschäft abzustoßen ist sicher eine verlockende Möglichkeit. Eigentlich wäre es dann nur logisch auch die Druckersparte zu verkaufen. Doch das wird nicht geschehen, so lange die Familien von HP den Hauptanteil der Aktien halten. Oder genau das Gegenteil und durch das Endanwendergeschäft den Businessbereich zu stärken. So jedenfalls war die Denke der Aktienmärkte.

Über die Strategien von anderen zu richten ist leicht. Irgendeinen Punkt zum ansetzen gibt es immer. Doch ein Unternehmen dieser Größe zu verantworten ist noch einmal etwas ganz anderes. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Aktien sich schnell erholen werden.

4 Tipps um im Wochenende anzukommen und von der Arbeit runterzufahren

Bei uns ist heute ein wunderbarer Tag. Es ist ein strahlendblauer Himmel. Noch nicht mal kleine bayrische Wölkchen sind am Himmel zu sehen.

Doch nicht immer ist es in uns selbst auch so schön blau und strahlend. Da ist Wochenende aber der Kopf will die Arbeit einfach nicht loslassen. Wie soll Mann/Frau da im Wochenende ankommen? Wenn dir das auch stinkt so wie mir, dann habe ich hier ein paar Tips um doch noch anzukommen bevor der Tag zu Ende ist.

Tipp 1. Sonne, bleibe nicht im Haus sitzen oder im Schatten, sondern tanke Sonne. Kluge Leute murmeln dann etwas von 30 Minuten ungefähr, also nicht rösten, sondern tanken.

Tipp 2. Geh und suche dir ein Blümchen und schau dir das mal an, wie toll das ist. Es ist nicht so großartig wie du gemacht und trotzdem so sehr zerbrechlich und zart in wunderschönen Farben und Schattierungen. Auch wenn du denkst, dass alle gleich sind, du irrst. Jedes dieser Blümchen ist anders und schön. … so wie du.

Tipp 3. Steig in deine Schuhe und bleibe nicht hocken. Nimm dein Fahrrad oder geh zu Fuß, aber geh. Mindestens 30 Minuten. Am Besten im Grünen, denn die Farbe grün hebt die Stimmung und beruhigt. … eine wunderbare Erfindung.

Tipp 4. Tue jemanden was Gutes und bereite jemanden eine Freude. Dabei spielt es keine Rolle, ob der andere danke sagt oder nicht. Es spielt auch keine Rolle, ob du ihn magst. Wichtig ist, dass du eine Freude gemacht hast. Denn so wie beim Entschuldigen geht es in erster Linie um deine Einstellung zu etwas und das hebt die Stimmung.

Wir wollen heute so einen Tag machen. Angefangen haben wir schon damit. Wir wünschen dir auch einen wunderschönen blauen Tag am Himmel und in deinem Herzen. Wir grüßen dich herzlich Claudia und Alex

Hilfe bei Insektenstichen

Vor zwei Tagen wurde Mama im Garten von einem Insekt gestochen. Noch während sie darüber nachdachte, was das wohl gewesen war, merkte sie, dass das Fußgelenk dick wurde und brannte. Bis zum Abend hatte es sich noch nicht wieder eingeregelt. Als es Zeit wurde um ins Bett zu gehen war das Fußgelenk immer noch dick, heiß und rot. An Schlaf war so nicht zu denken.

In ihrem Frust, sprach Mama mit ihrem Vater im Himmel und bat ihn um eine Lösung für ihren Insektenstich. Noch während sie mit ihm sprach, gab er schon Antwort und eine Idee. Nimm doch eine Zwiebel. Gesagt, getan.

Eine Zwiebel genommen, aufgeschnitten und auf den Insektenstich gelegt. Ein Eisbeutel kam noch zum kühlen oben drauf.

Schon kurze Zeit später merkte sie wie der Knöchel weniger brannte und weh tat. Mama ging ins Bett und am nächsten Tag war vom Insektenstich nicht mehr viel zu merken.

Ich finde es immer wieder beeindruckend, dass Gott Antworten gibt. Es ist ihm einfach kein Problem zu klein und unwichtig.

Eine Runde Mitleid für uns Alle! oder herrliches Wetter und die Arbeit

Eine Runde Mitleid für uns Alle!

Als ich gestern abend nach dem Wetter schaute, wollte ich es gar nicht glauben. Es waren 29 Grad Celsius angesagt. Weil das so ungewöhnlich für diesen Sommer ist, wechselte ich glatt das Wetterprogramm. Ganz nach dem Prinzip, vielleicht hat es sich ja geirrt. Doch die sommerlichen Temperaturen blieben bestehen.

Mein erster Blick heute morgen ging deshalb auch sofort zum Fenster hinaus. In mir setzte eine kleine Enttäuschung ein, kein strahlend blauer Himmel. Doch ausnahmsweise weigerte ich mich, dem Himmel zu glauben und entschied mich für Sommer aus dem Kleiderschrank.

Eine Stunde später wurde diese Entscheidung belohnt. Es kam ein strahlendblauer Himmel mit einigen kleinen bayrischen Schäfchenwolken… richtig süß. Nun ich fast Mittag und das Wetter ist ein Traum. Sommer, Sonne… ahhh… herrlich!

Jetzt setzte in mir das Mitleid für mich und alle anderen Stubenhocker ein. Wir sitzen drin und hacken in unsere Rechner und draußen… ist schönes Wetter. Was tun wir nur? Dabei gibt es bei uns Stubenhockern zwei Gruppen. Die welche wenigstens raus schauen dürfen und das schöne Wetter sehen und die Gruppe der fensterlos Arbeitenden. Nun ich weiß in dem Fall nicht, was besser ist.

Also eine Runde Mitleid für alle, die keinen Urlaub haben und arbeiten müssen!

Das Stille-Post-Prinzip

Kennst du das Stille-Post-Prinzip? Bei uns im Kindergarten war das sehr beliebt. Einer dachte sich einen Satz aus und flüsterte es dem ersten ins Ohr. Der gab weiter was er gehört hatte. Weitere 10 Personen weiter kam in der Regel ein komplett neuer Satz an. Damals fanden wir das ganz witzig und haben darüber gelacht.

Heute stelle ich fest, dass an dem Prinzip viel Wahrheit ist. Jemand erzählt etwas. Der andere hört nur halb zu und vermischt das Ganze mit seiner eigenen Phantasie. Dann wird alles umgerührt und bei nächster Gelegenheit weiter gegeben.

Geschieht das uns selbst, sind wir frustriert und von Menschen enttäuscht. Sind es aber wir die Informationen weiter geben, dann ist alles ganz wahr und nichts dazu gepackt. Das ist Kommunikation.

Abgesehen vom Vertrauensbruch, der zu verdauen ist, bleibt ein fader Beigeschmack. Und dann sollen wir einander vergeben? Über den eigenen Schatten springen und auf den anderen trotzdem zugehen, das ist die Kunst. Weil wir aber alle aneinander schuldig werden, darum sollten wir uns nicht selbst auf ein hohes Ross setzen und einander verurteilen. Vielmehr sollten wir uns einmal mehr auf die Zunge beißen und uns am Prinzip stille Post nicht beteiligen.

Was brauchen wir zum Leben? Und was davon ist uns verloren gegangen? Suchen lohnt sich

Alles begann mit der Frage was wir zum Leben wirklich brauchen. Einige Antworten waren: Freunde und Familie, Gesundheit und inneren Frieden, …

Ungefähr 25 Freunde machten mit. Am Ende kamen wir zu einer interessanten Zusammenfassung. Oft werden uns Dinge erst wichtig, wenn sie uns verloren gegangen sind.

Was ist dir verloren gegangen?

Wäre es dann nicht an der Zeit, sich auf die Suche zu machen? Es gibt eine gute Fabel dazu: Eine Frau verlor ihr Geld, was sie zum Leben für die Woche braucht. Überall suchte sie danach, doch das Geld blieb weg. Am Ende kehrte sie in ihrer Verzweiflung die ganze Wohnung durch, auch unter den Schränken. Sie sucht an allen Stellen, Ecken und Enden. Egal ob die scheinbar sinnvoll waren oder nicht. Und tatsächlich, es war nicht logisch wie das Geld an diesn Platz kam. Immer wieder hatte sie dort im Schubkasten nachgeschaut und es nicht gesehen. Nun lag das Geld da und lachte sie unschuldig an.

Manchmal kommt es uns ja so vor, als ob diese Suche sinnlos wäre. Wenn wir zu so einem Ergebnis kommen, betrügen wir uns selbst. Es lohnt sich Anworten und Lösungen zu suchen.

Viel Erfolg!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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