Der unsichtbare Feind

Endlich ein Tag Sommer und Sonne. Bei wunderbaren angenehmen Temperaturen fallen die Hüllen schnell und geben Platz für diverse kleine stechende Tierchen.

Vor mich hin träumend auf einer blühenden Wiese merkte ich die unsichtbaren Feinde nicht. Sie kündigten sich weder durch einen kleinen Luftzug noch durch Flügelschlag an. Noch im Anflug wurden die Stechwerkzeuge ausgefahren. So schnell wie der Stich saß konnte ich gar nicht reagieren und schon war es zu spät.

Eilig zog ich den Rückzug an, fleißig mit den Armen um mich herum wedelnd. Wahrscheinlich sah ich dabei so aus, wie mein unsichtbarer Feind auf dem Trockenen.

Es waren keine großen philosophischen Gedankengänge nötig, um eine Parallele zu unserem Alltag zu finden. Wie viele unsichtbaren Feinde haben wir doch jeden Tag um uns herum. Auch sie stechen uns und verursachen damit diverse Beschwerden.

Manche dieser Feinde können wir noch rechtzeitig tot schlagen oder wenigstens vertreiben. Leider gibt es aber immer wieder viel zu viele die schneller stechen als wir mit den Armen wedeln können.

Einmal gibt es die unsichtbaren Feinde in uns selbst. Neid und Angst, Frust und Faulheit. Dazu kommen die externen unsichtbaren Feinde. Da gibt es den falschen Rat von falschen Freunden oder Kollegen oder die scheinbar glückbringenden Vorstellungen unserer Gesellschaft.

Doch am Ende ist es der Stachel, der sticht und uns zu Rückzug oder Angriff treibt.

Hoffentlich haben wir immer die Weisheit zur richtigen Entscheidung.  Einen unsichtbaren Feind zu bekämpfen gelingt erst, wenn der Feind erkannt ist.

Bei meinen Bremsen in der Wiese war es recht einfach und in unserem Alltag?

Warum suchen Menschen bestimmte Begriffe im Internet und was das mit Sackgassen zu tun hat

http://de.wiki-watch.de/i…al&Zeitraum=14D

Hast du dir schon jemals Gedanken gemacht, was Menschen im Netz suchen? Ich schon. Ich hab mir in Wikiwatch die Seite mit den meistgesuchen Begriffen angeschaut. In den letzten zwei Wochen ist der meistgesuchte Begriff „Sackgasse“.

Nun sind mir die Suchbegriffe wie „Amy Winehouse“, die Ende Juli starb, verständlich. Aber Sackgasse? Warum suchen Leute nach diesem Begriff?

Hast du dir mal Gedanken über eine Sackgasse gemacht? Bisher hab ich das zumindest noch nicht getan. Als ich die Ergebnisse so ansah, hab ich gemerkt, dass Sackgassen viel mit unserem Leben zu tun haben und zwar auch, wenn du kein Auto- oder Radelfahrer bist. Bei einer Sackgasse gibt es nur den Weg zurück, denselben, den du gekommen bist. Du musst innehalten, wenden und zurückfahren. Wenn du rausgefahren bist, kannst du deinen Weg fortsetzen.

Sackgassen im Leben sind quasi Wendepunkte. Du musst überdenken, wo du weiterfährst auf deinem Lebensweg, denn die eingeschlagene Richtung hat sich ja als „es geht nicht weiter hier“ erwiesen. Sackgassen in unserem Leben fordern als Entscheidungen von dir und mir und zwingen zum (kurzzeitigen) Innehalten.

Falls du also mal wieder in einer (scheinbaren) Sackgasse steckst, betrachte sie als Chance, dreh dich um und such einen neuen Weg!

Regen der an die Scheiben klopft und Ruhe für Körper und Seele

Das erste, was wir hörten, war der Regen, der an die Scheiben klopfte. Unsere Augen waren noch geschlossen und ganz instinktiv zogen wir die Decken höher über unsere Schultern. Während wir noch so halb schlafend vor uns hin träumten, krochen die ersten Gedanken in unsere Köpfe. So hatten wir uns den Tag in den Bergen nicht vorgestellt.

Wo nur war das herrliche, warme Sonnenscheinwetter zum Rad fahren? Oder sollte uns das Wetter die Ruhe geben, die wir die letzten Tage so sehr vermisst hatten? Weiter kamen unsere Gedanken nicht, beim Stichwort Ruhe schliefen wir beide wieder ein. Erst ein vorbeifahrender Traktor holte uns aus dem Land der Ruhe zurück.

Ja, Ruhe ist unser Begehr. Nichts brauchen wir so sehr wie Ruhe für unseren Körper und unsere Seele.

Doch Gott hatte ein Einsehen mit uns. Nun da wir es auch geschafft haben und uns diesem Tag endlich annähern, hat es aufgehört mit regnen. Als die Vögel anfingen mit singen, dachte ich im ersten Moment, dass es die Musik im Radio sei. Erst ein Blick durchs Fenster überzeugte mich von realen fliegenden Vögeln.

Danke Vater, dass du Gott bist und ein Einsehen mit deinen Kindern hast. Danke, dass es aufgehört hat mit regnen und ein schöner Tag in Ruhe werden wird.

Wir wünschen dir auch einen so schönen Tag, wie er uns vergönnt ist. Wir wünschen dir Freude und vor allem Ruhe in dein Herz.

deutsche Sprache, schwere Sprache

Deutsche Sprache, schwere Sprache. So oder so ähnlich lautet eine vielzitierte Aussage.

Wenn ich an meine Deutschlehrerin denke, dann würde sie wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ausgerechnet ich schreibe jeden Tag einen Text. 🙂 Immer wieder bin ich beeindruckt, wie viel doch auch nach Jahren von ihrem Wissen noch vorhanden ist. Hallo Fräulein Lange, vielen Dank für die Mühe, die Sie sich mit mir gemacht haben.

Langsam wird es wieder einmal Zeit unter die Lernenden zu gehen. Satzbau und Grammatik  sind immer noch optimierungsfähig. Deshalb begeben wir uns auf die Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten.

Als wir vor kurzem durch die Uni in Rostock streiften, zuckte es schon ganz schön in den Füßen. Oh, nochmal Student sein, das hätte was. Wir werden uns aber wohl mit Büchern und Abendkursen zufrieden geben müssen.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob sich unser Blog verändern wird und in welcher Form. Lassen wir uns alle miteinander überraschen.

 

Wenn Gott immer so handeln würde wie wir wollen, dann wäre er kein Gott, oder?

Wenn Gott immer so handeln würde wie wir wollen, dann wäre er kein Gott.

Das war der Spruch, den ich gerade beim Mittagessen zu hören bekam. Auch wenn es uns Menschen nicht gefällt es scheint wohl was dran zu sein.

Stell dir mal vor, Gott würde immer nach deinem und meinem Willen tanzen. Mal ehrlich, wäre das gut? Und wer bekommt den Vorzug, wenn die Wünsche sich widersprechen?

Oder du würdest sein Handeln immer verstehen und es wäre immer so gleich unserem Denken. Ich weiß nicht ob das so gut wäre.

Deshalb gilt der Satz wohl doch: Wenn Gott immer so handeln würde wie wir wollen, dann wäre er kein Gott.

Was die Börse mit uns macht und unsere Chancen in der aktuellen Lage

Derzeit knallt es wieder einmal heftig auf unsem Planeten und wir können die Schuld noch nicht einmal von uns Menschen wegschieben. Lange erklärte mir ein Freund, wie es zu der geldpolitischen Situation kam und versuchte sich im Zukunft schauen. Am Ende unseres Gespräches kamen wir auf die persönliche Bereicherung einiger weniger zu Ungunsten vieler zu sprechen.

Vieles ging mir in dem Moment durch den Kopf: Die Menschen haben sich in den letzten tausenden Jahren doch nicht gebessert. Über einen weiteren Gedanken sprachen wir noch zusammen: Es heißt in der Bibel, dass Gott die Menschen für ihr Verhalten zur Rechenschaft ziehen wird. Ich habe dies bereits in meinem Leben erlebt. Gott ist nicht nur eine fiktive Größe.

Doch was macht das derzeitige Börsengeschehen mit uns wirklich? Ist es das Bewusstsein der eigenen Ohnmacht oder die Wut vor der Gier der Anderen? Die Angst vor der ungewissen eigenen Zukunft? Oder ist das ganze Geschehen so weit weg, dass es gar nicht bis in unseren Alltag durchdringt?

Es sind die Krisen in unserem Leben, die uns unsere Ohnmacht bewusst machen. Interessanterweise brauchen wir Menschen solche Situationen um uns auf die Reise unseres Lebens zu begeben. Gibt es keinen, der uns wachrüttelt, dann laufen wir in unserem Alltag einfach vor uns hin.

Nehmen wir also die jetztige Situation als Chance wahr. Eine Chance, nicht einfach zum Alltag zurückzukehren, sondern es besser zu machen: Weniger Unwahrheit und mehr zum Wohle anderer in unserem Umfeld, weniger selbst wollen zu Lasten anderer.

Ich bin der Überzeugung, wenn wir alle ein ganz klein wenig dazu tun würden, die Welt wäre schöner. Ach und,… wichtig! Wir wären mit Sicherheit zufriedener. Denn Selbstraffen macht nicht zufrieden.

Meine These warum der Einzelhandel eingeht oder warum X und Geiz nicht alles sind beim Einkaufen

Personal kostet Geld, also wird alles getan um den Einkauf auf die Kunden abzuwälzen. Damit sind günstige Preise möglich, denn man will etwas für die Kunden tun. Alles nach dem Motto: Geiz ist geil. Ich finde das nicht! Hier ist mein Protestblog!

Gestern war ich am Abend einkaufen. In einer großen Möbelhauskette war von 5 Kassen in der Hauptzeit genau 1 Kasse besetzt. Als ich dort ankam, war eine Schlange von 15 Personen vor mir. Das war dann der letzte Tropfen und mein Fass lief über. Darauf hin ließ ich die wenigen Sachen, die ich überhaupt gefunden hatte an der Kasse zurück. So ähnlich ging es mir dann in zwei weiteren Baumärkten. Wenn ich einen Verkäufer gefunden hatte, war er oder sie in der Regel nett und freundlich. Doch bis ich zu einem solchen fand, waren 5-15 Minuten warten und suchen angesagt.

An der letzten Kasse angekommen war eine Erkenntnis klar. Die nächsten Einkäufe laufen über das Internet. Dort muss ich keinen Verkäufer suchen, der meine Fragen nicht beantworten kann. Dort bekomme ich keine Antwort wie: Das führen wir nicht mehr im Sortiment. Ich kann Ihnen auch nicht helfen. Nein, das geht so nicht. Eine Lösung für Ihren Wasserhahn haben wir auch nicht.

Auch wenn ich ein klarer Verfechter von Einkaufen vor Ort bin, irgendwann sind auch meine Nerven genug strapaziert. Nun sind die Spulen für den Trimmer bei ebay bestellt und werden direkt nach Hause geliefert.

Für mich hat der regionale Einzelhandel einen großen Vortreil. Ich gehe hin und kann mich mit einen Verkäufer austauschen der mich berät was sinnvoll und für mich passend ist. Wenn dieses Prinzip mit dem Verkäufer nicht mehr gegeben ist, dann gibt es keinen Grund mehr hinzugehen. Meine Beziehung zu dem Möbelhaus mit den vielen X ist jedenfalls für die nächste Zeit auf Eis gelegt.

Rezept: Arabische Linsencreme als Aufstrich, megalecker und einfach und vor allem garantiert laktosefrei

Gestern war die Geburtstagsparty für Alex. Unter anderem gab es als Brotaufstrich eine ganz leckere Linsencreme nach arabischen Vorbild. Hier ist das Rezept zum Nachmachen.

1 Zwiebel, gewürfelt

200 g Möhren, in Scheiben geschnitten oder grob geraspelt

Salz, Pfeffer

1 EL gemahlener Korianther

300 ml Gemüsebrühe

100g rote Linsen (!18 Stunden quellen lassen)

1/4 TL Harissa

100 ml Orangensaft

Als erstes die Linsen 18 Stunden quellen lassen.

Dann die Zwiebel und Möhren mit Olivenöl andünsten, würzen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Das Ganze zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Die Linsen und den Orangensaft dazu geben und nochmal 15 Minuten köcheln lassen. Im Anschluss alles pürieren und abschmecken.

Dazu schmeckt frisches Fladenbrot hervorragend. Guten Appetit mit der Linsencreme!

Studie zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer in Deutschland und was es mit uns zu tun hat

http://www.iaq.uni-due.de…port2011-03.pdf

Aufmerksam wurde ich auf die Studie über einen kurzen Kommentar in der Süddeutschen. Die Uni Duisburg-Essen hat eine große Studie zur Arbeitnehmerzufriedenheit auf den Weg gebracht. Je nach Interpretation sind die Daten ein Trend oder besorgniserregend. Wie auch immer man das tun will. Fakt ist, die Zufriedenheit der Arbeitnehmer ist in den letzen 20 Jahren signifikant gesunken.

Die Studie brauchte 1,5 Seiten nur alleine zum Fazit. Die Wissenschaftler versuchten mögliche Gründe für diese Entwickung zu finden und zusammen zu fassen.

Gründe für eine sinkende Zufriedenheit der Arbeitnehmer sind vielfältig. Mir fallen da ganz spontan eine Menge ein: immer weiter steigender Leistungsdruck, die geringer werdenden Erholungsphasen, stetige Veränderung im Arbeitsumfeld, sowohl in Bezug auf die eigene Arbeit als auch in Bezug auf den Vorgesetzten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und berufliche Unsicherheit ganz zu schweigen.

Im Grunde ist es erstaunlich, dass unsere deutschen Arbeitnehmer immer noch ihre Arbeit so positiv bewerten.  Wenn ich mich manchmal so umhöre, könnte man erwarten, dass die Daten noch viel schlechter sind.

Bei allem Mäkeln über die eigene Arbeit und auch wenn wir einige Prozente deswegen abziehen, bleibt doch eine offene Baustelle vorhanden. Die Studie der Uni Duisburg- Essen macht klar, dass es die Notwendigkeit zur Veränderung der Arbeitsumgebung der Arbeitnehmer in Deutschland gibt.

Vielleicht sollten wir gleich in dieser Woche bei uns selbst anfangen.

Feiertag, feiern, Ruhe und was das alles mit Linsen zu tun hat

Bei uns steigt morgen die Party für Alex. Deshalb habe ich rote Linsen eingeweicht, um morgen daraus einen Linsensalat zu machen. Dabei las ich auf der Verpackung einen ganz interessanten Satz: Meistens wird in der arabischen Küche am Abend ein Linsengericht gereicht. Damit ist es das erste Gericht des neuen Tages.

Für mich war das neu. Es wird also nicht nur in der jüdischen Kultur der Tag am Abend begonnen. Ich persönlich bin ja ein ganz großer Fan dieses Prinzipes, auch wenn das konsequente Umsetzen in der westlichen Welt nicht so einfach ist. Auch der Feiertag Gottes, der Sabbat, beginnt am Freitag Abend. Gott hat diesen siebten Tag als Feiertag geplant. Was ja eigentlich total klasse ist. Jede Woche einen serienmäßigen Feiertag. Nicht erst nach einem Grund suchen müssen um zur Ruhe zu kommen, sondern einfach in Anspruch nehmen.

Nur das mit dem Anfang des Feiertages gelingt uns nicht immer richtig gut. Gestern war wieder so ein Tag, an dem wir länger im Freitag hängen geblieben sind als gewollt. Dabei haben wir schon vor Längerem festgestellt, dass es sich lohnt den Sabbat bereits am Freitag abend mit einer kleinen Party willkommen zu heißen. Je besser uns das gelingt um so besser wird der Tag als Ganzes.

Wir wünschen dir einen schönen Feiertag. Eine Feiertag mit Ruhe und Freude, mit Gemeinschaft und Lachen. … und ohne Alltag.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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