Sei dankbar für deine Füße

Claudia ist mal wieder auf Reisen und hat mir die Aufgabe des Blogschreibens übertragen. Man hat es nicht leicht als kleine Schwester :). Eigentlich sollte es heute um einen Zeitungsartikel gehen, aber im Moment bin ich nicht dazu in der Lage.

Vor genau 14 Tagen war ich im Münchener Krankenhaus und bin am Fuß operiert worden. Und dieser kleine Wicht an meiner linken Seite macht mir gerade sehr zu schaffen. Er ist dick angeschwollen und schimmert in verschiedenen Blau- und Lilatönen, damit er auch ja nicht unbemerkt bleibt oder übersehen wird.

Eigentlich sollte ich soviel tun in diesen Tagen, in denen ich hier alleine bin. Und eigentlich wollte ich auch so viel tun. Aufgaben gibt es zur Genüge. Außerdem war gestern so herrliches Wetter, ich wäre soooo gern rausgegangen und einmal spazieren.

Eigentlich ….

Na ja,übriggeblieben von den vielen Vorhaben ist nur Sitzen auf dem Sofa und Liegen im Bett :). Der Fuß rumort vor sich hin und erinnert mich dran, dass ich ihn schone. Ja, ich weiß, das ist logisch nach nur 14 Tagen, aber gefallen tut es mir gar nicht.

Einzige Abwechslung ist der Besuch einer netten Krankengymnastin, die etwas gegen die Schwellung tut und dafür, dass ich bald wieder gut laufen kann. Ich freue mich schon, wenn Claudia wieder hier ist, dann ist wenigstens für Abwechslung gesorgt.

Ich wünsche dir, dass dein Fuß nicht wehtut und auch sonst nichts schmerzt. Denke daran, was deine Füße alles für dich tun. Ich wünsche dir einen schönen Tag, du kannst ja mal für mich eine Runde um den Block gehen und an mich denken, weil ich es nicht kann 😀

PS: Der Blog um den Zeitungsartikel kommt in den nächsten Tagen!

Ein friedlicher und entspannter Tag

Danke, Sandra Widulle für diesen wunderbaren Bericht.

Heute habe ich meinen freien Tag, d. h. ich gönne mir einen Tag Urlaub. Schon vor einigen Wochen habe ich mit meiner Freundin ausgemacht, dass wir in die Sauna gehen werden. Nun liege ich hier auf einer bequemen Liege, den Blick gerichtet auf eine große Fensterscheibe, die von oben bis unten und von links nach rechts reicht. Links neben mir auf der Liege liegt Doris. Zwischen und befindet sich ein kleines Tischchen, worauf wir unsere Getränke und unser Buch liegen haben. Es ist so angenehm, so ruhig. Im Hintergrund plätschert ein Brunnen, die Frau rechts neben mir knistert mit ihrer Zeitung. Ich schweife mit meinen Augen durch die große Glasscheibe ins Freie. Draußen ist ein herrlicher Sauna-Garten. Der Himmel ist grau, keine Sonne. Dennoch fliegen die Vögel von einem Ast zum anderen. Vorhin war ich auch draußen. Ein kleiner künstlich angelegter Bach gleitet sacht wie eine Schlange durch den Garten. Es war erfrischend mit den Füßen darin zu laufen. Danach habe ich meine Füße abgetrocknet und in warme selbstgestrickte Socken gepackt.

Immer zur vollen Stunde gibt es einen bombastischen Aufguss. Zwei habe ich heute schon miterlebt: “Rose-Sandelholz”und “Kirsche-Minze”. Es tut so gut! Die Wärme, die Hitze, die wie Feuer auf meiner Haut prickelt. Es belebt die Seele.

Langsam kommt die Sonne zum Vorschein, die Wolken verziehen sich, der Himmel wird blau. Eine Frau im weißen Bademantel steht im Sonnenlicht und trinkt ihren Kaffee. Meine Freundin neben mir ist in ihr Buch vertieft. Alles ist so friedlich.

Danke, dass ich heute diesen Frieden empfinden darf. Danke, Gott, dass du mir Frieden schenkst.

“Freundlich blicke er euch an und wende euch seine Liebe zu! Er sei euch nahe und schenke euch Glück und Frieden! (4. Mose 6, 25 und 26)

Liebe heißt ….

In der Regel gibt es nicht so viele Kinder in unserem direkten Umfeld. Um so interessanter ist es Eltern und Kinder miteinander zu erleben. So hörten wir auch folgende Geschichte: Das kleine Mädchen wollte nicht aufhören am Daumen zu lutschen und egal was die Mutter versprach, am Daumen lutschend ging es in den Kindergarten. Die Versprechungen wurden immer größer hatten aber keine Auswirkungen auf das eigene Verhältnis zum Daumen. Irgendwann ging die verzweifelte Mutter zur Kindergärtnerin und bat um Unterstützung. Diese daraufhin zum kleinen Mädchen, wenn du aufhörst mit Daumen lutschen, dann schenke ich dir eine Kleinigkeit. Besagtes kleines Mädchen liebte ihre Kindergärtnerin heiß und innig. Nur um ihr einen kleinen Gefallen zu tun hörte sie sofort damit auf.

Liebe geht nur im Zweierverhältnis zueinander. Liebe ist keine Einbahnstraße. Du bist geliebt und du liebst gehören zusammen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie einfach es ist. So wie ich jemanden anders liebe, um so mehr ist er in der Lage zu lieben. Willst du geliebt werden, dann musst du auch lieben! Das ist kein Kuhhandel, sondern gehört zum Prinzip der Liebe.

Die gute Nachricht ist, du kannst lieben. Weil: du bist geliebt!

Liebe heißt: über den eigenen Schatten springen, jemanden recht geben und nicht widersprechen.

Liebe heißt: einen anderen so nehmen, wie er ist und keine Bedingungen zu stellen.

Liebe heißt: jemanden eine Freude machen und keine Gegenleistung erwarten.

Liebe heißt: nicht immer recht haben wollen, und dem anderen zu vertrauen.

Liebe lohnt sich reichlich zu verschenken. Es gibt nichts was so viel Freude macht. Wenn du das nicht glaubst, dann schaue in die leuchtenden Kinderaugen, wenn sie ihre Liebe verschenken.

Du bist wertvoll! Und rede dir nichts anderes ein

Du schaust in den Spiegel und siehst kein ebenmäßiges Gesicht und du bist zu klein für dein Gewicht? Dein Chef meckert nur und ist nie zufrieden? Dann ist dir auch herzlich egal, dass in der Bedürfnispyramide Dinge wie Selbstwert und Geliebtsein ganz oben stehen. Du fühlst dich wie ein immer leerer werdender Schlauch. Je mehr du auf andere siehst, was sie scheinbar haben und wie toll sie doch sind, umso kleiner wird dein Selbstwert. Es ist wie der Sog eines Strudels, einmal begonnen ist es schwer diesen zu durchbrechen.

Dabei ist es nicht so schwer, diesem Strudel zu entrinnen. Hast du dich mal vor den Spiegel gestellt und angeschaut, was alles schön ist an dir? Es gibt ganz sicher vieles, was schön ist. Bist du unzufrieden mit deiner Kleidergröße, dann überarbeite dein Ess- oder Bewegungsverhalten. Das geht, auch wenn es nicht einfach ist.  Schreibe dir dein aktuelles Gewicht auf einen Zettel und wo du hin willst. Dann schreibe immer dein aktuelles Gewicht darauf. Den Zettel hänge an den Kühlschrank oder vor die Süßigkeiten, so dass du immer wieder daran erinnert wirst. Bei und gibt es einen einfachen Weg. Ich kaufe keine Süßigkeiten ein, also sind auch keine da. 🙂 Um die Abteilung Süßigkeiten im Laden mache ich einfach einen Bogen.

Aber eigentlich ist dein Wert von diesen ganzen Dingen unabhängig. Du bist wertvoll, sehr sogar! Egal, ob dein Partner dir das noch sagt oder nicht. Du bist etwas ganz Besonderes. So wie du bist nur du und niemand sonst auf der Welt. Keiner sieht die Welt so wie du, keiner kann die Dinge und hat die Begabungen, die du hast. Und sage nicht, du hast keine! Jeder Mensch wurde gewollt. Der Herr dieser Erde hat dich gewollt und zwar so wie du bist. Er tat es, weil er dich liebt und mit dir zusammen sein will.

Dein Selbstwert ist nicht von anderen Menschen abhängig, sondern nur von dir selbst. Wenn du dir einredest nichts zu sein, dann glaubst du es am Ende selbst noch und das obwohl es falsch ist. Vielleicht solltst du dir lieber einen Zettel an den Kühlschrank hängen auf dem steht: ich kann das, denn ich bin wertvoll!

Dir langt diese Begründung noch nicht, warum ausgerechnet du wertvoll sein sollst? Wo du dich selbst als wenig wertvoll ansiehst? Also, der Herr, der dich liebt und wollte das es dich gibt, der hat seinen Sohn sterben lassen nur für dich. Ohne den Tod seines Sohnes, wäre dein Leben auf dieser Erde nur Staub und hätte keine Perspektive. Dein Wert wäre nicht bleibend. Doch weil dieser Sohn für dich gestorben ist, ist dein Leben nicht nur in sich selbst wertvoll, sondern es ist doppelt wertvoll. Du hast einen doppelten Wert erhalten.

Deshalb noch einmal: du bist wertvoll!

Die Uhr tickt und Männer tragen die Konsequenz – höheres Herzrisiko

Dieser Blog ist an die Männer in unserem Land gerichtet. Als ich es laß war ich total überrascht und erstaunt zugleich. Deshalb bat ich eine Journalistin um einen kleinen Beitrag dazu:

“Ich habe mit der Stecknadel Löcher ins Gummi gestochen”, offenbart eine Journalistin in der Brigitte ihren Leserinnen. Ihr Lebenspartner scheute sich davor, die Verantwortung für eigene Kinder aufzubringen. Und nun noch, ihr lieben Männer, passt gut auf: Ihr seid selbst verantwortlich, wenn ihr einen Herzinfarkt bekommt.
Nein, nicht weil ihr so viel beruflichen Stress habt, weil die Frau so anstrengend ist, weil ihr nicht zum regelmäßigen Fitnesstraining geht, weil ihr lieber Bier anstelle Rotwein trinkt. Nein Irrtum, ihr habt euch geweigert, Vater zu werden. US-Forscher behaupten, die Vaterschaft von mindestens 2 eigenen Kindern sei die beste Prävention gegen Herzerkrankungen. “Kinder wachsen einem ans Herz – und schützen es anscheinend.” Mehr Informationen zur Studie gibt es zu in der aktuellen Ärztezeitung zu lesen. www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/default.aspx?sid=672197
Will da jemand für die Sicherheit der Rentenbezüge Vorsorge treffen? Angst ist nie ein guter Motivator, schon gar nicht für die Vaterrolle. Ja die Uhr tickt, aber sie tickt nicht nur im Bauch.

Könnte es sein, dass der Schöpfer dieser Erde zumindest der Frau eine Sehnsucht ins Herz gepflanzt hat? Eine Sehnsucht nach Beziehung und ein nicht auslöschbarer Wunsch nach Kindern. Wenn ja, warum? Diese Sehnsucht verbindet ER mit einem Auftrag: So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.« (1.Mose 1, 27+28)

Auch heute noch ist in vielen Kreisen Unfruchtbarkeit mit einem Makel versehen. In biblischen Zeiten trugen immer die Frauen die Scham der Unfruchtbarkeit. Um dem abzuhelfen, nahmen auch fromme Männer Nebenfrauen. (1.Mose 16, 1-4) Unfruchtbarkeit war und ist für Gott aber kein Problem. Wenn ER wollte, beauftragte ER einen Engel mit der guten Nachricht wie bei Ada und Manoach (Richter 17) Sie bekamen einen tollen Jungen und noch viele Brüder hinzu.

Ja, das Thema Kinder bleibt ein hochaktuelles, umkämpftes Thema –  emotional, wissenschaftlich, medizinisch, zukunftsperspektivisch. Ich wünsche mir, dass Gott wieder mehr Fruchtbarkeit schenkt und vor allem Männer die Väter werden wollen. Gott will dich und dein Leben beschenken und Kinder sind ein Geschenk.

Ruhe, Sabbat und ein Grund zu feiern

http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Mose31

Claudia ist im Urlaub und hat mir die Aufgabe gegeben einen Blog über Ruhe zu schreiben. Um es etwas schwerer zu machen kam sie mit einem Text um die Ecke, der in 2. Mose 21 steht. Es geht um den Sabbat und hier sind meine Gedanken dazu:
Gott gab Mose das Sabbatgebot. Sabbat – was ist das für dich?
Sabbat bedeutet (mit etwas) aufhören; (von etwas) ruhen” sowie “feiern”. Feiern – das heißt, es gibt jede Woche einen Feiertag, das ist total genial. Wer sonst kann sagen, dass er einmal pro Woche ein Fest feiert? Gottes Volk wird sich von allen anderen durch den Sabbat unterscheiden, dem Fest am Ende der Woche. Nach der ganzen Arbeit, dem Stress in der Woche und den vielen Terminen hast du einen ganzen Tag, an dem du dich davon erholen kannst. Du kannst Kraft schöpfen für die neue Woche und du kannst dir Zeit nehmen, denn es sind 24 h ohne Arbeit und Terminen! Wenn das nichts ist!
Ich geh am Sabbat in den Wald und genieße die Ruhe dort, lausche dem Vogelgezwitscher und freue mich über die wunderbare Natur. Es gibt nichts Schöneres für mich als einen Waldspaziergang.

Gott hat so wunderbar geplant und vorausgedacht. Alle 7 Tage ein Feiertag :). Mancher sucht nach einem Grund zum Feiern, dabei ist das doch ganz einfach.

Und: Gott selbst nahm diesen Feiertag für sich in Anspruch, denn „am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.“ (2. Mo 31,17). Stell dir vor, Gott erquickte sich. Ich würd zu gern mal sehen, wie das ausgesehen hat. Gott, der nicht schlafen muss, ruht sich aus. Ich finde das lustig.

Ich wünsche dir jedenfalls auch einen herrliche Sabbat. Feier an diesem Tag und nimm dir Zeit zum Ruhen.

Steve Jobs – ein Nachruf

http://www.apple.com/

Aus aktuellem Anlass heute ein zweiter Blog von Eva zum Tod von Steve Jobs.

Einer der größten Visionäre des Computerzeitalters ist tot. Microsoft-Mitgründer Bill Gates,  ein jahrzehntelanger Konkurrent von Jobs, schafft  ihm an seinem Todestag ein Online – Denkmal. Auf jeder US-Seite der täglich milliardenfach angeklickten Suchmaschine stand am Mittwoch „Steve Jobs, 1955 – 2011“, der Klick auf den Namen führte direkt zur Startseite des Konkurrenten.

„Steve war so charismatisch brillant, dass er Menschen inspirierte, das Unmögliche zu tun.“

Steve Job ist für mich weit weg und doch ganz nah. Ich habe mit ihm etwas gemeinsam. Auch ich bin ein 1955er Jahrgang. Auch ich bin 56 Jahre alt. Auch ich bin krank. Ich lebe noch. Schaue ich auf mein Leben, kann ich nicht von dieser “charismatischen” Begabung berichten. Ich wünsche mir aber eine andere charismatische Wirkung auf mein Leben und  meiner Mitmenschen.

Eva war so charismatisch, dass sie Menschen inspirierte an den Gott zu glauben, der das Unmögliche möglich macht. Ja dieser Satz sollte über meinem Leben stehen.

Und das Wort Jesu sollte dies bekräftigen:

“Wer mich annimmt, wird leben, auch wenn er stirbt, und wer lebt und sich auf mich verlässt, wird niemals sterben, in Ewigkeit nicht. Glaubst du mir das?“ (Johannes 11,26).

Diese Zusage Jesu darf uns nicht darüber hinweg täuschen, dass unser Leben in dieser Welt sehr plötzlich zu Ende sein kann. „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. “ (Psalm 92,12). Zu wirklicher Klugheit gehört für mich beides. Die wichtigen Dinge des Lebens nicht aufzuschieben, denn ich weiß, dass ich sehr plötzlich sterben kann und das Vertrauen in den, der mir die Ewigkeit verspricht.

Alltag in den Griff bekommen

Liebe Freundin, noch einen dritten Brief über unseren Alltag will ich dir schreiben. Meistens hat uns der Alltag im Griff und eigentlich sollte es doch genau anders rum sein.

Wir Menschen denken, dass wir immer Kraft haben und alles möglich ist, Haushalt, Kinder, Ehepartner und Arbeit. Doch irgendwann hebelt es uns aus und wir merken, dass dies falsch ist. Wir werden krank und unser Körper streikt. Auch du hast diese Erfahrung machen müssen.

Auch wenn unser beider Leben komplett unterschiedlich sind, haben sie diesen Punkt gemeinsam.

Mir geht es immer am Besten, wenn ich nicht auf den Alltag und seine Aufgaben und Herausforderungen schaue, sondern auf YHWH. Er hat einfach eine bessereSicht auf alles. Deshalb suche ich ihn und frage was dran ist.

Ist mein Leben zu voll, dann sind die Ohren zu und ich kann nicht hören was er mir sagt. Deshalb sind Ruhepausen für uns wichtig. Diese können ganz unterschiedlich sein.

Du hast jedenfalls eine längere Ruhephase verordnet bekommen. Nutze sie und sieh sie als Geschenk an. Es ist eine Zeit um deineBeziehung zu deinem Vater im Himmel zu intensivieren. Und es ist eine Zeit um dich selbst wahrzunehmen und vielleicht auch einige Punkte neu auszurichten.

Holen dich deine Verpflichtungen und dein Alltag ein, dann nimm sie und schaue auf deinen Vater im Himmel. Es steht nirgendwo im Buch Bibel geschrieben, dass du nur zu bestimmten Zeiten oder Abständen oder sonstigen Dingen zu ihm kommen kannst.

Du kannst auch 100 Mal und mehr am Tag zu ihm kommen. Er kümmert sich dann schon. Bringe ihm einfach alles in deinem Alltag und das ganz konkret. Deine Kids die nicht so wollen wie du oder wenn du nicht weißt wie du mit ihnen umgehen sollst. Auch deine Zeit hat nur ein begrenztes Maß, also setze dir zeitliche Grenzen und halte an diesen auch fest.

YHWH hilft dir dabei. Er will dir ein Leben in Fülle schenken, hier auf dieser Erde in deinem Alltag. Und Fülle hat nichts mit materiellen Dingen zu tun, sondern mit einem Leben in Zufriedenheit, Freude und Geborgenheit.

Selbstverwirklichung als Christ geht oder wie bekomme ich ein Leben in Fülle

Liebe Freundin,

noch einmal will ich dir schreiben. Weißt du, oft klingt es so als sei Selbstverwirklichung eine Erfindung der westlichen Welt der letzten Jahre. Dabei ist das total falsch. Wer im Buch Bibel ließt stellt fest, dass es in diesem Buch immer wieder um die Selbstverwirklichung von uns Menschen geht. Sich selbst zu verwirklichen heißt der zu werden der wir sein könnten, sollten. Das Model und der Weg geht nur über das Vertrauen zu YHWH und damit über unseren Mittler zu ihm Jesus Christus.

Wenn du ihnen vertraust, dann sind deiner Selbstverwirklichung keine Grenzen gesetzt. Witziger Weise geht das über das Vertrauen und den Glauben zu den Beiden. Je mehr du die Beziehung zu ihnen pflegst und dich mit ihnen beschäftigst um so mehr wirst du wachsen. Du bekommst Fähigkeiten die du vorher nicht hattest. Du siehst Dinge in anderen Menschen die dir vorher nie aufgefallen sind und negative Eigenschaften von dir werden weniger.

Bist du erst einmal auf unserer neuen Erde, wirst du auch nicht aufhören in deinem Selbstwachstum. Du hast einen neuen so tollen Körper, das du wie ein Adler sehen kannst und hören wie ein Hase :D. Bis wir einmal alles im Universum erkundet haben, inklusive unseres Körpers wird eine Ewigkeit vergangen sein. Stell dir mal vor, du gehst über Gras und spürst an deiner Fußsohle jeden einzelnen Halm.

Liebe Freundin, YHWH will das du wächst und die Gaben und Fähigkeiten die er dir gegeben hat auch verwendest. Wenn du ihm vertraust, dann gibt es für dich von jetzt an bis in Ewigkeit neues zu entdecken und auszuprobieren. Warum ich davon überzeugt bin? Gott ist ein großer Gott der Vielfalt. Beschränktheit passt einfach nicht zu ihm.

Kommunikation unter Christen oder wie gehen Christen miteinander um

Liebe Freundin,

ja du hast recht Christen verhalten sich nicht immer wie Christen. Weil wir aber alle eine Vorstellung davon haben, wie Christen sich verhalten sollten, fällt ein Negativverhalten besonders auf und verletzt.

Weißt du, auch an mir geht das nicht spurlos vorbei. Auch ich bin enttäuscht wenn Christen sich nicht wie Vorbilder verhalten. Manchmal kann ich damit besser umgehen und manchesmal fällt es mir wirklich schwer.

Inzwischen habe ich mehrere Schritte entwickelt um damit besser umgehen zu können. Hier will ich sie dir gerne weiter geben.

  1. Bei YHWH um Liebe zu dieser Person oder Personengruppe bitten (Habe ein großes Herz und denke nicht immer gleich das Schlechteste von ihnen.)
  2. Fürbitte tun für diese Personen für seine Sorgen und Anliegen
  3. Sprich Vergebung aus, für das Fehlverhalten der anderen Christen
  4. Geschehenes Fehlverhalten in liebevoller Weise adressieren (das geht aber nicht immer und ist nicht immer passend. Weil es auch an dir und deiner Einstellung liegen kann. Mit anderen Worten. du liegst falsch) Deshalb bitte Gott um Klarheit ob ein Gespräch richtig ist und wann. Denn ein Gespräch mag richtig sein, der Zeitpunkt aber falsch, dann ist das Gespräch nicht sinnvoll.
  5. Bleibt in dir die Bitterkeit bestehen, dann wird es Zeit die Bitterkeit aus deinem Herzen zu schütteln. Schüttele alles wie Staub von dir. Du bist nicht für den anderen Menschen verantwortlich. Sein Fehlverhalten zu dir  ist dann eine Sache zwischen ihm und YHWH.
  6. Bitte YHWH darum dir ein immer ehrliches freundliches Herz zu geben im Umgang mit dem anderen Christen.
  7. Es funktioniert wirklich, Hauptsache du willst wirklich!

Denke immer daran, wir fehlen alle in unserem Verhalten anderen gegenüber. Deshalb ist es wichtig, einander zu vergeben und miteinander in Liebe umzugehen.

Stell dir mal vor, wie das YHWH geht, wenn er auf unseren Planeten schaut und nur unbarmherzige Christen sieht die einander nicht vergeben wollen. Jesus Christus sagte auf dieser Erde, wenn seine Nachfolger, also wir Christen einander nicht vergeben wollen, dann sieht er auch keinen Grund warum er ihnen vergeben soll. Und das wäre doch übel, oder?

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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