Hausarbeit ist für alle

Als ich ein Kind war, wollte ich meiner Mama nicht bei der Hausarbeit helfen. Daraufhin bekam ich folgende Antwort: ich bin nicht dein Hausmädchen. Das was du machen kannst, kannst du mir helfen.

So war irgendwann der Aufwasch mein und das Schuhe putzen. Aufgeräumt habe ich immer freiwillig. Tischabräumen, Socken zusammen legen, und und und.

Ich weiß, das ist nicht populär. Aber mir hat es nicht geschadet. Auch wenn ich keine Kinder habe, ich glaube Kinder lernen genauso wie Erwachsene durch Selbstmachen.

Ein Professor sagte einmal: Das erste Mal zuschauen und das zweite Mal dabei helfen, beim dritten Mal selbst machen und der Professor schaut zu. Dann los!

Also nur Mut und binde deine Kinder in die Hausarbeit ein. Es ist für euch alle ein Gewinn, denn es festigt euere Beziehung zueinander und lässt alle den Wert der Hausarbeit erkennen. Ach und nach anfänglichem Murren zeigt es sich, dass es auch Spaß machen kann zu helfen.

Meine Mama hat dafür etwas von der Zeit die ich ihr gespart habe zurückgegeben und wir haben etwas zusammen gemacht, z. B. gemeinsam gebastelt.

Der Gott des Buches hat auch einen Eigennamen nicht nur einen Titel

Kennst du das auch? Manche Menschen hast du lange nicht gesehen und trotzdem ist die Beziehung sofort wieder vertraut und es ist so als wäre die Zeit stehen geblieben. So geht es uns mit lieben Freunden in der Nähe von Basel. Schon lange kennen und schätzen wir uns. Zusätzlich ist Viktor eine excellente Quelle in Bezug auf alte hebräische Sprache. Nicht nur weil er die Sprache herkunftsbedingt gut kann, nein er hat dies auch studiert und gerade seine Dissertation abgeschlossen.

Deshalb kam ich mit einer speziellen Frage zu ihm. Hier ist die kurze Zusammenfassung von 3 Stunden Ausführungen.

Die Frage war: Hat Gott einen Eigennamen, so wie ich Claudia heiße und Alex Alexander. Ohne lange nachzudenken, kam die Antwort aus seinem Munde: YHWH. Ob allerdings die Aussprache so richtig ist, wie wir diesen Begriff kennen, das konnte er nicht sagen. Spannend für mich war seine Aussage, dass es in einem bestimmten Bereich der Bibel, den Psalmen sogar eine Namensabkürzung gibt: YH. Ob das allerdings eine Art liebkosende Abkürzung dazu ist, konnte er nicht sagen. Mir hat das aber gefallen.

Weiter erzählte Viktor, dass es Wissenschaftler gibt die mit dem Namen Gottes YHWH ein Problem haben, weil er einmalig ist.  Alle unsere Namen haben irgendeine Bedeutung, die sich herausfinden lässt. Der Name YHWH stellt eine Herausforderung dar, was seine Bedeutung betrifft.  Theologisch betrachtet ist das auch klar, weil Gott ist Gott und nicht du und ich. Doch das lässt sich Sprachwissenschaftlich nicht beweisen.

Der Name Gottes YHWH taucht bereits im Rahmen der Entstehung der Erde das erste Mal im Buch auf, nicht erst als Mose Gott nach seinem Namen fragt. Interessant ist die Antwort darauf. Sie lautet: ich bin. Für mich ist dieses „ich bin“ die Erklärung für YHWH. So wie Claudia wohl die Verschlossene heißt und Alexander der Beschützer.

Ich werde das YHWH bei mir im Blog einführen. Damit habe ich endlich ein Problem gelöst. Nun kann ich über YHWH schreiben und seinen Namen verwenden und nicht nur seinen Titel. Warum mir das wichtig ist? Mir ist dieser Gott wichtig, weil ich ihn mag. So wie mir Alex wichtig ist und ich ihn bei seinem Namen rufe. YHWH sagt ja auch zu uns, dass er uns mag und deshalb bei unserem Namen ruft.

günstige, schöne und stabile Möbel selbst bauen oder Hartz IV Möbel Bauanleitung

http://www.hartzIVwohnung.blogspot.com/

Kennst du das auch, du hast nicht viel Geld und suchst stabile Möbel? Beim einkaufen gehen, stellst du dann fest, dass viele Sachen nur einen Zusammenbau überstehen und manche noch nicht mal dieses. Also was tun?

Vor einiger Zeit kam ein Architekt auf die Idee diesem Thema doch abhilfe zu schaffen. Er hat Möbelstücke zum selbstbauen entwickelt, die nicht nur funktional sind, sondern auch schön und günstig. Passend zum Thema gab er auch einen interessanten Namen: Er nannte das ganze Hartz IV Möbel.

Begonnen hat es mit einem Stuhl, sind inzwischen eine Menge weitere Möbelteile unter dem Label Hartz IV entstanden.

Falls du also günstige und kreative Möbel suchst die günstig sind, dann lohnt sich ein Blick auf die Webseite und die Anleitungen dazu. Viel Spaß beim bauen.

Verändert sich Gott? Spielt das überhaupt eine Rolle?

Derzeit sind wir in der Schweiz und besuchen meine Schwester. Vor einem halben Jahr gab es Familienzuwachs in Form eines wunderbaren kleinen Mädchens. Ganz klar gehört sie zur Familie, die Augen und der Elan zeichnen sie als solche aus.

Ich sitze auf dem Sofa, schaue dem kleinen Wurm zu während sie versucht über den Teppich zu robben  und denke zurück an heute morgen und unsere Diskussion über Gott. Die Frage war: Verändert sich Gott oder ist er immer gleich?

Die Diskussion lief hin und wieder zurück, machte Schleifchen und fand neue Gedanken. Jetzt schreit meine Nichte, weil der Couchtisch härter war als ihr Kopf. Ihr Vater springt auf, sammelt seine Tochter ein und tröstet sie. Kurze Zeit später ist die Welt wieder in Ordnung und die Entdeckertour durchs Wohnzimmer geht weiter.

Das ist mein Gott. Mein Gott ist da. Es spielt für meine Nichte keine Rolle ob ihr Vater sich verändert oder nicht, Hauptsache er ist da.

Mein Gott ist da, für mich ist es eine nichtige Diskussion ob Gott sich verändert oder nicht. Warum? In seinem Buch, Bibel genannt steht, das Gottes Gedanken nicht unsere menschlichen Gedanken sind. Gott hat einen anderen Horizont. Er sieht andere Dinge und das ist bei ihm als meinem Vater nicht anders wie bei meiner Nichte Larissa.

Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt große regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung in Deutschland

https://faktencheck-gesundheit.de/

Der Wohnort beeinflussßt die medizinische Behandlung in Deutschland. Nun die Erkenntnis ist nicht neu, fühlte doch jeder von uns die Unterschiede in der Behandlung. Ich muss nur an eine Freundin denken, die in Rostock wohnt. Eine Studie der Bertelsmann Sitfung macht klar, dass es Handlungsbedarf gibt.

Wenn Männern am Bodensee die Prostata sechs Mal häufiger entfernt wird als Männern im Erftkreis, dann stellt sich ganz klar die Frage nach der Qualität der medizinischen Versorgung. Werden die anderen zu wenig operiert oder brauchen die Ärzte am Bodensee nur mehr Einnahmen? Das medizinische Personal in beiden Gruppen würde das strikt von sich weisen und damit wäre die Frage aufzuwerfen, ob der Bodensee regional bedingten Einfluss hat? Zu forschen gibt es noch viel. Das war auch eine Erkenntnis der an der Studie Beteiligten.

Seit Jahren arbeitet die Stiftung auf vielfältige Weise an der Mündigkeit der Patienten. Es gibt viele Aufklärungskampagnen die helfen sollen selbstverantwortlich mit der eigenen Gesundheit umzugehen. Dazu gehört auch diese Studie. Nun hat die Bertelsmann Stiftung dazu ein eigenes Portal gebaut. Unter www.faktenchek-gesundheit.de gibt es viel Wissenswertes rund um die medizinische Versorgung in Deutschland. Alles ist gepaart mit Offenheit und Transparenz. Es lohnt sich rein zu schauen. Es gibt Nützliches rund um die Arztauswahl und Suche.

Ein guter Nebeneffekt ist auch dabei. Das medizinische Personal wird beim Lesen außerdem daran erinnert, dass der Patient ein Mensch ist und nicht nur ein notwendiges Übel zur Deckung der eigenen Kosten.

modobonum – Was ist das oder Christen für Deutschland

Eine Vision für Deutschland war unser Wunsch 2004. Nicht für ein anderes Land der Erde, sondern für das Land in dem wir leben. Weil uns die Menschen in unserem Land auf dem Herzen liegen. Inzwischen hat diese Vision einen Namen und wird konkret. Modobonum ist seit letztem Jahr ein eingetragener, gemeinnützig anerkannter Verein. Das alleine macht aber noch keine Vision, geschweige denn das diese Auswirkungen hat.

Wir wollen uns nicht mit uns selbst beschäftigen, deshalb gehen wir im November ans Netz. Wie bei einem guten IT-Projekt war und ist es auch bei uns, 80% Planung. Wenn ich die Zeitschiene so betrachte, dann auch jeden Fall. lach- stöhn.

Warum nur dauert alles immer so lange? Es geht nicht nur dir so, auch bei uns ist die Zeit immer zu schnell weg und die Liste der noch anstehenden Dinge nicht wirklich viel kürzer geworden. Doch klagen will ich nicht. Inzwischen ist unsere modobonum-Plattform auf dem richtigen Server eingezogen und die ersten Tests laufen.

Wir suchen begeisterte Christen, die schreiben warum sie Christen sind. Und wir suchen die Fragen und Antworten die unser Leben ausmachen. Hier ein kurzes Beispiel: Warum bist du Christ? Ich bin Christ, weil ich nicht an die Evolution glauben will. 🙂

Ach und wir suchen Fotos. Bist du nicht schreibbegabt, aber Christ, dann schicke uns doch ein Foto von dir. Wir möchten gerne ein Bilderwand machen mit vielen Fotos von fröhlichen Christen.

modobonum ist alles das und noch viel mehr. Also lass dich überraschen. Am 11.11. gehen wir ans Netz.

krumme Rücken und gerade gehen

Magst du das auch, einfach in einem Café sitzen und Menschen an dir vorbei ziehen sehen? Ich finde, dass München dafür besonders geeignet ist. Der Unterhaltungswert ist enorm. In Berlin geht das lange nicht so schön.

So saß ich im Café und schaute zu. Junge und Alte, Kleine und Große, sie alle waren ein Teil meines Programmes. Teilweise elgegant und gut sitzende Kleidung, traf Individualität. Manches war schräg, ob gewollt oder nicht war nicht immer zu erkennen. Ich weiß gar nicht wie es kam. Mein Blick wanderte von der Optik und der Kleidung zur Körperhaltung. Mit einem Mal waren die Menschen, die an mir vorbei gingen doppelt interessant. Es war nicht mehr die Mode, ihre Körpersprache zog mich unwillkürlich in ihren Bann.

Da gab es die Generation der Telefonbenutzer, leicht schräg laufend und Telefon am Ohr. Die iPhone und Co Benutzer, gingen mit gebeugten Kopf und Rücken. Das war aber die Minderheit, die so an mir vorüber gingen. Die Mehrzahl der Menschen ging einfach, stur vor sich auf den Boden schauend, auf den Weg achtend, in Gedanken versunken. Sie gingen einfach mit gebeugtem Kopf. Ihr Körper sprach von Erschöpfung und Frustration, nicht von Selbstbewusstsein und in sich Ruhen.

Ich erinnerte mich an meine Kindheit und Mutter, die mir etwas von der Körperhaltung beim Gehen versuchte beizubringen. Ihr Motto war: immer gerade gehen. Brust raus und Kopf hoch.

Als ich das Café verließ, musste ich unwillkürlich schmunzeln. Irgendwie hatte ich wohl selbst gerade eine Lektion im „gerade Gehen“ bekommen.

Wie geht es dir? Und uneigentlich? oder: Thema verfehlt

Heute wieder ein Gastbeitrag von Eva aus dem hohen Norden. Thema Echtsein (1) – oder “Wie geht es Dir?”

Samstag morgen war ich in einer Kirche und habe dort Menschen wieder getroffen, die erheblich dazu beigetragen haben, dass mein Leben eine ungewollte Wende genommen hat.

Sie waren fast alle sehr freundlich zu mir, begrüßten mich und fragten “Wie geht es Dir?” Das Seltsame war meine Antwort: “Danke, gut.”  Sie war  glatt gelogen. Ich habe zur Zeit 3 Großbaustellen. Ich weiß wohl, dass Gott für seine Kinder Schlösser bauen will, sehe aber nur Lehmhütten vor mir.

Wie antwortest Du auf diese Frage: “Wie geht es Dir?” Ich stelle diese Frage ja auch. Auch an „Freunde” und ich will wirklich wissen, wie es ihnen geht. Doch oft sagen sie auch danke und erzählen mir viele Geschichten von und mit anderen. Mein Deutschlehrer würde sagen: “Thema verfehlt.”  Oder leben wir in einer Zeit die verlangt, dass wir andere Fragen stellen, nicht nur „Wie geht es Dir?“

Wie geht es Dir wirklich? Eigentlich gut. Und uneigentlich? Wie geht es Deinem Herzen?

Ich lebe auf Baustellen, aber mein Herz wird gerade aufgeräumt. Es ruht, erholt sich, es tankt auf. Oh Mann, das braucht Zeit, Dir zu erklären, was ich damit meine. Oder einfach:  Mein Herz ist in der Werkstatt Gottes und das ist gut so. Dort spricht Gott zu mir:

“Meine Tochter, achte auf das, was ich dir sage. Höre meinen Worten gut zu. Vergiss sie nicht, sondern bewahre sie tief in deinem Herzen, denn sie schenken jedem, der ihren Sinn versteht, Leben und Gesundheit. Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben.” (Sprüche 4, 20-23)

Und wie geht es dir? … und uneigentlich?

Glaubst du, dass nach dem Tod noch was kommt?

http://sz-magazin.sueddeu…/anzeigen/36273

Glaubst du, dass nach dem Tod noch was kommt?

Anläßlich des Papstbesuches in Deutschland hat die SZ eine kleine Umfrage zum Thema: woran glauben wir Deutschen unternommen. Ich muss sagen, sie war mit 500 Leuten wirklich klein. Über die Studiendaten habe ich auf die Schnelle auch nichts gefunden. Bitte im Zweifel selbst bei der SZ stöbern.

Mir geht es nur um die 51% der Menschen (78% der Ostdeutschen), die glauben, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Wenn ich die Zahlen der Kirchenmitglieder dagegen halte, scheint also ein Teil derer auch zu dieser Gruppe zu gehören. Wie sagte doch Paulus so schön: wenn ich nur jetzt und heute glaube, aber nicht daran, dass Jesus auferstanden ist, dann bin ich der erbärmlichste unter allen Menschen. Klassisch, aufs falsche Pferd gesetzt.

Wenn also die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland nicht daran glaubt, dass nach dem Tod noch mehr kommt hat das massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Menschen ohne Persepktive haben Angst etwas zu verpassen, denn früher oder später ist es vorbei. Menschen die nicht an eine Zukunft glauben, die haben allen Grund nur an sich selbst zu denken, denn sie könnten etwas verpassen.

Schaue ich in unsere Gesellschaft, dann glaube ich die 51% glatt sofort. Ob es die Sache für unsere Gesellschaft aber besser macht, wage ich zu bezweifeln.

Viel schlimmer ist allerdings, was ist wenn sie sich irren und nach dem Tod doch noch etwas kommt?

Leckere einfache Kürbiskernsuppe aus Bauernkürbis – Eigenkreation von Claudia

Auch bei uns ist die Kürbiszeit ausgebrochen. Sie kam gestern zu uns in Form unseres Nachbarn, der ein 4-Kilo-Exemplar weiterbringen wollte. Ich verarbeite normalerweise keinen “normalen” Kürbis (diese großen gelben Dinger). So habe ich mir überlegt, was wir aus diesem Teil machen können und interessanterweise hat es sogar gut geschmeckt. Deshalb hier unser Rezept.

Zutaten:

1 gelber Kürbis

2 EL Gemüsebrühe

½ Fenchel

1 Zwiebel

Sonnenblumenöl

1 gepresste Knoblauchzehe

Salz und Pfeffer

1 EL Koriander gemahlen

1 TL Kreuzkümmel gemahlen

Kürbiskerne

 

Zubereitung:

Einen gelben Kürbis schälen und Kerngehäuse entfernen (nur das Fruchtfleisch verarbeiten).  2 kg Fruchtfleisch ergibt Suppe für 6 Personen.  Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden, in einen entsprechend großen Topf geben,  ¼ der Topfhöhe mit Wasser füllen und 2 EL Gemüsebrühe dazugeben. Kochen, bis der Kürbis weich ist (Dampfkochtopf 3 Min., sonst länger). Die Hälfte der Flüssigkeit abgießen, separat aufbewahren (wenn die Suppe zu dick ist, damit verdünnen). ½ Fenchel kleinschneiden und anschließend passieren. Eine Zwiebel in Sonnenblumenöl andünsten, Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer, 1 EL Koriander gemahlen, 1 TL Kreuzkümmel gemahlen dazugeben. Alles zusammenrühren, aufkochen lassen, 10 Min. auf kleiner Flamme kochen lassen. Bei Bedarf: Gemüsebrühe (je nach Geschmack).

Kürbiskerne in Sonnenblumenöl anrösten. Suppe anrichten und mit Kürbiskernen verzieren und etwas Kürbiskernöl. Wir wünschen guten Appetit, schönen Sonntag!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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