Sehnsucht? … Perspektive Leben

Schon in meiner Zeit bei Intel merkte ich, dass die Unternehmenspolitik in Bezug auf den Umgang mit den eigenen Mitarbeitern einem Negativtrend unterliegt. Dabei war es gar nicht so sehr der Blick in das eigene Unternehmen, der mich zu der Erkenntnis brachte, als viel mehr die Gespräche mit Geschäftspartnern. Der Druck des Managements auf die eigenen Mitarbeiter ist hoch. Dazu kommen falsche Motivationsfaktoren, die Individualismus und Konkurrenzkampf im Unternehmen fördern. Mitarbeiter, die gegen einander kämpfen, können nicht miteinander zum Wohle des Unternehmens arbeiten. Es geht nur eines.

Mit einem halben Jahr Abstand von der Wirtschaft wird es nun Zeit neue Trends zu schaffen. Deshalb starten wir das Projekt: Sehnsucht? Perspektive Leben. Unter diesem Titel wollen wir eine neue Lebenskultur entwickeln und leben. Es wird Zeit zur Veränderung. Ich bin nicht einverstanden, wenn es heißt: das ist halt so.

Sehnsucht? Perspektive Leben ist kein Quartalsprojekt, in dem es darum geht, ein Quartalsziel mit 150% zu erreichen. Wir möchten Leben neu gestalten. Noch nie hatten Menschen so viele Gestaltungsmöglichkeiten wie heute und noch nie waren sie so überlastet, am Ausbrennen. Wir möchten die Gestaltungsmöglichkeiten nutzen und Wege zeigen, die Überlastung runter zu fahren.

Persepktive Leben ist kein Managementtrainingsprogramm und auch kein Effizenzsteigerungsprogramm, das mit erfolgter Teilnahme abgearbeitet ist. Perspektive Leben will Leben und das ganz.

Die richtige Entscheidung treffen oder wie treffe ich die richtige Entscheidung

Heute Nachmittag habe ich die Aufgabe: „Entscheidungen richtig treffen“ in einem kleinem workshop zu vermitteln. Nun in der Vorbereitung fange ich an diese Frage in meinem Kopf hin und her zu bewegen. Hier ist mein Brainstorming zu: die richtigen Entscheidungen treffen:

Die gute Nachricht zuerst: Es ist und bleibt immer deine Entscheidung. Niemand kann und darf dir eine Entscheidung abnehmen. Es ist wichtig, dass du deine Entscheidung selbst triffst, nur so ist sichergestellt, dass du zu dieser Entscheidung auch stehst. Das aber ist extrem wichtig.

Da wir alle nicht alles selbst wissen gibt es mehrere Möglichkeiten um zu mehr Informationen zu kommen, damit du die richtige Entscheidung treffen kannst. 1. Du kannst im Internet schauen und lesen was andere darüber denken. 2. Du kannst Freunde und Familie um Rat fragen. 3. Du kannst anschauen wie andere sich entschieden haben und was ihr Ergebnis war. 4. Du kannst selbst darüber nachdenken. 5. Du kannst ein Planspiel machen, d.h. was bedeutet welche Entscheidung für mich und mein Leben. 6. Du kannst dir Rat holen bei YHWH. 7. Frage dein Bauchgefühl. Was nimmst du wahr?

Dann ist es soweit und du triffst eine Entscheidung. Jetzt ist es an der Zeit sich selbst zwei ganz wichtige „muss“-Fragen zu beantworten: Welche Konsequenz hat meine Entscheidung für mich und andere? Kann und will ich mit den Konsequenzen meiner Entscheidung leben?

Egal wie du zu einer Entscheidung kommst, du allein hast die Verantwortung über dein Leben und deine Entscheidungen, keine Familie, keine Freunde. Du kennst deine Zukunft nicht, du kannst nicht vermeiden, dass sich deine Beurteilung im Nachhinein verändern kann. Ich halte es für ganz großen Selbstbetrug zu sagen: ich treffe einfach keine Entscheidung oder schiebe die Entscheidungen unbefristet auf. Es ist immer besser eine Entscheidung zu treffen und sie war nicht die Beste, als keine Entscheidung. Steh zu deiner Entscheidung. Du hast sie getroffen, weil du der Überzeugung bist, dass sie richtig und gut ist. Nur Mut!

Der Storch auf unserem Dach

Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich ihn immer noch auf unserem Dach sitzen. Sein weiß-schwarzes Gefieder, die langen beringten Beine, der rote lange Schnabel, so saß er da auf unserem Dach als wäre dies sein zu Hause und völlig normal.

Bereits beim Spazierengehen sahen wir ihn über die Siedlung fliegen. Seine Größe und Majestät waren beeindruckend und wir waren erstaunt. Was machte ein Storch bei uns in Landshut? Hat er sich verirrt, ist er auf der Durchreise? Schon alleine das Bild des Kreise ziehenden Storches war beeindruckend.

Doch dann kam er ausgerechnet zu uns auf unser Dach. Was hatte ihn nur dazu veranlasst, unser Dach zu wählen? Hatte er unser Gespräch über die Nachwuchswünsche gehört?

War es unser Vater im Himmel, der diesen Storch zu uns geschickt hat mit einer Botschaft? Ich muss gestehen, diese Variante ist uns am Liebsten.

Frühling – neue Energie und Freude

Bei uns ist der Fühling schon fleißig dabei alles aus dem Winterschlaf zu wecken. Die Bachstelze ist vom Winterurlaub zurückgekehrt. Ihr wippender Gang über das Gras begrüßte uns mit Freude. Es ist einfach schön wieder da zu sein.

Unsere Hausamsel genießt die Wärme und die Vergrößerung des Speiseplanes. Der Boden ist weicher und die Würmer arbeiten sich nach oben, zur großen Freude unserer Vögel.

Die Bäume und Sträucher recken ihre Knospen der Sonne entgegen. Jeder Strahl wird förmlich aufgesogen und in Lebensenergie umgewandelt.

Ist es nicht herrlich, wie alles zum Leben erwacht?

Wir wünschen dir einen Tag mit viel Sonne im Herzen, neue Energie zum freuen und leben, einen Tag zum Feiern halt.

Zweifel unerwünscht oder Wie Gebet erfolgreich wird Teil 5

Wünsche an Gott haben wir alle viele. Viel Geld, ein toller Job, ein Haus, Urlaub, Familie, Gesundheit, Frieden. Beim darüber Nachdenken erlebt die Liste der Wünsche eine Veränderung. Wir fangen mit Besitz an und kommen dann erst zum eigentlichen Leben. Es trennen sich die Dinge, die unwichtig werden, die, die wir selbst erledigen können und die unmöglichen voneinander. Und es gibt die Kategorie der Zweifel.

Am Anfang sind wir der Überzeugung, dass Gott alles kann. Doch schnell schleichen sich Zweifel ein. Will er das wirklich, kann er das, hat das für ihn eine Bedeutung? Ist das überhaupt sein Wille? Erfüllt er meine Bitte wirklich? Muss ich erst irgendwelche Leistungen erbringen? Bin ich gut genug?

Wir alle kennen diese oder ähnliche Fragen. Die Frage ist, wie wir uns entscheiden. Ignorieren wir unsere Zweifel oder geben wir ihnen nach?

Bin ich mir in einem Punkt nicht sicher, dann frage ich mich, ob das, was ich wünsche, seinem Willen entspricht. Wenn das der Fall ist, dann entscheide ich nicht zu zweifeln. Das ist nicht immer einfach aber erfolgreich.

Sicherheit erhalten oder Wie Gebet erfolgreich wird Teil 4

Eines unserer großen Bedürfnisse ist Sicherheit. Wir sehnen uns nach Sicherheit im Leben, im Beruf, in der Familie und auch in unserer Beziehung zu unserem Vater im Himmel. Dann bitten wir ihn um etwas und das nächste, was wir denken ist: es passiert ja doch nicht.

Sag mal, kommunizierst du so auch mit deiner Familie? Dann, muss ich dir sagen, solltet ihr an euerem Verhalten zueinander etwas ändern. Familie heißt einander vertrauen und vertrauen gibt Sicherheit. In unserer Familie lernen wir einander zu vertrauen, so geben wir einander Sicherheit.

Vertrauen lernen wir aber nur, indem wir a) bereit dazu sind, dem anderen zu vertrauen, vor allem, wenn ich sein Handeln nicht verstehe, und b) indem ich dem anderen auch klar mache, dass ich ihm vertraue. (Dann sollte dein Verhalten aber nicht das Gegenteil zeigen.) Indem du vertraust, scheint es so, als ob du Sicherheit abgibst. Gleichzeitig bekommst du aber eine viel größere Sicherheit zurück. Es ist die Sicherheit, angenommen zu sein. Es ist die Sicherheit, dass dein Gegenüber dich wertschätzt und dieses Vertrauen unter keinen Umständen zerstören will.

Genau das geschieht auch mit deinem Vater im Himmel. Du bekommst Sicherheit und das macht Gebet erfolgreich.

Wie Gebet erfolgreich wird Teil 3

Dem Gott des Buches Bibel ist Beziehung extrem wichtig. Immer wieder fordert er deshalb seine Menschen dazu auf, Beziehung zu pflegen. Das betrifft sowohl die Beziehung zu ihm, als auch die Beziehung zu unseren Mitmenschen.

Im  Text, den Jakobus geschrieben hat, kommt dieses Prinzip der Beziehungspflege in besonderem Maße zum Tragen. Jakobus sieht es als ein Schlüsselelement für ein erfolgreiches Gespräch mit Gott. Es geht um Fürbitte. Fürbitte heißt, ich bitte Gott, dass er in deinem Leben etwas Bestimmtest tut. Es ist keine Bitte für mich, sondern für einen anderen.

Als ich vor Jahren immer wieder das gleiche Anliegen zu Gott brachte, kam er irgendwann und meinte: so, nun bitte nicht mehr für dich, sondern für andere. Er fing an meine Augen zu öffnen für viele Sorgen, Ängste und Krankheiten anderer Menschen. Erst als ich bereit war, auf mein Anliegen zu verzichten und anderer Menschen Sorgen zu ihm brachte, kümmerte er sich auch um meine Baustelle.

Inzwischen gibt es eine lange Liste, viele Seiten lang und jedes der darin stehenden Anliegen wird täglich von mir vor Gott gebracht. Ich erlebe, wie Gott dieses Prinzip erfolgreich macht. Er tut es in meinem Leben und im Leben der anderen.

Inzwischen würde ich das Verhältnis als 90% zu 10% beschreiben. Nach meinem Empfinden ist dies eine gute Mischung. 9 Anliegen von Menschen um dich herum und 1 Anliegen von dir. Probiere es mal aus, es lohnt sich!

Das bessere Moleskin ist Leuchtturm 1917 – meine Empfehlung

http://www.leuchtturm1917.de/

Vor Jahren, als Moleskin noch dabei war groß zu werden, war meine Begeisterung dafür groß. Die kleinen schwarzen Bücher, die mit einer erfundenen Story über Hemingway Werbung machen, fanden nicht nur bei mir regen Gebrauch.

Allerdings haben die Moleskin, abgesehen vom Preis, ein paar ganz praktische Mängel. Seitenzahlen, Seiten zum Rausreißen,…. Also ging ich wieder auf die Suche. Im letzten Herbst wurde ich fündig. Die Firma heißt Leuchtturm und die Marke dazu Leuchtturm 1917. Sie nähert sich mit großen Schritten dem 100 Geburtstag. Die Notizbücher von Leuchtturm haben über die Jahre genau die Entwicklung erfahren, die ich so sehr vermisste.

Es gibt ein Inhaltsverzeichnis und Blätter mit Perforation. Es gibt Farben die Freude machen beim Anschauen.  Zum Inhaltsverzeichnis gehört auch, dass die Seiten nummeriert sind.

Willst du deinen Namen eingeprägt haben, dann ist das auch kein Problem. Ich bin begeistert von Leuchtturm 1917. Es ist das Understatement des Verlages gepaart mit einer sehr hochwertigen Verarbeitung. Viele kleine sinnvolle Details machen meine Begeisterung für Leuchtturm 1917 aus. Sie haben mich überzeugt und als Kunden gewonnen.

Wie Gebet erfolgreich wird Teil 2

Das Buch Bibel schreibt sehr viel über das Thema Gebet. Letzte Woche allerdings sind wir über einen Bibeltext gefallen, der uns noch nie vorher ins Bewusstsein kam. Hier ist Jakobus 5,16-18 NL:

„Bekennt einander eure Schuld und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines gerechten Menschen hat große Macht und kann viel bewirken. Elia war ein Mensch wie wir, doch als er darum betete, dass kein Regen fallen sollte, regnete es dreieinhalb Jahre lang nicht auf der Erde! Dann betete er um Regen, und es regnete vom Himmel. Das Gras wurde grün, und die Erde brachte wieder Früchte hervor.“

Willst du, dass Gott dein Gebet erhört, dann ist es nicht nur wichtig rauszufinden ob er das für richtig hält und tun will, du musst auch alles, was sein Eingreifen begrenzt, aus dem Weg räumen. Deine Schuld ist wie Leim. Je weniger Leim zwischen Gott und dir ist, um so besser kann geschehen, was du willst das geschieht. Schuld ist wie Sekundenkleber und Kraftkleber zusammen. Der Leimentferner ist Jesus. Du nimmst ihn und übergibst ihm deine Schuld und er löst sie weg.

Wie Gebet erfolgreich wird Teil 1

Kennst du das auch, du hast ein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, aber du weißt nicht, warum. So ging es mir gestern auch. Thema war das Gebet, also Gespräch mit Gott. Christen tauschten sich darüber aus, was Gebet für sie bedeutet, warum sie beten. Es gab keinen Punkt, der falsch war, also stellte ich mir die Frage, was mich an dem Gespräch irritierte. Das Erlebte bewegte mich. Am Nachmittag fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen.

Alle Gespräch zum Thema Gebet drehten sich nur um unser Befinden, um unsere Sicht auf Gott und die Welt, auf das was uns gut tut. Das ist an sich eine menschliche Betrachtungsweise, komma aber… Wir lernen recht schnell in unserem Leben, dass ein Gespräch kein Monolog ist, sondern ein Dialog, in dem es gilt, auf den anderen einzugehen und darauf zu hören, was er sagt und meint.

Warum nur tun wir uns im Gespräch/ Gebet mit Gott so schwer, ihn um seine Meinung zu fragen? Erhört Gott eine Bitte von uns nicht, sagen wir: es war nicht sein Wille. Hallo, warum fragen wir ihn nicht einfach nach seinem Willen? Inwieweit sind wir als Christen bereit, ein reales Gespräch mit Gott zu beginnen und nicht einfach darauf los zu reden?

Ich wünsche mir ein Gespräch/ Gebet mit Gott in dem es nicht um uns geht, sondern um ihn und seine Vorstellungen. Ich bin davon überzeugt, wenn unser Gespräch mit Gott so ist, dann werden wir erleben das Dinge geschehen, die wir nie für möglich gehalten hätten.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

Verified by ExactMetrics