Zeitmanagement und die Zeitfresser Monster

Erfolgreiches Zeitmanagement hat noch einen dritten Aspekt, den wir genau so wenig mögen wie die anderen Beiden. Es geht um die kleinen und großen Zeitfresser in unserem Leben.

Zeitfresser sind kleine Monster, die sich von unserer Zeit ernähren. Erstaunlicherweise finden diese Monster immer wieder neue Verkleidungen. Manchmal ist ihre Tarnung schlecht und wir erraten sehr schnell, dass Zeitfresser unterwegs sind. Manchmal allerdings gelingt ihre Tarnung richtig gut und wir sehen erst an den Folgen, dass ein Zeitfresser unterwegs war.

Die Verkleidung selbst kann so vielfältig sein wie unser Leben. Es können Dinge sein, die wir mögen und uns deshalb schwer tun damit aufzuhören, z. B. im Internet versacken. Es können auch Dinge sein, die andere an uns heran bringen. Und es gibt die Gruppe der Zeitfresser, die sich perfekt tarnen, dass sind die vermeintlich entspannenden Dinge wie Fernsehen.

Ach und übrigens, auch Arbeit kann ein Zeitfresser sein. Wenn die tägliche Arbeitsmenge überschritten ist, kommen die Zeitfresser. Warum? Weil die Arbeit nicht mehr so schnell von der Hand geht, der Körper müde ist und die Konzentration dahin.

Sie alle fressen unsere Zeit, unsere Nerven und Kraft. Weil wir es viel zu wenig merken, lohnt es sich eine Woche lang jeden Tag alles aufzuschreiben, was man selbst tut und wie lange. Erst dann wird klar, wo die Zeit hingeht und es ist möglich dagegen etwas zu tun.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Bekämpfung der Zeitfresser.

Zeitmanagement und warum manchmal der ganze Wille nichts nützt

Immer häufiger erlebe ich es, dass die ganze schöne Zeitmanagement-Planung gar nichts nützt. Der Grund dazu ist ein mathematisches Modell. Jeder Tag hat 24 Stunden. Diese Zeit kann von uns Menschen immer nur einfach belegt werden. Wir können nicht schlafen und essen gleichzeitig oder kochen und am Schreibtisch sitzen.

Es geht also in einer bestimmten Zeit immer nur eine bestimmte Menge an Tätigkeit. Egal, wie sehr wir Menschen versuchen unsere Arbeit zu optimieren und uns selbst zu disziplinieren. Egal, wie sehr wir versuchen, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen und dabei an unsere Grenzen kommen. Es hilft einfach nicht.

In solchen Situationen hilft kein Drumrumreden, es verärgert nur einen selbst und die Menschen in der Umgebung. Es hilft auch nicht motiviert zu sein und sein Bestes zu geben, denn zu viel ist einfach zu viel.

Jeder Mensch hat sein persönliches Maß an Tätigkeiten, die in einen Tag hinein passen. Ist dieses Maß erfüllt, dann ist der Tag auch erfüllt. Ein verändertes Zeitmanagement bringt dabei eine kleine Optimierung, aber mehr auch nicht.

Im Grund hilft nur die Reißleine zu ziehen, nach dem Prinzip: Bis hierher und nicht weiter. Alles andere ist Selbstzerstörung und das ist für nichts auf der Welt wert.

Zeitmanagement und mein Learning in dieser Woche oder was macht Zeitmanagement erfolgreich

Diese Woche hatte ich als Workshopthema Zeitmanagement. Nachdem ich so ein paar Basics mit meinen Teilnehmern erarbeitet hatte, starteten wir in eine Gesprächsrunde. Was denn so ihre Probleme mit dem Zeitmanagement seien?, wurde diskutiert. Im darauffolgenden Gespräch stellte sich etwas ganz Interessantes heraus.

Es war nicht das Zeitmanagement an sich, was ihnen Schwierigkeiten macht, sondern das Einhalten der eigenen definierten Parameter. Jeder der Teilnehmer hatte Dinge, die er mit großer Begeisterung tat und dabei seine Zeit vergaß. Am Ende des Tages war die Zeit vorbei und fehlt an manchen Stellen. Im Ergebnis sorgte das für Stress und Frust.

Daraufhin bekam unser Workshop eine neue Komponente. Es ging um den Willen und die Disziplin eigene Regeln auch selbst einzuhalten. Und es ging um die Erkenntnis, dass dies eine Gewinn an Lebensqualität ist. Mit anderen Worten, Zeitmanagement fängt bei Disziplin und dem eigenen Willen an.

Willst du deine definierten Zeitblöcke nicht einhalten, dann nützen dir alle Workshops zum Zeitmanagement nicht. (Das kann jetzt eine gute oder schlechte Nachricht sein.)

Sonnenstrahlen

Sonnenstrahlen… Eigentlich möchte ich gerade gar keinen Blog schreiben. Meine Gedanken sind bei einer Freundin in der Klinik. Dabei steht sie nur stellvertretend für die vielen, die krank sind, unter Krankheiten leiden.

Viel zu schnell merken wir, wie anfällig unser Leben ist und wie schnell es zu Ende sein kann. In dem einem Moment ist alles normal, wir genießen die Sonnenstrahlen und könnten Bäume ausreisen, 5 Minuten später ist die Welt eine andere.

Das kennst du bestimmt auch…

Ich wünsche dir für diese Zeit eine extra Portion Sonnenstrahlen in dein Herz. Ich wünsche dir viel Kraft und Freunde, die mittragen. Ich wünsche dir, dass du für deine Freunde mitträgst und in ihrem Leben zum Sonnenstrahl wirst.

Umgang mit Arbeitnehmern oder Perspektiven für Arbeitnehmer

Schon als die ersten Worte an mein Ohr drangen war klar, meine Freundin ist krank. Im Laufe des folgenden kurzen Telefonates bestätigte sich meine Einschätzung. Sie hat eine ausgewachsene Erkältung/Grippe.

Daraufhin folgte meine Empfehlung an sie: Bitte melde dich krank und sorge dafür, dass du gesund wirst. Ihre Antwort war es, die mich entsetzte. „Ich kann nicht, ich möchte in einer Woche in Urlaub gehen. Ich bekomme sonst keinen Urlaub.“

Wo sind wir in unserer Gesellschaft gelandet, dass Arbeitnehmer krank auf Arbeit gehen müssen, weil sie Angst um ihren Job haben? Ich kann mich noch gut daran erinnern, als erzählt wurde, dass Leibeigenschaft im Rahmen der Aufklärung abgeschafft wurde.

Inzwischen stelle ich fest, dass es diese Leibeigenschaft als moderne Form wieder gibt. Es scheint keine Rolle zu spielen, dass die Arbeitnehmer auch Menschen sind. Es geht nur um die Erbringung von Leistung, dabei spielt auch keine Rolle, ob diese Leistung tatsächlich erbracht werden kann.

Wollen wir als Gesellschaft überleben, werden wir Antworten finden müssen.

Selbstmotivation

Das hier ist reine Selbstmotivation. Mein Schreibtisch ist voll und die kommende Woche kurz. So sehr wie wir uns auf unseren Urlaub freuen, so sehr verlangt die Zeit vorher ihren Tribut von uns.

Also Claudia, freue dich an dem herrlichen Wetter und dass du einen Schreibtisch voller Arbeit hast. Denke daran, du bist der Herr über den Schreibtisch und nicht umgekehrt. Vergiss nicht, dass es Dinge gibt, die auch noch etwas mehr Zeit haben.

Ach und auch wichtig: Dein Vater, YHWH hat alles gut im Blick, mach dir also keine Sorgen, sondern überlass das Sorgen ihm. Jetzt hole tief Luft, du musst nicht für morgen arbeiten sondern nur für heute.

Vielleicht sollte ich nach dieser Runde Selbstmotivation erstmal eine Pause einlegen und ein Gespräch mit meinem Vater führen. Mal sehen, vielleicht sieht er den Tag ja total anders als ich und mein Schreibtisch wird mit einem Mal leer und unwichtig. … Ich muss gestehen, das würde mir am Besten gefallen.

Einander respektieren ist Sabbat feiern

Wir alle wünschen uns so sehr, dass wir respektiert und geachtet werden. Wir erwarten von unseren Mitmenschen, dass sie uns respektieren und stellen fest, dass dies in der Realtiät viel zu selten geschieht, Verletzungen entstehen. Fehlender Respekt hat unterschiedliche Ursachen:

Oft ist es Unachtsamkeit, weil wir uns selbst viel wichtiger sind als unser Gegenüber. Wir machen uns einfach keine Gedanken, was unser Verhalten auslöst. Es ist uns egal, ob es für den anderen gut ist oder nicht. Manchesmal ist es auch das bewusste Übertreten der Grenze, die unsere Mitmenschen gezogen haben. Wir respektieren ihren Willen nicht, wir wollen diesen Willen auch nicht respektieren.

Doch immer, wenn das geschieht, fehlt uns etwas ganz Entscheidendes. Es ist die Liebe zum anderen. Ist mir mein Gegenüber wichtig, dann will ich ihn und seinen Willen respektieren. Dabei ist es nicht nötig, dass mir mein Gegenüber wichtig ist. Liebe ist eine Willensentscheidung, so wie es eine Willensentscheidung ist, meinen Mitmenschen zu respektieren. Respekt und Liebe gehören zusammen. Behaupte ich, einen Menschen zu lieben, dann ist der einfachste Beweis, ob ich ihn respektiere. Behaupte ich Christ, also Nachfolger Jesus, zu sein, dann ist dieser Respekt vor dem Leben des Mitmenschen nicht verhandelbar.

Wir alle werden in unserem Verhalten aneinander schuldig. Für uns alle  ist es deshalb wichtig einander zu vergeben. Bringt dies aber keine Veränderung des eigenen Verhaltens, dann stimmt was nicht. Ich glaube, dass es Zeit wird neu anzufangen und einander zu respektieren und das ist dann Sabbat feiern.

Perfekt gibt’s!

Der Blog heute stammt von Kerstin. Danke

Die Sonne lacht, und ich bin unterwegs durch den Wald. Meine Blicke wandern durch die Natur und ich werde nachdenklich. Ich sehe mir die Bäume genauer an, aber was ich suche, wonach ich mich sehne, finde ich nicht! Als fange ich an direkt danach zu suchen, es muss ihn doch geben den perfekten, vollkommenen Baum.

 Was ich sehe, ist Makel und Krankheit, sterbende und tote Bäume.Wehmut steigt in mir hoch. Als Gott alles gemacht hatte, schaute er sich alles an, und befand es für gut, für sehr gut. Aber was ich sehe hat nicht mehr so viel mit damals zu tun. Wie muss ein Baum wohl ausgesehen haben? Strahlende leuchtende Farben, eine Majestät von Baum und einen Duft….mmh! Perfekt halt. Sie fangen an, mir Leid zu tun, für das, was ich ihnen angetan habe und noch weiter antue. Wie sehr ich doch die Natur ausbeute, unpfleglich damit umgehe, und ganz weit weg bin von dem Auftrag, den Gott  uns Menschen gab: bebaue und bewahre. Gute Mangager sollten wir sein, also mit dieser Erde verantwortungsvoll umgehen. So vieles kann ich tun und lassen, dass es der Natur etwas besser geht. Und dies sollte ich durchziehen, denn meine Kinder sollen nicht nur sterbende und tote Bäume sehen, sondern auch welche, die “nur” Makel haben.

Die Bäume sind stille Zeugen von Gottes großer Kreativität, von ihrem und unserm “Urzustand”. Doch sie sind noch mehr, sie sind jetzt schon Zeugen für DIE Zusage dieses Gottes. Er will für uns einmal eine vollkommenen Neuen Erde schaffen. Die wieder genau so ist, wie unsere Erde einmal wahr: perfekt!

Dort wird es keine Unvollkommenheit mehr geben! Auf die freue ich mich! Wann wird es endlich so weit sein? Ich kann es kaum erwarten! In meinen Wünschen ist dieser Tag alles auf einmal, Geburtstag, bestandener Führerschein, Hochzeit und Geburt des Kindes.

Ich glaub, eines der ersten Dinge, die ich dann auf der neuen Erde machen werde, ist,  einen Baum zu umarmen. Hallo Baum, toll, jetzt sind wir beide perfekt. Wir haben den anderen zu lange so sterbend, krank und unvollkommen anschauen müssen. Du bist einfach so schön, so wunderschön, Gott hat dich perfekt gemacht!

Was machst du als erstes, wenn es nur noch perfekt gibt?

Sorgen um die Zukunft

Machst du dir Sorgen um deine Zukunft? Wie wird es weiter gehen? Kann ich mir alle meine Wünsche erfüllen und was ist wenn nicht?

Heute morgen habe ich einen kleinen spöttischen Vers zu genau dieser Frage gelesen. Die Aussage stammt von dem, der unsere Erde erschaffen hat, inkl. uns Menschen.

Er sagt: Egal was du anstellst und wie viel du dir auch Sorgen machst, du kannst deinem Leben nicht mehr Zeit geben. Stell dir vor, dein Leben ist mit einer Uhr versehen. Ist die Zeit abgelaufen, dann ist es dein Leben auch. Und es gibt keine Möglichkeit für dich dein Leben zu verlängern. 

Seine Schlussfolgerung: He, wenn du so was Einfaches schon nicht hin bekommst, warum machst du dir dann Sorgen um solche Dinge wie Besitz?

Und nun liegt es an dir, deine Entscheidung ist gefragt, Sorgen machen oder zu dem gehen, der dir das Leben gab. (Den Text, um den es geht, hat Lukas aufgeschrieben.)

So bleibt das ICH stark, lebe Perspektive

In der letzten Woche stand auf dem Focus (11/12) der Titel: So bleibt das ICH stark. Ziel sollte es sein, sich selbst kleine und große Auszeiten zu gönnen. Ich selbst bin allerdings gleich am Titel hängen geblieben.

Wer ist dieses ICH, von dem die Rede ist? Ist es ein in mir lebender Dritter, der befriedigt werden will? Welche Rolle spielt dieses Ich für mich und mein Leben? Sich mit sich selbst auseinander setzen ist wichtig. Nur so wird uns klar, welche Ziele und Wünsche wir haben. Ohne dieses Wissen ist unser Handeln ohne Struktur. Was zu einer tiefen Unzufriedenheit führt. Wenn wir allerdings anfangen unser Ich als dritte Person zu betrachten, dann sorgt dies irgendwann für noch mehr Frust. Weil wir dann in einen schwer zu stoppenden Kreislauf gerate. Beispiel: Mein ICH will etwas, also befriedige ich es. Doch das ICH ist nicht zu frieden, es will mehr. ….

Willst du diesen Kreislauf stoppen, dann nimm dich selbst an. Mache dein ICH zu einem Teil deiner selbst und betrachte es nicht von außen. Dein ICH ist kein imaginärer Dritter, der befriedigt werden will, dein Ich bist du selbst. Es ist ein Teil von dir. Höre nicht auf Andere, die dir erzählen wie du dein Ich befriedigen kannst. Lebe Perspektive!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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