Adria und Muscheln, tauchen ohne Sauerstoffgerät und Angst

Bei kaltem 10 Grad und Regen gingen wir an der Adria spazieren. Dick eingepackt, spazierten wir über den Strand, lauschten den Wellen und ihrem Gesang. Immer wieder waren wir über die Artenvielfalt der Muscheln erstaunt und begeistert. Wir unterschiedlich in Größe, Farbe und Form. Von ganz schwarz, bis ganz weiß, mit Rillen und ohne, mit Ecken und als Kreisel. Es war einfach beeindruckend. Ich erinnerte mich an einen Bericht, der davon sprach, dass das Mittelmeer den größten Artenreichtum hat, für seine Fläche.

Ich bin kein begeisterter Taucher. Deshalb macht mir die Vorstellung einmal in Zukunft ohne Sauerstoffgerät und Angst tauchen zu können große Freude. Wenn es dann soweit ist, dann werde ich auch tauchen. Muscheln so groß, daß man hinein schwimmen kann und sie streicheln, hiii eine coole Vorstellung. Vielleicht lacht die Muschel ja dann oder sie verfärbt sich vor Freude.

Mir gefällt die Vorstellung. Obwohl der Strand immer noch kalt ist, beginne ich zu lachen und mir wird warm.

Friedhof in Venedig, Ostern oder ist Jesus auferstanden oder nicht

Wie erwartet, war der Friedhof von Venedig tatsächlich ein  menschenleerer und friedlicher Ort. Als eigene Insel in der Lagune, hatte dieser unterschiedliche Bereiche. Von ganz klein in der Mauer, bis zu kleinen Häusern, war alles vertreten. Nahezu alle Gräber hatten in irgendeiner Form ein Kreuz dabei. Ob es mehr ist als ein Symbol, für die ist die dort liegen? Meine Gedanken begannen zu wandern.

Heute ist Ostersonntag. Mit diesem Tag begann damals ein neues Leben für uns Menschen, für dich und mich. An diesem Tag, geschah etwas Unvorstellbares. Ein Mensch, gestorben und beerdigt, erwachte zu neuem Leben. Er war der Erste und öffnete für alle Menschen einen Weg der vor ihm verschlossen war.

Seit ihm sind unzählige Menschen in der Gewissheit gestorben seinen Weg einmal zu folgen und zu neuem Leben auf zu stehen. Nur bei dem der wirklich daran glaubt, macht das Kreuz auf dem Grab Sinn.

Ist Jesus damals nicht auferstanden, dann ist der ganze christliche Glaube Unsinn. Im Moment, können wir die wir leben nicht nachprüfen ob das wirklich so ist. Wenn der Punkt in unserem Leben kommt, an dem der Beweis erbracht wird, ist unsere Entscheidung bereits hinter uns. Wir Menschen treffen eine Entscheidung für oder gegen Jesus mit unserem Wissen, jetzt. Später einmal sehen wir nur das Ergebnis.

Bist du dir nicht sicher, ob das mit dem neuen Leben und Jesus stimmt und Sinn macht, dann kannst du trotzdem die Probe machen. Denn wenn er lebt, dann kannst du ihm begegnen. Der Weg ist einfach: Hallo Jesus, wenn es dich gibt will ich dir begegnen. Das klappt sicher, aber nur wenn es dir auch wirklich ernst ist. Dann ist diese Begegnung einen Gruß wert: frohe Ostern!

 

 

Venedig, nichts wie weg … auf den Friedhof

Ach bin ich froh, dass erst am Tag 4 unserer Venedig Besuchsreihe der Marcus Platz auf dem Programm stand. Wenn wir unseren Venedig Trip damit begonnen hätten, wäre er sehr kurz ausgefallen.

Das erste was wir fanden, waren hin und her irrenden Menschen. Diese Bild verließ uns erst wieder als wir unser Boot im Sturmschritt eroberten. Nichts wie weg.

Dazwischen lag eine Stunde, umgeben von Menschen. Menschen und Tauben um genau zu sein. Es mag sein, dass der Marcus Platz schön ist. Sicher wäre die St. Marcus Kirche auch interessant, wenn da nicht eine lange Schlange von vielen Menschen auf Einlaß warten würde. Rucksäcke sind nicht erlaubt, also was sollten wir mit unseren Kamerarucksäcken tun?

Was ist uns sonst noch aufgefallen? A) Es gibt nahezu keine öffentlichen Toiletten. Wenn ich in Venedig ein Geschäft aufmachen würde, dann ein Toilettenhäuschen. Ich glaube, da wären die Schlangen genau so lang wie vor der St. Marcus Kirche. B) Das Glas aus Murano ist am Marcus Platz günstiger als auf Murano direkt.

Wenn wir uns heute irgendwann auch noch aufraffen, dann steht als Kontrast der Friedhof von Venedig auf unserem Programm. Ich muß gestehen, darauf freue ich mich. Friedhöfe sind friedliche, oft menschenleere Orte. Nirgendwo sonst läßt sich so viel über eine Gesellschaft erfahren, wie an diesen Orten.

Venedig, Vergangenheit und Zukunft

Venedig ist eine Stadt der Vergangenheit.  An allen Ecken und Häusern ist dieser Verfall mal mehr, mal weniger sichtbar. Erstaunlicherweise reisen die Menschen von allen Enden der Erde hierher, um dieses Venedig der Vergangenheit zu besichtigen.

Sie eilen durch die Straßen und über die Brücken. Besichtigen die Kirchen und Palazzi, sitzen, essen und trinken. Sie freuen sich am Alten und der guten alten Zeit. Staunen über die Macht des alten Venedig und gleichzeitig ärgern sie sich über ihre iPhones und dass sie keinen Empfang haben.

So sind wir Menschen zerrissen zwischen der guten alten Zeit, als alles anders und besser war. Gleichzeitig wollen wir diese Zeit aber gar nicht haben. Wir wollen nicht stehen bleiben und wahrnehmen. Immer nur weiter zieht der Tross hin zum nächsten Staunen.

Weiter, immer weiter, nur das Neuste, neue Technologie und neue Technik. Wie, nur das iPhone4S und noch kein … Phone?

Warum aber kommen wir dann nach Venedig und besichtigen eine Zeit, in der schnelle Kommunikation über reitende Boten und Brieftauben ging? Eine Stadt, in der die Architekten keine Computer und Taschenrechner hatten und trotzdem herrliche Gebäude erbauten, die Jahrhunderte alt wurden?

Wenn wir heute wieder Vaporetto fahren, werde ich da wohl noch etwas darüber nachsinnen.

Venedig, eine längst vergangene Zeit

Weil ja keiner weiß, wann Venedig untergeht, wollten wir die Stadt vorher besichtigt haben. Ich kann mir zwar auch vorstellen, dass es später mal eine Attraktion wird in Venedig zu tauchen, aber das liegt uns nicht so sehr.

Wir begannen unsere Tour nicht gemeinsam mit allen Touristen am San Marco. Wir starteten am Abend in Lido und Cannaregio. Im Vaporetto fuhren wir einmal um alle Inseln herum. Wir begegneten dem Venedig hinter den Fassaden.

Wir sahen ein Venedig aus längst vergangener Zeit. Eine Stadt die bereits vor dreihundert Jahren zu sinken begann. Das alte Venedig war eine stolze und mächtige Stadt. Eine Stadt die viel Wert auf Beständigkeit legte.

Heute ist es eine andere Stadt. Eine Stadt des schnellen Geldes, eine Stadt in der die alten Werte die diese Stadt zu einer Großen machten nicht mehr viel zählen. Im heutigen Venedig würden keine prächtigen Palazzo mehr entstehen.

Venedig zu besuchen ist für uns wie Abschied nehmen von einer Zeit die vorbei ist.

Jesus Festival 2012, CfaN und unsere Begegnung mit Maria aus Magdala

http://www.bonnke.net/cfan/de/

Am Samstag waren wir in Linz auf einer Veranstaltung des CfaN. Für uns war es das erste Mal und es war spannend. Es war ein guter Tag des Lernens für uns. Er hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, nein wir wurden gesegnet und beschenkt. Viele Blogs werden noch kommen. Manches war uns vertraut und gewohnt, anderes war ungewohnt, verwirrend und brachte uns zum Nachdenken. 11 Seiten habe ich mitgeschrieben.

Sie waren alle da, Maria aus Magdala und auch Martha und Thomas der Zweifler. Doch Maria erreichte mein Herz. Nein, es war nicht ihre Figur oder ihre schönen gewellten Haare, nicht ihr vom Leben gezeichnetes Gesicht, es war ihr Tanz. Ein Tanz der die Welt vergaß und nur für ihren Herrn Jesus bestimmt war. Es waren ihre Arme die zum Himmel gestreckt waren, voller Liebe und Ehrfurcht.

Noch nie in meinem Leben habe ich so eine Inbrunst beim Tanzen gesehen. Sie vergaß alles, sie tanze nicht für Menschen. Es ging ihr nicht um die Anerkennung von Menschen und nicht um persönliche Profilierung. Sie tanzte und jeder spürte diese Liebe in ihrem Ausdruck und ihrer Inbrunst.

Ich weiß nicht, wer sie war und wo sie herkam. Ich kenne ihren Namen nicht, denn als ich sie später suchte fand ich sie nicht mehr. Für mich ist sie Maria aus Magdala und sie wird es bleiben, auch wenn dies wahrscheinlich nicht ihr wirklicher Name ist. Doch ich freue mich auf sie, denn einmal vor dem Thron Gottes werde ich sie wieder sehen und sie wird wieder tanzen und daran werde ich sie erkennen. Ich muss gestehen darauf freue ich mich schon jetzt.

Nachtrag: Wenn wir alle, alle Christen in dieser Liebe tanzen würden, dann wünsche ich mir lauter solche tanzenden Christen und dann wäre mir die entstehende Verwirrung glatt egal.

Jesus Festival 2012 vom CfaN, ihr Bekenntnis zu Jesus Christus über Alles

http://www.bonnke.net/cfan/de/

Das Jesus-Festival in Linz war in zwei Teile gegliedert. Es gab einen Weiterbildungsteil für Menschen, die bereits Christen sind und am Abend eine Veranstaltung für Menschen die Jesus kennen lernen wollten.

Nicht nur bei Maria und Martha fiel mir die intensive Anbetung ihres Erlösers auf. Immer und immer wieder wurde er direkt angesprochen. Er wurde gelobt und ihm wurde gedankt für das Geschenk des Lebens. Die Anbetung des Herrn Jesus war ein zentrales, immer wieder kehrendes Thema. beim Jesus Festival. Alles was geschah, sollte zu seiner Ehre und zu seinem Lob dienen.

Die Bereitschaft zur persönlichen Veränderung, sollte eigenlich bei allen Christen deutlich zu spüren sein. Ihr Bekenntnis und ihre Zugehörigkeit zu Jesus Christus erreichte die Herzen, es ging gar nicht anders. Die Freude ihrer eigenen Erlösung und der Wunsch diese Freude auch anderen zugänglich zu machen, waren auch für uns Geschenke.

Ihr persönliches Bekenntnis, ihre Schwächen, Fehler und Siege machten Mut. Die Verkündigung war in einer klaren und lebendigen Sprache. Die Bilder und Geschichten waren verständlich. Sie brachten zum Weinen und zum Lachen. Alle Referenten beim Jesus-Festival bezogen das Publikum ein und nahmen sie mit auf ihre Reisen. So waren wir, das Publikum, nicht nur Zuhörer, sondern Teil dieses Jesus-Festivals in Linz.

Ich habe schon oft gute Redner gehört, doch ich muss gestehen, in ihrer machtvollen Art und Weise waren die drei Referenten für mich gute Vorbilder, bei denen ich lernen und abschauen konnte.

Extra nur für mich hat mein Vater auch dafür gesorgt, dass Reinhard Bonnke selbst am Abend sprach.

Es ist ein guter Tag, Frühling in Österreich

Als ich am Freitag aufs Wetter schaute, war ab Sonntag regen angesagt. Doch unser Vater hatte erbarmen mit uns und wir haben herrliches Frühlingswetter. Wir fuhren gestern quer durch Österreich, es schien die Sonne und war einfach nur schön.

Wenn wir nicht so müde gewesen wären, vom Samstag her, die Fahrt wäre einfach nur ein Traum gewesen. Heute morgen startete unser Tag in Villach. Wieder war es die Sonne, die unsere Nasen kitzelte und in den Tag rief.

Die Berge grüßen aus der Ferne, die Vögel singen  und verteidigen voreinander die besten Brütplätze. Die Bäume und Sträuchen bringen neues Leben hervor. Es wird grün. Wir standen vor den Bäumen und hatten das Gefühl beim wachsen zuschauen zu können.

Nebenan macht ein Vater mit seinen kleinen Kindern Morgensport. Fröhliches Lachen dringt an unsere Ohren und bringt auch auf unsere Lippen ein Lächeln.

Wir merken mit welcher Freude wir in den Tag starten, unser Tag wird gut werden. Laß dir deinen Tag nicht rauben, mach mit. Auch dein Tag wird gut sein.

 

Körperliche Auswirkungen von Traumata

Traumatisierungen haben massive psychische und physische Auswirkungen, wobei die psychischen bereits gut untersucht sind und du viel Literatur zum Thema findest. Doch Traumatisierungen haben nicht nur psychische Auswirkungen, sie betreffen den ganzen Menschen.

Die körperlichen Veränderungen sind vielfältig und oft schwierig zu diagnostizieren, weil sie als Folge von Traumatisierungen nicht sofort ersichtlich sind. Diese Veränderungen sind meist altersunabhängig, es gibt Häufungen zu den erlebten Traumatisierungen aber keine „Es ist immer so“-Regel.

 Es gibt z. B. Kinder und Jugendliche, die das Wachsen einstellen bzw. bei denen der Körper nicht mehr genug Kraft hat zum Größerwerden hat, weil alle Energie in das Überleben gepumpt wird.

Bei traumatischen Erlebnissen werden viele Stresshormone ausgeschüttet, die in der Situation helfen zu überleben, zu kämpfen, durchzuhalten, keinen Schmerz zu spüren etc.. Langfristig sind sie aber nicht nur hilfreich, weil sie das sensible System des Körpers durcheinanderbringen.

Eine Vergewaltigung, auch wenn sie vor der Pubertät stattfindet, kann beispielsweise den Hormonhaushalt von Frauen so sehr beeinflussen, dass sie bereits vor dem 30. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen. Das bedeutet nicht nur, dass sie keine Kinder mehr oder nur schwer bekommen können, es birgt auch hohe Risiken wie z. B. Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wechseljahrsbeschwerden wie extremes Schwitzen und Hitzewallungen sind in jungen Jahren sehr viel stärker als in der “normalen” Zeit mit Anfang 50 und belasten die Frauen zusätzlich.

Das frühzeitige Eintreten der Wechseljahre als Folge von Traumatisierungen tritt viel häufiger auf als bisher bekannt ist.

Für betroffene Frauen ist es oft schwierig kompetente Hilfe zu finden. Sie sind mit den Auswirkungen allein gelassen, weil auch Ärzten und Psychologen die Zusammenhänge nicht oder nicht ausreichend bekannt sind. Oft kommt dann nur ein wenig hilfreicher Kommentar wie “Das kann ja gar nicht sein…!”. Solche Sätze helfen nicht, sie verunsichern nur noch weiter.

Deshalb gilt: bloß weil es dir nicht bekannt ist, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.

Urlaubsstart mit Hindernissen

Wir haben es geschafft! Gestern ging unser Wasserhahn kaputt und eine Zeit lang sah es ganz so aus als wäre damit unser Urlaubsstart verschoben. Eine Werkstatt war auf der Messe und die Andere konnte nicht genau sagen, ob es eine Lösung gäbe. Internet ging auch noch nicht und O2 wirkte als ob es noch länger dauern würde.

Hier ist unser Dank an die Menschen, die unsere Herausforderungen lösten. Danke an die freundliche hilfsbereite Stimme von O2. Denn siehe da nach zwei Wochen waren unsere Sim-Karten aktiviert. Endlich mal ein Mitarbeiter, der nicht das System zum Sündenbock machte, sondern einfach seinen Kopf aktivierte und nachdachte. Danke für den freundlichen Servicetechniker in der Werkstatt, der meinem Alex dabei half, den Wasserhahn einzubauen und das obwohl es bereits 17 Uhr und Freitag abend war.

So kann unser Urlaub nun beginnen und im Normallfall ist damit auch der tägliche Blog für die nächsten zwei Wochen sicher gestellt.

Falls dies wieder Erwarten nicht geschieht, dann sitzen wir in einem wunderbaren Café oder in der Sonne oder wir haben verschlafen. Wir wünschen dir schöne Osterferien, egal ob du arbeiten musst oder auch frei hast. Gute Erholung!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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