Sinnvolle Anwendungen zur Steuerung von Wohnraum und Leben darin gesucht

Der Kühlschrank meldet, dass er leer ist und bestellt sich selbständig neu. Die Waschmaschine wäscht wenn der Strom günstig ist. Die Jalousie bewegt sich selbständig in Abhängigkeit vom Wetter. Das alles und noch viel mehr an Ideen gibt es in Bezug auf die Steuerung von Wohnraum und dem Leben darin. Doch was davon macht Sinn?

In den letzten Jahren gab es viele Projekte zu diesen Themenbereichen. Doch nur eine kleine Anzahl dieser ist nach Beendigung der Projektphase weitergeführt worden. Woran liegt es? War es zu umständlich, zu teuer oder wirtschaftlich nicht sinnvoll?

Welche Anwendungen würdest du dir wünschen? Möchtest du, dass dein Kühlschrank selbständig bei einem Onlineportal bestellt? Wie sieht es mit der Koordinierung der Familientermine aus? Ist sowas überhaupt nötig oder alles Spielerei?

Soll es ein extra Gerät sein oder lieber eine App für das Handy?

Diskutiere doch mit und schreibe deine Vorstellungen zur IT Steuerung in deiner Wohnung.

Egoisten oder nicht ist hier die Frage

Neulich war ich in einer Schule in München unterwegs, als mir dieses Plakat auffiel. Eigentlich geht es darin um einen Vergleich zwischen spanischen und deutschen Familien. Doch mein Augenmerk blieb bei einem dort beschriebenen Punkt hängen.

In Bezug auf unser Land und unsere Familien heißt es: die Deutschen sind Egoisten.

Kommt das Gespräch auf den Umgang miteinander, dann kommt immer wieder dieser Satz zum Tragen. Die Arme werden verschränkt oder auseinander geklappt um den Weg frei zu machen. Die Gesprächspartner nennen dabei in der Regel die gleichen Punkte.

1. Es wird die Situation beklagt. Keiner findet es gut, dass nur mit Ellenbogen und in egoistischer Haltung miteinander umgegangen wird.

2. Keiner ist bereit von seiner Position abzugehen. Immer muss der andere anfangen.

Mein Fazit: Wenn du und ich nicht bereit sind unsere Position zugunsten eines anderen aufzugeben, wird sich nichts ändern. Mit anderen Worten: Wir können über den Satz “ Die Deutschen sind Egoisten“ so lange klagen wie wir wollen. Ob uns eine Veränderung ernst ist, zeigt sich in unserem Handeln.

Komm mach doch mit und handle!

Chemnitz – eine Stadt mit Zukunft

Kennst du das Märchen vom häslichen Entlein, das am Ende der Geschichte ein stolzer Schwan wird?

Gestern ging es mir ungefähr so als würde ich dieses Märchen in einer Stadt mitten in Deutschland entdecken. Auf der Fahrt nach Berlin hielten wir in einer mittelgroßen Stadt mitten in Sachsen an. Nein, gemeint ist weder Leipzig noch Dresden, denn diese beiden Städte waren nie hässliche Entlein. Gemeint ist Chemnitz.

Chemnitz ging direkt nach der Wende auf eine Talfahrt sondersgleichen. Innerhalb kurzer Zeit stand die Stadt vor einem Massenexodus in jeglicher Form. Damals schien es so, als würde sich die Stadt nie erholen.

Umso mehr freute ich mich, als ich gestern durch die Stadt fuhr und einer neuen Stadt begegnete. Mich beeindruckte der Kampfgeist der Menschen, die mit Willen und Energie die Geschicke ihrer Stadt in die Hand nahmen. Es wirkte, als würde eine Stadt aus dem Dornröschenschlaf erwachen.

In Chemnitz entsteht eine Stadt mit Profil, die lebenswert geworden ist. Es ist eine Stadt, die ihren eigenen Weg findet, einen Weg in die Zukunft. Ich habe mich sehr gefreut über eine Stadt, die vom hässlichen Entlein zu einem Schwan wird.

Druckerpatronen – Original oder Refill: ein Erfahrungsbericht

Unser Drucker brauchte neue Patronen. Ein Vergleich der Preise brachte uns auf die Idee mal Refill auszuprobieren. Gesagt, getan.

Die Patronen bestellten wir bei ebay. Soweit so gut. Wir haben nicht gezählt wie viele Seiten die erste Refill-Patrone brachte. Doch gefühlt waren es keine 200 Seiten. Als unser Drucker nicht mehr wollte, war ich total irritiert. Da die Druckerpatrone erst kurz vorher drin ausgetauscht worden war, konnte das nicht die Ursache sein. Ich ärgerte mich, dass der Drucker anscheinend kaputt gegangen war.

Alex tauschte die Patrone aus und sieh da unser Drucker war repariert. Naja, vielleicht war es uns nur nicht aufgefallen, wie viel Papier durch den Drucker gelaufen war. Doch leider ging es uns mit der zweiten Refillpatrone nicht besser. Das Ergebnis war einfach unbefriedigend.

Nun haben wir wieder Originalpatronen gekauft. Die Familie ist von der Idee Refill geheilt. Denn alles in allem, waren die Refill am Ende teuerer als die Originalpatronen. Mein Vater hat immer gesagt, dass manche Erfahrungen schmerzhaft sind. In Bezug aufs Geld war das wohl bei dem Test auch so.

So wird trotzdem ein guter Tag

Geht es dir auch wie uns? Heute ist kein guter Tag. Die Nacht war zu kurz, der Tag wird zu lang sein. Es regnet und regnet. Wäre draußen nicht alles in leuchtenden Grünfarben, würden wir denken, dass Herbst ist. Es ist Montag und die Woche wird sowohl lang, als auch voll gefüllt sein und das mit viel zu vielen Dingen.

Du schaust in deinen Tag und würdest am liebsten rufen: ich bin nicht da! Wenn dein Tag genau so zu sein scheint, dann haben wir eine gute Nachricht für dich!

Du musst dir den Tag auf diese Weise nicht klauen lassen. Du und dein Kopf entscheiden, ob der Tag gut wird. Merkst du, dass der Tag dich ärgern will, dann kannst du STOP rufen. Ich will mich an diesem Tag freuen und nicht ärgern. Male dir eine große Sonne auf ein Stück Papier und jedesmal wenn du dich ärgerst, dann schaue dort hin und lass dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Es wird ein guter Tag werden, für uns uns und für dich! Viel Freude damit.

Glückwunsch zum Geburtstag, Bild

http://www.bild.de/

Wahrscheinlich hat sich mein Rechner glatt geweigert, den Blog von heute zu speichern. Eigentlich sollte mein Blog von heute eine Gratulation an Bild zum 60sten Geburtstag werden. Ich muss sagen, es war ein schöner und heiterer Blog dazu. Nun ist mein Rechner abgestürzt und der Blog ist weg.

Ja, Bild, die Zeitung, die Deutschland regelmäßig in zwei Gruppen spaltet, in die der Bildleser und die der Bildentsorger. Bild feiert Geburtstag in der Form wie es sich für Bild gehört, mit einer kostenlosen Sonderauflage für alle Haushalte. Und schon dabei beweist Bild wieder, dass es unser Land zur Diskussion anregt. Keine Zeitung schafft das so gut wie ihr von Bild.

Man kann Bild kritisieren wie man will, Bild hat es im Gegensatz zu anderen Zeitungen bis jetzt geschafft im Gespräch zu bleiben. Meines Wissens ist Bild die einzige Zeitschrift, die bei seiner Preiserhöhung keine Abos verloren hat. Bild ist es gelungen, eine Online-App zu verkaufen und die Abozahlen steigen.

Was auch immer wir alle an Bild kritisieren, willst du wissen, was unser Land beschäftigt, dann schaue in Bild nach.

Also: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Bild! Auf viele Jahre gute Geschäfte, Erheiterung und Kritik von dir. Mögen wir es nie bis in deine Schlagzeilen schaffen.

In einem müssen wir dir Bild aber vorsichtig widersprechen. Auf der letzten Seite der Sonderausgabe stehen Schlagzeilen, von denen ihr ausgeht, dass sie nie kommen. Die Idee ist gelungen, aber ob Holland in 60 Jahren noch existiert bin ich mir nicht sicher. Und wer weiß, vielleicht kommt ihr ja doch auf die Idee und druckt zum 100. eine Sonderausgabe auf Papier, weil Papier schon wieder etwas besonderes ist.

Was auch immer die Zukunft bringen wird, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Bild!

Die Zeitschrift BISS, die Verkäufer und das Wechselgeld

Letzte Woche war ich mal wieder in München unterwegs und habe mich dabei an ein Relikt aus der Vergangenheit gehalten. Die Tradition entstand als ich in München wohnte. Bei jedem Besuch in der Innenstadt unterstützte ich die Verkäufer der Zeitschrift BISS mit dem Kauf einer Zeitung. BISS wird verkauft von Bürgern mit sozialen Schwierigkeiten und der Verkäufer bekommt für jedes verkaufte Heft 1,10€ (so steht es auf den aktuellen Heft).

Früher war es den Verkäufern eine Ehre dieses Heft zu verkaufen. Es gab einen Verhaltenscodex und der besagte, dass auf den Cent genau das Wechselgeld zurückgegeben wird. Doch die Zeiten haben sich geändert. Inzwischen ist es anscheinend nicht mehr üblich die Centbeträge wieder rauszugeben. Im ganzen Verhalten wird ausgedrückt, runde doch einfach auf. Es wird so getan, als hätte der Verkäufer kein kleines Geld um rauszugeben. Finanziell ist das auf jeden Fall eine lohnende Sache, von 2,20€ auf 3€ aufzurunden.

Nachdem mir das die letzten Male immer passierte, habe ich nun gestern entschieden mit der Tradition zu brechen und keine BISS mehr zu kaufen. Ich nehme mein Geld nicht weg, sondern arbeite dafür, so wie alle anderen auch. Ich finde die Aktion mit BISS gut und glaube, dass es der richtige Weg ist. Ich mag mich aber nicht mit dem Verkäufer darüber streiten, ob ich nun noch 30 Cent bekomme. Noch will ich ein schlechtes Gewissen hinterher haben, dass ich mein Wechselgeld haben wollte.

Wahrscheinlich ist die Entscheidung falsch und ich sollte mich mit ihnen streiten. Hm, da werde ich wohl doch nochmal nachdenken.

die Vogel Strauß Methode oder was kann ich tun um geachtet zu werden

Immer wieder einmal begegnen mir Menschen, die ihr Leben nach der Vogel-Strauß-Methode gestalten. Wie, die ist dir unbekannt?

Der Vogel Strauß ist in der Lage, seinen Kopf in die Erde zu stecken und obwohl er groß und nicht zu übersehen ist, tut er so als sei er nicht da. Es gibt Menschen die nach dem gleichen Prinzip versuchen ihr Leben zu gestalten.

Dieses Verhalten kann dabei jeden Bereich des Lebens betreffen. Ob es um den Umgang mit den Finanzen, der Arbeit, Beziehungen und Kommunikation oder Entscheidungen geht, spielt keine Rolle. Mann will etwas nicht sagen und stellt sich daraufhin tot in der Hoffnung, dass die unangenehme Situation vorbei geht, ohne sich ihr stellen zu müssen.

Die Gründe mögen unterschiedliche sein. Oft ist es der fehlende Mut zu eigenen Entscheidungen und Verhaltensweisen zu stehen. Denn die Entscheidungslosigkeit ist es sicher nicht. Menschen treffen ihre Entscheidungen instinktiv, nur reden sie nicht darüber.

Diese Vogel-Strauß-Methode ist aber nicht so positiv wie es den Anschein hat. Es gibt viele negative Konsequenzen für einen selbst. Der Frust bleibt im eigenen Herzen bestehen und wandelt sich in eine kontinuierliche Unzufriedenheit. Es sei denn es gelingt den entstandenen Frust abzubauen. Doch der Abbau gelingt nicht durch Ignorieren, Ignorieren macht krank. Wie ist da der Blick in den Spiegel möglich? Es bleibt nicht aus, dass die Selbstachtung dadurch sinkt.

Das alles ist schon schlimm genug, aber noch nicht alles. Es ist verantwortungslos den eigenen Beziehungen gegenüber. Wir Menschen sollen miteinander leben, reden und einander vertrauen können. Dazu gehören auch unangenehme Dinge und Themen. Durch diese Vogel-Strauß-Methode wird das entgegengebrachte Vertrauen mit Füßen getreten. Im Grunde verhalten sich nur Egoisten so. Willst du einer sein?

Wenn nicht, dann stehe zu deinem Handeln und Denken, auch und besonders wenn du die Konsequenz als unangehm empfindest. Drücke dich nicht, spiele nicht Vogel Strauß, sondern handele als Mensch. Du wirst feststellen, dass du hinterher um 5cm gewachsen bist.

Wie man eine Marke kreiert – Edeka wechselt die Agentur

Wenn große Marken wie Edeka mit einer Agentur arbeiten sehen wir die Ergebnisse in Form von Werbung. Von der Agentur selbst merken wir relativ wenig. Ändert ein Unternehmen seine Agentur, dann fällt einem das neue Look and Feel der Werbung auf, alles andere bleibt im Hintergrund.

Grabarz & Partner haben sich für einen anderen Weg entschieden. Sie verloren bei einem Pitch Edeka als Kunden. Grabarz& Partner war seit 2005 die Lead Agentur für Edeka. Die Kampagne „Wir lieben Lebensmittel“ kennen wir alle.

Nun ist die Verabschiedung von Grabarz und Partner erschienen in Form einer Anzeige „Wie man eine Marke kreiert“. Mit der Verabschiedung blieb die Agentur sich selbst treu. Nicht nur, dass sie auf diese Weise eine sehr gute Selbstwerbung macht. Sondern gleichzeitig wird auch Edeka losgelassen, was wiederum frei macht für Neues.

Auf Facebook wurde 2800 Mal bestätigt, dass diese Art und Weise den Menschen gefällt.

Überlastet vom Leben – ein Lösungsansatz

Freunde von uns waren überlastet. In ihrem Leben gibt es nichts Besonderes, nichts, das anders ist als bei anderen. Da gibt es die kranken Eltern, das Kind, was in der Schule Probleme hat, auf der Arbeit viel Druck und eine hohe Erwartungshaltung. Dazu kommen die eigenen Wünsche und Vorstellungen an das Leben. Und alles zusammen droht sie zu zerreißen.

Doch wie damit umgehen? Sie suchten sich professionelle Hilfe für ihre Überlastung und fangen nun neu an. Am Anfang dieses Prozesses stand eine lange und schonungslos ehrliche Ist- Analyse ihrer Lebenssituation. Ihnen war klar, dass alles weitere nur dann erfolgreich ist.

Dann erarbeiteten sie ihre Ziele. Es ging um die persönlichen Ziele der Beiden als Individuen und um sie als Ehepaar. Intensiv wurde an diesem Punkt gearbeitet. Der Berater machte ihnen klar, dass nur gemeinsame Ziele auch zusammenschweißen. Individuelle Ziele, vielleicht sogar auf Kosten des anderen, bringen die Ehe zum Scheitern und das wollten sie nicht. Für Beide gab es in diesen Gesprächen Überraschungen. Sie entdeckten neue Seiten am Partner und bekamen Mut neu aufeinander zuzugehen.

Im nächsten Schritt wurden die vielen „Baustellen“ der Überlastung einzeln auseinander genommen und auch einzeln gelöst. So wurde der als riesig empfundene Berg in viele kleine Berge gespalten und verlor das Bedrohungspotential.

Um in Zukunft nicht wieder in eine Überlastungssituation zu kommen, begannen Beide ihr Leben anders zu gestalten. Neue Gewohnheiten wurden eingeführt, gemeinsame Gespräche und Auszeiten.

Für Beide war es kein einfacher Weg, aber ein sehr erfolgreicher. Sie würden es jederzeit wieder machen.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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