Marketing mit Social Media – ein Verlag als Negativbeispiel

Ein Schrei des Entsetzens gefolgt von Kopfschütteln. Daraufhin kam an mich der Aufruf: „Komm mal her und schau dir das mal an, das gibt es doch gar nicht.“ Das was ich dann sah, brachte mich zur gleichen Reaktion, mit dem Ergebnis: Das ist einen Blog wert.

Weil es mir aber doch irgendwie so peinlich ist, was dort steht und ich das so unsagbar finde, habe ich den Namen des Verlages unkenntlich gemacht. Eigentlich ist es nicht nötig, weil es ja jeder in Facebook lesen kann.

Dieses zum Anlass nehmend hier (noch) mal ein paar Grundsätze zu social media:

1. Kommunikation geht immer in zwei Richtungen. Also zum Kunden und vom Kunden zum Unternehmen. Ist das nicht gewünscht, ist das social media-Konto der falsche Schritt.

2. Offenheit gehört zu social media. Wer diese Offenheit nicht will, sollte es bitte lassen.

3. Kunden sind keine Ware, die administriert wird. Kunden sind Partner, denn ohne sie gäbe es das Unternehmen nicht.

4. Manchmal ist Hände weg der bessere Weg. Wer keine Ahnung hat, kann sich aber auch Hilfe holen. Es gibt gute Agenturen die sich mit social media auskennen.

5. Wozu ist diese social media-Seite dann da? Ohne Freunde und Kontakte und ohne miteinander zu kommunizieren? Der Sinn von social media ist nun mal Kommunikation. (Siehe 1)

6. Peinlichkeit ist in der Regel keine gute Werbung. (Ausnahmen gibt es schon, aber die sind dann richtig gut gemacht.)

feiern und abhängen

Irgendwie werden wir wohl älter. Als gestern abend wieder Ruhe und Alltag einzogen, merkten wir erst einmal wie anstrengend feiern sein kann. Dabei ist feiern ja eine sehr schöne Sache. Freunde kommen, es bleibt Zeit für Gespräche und zum Abhängen. 

Das Essen war lecker und wunderbar. Wie immer, wohl ein klein wenig zu viel. Zwischendurch trat so eine Art, „oh bin ich satt“-Modus ein. Was dann aber interessanterweise nur manchem am Weiteressen hinderte.

Das Wetter war sehr genial, wunderbare Sonnenstrahlen und trotzdem nicht zu heiß. Gerade richtig zum Abhängen und Feiern.

Vielen Dank für alle, die dabei waren, danke für einen schönen Tag beim gemeinsam Feiern und Abhängen.

erlebt – Hilfe gegen Heuschnupfen

Heute erlebt von Manuela:

Schnief, schnief. Kennst du das auch? Heuschnupfenzeit! Es ist nicht nur total nervig, es ist teilweise einfach ziemlich anstrengend, weil man keine Luft bekommt, die Augen und Nase juckt und man ist immerzu am Niesen.

Da wir am Wochenende feiern wollten und ich auch zu den Geplagten gehöre, habe ich Gott darum gebeten, dieses Niesen und Jucken zu unterbinden. Schließlich wollte ich doch auch draußen sitzen.

Das Resultat kannst du sicher schon erraten: Ich war gestern draußen, fast den ganzen Tag und genoss die Sonne. Kein Niesen und kein Jucken in der Nase trübten diesen Tag.

Das kannst du auch machen, wenn es dich mal wieder annervt: Bitte Gott, wenn du dran glaubst, hilft er dir.

In diesem Sinne: Gesundheit!

erlebt, strahlender Sonnenschein zum Feiern

Vor einiger Zeit bat ich meinen Vater um schönes Wetter. Es stand zwar Arbeit auf dem Programm aber auch mit Arbeit ist es schön, wenn die Sonne scheint. Damals hat YHWH, mein Vater, diese Bitte nicht erfüllt und ich musste ihm recht geben. Für unsere Produktivität war es viel besser, dass es regnete.

Dieses Wochenende nun steht Feiern auf dem Programm. Heute hat Mama Geburtstag und morgen werden wir in gemütlicher Runde mit einigen Freunden feiern. Sofort als der Termin klar war, fing ich an um schönes Wetter zu bitten. Und zu meiner großen Freude und Begeisterung kann ich vermelden, die Bitte wird gerade erfüllt. Bereits am Freitag hatten wir herrliches Wetter bei 25 Grad im Schatten.

Und heute morgen weckt uns unsere Hausamsel mit einem herrlichen Guten-Morgen-Gesang, der im Wettstreit mit den Strahlen der Sonne steht. Es steht also nichts zwei wunderbaren Feiern im Weg.

Danke, mein Vater, dass du meine Bitte erfüllt hast und uns wunderbares Wetter zum Feiern schenkst.

Landshut ist eine Reise wert

http://www.landshut.de/

Heute gibt es wieder einmal einen Gastbeitrag von Manuela:

Im letzten Jahr zog ich nach LA = Landshut. Obwohl inzwischen mehr als ein halbes Jahr vergangen ist, kenne ich die Stadt immer noch nicht wirklich. So machte ich mich neulich bei herrlichstem Sonnenschein mit dem Rad auf um die Altstadt zu erkunden, mich überraschen zu lassen, was Landshut wohl so zu bieten hat.

Eigentlich vermisse ich ja noch Coburg  und wollte mich in Landshut gar nicht verlieben. Und ich muss zugestehen, dass es eine sehr nette „kleine“ Stadt ist. Mit 64.000 Einwohnern eigentlich schon nicht mehr wirklich klein. Landshut hat viele alte Gassen und Häuser mit ganz speziellen Giebeln (siehe Fotos).  Landshut ist alt, entstand etwa im 10. Jh., erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1150 (siehe wikipedia). In der Vergangenheit lebte Landshut gut von seiner Brücke über die Isar. Nach München war früher hier die nächste Brücke, also über 70km dazwischen.

An einigen Häusern waren sehr schöne Malereien, die mir besonders gefielen. Wenn man sich darauf eingelassen hat, entwickelt die Altstadt ihren ganz eigenen Charme. Es gibt viele wunderbare kleine Straßencafés. Ach, und gehst du gerne shoppen, dann lohnt Landshut gleich doppelt. Hier lässt sich sehr angenehm, freundlich und mit viel Vergnügen Geld ausgeben. Am besten, du überzeugst dich selbst einmal bei einem kleinen Bummel über das Pflaster. Komm doch mal zu Besuch, denn Landshut ist eine Reise wert!

 

Ein paar Gedanken zur Optimierung des eigenen Profilfotos

Früher vor ganz langer Zeit gab es Profilbilder nur für Ausweis und Lebenslauf. Inzwischen gibt es Profilbilder nahezu überall. Von der Krankenkassenkarte, über Kreditkarten, bis hin zu Onlineportalen und dem Telefon. Überall ist es möglich ein Profilbild zu hinterlegen, manchmal freiwillig und manchmal ohne Wahlmöglichkeit.

Tja, da ist es nun das eigene Profil. Wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Wie geht man nun damit um und wie setzt mann/frau sich am Besten zurecht? Eher klassisch oder als Blümchen? Die Generation nach mir, nutzt das Profilfoto in der Regel eher als eine Art Stimmungsbarometer. Doch die Meisten von uns vergessen, dass Profilbilder mehr sind. Sie sind ein schneller Einblick in die eigene Persönlichkeit. Wie sehen deine Profilbilder aus?

Hier ein paar Gedanken zu einer vielleicht anstehenden Optimierung deines Profilfotos:

1. Weniger ist mehr – Versuche nicht mehrere Informationen hinein zu packen, sondern nur 1. In der Regel sind die Bilder so klein, dass die Botschaft nicht ankommt.

2. manipuliere nicht- Versuchst du auf deinen Bildern als etwas zu erscheinen, was du nicht bist, geht die Aktion irgendwann nach hinten los und du hast den Schaden.

3. Selbsteinschätzung gegen Fremdeinschätzung – Frage dein Umfeld, was  sie von einem Profilbild halten. Manchmal haben wir eine andere Sicht von uns und unserem Bild als das Umfeld.

4. Selbstwert- das Foto drückt immer etwas darüber aus, wie du dich selbst siehst. Auch dann, wenn du das eigentlich gar nicht willst. (Beispiel: Ein Bild von unten nach oben aufgenommen, mit riesigen Nasenlöchern und hartem Mund.)

5. Sei kreativ- Nicht immer muss es das klassische Profil, a la Ausweis sein. Oft geht auch eine Skizze oder ein Detail, z.B. ein Ohr

Viel Erfolg mit dem eigenen Profilbild!

Erdbeerenmarmelade mit Rhabarber ist megalecker und einfach

Nach einem intensiven Blick in unseren Marmeladenbestand wurde klar, dass an der Marmeladenfront Nachschub nötig ist. Also ging es aufs Feld Erdbeeren pflücken und zu Marmelade verarbeiten. Der Testlauf für den Geschmack lief schon letzte Woche, diese war nun die Produktionsphase dran. Weil der Testlauf so lecker war, versprach die Produktion das gleiche Ergebnis zu bringen und so war es auch. Deshalb hier das Werbefoto und Rezept für leckere und einfache Erdbeermarmelade mit Rhabarber.

660g (2/3) Erdbeeren waschen, entstielen und putzen

330g (1/3) Rhabarber waschen, putzen und in kleine (3 cm) große Stücke schneiden (Der Rhabarber verfeinert den zarten Geschmack der Erdbeeren und bringt ihn noch besser zur Geltung.)

Das Ganze in einen großen Topf geben und mit dem Schneidestab klar mischen. (Alternativ geht sicher auch der Thermomix.) Dann im passenden Verhältnis den Gelierzucker dazugeben, nach Anleitung aufkochen und in heiß aufgewaschene Gläser füllen. Beim Aufkochen kann Marmeladenschaum entstehen, den Mama immer abschöpft und in eine seperate Schüssel füllt. Dieser Schaum ist für uns immer das erste Probieren und sehr lecker.

Guten Appetit mit leckerer Erdbeermarmelade mit Rhabarber.

Der Blick im Tunnel oder wo auf der Treppe stehst du

In den letzten Tagen sind Alex und ich viele Tunnel gefahren. Es ging rein in den Tunnel und war schlagartig dunkel. An der Seite waren ein paar Positionierungslichter für die Orientierung und wir fuhren. Die Straße ging um die Kurve, sie ging nach unten oder stieg an, aber was auch war wir fuhren weiterhin im Tunnel. Doch dann irgendwann wurde es wieder hell, wir sahen das Ende des Tunnels und plötzlich waren wir draußen.

Genau so ist unser Leben auch. Es gibt immer irgendeinen Tunnel. Sei es die Arbeit, eine Situation in der Familie, die Finanzen. Als bei mir mein ganzes Leben in Scherben schien, bekam ich ein Bild von einem befreundeten Maler gemalt. Dieses Bild hängt bei uns an einer zentralen Stelle und erinnert uns an die Vergänglichkeit von „Glück“.

Damals galt für mich nur das Prinzip Hoffnung. Doch wie das aussehen sollte hätte ich nicht beantworten können. Je nach Situation definierte ich für mich eine Position auf der Treppe. Mal bin ich ganz oben und schaue auf das was kommt und manchmal stehe ich ganz unten und habe die Treppe noch vor mir.

Was wir in unserem Leben gelegentlich vergessen ist die kleine schwarze Tür der persönlichen Entscheidung. Während wir die Treppe nach oben steigen, kommen wir nicht nur der Perspektive näher, sondern auch dieser Tür. Immer wieder habe ich festgestellt, dass Menschen am Ende nicht die Perspektive wählten, sondern die Tür.

Wo stehst du? Wie entscheidest du?

Was Glaube und Lauch miteinander zu tun haben

Während Alex den frischen Lauch in kleine Taler schnitt, stand ich in der Küche und kümmerte mich um den Knoblauch. Auf dem Programm stand Pasta. Schon aus der Ferne roch ich die Schärfe des Lauches und hörte Alex schniefen. Doch erst als der Lauch den Weg zu mir in den Kochtopf fand, äußerte sich mein Mitleid auch in mittelgroßen Lauchtränen.

Solange nur Alex unter dem Lauch litt, sah ich, dass der Lauch wohl frisch und scharf ist, doch es hatte für mich selbst keine weitere Bedeutung. Als es dann an mir war den Lauch weiter zu versorgen, zog seine Schärfe auch mich in den Bann. Erst da erlebte ich die volle Schärfe selbst. Im Ergebnis fühlte ich plötzlich große Bewunderung mit meinem tapferen Mann.

Im Grunde ist es mit der Sache Glauben das Gleiche. Wir reden immer darüber: “glaube halt einfach.” Wir hören von tollen Geschichten und lesen Erstaunliches. Doch alles das bringt uns selbst dem Glauben nicht näher.

Glauben kommt erst beim selbst erleben. Ohne den Mut, Glauben wie Lauch verwenden zu wollen, bleibt es beim Beobachten. Wie beim Lauch schneiden ist es auch im Glauben, nie hört die Erlebniskurve auf. Obwohl ich schon viel Lauch geschnitten habe, sind die Tränen jedesmal real, eine echte Herausforderung.

So ist auch Glaube. Weil einmal ein Sieg gelang, ist das nächste Mal trotzdem wieder eine persönliche Herausforderung.

PS: Aber es lohnt sich, wie bei unsere Pastasauce auch, sie war megalecker.

Die Suche nach dem UR-Laub- unsere Summary

Heute ist unser letzter Tag auf der Suche nach dem UR-Laub. Es ist also Zeit eine Summary zu schreiben.

Das Laub zum Erholen haben wir nicht gefunden. Vielleicht sollten wir auch zugeben, dass wir recht nachlässig bei der Suche waren. Was wir fanden war eine wunderbare Landschaft mit viel Ruhe und Erholung. Büro und Schreibtisch waren schnell weit weg.

Wir begegneten unserem Vater, YHWH. Den Herrscher des Universums als Vater zu haben, hat schon entscheidende Vorteile. Er schenkte uns viel Schutz und wunderbares Wetter.

Obwohl der Wetterbericht katastrophales Wetter vorhersagte, können wir uns in keinster Weise beklagen. Wir hatten genau passendes Wetter, besser hätten wir es selbst nicht bestellen können. Es war sonnig, aber nicht zu heiß. (Denn wer will schon 2000 Höhenmeter an einem Tag laufen bei 30 Grad im Schatten?) Außer einen Tag Regen zum Entschleunigen hatten wir jeden Tag wunderbaren Sonnenschein. Die Strahlen der Sonne duellierten sich gelegentlich mit Wolken, doch Gewitter und solche Scherze waren nicht im Programm.

Dolomiten und Hohe Tauern waren ein wunderbares Ziel, auf der Suche nach dem UR-Laub. Doch am Ende war es nicht das UR-Laub was die Erholung garantiere, sondern er unser Vater. Deshalb: Danke für die schönen Tage!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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