erlebt, Mama geht es gut

Vor einigen Wochen schrieb ich über einen Klinikbesuch mit Mama. Eine Woche danach war bereits die OP und letzten Donnerstag kam der Befund. Der Operateur erzählte, dass der Tumor alle Merkmale eines bösartigen Gewächses aufwies. Umso erstaunter waren sie, als der Befund der Histologie kam. Der Befund war negativ, alles in Ordnung.  Als Ursache wurde ein kleiner Restfaden der Schilddrüsen OP vor 35 Jahren identifiziert. Dieser hatte, aus unerfindlichem Grund, nach so langer Zeit für die Wucherung gesorgt. Komisch oder?

Mama geht es gut, die Narbe heilt sehr schön zusammen. Klar, sie ist noch etwas wackelig auf den Beinen, in Anbetracht des Alters und der Länge der OP mehr als normal.

Wir freuen uns darüber sehr. Obwohl ich gestehen muß, dass ich keinen anderen Ausgang erwartet habe. Nachdem der OP Termin stand, trafen wir uns als Familie zu einem Meeting mit YHWH. Ihm legten wir Mama in die Hand und baten ihn sie gesund zu machen. Diesen Antrag bestätigte er.

Ich weiß nicht genau, warum die OP dann noch nötig war, über den Ausgang waren wir uns daraufhin aber alle einig. Die größte Herausforderung bestand darin, unserer Umwelt gegenüber stur bei dieser Meinung zu bleiben.

Danke YHWH, du hast dein Wort gehalten, wenn auch anders als wir es uns wünschten.

Schreibtisch selbst bauen oder doch einfach bestellen?

Nachdem unser Primelchen ausgezogen war, stand das Thema Wohnungseinrichtung ganz oben auf ihrem Programm. Einer ihrer Wünsche war eine Kombination aus Schreibtisch und Esstisch. Dieses erwies sich als besonders schwierig, gaben ihre Vorstellungen und Budget doch klare Grenzen vor.

Nach langem Suchen entschieden wir uns, noch etwas zögerlich, zum Selbstbau. Beim Blick in die Holzabteilung unseres Baumarktes entdeckten wir eine grobe Pressspanplatte im Zuschnitt. Nicht nur der Preis war unschlagbar, auch die Maserung der Holzplatte.

Also wurden Platte und Füße gekauft. Wobei jeder der Füße mehr kostete als die Platte selbst.  Zu Hause wurde die Holzplatte abgeschliffen und mit Parketlack zwei Mal gestrichen. Hier ein Video wie es geht. Füße drunter und fertig war der Tisch, der wahlweise sowohl Schreibtisch als auch Eßtisch sein wird.

Nicht immer hat man selbst die Zeit und Möglichkeiten etwas selbst zu bauen, dann bleibt nur selbst kaufen übrig. Wenn ich an Primelchen denke, die ist sehr stolz auf ihren Schreibtisch und würde diesen Weg immer wieder so wählen.

Wie auch immer du entscheidest, wir wünschen dir viel Spaß dabei.

Wir wünschen dir eine schöne ruhige Zeit

Gemeinsam mit halb Europa sind auch wir im Urlaub angekommen. Pause machen von der Arbeit tut einfach gut.

Immer wieder stellen wir fest, dass Arbeit und Erholung zusammen gehören. Ohne Arbeit ist Urlaub nur halb so schön und ohne Urlaub gelingt die Arbeit nur halb so gut. Gunther Sachs hat dies vor einigen Jahren schön beschrieben. Als er nach seinen wilden Partys gefragt wurde, berichtete er von den arbeitsintensiven Zeiten zwischen den Partywochen.

Wir wünschen dir deshalb auch Urlaub, Pause und Erholung. Wir wünschen dir sonnige Tage mit viel Freude. Hast du Urlaub, dann schmeiß die Arbeit aus deinem Kopf und genieße die Tage, denn eines wissen wir sicher, die Arbeit wird uns nicht weglaufen.

Deshalb, wünschen wir dir eine schöne ruhige Zeit.

Hier rein, da raus

Heute gibt es noch einmal einen Gastbeitrag von Anne von modobonum:

Ich liebe es, mir manchmal echt viele Youtube-Videos am Stück anzuschauen, mir einen dicken Roman vorzunehmen oder mich mit jemandem zu verquatschen. So ein Stück Schokolade während dem Film und noch eins ? noch ein Klick, noch 10 Seiten.  

Du kennst das bestimmt auch. Auch wenn ich vermute, dass es bei jedem andere Dinge sind, die ihn so faszinieren. Mein Freund zum Beispiel liebt es, Angry Birds zu spielen, mein Bruder könnte stundenlang Basketballspiele anzuschauen oder eben zur Zeit Olympia.

Dass mir noch ein Stück Schokolade oder besser noch eine halbe Tafel nicht gut tun, merke ich spätestens wenn ich mit meinem Bruder vor dem Basketballkorb stehe und nach einer halben Stunde ins Schwitzen komme. Dass die seichten Youtube-Abos mir nicht das geben, was ich in der Zeit eigentlich hätte haben können, das merke ich auch irgendwann. Sie sind nicht alle oberflächlich, aber es geht sehr sehr selten tiefer als Humor, Aussehen und Lifestyle. Worin ich mich verzettel, ist das Maß! Ich weiß nicht, wann das Maß voll ist und ich lege nicht Gottes Maß an die Dinge an, sondern mein Maß an Lust und Zeit, die ich einer Sache widmen möchte.

Wie dumm ist das eigentlich? Ich habe schon manchmal Tage erlebt, an denen ich abends gemerkt habe, dass ich nur noch müde ins Bett fallen möchte und nicht mal mehr ein richtiges Gespräch in meinen Zeitplan passt. Es ist ja nicht so, als würde ich den ganzen Tag nur arbeiten. Es gibt genug Dinge, die ich konsumiere. Du und ich, wir sind oft Konsumenten, ob bei der Schokolade oder den Medien oder oder oder. Als Konsument nimmt man einfach auf, schluckt, schaut, die Reaktion geht selten über einen Kommentar, einen Seufzer hinaus. Das Problem an der Sache ist nicht immer das, was wir konsumieren. Es geht eher darum, dass wir es aufnehmen und es Raum in uns einnimmt. Raum, den eigentlich Gott einnehmen soll. Die Gefahr besteht, dass das, was wir aufnehmen, auch aus uns herauskommt. Der Vorgang ist ganz logisch. Zu den Augen, Mund, Ohren rein ? und nicht zum anderen Ohr hinaus, sondern durch unsere Taten, Gedanken und Worte dringt das Konsumierte nach außen. Das hat wenig Tiefgang, das ist auf lange Sicht sinn-los.

Wie viel könnten wir Gutes in unser Umfeld und das Leben Anderer säen, wenn wir uns mehr mit Gutem und dem, was wichtig ist, füllen würden?

Gestalte mit bei dejongsblog

Inzwischen ist dejongsblog im vierten Jahr online. Wenn ich mir unsere ersten Schritte im Blog heute anschaue, muß ich schmunzeln. Du kannst sehen wie sich der Blog verändert hat. Inzwischen haben wir das dritte Design. Die Themenbereiche haben sich verschoben. Einige tauchen nicht mehr auf und andere sind neu dazu gekommen. Auch mein Schreibstil hat sich im Laufe der Zeit verändert.

Doch eines ist noch immer der Fall. Unser Blog ist und bleibt ein großes Experiment. Was suchen Menschen bei Google, die dann bei uns landen? Welche Überschriften werden wie viel gelesen? In Bezug auf Kommentare hat sich Facebook als Diskussionsplattform heraus kristallisiert. Dort finden die Gespräche zum Blog statt und das sowohl unter der Gruppe dejongsblog, als auch unter unseren privaten Facebook Profilen.

Derzeit sind wir mal wieder in einer Art Neufindung. Wir überlegen was wir verbessern können. Und dazu laden wir dich ein, gestalte mit uns gemeinsam dejongsblog. Schreibe uns was dich interessiert, was du gerne mal lesen möchtest. Etwas zu uns, oder … Was sollen wir anders machen und welche Ideen hast du? Wir sind gespannt und freuen uns von dir zu hören.

Gib nicht auf, denn du wirst geliebt

Christen heißen deshalb Christen, weil sie Fans von Jesus Christus sind. Fan sein heißt seinem Idol nacheifern. Christen wollen also also (ein bischen) so wie Jesus sein. Der Anspruch ist hoch und immer wieder erleben wir, wie wir selbst an unserem Anspruch scheitern. Wir wollen gerne lieben und würgen dem anderen eine rein. Der Wunsch zu Vergebung bleibt auf unseren Lippen kleben und findet keine hörbaren Worte. Wir werden schuldig an uns selbst und können uns nicht davon lösen. So vergehen die Jahre.

Mein Freund, gib nicht auf. Jesus liebt dich sehr! Er hat bereits bei Gott für dich bezahlt. Es gibt keinen Grund aufzugeben. Laß Jesus nicht los, halte ihn fest. Du hast nur dieses eine Leben zum aufbauen einer Beziehung zu ihm.

Mach einen Neuanfang mit ihm persönlich. Es geht dabei nicht um andere Menschen und ihre Meinung dazu. Es geht nur um dich und Jesus Christus. Was die anderen machen und sagen, spielt keine Rolle. Sie sind für ihr Leben verantwortlich, du für das deine. 

Vergiß nie, Jesus liebt dich wahnsinng sehr. Diese Liebe ist real und belastbar.

 

Unser persönlicher, dynamischer Weckdienst

Gestern abend waren wir uns unschlüssig über den heutigen Tag. Auf unserer Liste stehen viele unterschiedliche Aufgaben, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. So stellte sich die Frage, wann aufstehen. Lieber früher aufstehen oder ausschlafen? Wir waren unschlüssig. Also beantragten wir den Wecker bei YHWH, unserem Vater im Himmel.

Wir erzählten von unseren Gedanken zum heutigen Tag und baten ihn um die richtige Zeit zum Wecken. Wie immer funktionierte dieses wunderbar. Für einen Sonntag war es recht früh um 7.15 Uhr, aber für das herrliche Wetter schon fast spät.

Immer wieder bin ich von unserem Weckdienst beeindruckt. Persönlicher und dynamischer geht es nicht. YHWH weiß viel besser, was ich an Schlaf brauche und wie der Tag werden wird. Er sorgt dafür, dass wir nicht verschlafen und aus dem Bett klettern. Er hat uns aber auch schon mal verschlafen lassen, weil unsere Erschöpfung so groß war. Dafür kümmerte er sich dann aber auch um die Verschiebung der nachfolgenden Termine.

YHWH ist unser beider Vater. Er liebt uns und deshalb wissen wir, dass er uns keinen Schaden zufügen wird. Darum können wir ihm auch in Bezug aufs wecken lassen vertrauen. YHWH ist unser persönlicher und dynamischer Weckdienst, der beste, den es gibt.

 

Vom Berg zum Seelenbad

Heute gibt es einen Gastbeitrag von Anne von modobonum. Viel Spaß damit!

Ist dir schon mal aufgefallen, wie leicht wir Menschen einfach einen Rückzieher machen, wenn es unangenehm wird? Wir wissen, etwas ist gut und wir haben es uns schon seit Langem vorgenommen und dann stehen wir direkt davor wie die Maus vor der Schlange. Und blitzschnell haben wir uns wieder in unser Loch verzogen.

Das kann ganz unterschiedliche Dinge betreffen. Für die einen ist es die Hausarbeit, für den anderen Verpflichtungen im Job, für manche ein Anruf bei einem alten Freund und für wieder andere das Ansprechen von langwährenden Problemfeldern in einer Beziehung.

Was auch immer es ist, was du zurück hältst – es wird sich aufbäumen und ein immer größeres Hindernis werden, je länger du wartest. Es ist richtig – alle Dinge haben ihre Zeit. Aber wenn die Ausrede, es wäre nicht gerade jetzt die Zeit, schon wochen- bis jahrelang vor sich hin schmort, dann ist eindeutig etwas faul.

Mir ging es am Wochenende ähnlich. Es war schon lange wieder Zeit, mal meinem Opa einen Besuch im Pflegeheim abzustatten – der letzte war sage und schreibe schon über ein Jahr her! Mein Opa wird zunehmend schwächer und so konnte ich aus der Ferne nicht einschätzen, auf was für eine Person in welcher Lage ich treffen würde. Wie würde ich ihn unterhalten können, wie würde ich ihn dazu bringen können, dass er sich wohlfühlt und sich über den Besuch freut?

Diese Gedanken haben mich zu Gott getrieben. Mir ist in dem Moment klar geworden, dass ich Gott den Besuch abgeben darf, dann wird er sich darum kümmern. So bewusst tu ich das nicht immer, aber ich kann sagen, dass es Wirkung gezeigt hat!
Alleine, dass ich mit meinem Freund anwesend war, Zeit mit meinem Opa geteilt und verbracht habe, hat ihn dazu bewogen, wirklich nach Worten zu suchen, die beschreiben, wie sehr er sich gefreut hat. Schließlich flüsterte er die Worte „Das war wirklich ein Seelenbad heute!“ Und das wurde es somit auch für mich.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass fast jeder Mensch Dinge aufschiebt, die ihm unangenehm sind. Du weißt, ob und was das in deinem Leben ist. Wer weiß, vielleicht hält Gott auch für dich das eine oder andere Seelenbad bereit, wenn du deine Bedenken an ihn abgibst?!

Teile deines Lebens oder doch ein Ganzes?

Derzeit sitze ich viele Stunden am Konzept für Perspektive Leben. Dabei fiel mir etwas Interessantes auf. Wir gliedern unser Leben in einzelne Teile. Das geschieht unbewusst und ohne dass wir es steuern. Es ist in unserer Gesellschaft verankert und wird von uns allen so gelebt.

Es gibt den Teil Arbeit und den Teil Freizeit, es gibt einen Teil Kindheit und den Teil Ausbildung. Es gibt den Teil der unangenehm ist, damit ich mir den angenehmen Teil leisten kann. Dabei ist es unerheblich um welche Komponenten es geht. Das Beispiel Arbeit/Urlaub passt einfach gut zur Sommerzeit im August.

Viel Arbeit => gleich teurer Urlaub => große Erholung

Ich bin davon überzeugt, dass dieses Modell nicht angedacht war, als der Mensch entstand. Der Mensch ist dazu bestimmt, als ein Ganzes zu existieren und nicht in einzelen Lebensteile gegliedert. Würden wir nicht so viel in Teilen denken, sondern unser Leben als ein Ganzes betrachten, würden wir anders damit umgehen. Jeder Tag unseres Lebens soll Freude und Befriedigung beinhalten und das sowohl auf Arbeit als auch in der Freizeit. Wir sind viel zufriedener mit uns und unserem Leben, wenn wir das umsetzen.

Planung für den Urlaub

Derzeit sind wir in den Vorbereitungen für unseren Urlaub. Es ist nicht mehr sehr lange hin, aber es zieht sich scheinbar endlos dahin.

Dazu kommt die klassische Herausforderung. Du kennst das sicher auch. Auf der einen Seite ist der Ausblick auf Urlaub ja wunderbar. Und auf der anderen Seite scheint es so, als ob mit dem Urlaub das Leben aufhört und alles was liegen geblieben ist, muss davor erledigt werden.

Dies alles, was noch erledigt werden will, kann den Urlaub ganz schön vermiesen. Mancher ist sogar geneigt, deswegen lieber zu Hause zu bleiben. Bei uns funktioniert das nicht.

Also stellt sich die Frage, wie wir die Tage vorher überleben (an die hinterher will ich noch gar nicht denken). Alex und ich arbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, unser Ziel ist das Gleiche. Hier unsere gesammelten Gedanken dazu:

1. Plane einen Zeitpuffer ein, bevor du losfährst (Wir brauchen den immer und nimmt Stress raus)

2. Mache dir rechtzeitig Gedanken über deine sieben Sachen, die du mit nimmst ( Gibt es noch etwas vorzubereiten?) Eine Liste dazu ist immer hilfreich.

3. Überlege dir was wirklich brennt, das erledige gleich und schiebe die unangenehmen Dinge nicht bis zuletzt auf

4. Alle Rechnungen bezahlt? (Es ist unhöflich in den Urlaub zu fahren auf Kosten anderer)

5. Der Hausputz und eine Menge Gartenarbeit hat Zeit bis nach dem Urlaub.

6. Das Leben geht nach dem Urlaub weiter und hört nicht mit deinem Urlaub auf. (So ist zumindest der Normalfall)

7. Deshalb, haben manche Dinge auch Zeit bis nach dem Urlaub

8. Die Kleinigkeiten – Post und Blumen – nicht vergessen

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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