Die Zukunft beginnt jetzt (Teil 3) oder die Christen und Social Media

Dies ist der dritte und letzte Teil zu Zukunft beginnt jetzt. Bis jetzt ging es um digitale Schaukästen und die Webseite der Kirchengemeinde, heute steht Social Media auf dem Programm:

Wir alle sehnen uns nach Annahme, Freundschaft und Ehrlichkeit. Alle Aktivitäten einer Kirchengemeinde sollten diese Werte im Umgang miteinander widerspiegeln. Wenn wir statisch und damit unpersönlich unterwegs sind, laufen wir aneinander vorbei. Unpersönliche Menschen, die Masken tragen, haben sie selbst in ihrem Umfeld genug. Ist das, was wir von uns weitergeben, eine Einladung zur Freundschaft mit uns und Jesus Christus?

Social Media ist das Bedürfnis Beziehung zu pflegen und gleichzeitig der Wunsch, einen offenen Rückzugsweg zu haben. Als Beispiel will ich Facebook aufgreifen, exemplarisch für viele ähnliche Angebote. Ich erlebe dort zwei Arten von Christen. Bei der einen Gruppe erfährt niemand, dass sie Christen sind. Es ist kein Verhalten sichtbar, dass darauf schließen lässt. Ich erfahre anhand ihrer Posts, welche Spiele sie spielen und womit sie ihre Zeit verbringen. Wie wäre es mit folgendem Vorschlag? Jeder Christ, der in Facebook ein Spiel spielt und Freunde dazu einlädt, schreibt an jedem Tag an diese Freunde ein kleines Erlebnis aus seinem Alltag. Das ist am Anfang nicht einfach, doch sie werden die Herzen der Freunde erreichen.

Die andere Gruppe postet mehr oder weniger fleißig irgendwelche geistlich- intellektuell-wirkenden Dinge wie EG-White-Zitate und Bibeltexte. Eine Erklärung dazu, warum sie ausgerechnet diesen Beitrag posten, schreiben sie nicht. Doch erst mit dem persönlichen Bezug macht so ein Post überhaupt Sinn. Besser wären Berichte aus ihrem eigenen Leben (mit Gott).

Hier mein Definitionsversuch: Social Media hat den Sinn, meinen Freunden aus meinem Leben zu erzählen. Wenn wir als Christen genau dazu Facebook und co. verwenden, nutzen wir das Medium Internet effektiv und erfüllen unseren Auftrag quasi ganz nebenbei.

Die Zukunft beginnt jetzt, denn bereits morgen ist sie Vergangenheit. Deshalb nutze die digitalen Möglichkeiten jetzt.

Die Zukunft beginnt jetzt (Teil2) oder die Webseite der Kirchengemeinde

Gestern ging es um den Schaukasten vor der Kirche und den Vorschlag diesen durch einen TFT mit der aktuellen Internetseite zu ersetzen. Heute geht es um die Webseite der Kirchengemeinde selbst.

Webseiten sind die Visitenkarte für die Kirche. Dies gilt nicht nur für Kirchen, sondern für alle Unternehmen und Institutionen. Was sagt die Webseite über die Kirche aus?

Anhand der Aufmachung einer Webseite zeigt sich, wie verschlossen oder offen eine Kirchengemeinde ist. Die Sprache ist nach innen gerichtet, Informationen sind schwer zu finden. Veranstaltungen sind selten, ebenso wie Fotos oder Berichte vom Leben in der Kirchengemeinde. Das alles lädt nicht zum verweilen ein, weder auf der Seite noch in der Realität bei den Menschen.

Webseiten, die Termine aus dem vergangenen Quartal oder Jahr zeigen, sind nicht ansprechend. Genauso wenig wie Fotos aus alter Zeit. Webseiten können auf einfache Weise aktuell gehalten werden. Dazu ist kein IT-Profi nötig. Die Bedienung ist heute so leicht und einfach, dass es jeder kann, der will.

Ich vermute deshalb, dass dort eine der großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer ansprechenden Webseite liegen. Nur Mut, es lohnt sich. Zu Hause streichen wir doch auch aller paar Jahre unsere Wände und modernisieren unseren Haushalt.

Orientiere dich am Layout deiner Kirche, in Stil, Aussehen, Schrift und Aufbau. Viele Kirchen haben inzwischen ein Corperate Design, was zu verwenden ist. Bitte übernimm dieses, denn es stärkt die Außenwirkung und gibt den Besuchern einen Wiedererkennungswert.

Wenn von News die Rede sind, dann müssen es auch News sein. News, die 3 Monate alt sind, haben den Charakter von News verloren. Maximale Halbwertzeit einer News auf der Kirchenseite ist 30 Tage. Im Normalfall würde ich eine Woche ansetzen. Gibt es keine News, dann ist das auch nicht schlimm. Ich vermute allerdings, dass es sie sehr wohl gibt. Es teilt sie nur keiner mit. Noch ein Hinweis: Eine Verlinkung zum Pressedienst deiner Kirche interessiert als News auf der lokalen Ebene eher weniger. Gefragt sind die News deiner lokalen Kirchengemeinde.

Ein einfaches Mittel ist der Test. Gibt es eine neue Webseite, dann zeige diese doch deinen Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen und bitte sie um ihre Meinung.

Die Zukunft beginnt jetzt (Teil1) oder der Schaukasten und die Kirche

Wir alle wünschen uns volle Kirchenräume mit vielen liebevollen Menschen, zu denen wir in Beziehung stehen. Schauen wir in unser Leben hinein, erleben wir einen Unterschied zwischen unseren Wünschen und der Realität. Doch woran liegt es? Können die neuen Medien uns eine Kirche geben, die wir uns wünschen?

Das Kommunikationsverhalten unserer Gesellschaft hat sich verändert. War früher der Schwerpunkt auf der Information selbst, so liegt er heute auf einer ganzheitlichen Ansprache des Menschen. Der Umgang mit unseren Schaukästen zeigt, dass wir uns als Kirche mit diesen Veränderungen schwer tun. Vor 50 Jahren noch waren unsere Schaukästen vor den Kirchen zeitgemäße Möglichkeiten, um Menschen zu informieren. Betrachten wir heute die Schaukästen unserer Kirche, grüßen sie aus einer anderen Zeit.

Wie wäre es mit digitalen Schaukästen, die wöchentlich aktualisiert werden? Warum arbeiten die Kirchen noch mit Nadeln und einzelnen Buchstaben, während privat nahezu jeder einen großen TFT an der Wand hängen hat.

Gestern abend erzählte eine Freundin von ihrem Blick auf eine Kirchenwebseite. Diese war so unattraktiv, dass sie nun darüber nachdenkt, ob sie dort wirklich hin will. 

Irgendwie habe ich (anscheinend) eine falsche Auffassung von Schaukästen. Meiner Meinung nach sollten sie einladend, freundlich und zeitgemäß sein. Deshalb wünsche ich mir, dass diese antiquarischen Schaukästen durch eine einladende und freundliche Webseite ersetzt werden.

 

Heute ist DER Tag, heute ist dein Tag, JETZT

Heute morgen beim Aufstehen fiel mir ein Lied in meinen Kopf und hält sich seitdem beharrlich darin fest. Eigentlich ist es gar kein ganzes Lied, sondern nur eine Strophe: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat“.

Kennst du das? Bereits heute an morgen und die Arbeit denken? Was läuft, wo könnte es Probleme geben? Was muss alles erledigt werden? Hoffentlich geht alles mit der Familie gut, … usw. Ist doch erstaunlich.

Wir haben nur die Möglichkeit das Jetzt zu gestalten. Wenn wir das tun, gestalten wir auch unser Morgen, aber das Morgen selbst können wir nicht verändern.

Im Jetzt liegt die Chance für uns, unser Jetzt ist dieser Tag heute. Es ist nicht morgen und war auch nicht gestern. Vielleicht ist heute DER Tag deines Lebens und du merkst es nicht einmal, weil dein Kopf nicht dabei ist.

Wir senden dir herzliche Grüße aus diesem Tag, denn heute ist der Tag! Nimm dein Heute in die Hand und lebe dein Heute. Lass es dir nicht von dir und deinen Vorstellungen rauben. Egal ob du in Urlaub fährst oder krank in der Klinik liegst, heute ist der Tag ein Geschenk für dich.

Das du dein Jetzt erleben kannst, ist ein Geschenk dessen, der die Zeit erfunden hat. Gott, YHWH hat sie erfunden für dich. Lebe diesen Tag und ärgere dich nicht darüber, denn über Geschenke soll man sich freuen.

 

Meinem Alex zum Geburtstag

Heute hat mein Alex Geburtstag. Ja auch wir werden älter. 🙂 Deshalb sind diese Zeilen ein offener Brief an ihn.

Mein geliebter Alex,

Du bist auch nach fast 10 Jahren Ehe noch ein wunderbares und unverdientes Geschenk für mich. Dabei wollte ich dich am Anfang gar nicht haben. lach!

Du bist kein perfekter Mann, denn dann wären wir bereits in unserer neuen Heimat. (Was mir gut gefallen würde.) Doch du bist für mich perfekt. Du bist das Gegenstück für mich und meinen Charakter. Ohne dich würde das Nachdenkliche fehlen, ohne dich wäre mein Leben arm. Du gibst mir die Geborgenheit und Nähe, die mir Freiheit und Kreativität schenkt.

Deine Lachfalten um die Augen werden mit der Zeit tiefer. Doch das ist nicht schlimm, sind es doch Lachfalten. Ich liebe deinen Perfektionismus, passt er doch gut zu meinem. Und manches Mal könnte ich diese beiden nehmen und …

Mein wunderbarer Mann, ich bin foh, dass du so bist wie du bist. Ich will keinen anderen Mann haben. Deshalb möchte ich dir eine gute und liebevolle Ehefrau sein. Ich will dich achten und respektieren. Das will ich auch tun, wenn ich eine andere Meinung habe. Doch das alles geht nur, weil ich deine Liebe und tiefe Fürsorge erfahre.

DANKE, deine Claudia

An das grüne Monster oder lieben lernen

Vor einigen Tagen habe ich über Liebe geschrieben. In den nachfolgenden Gesprächen machte mich die Antwort vom grünen Monster nachdenklich. Er schrieb, dass abgesehen von seiner Mutter noch keiner zu ihm gesagt hat: ich habe dich lieb. Ich habe mich deshalb entschlossen (stellvertretend) an dieser Stelle dem grünen Monster einen Blog zu schreiben.

Hallo grünes Monster, ich kenne nur dein Profilbild und weiß im Grunde nichts aus deinem Leben. Warum verlief dein Leben so? Das macht einen Blog an dich einfach und schwierig zugleich.

Grün ist eine sehr schöne und entspannende Farbe. Wir alle brauchen grün, bringt sie uns doch dazu runter zu fahren und zu entspannen. Ich wünsche dir, dass du so zu den Menschen in deinem Umfeld bist. Sei ein Ruhepool für sie. Gebe den Menschen Mut zu Leben. Schau, wie sie sich freuen, dass du grün bist. Gib ihnen von deiner Ruhe und Gelassenheit und sie werden dir von ihrer Energie und Liebe zurückgeben. Dann kann es allerdings passieren, dass du gelegentlich nicht mehr grün bist, sondern vielleicht blau oder rot.

Weißt du, mein grünes Monster, Monster mögen vielleicht nicht attraktiv und hübsch sein. Trotzdem sehen wir regelmäßig in unserem Leben, dass nicht das Äußere Menschen anziehend macht. Du wirst anziehend sein, wenn dein Herz für die Menschen in deinem Umfeld schlägt. Setze dich für sie ein. Zapfe dir Liebe von der großen Tankstelle YHWH. Ziehe dich als Monster nicht von den Menschen zurück. Kennst du Samson von der Sesamstraße? Denke an ihn und dann trau dich!

Grüne Monster können sehr liebenswert sein, wenn sie es wollen. Als Antwort werden die Menschen diese Liebe erwidern. Dann kommt der Tag an dem ein Mensch dich umarmt und zu dir sagt: ich habe dich lieb.

An die Apotheken in Deutschland – der gleiche Wirkstoff

Dieser Tage kam ich mit einem Rezept in die Apotheke. Dort wurde mir mitgeteilt, dass besagtes „Rezept nicht vorrätig sei. Aber“, so wurde sofort nachgeschoben, „es gäbe das gleiche Medikament von einem anderen Hersteller.“ Auf meine Anmerkung, dass es ja nicht das Gleiche sein kann, wurde ihre Antwort leicht pampig  und bestimmt: „Es istdas Gleiche. Vielleicht seinen die Hilfsstoffe andere, aber die seien ja nicht wichtig.“ Nachschauen wollte sie nicht.

Während ich so den Worten der Mitarbeiterin der Apotheke lauschte, fiel die Entscheidung für einen Blog:

An alle Apotheken in Deutschland! Ich bitte euch eindringlich, verkauft eure Patienten nicht für dumm und vor allem, kommt eurer Verpflichtung zur Sorge um den Patienten nach. Hilfsstoffe haben Auswirkungen auf das Medikament als Ganzes. Solche Aussagen wie oben zitiert sind glatt falsch und damit eine Lüge. Es gibt eine Menge Menschen und sie reagieren sehr  unterschiedlich auf die Hilfsstoffe. Wenn ein Arzt eine bestimmte Firma aufschreibt, denkt er sich (in der Regel) etwas dabei. Was würde eigentlich geschehen, wenn aufgrund einer anderen Ausgabe der Patient schwere Reaktionen bekommt?

Ich für mich habe entschieden die Apotheke zu wechseln. Ich halte dieses Verhalten für unseriös.

indirekte Rede ist wie Geschenkpapier – über den Nutzen von indirekter Rede

Ich bin ein großer Freund von indirekter Rede. Ich liebe sie als Verpackungsmittel. Es ist wie Geschenkpapier. Das Geschenk ist der eigentliche Inhalt einer indirekten Rede. Mit dem Geschenkpapier einer indirekten Rede lassen sich auch unangenehme Inhalte besser ausdrücken. Durch diese Art der indirekten Rede kann der Adressat und der Empfänger sein Gesicht wahren und bekommt trotzdem den Inhalt, auf den es ankommt.

Zusätzlich hat die indirekte Rede etwas wunderbar Spielerisches. Es ist nicht einfach Packpapier, sondern das Papier kann bunt und gemustert sein, mit Blumen oder gestreift. Indirekte Rede kann alles das zum Ausdruck bringen und so glatt Freude machen.

Wie beim Geschenkpapier fordert die indirekte Rede den Empfänger heraus, denn Nachdenken ist gefordert. Kann es doch auch mal vorkommen, dass ein wunderbares Geschenkpapier sich als Verpackung für eine harte Kost herausstellt.

Zu meinem persönlichen Leidwesen funktioniert die indirekte Rede bei vielen Jugendlichen nicht mehr. Die Sprache muss hart und direkt sein. Und ich bin darüber sehr unglücklich. Sowohl Positives als auch Negatives kann nicht mehr in blumiges Papier verpackt werden. Es bleibt nur die direkte, oft harte Ansprache. Bis jetzt versuche ich es immer und immer wieder, um später mein Scheitern eingestehen zu müssen.

Lösungsansätze und Vorschläge sind also willkommen. Vorab schon mal danke dafür, …

 

Schlachtfeld Schreibtisch

Auf meinem Schreibtisch sieht es nicht nur aus wie auf einem Schlachtfeld, es ist ein Schlachtfeld. Es ist ein Schlachtfeld der Finanzen. Weder mein Mann noch ich, sind Zahlenfans. Wir sind beeindruckt, wie jemand mit Freude und Begeisterung den ganzen Tag Buchhaltung oder Controlling machen kann. Am Rechner sitzen und Zahlen schieben und bewachen.

Leider gibt es ein paar Anläße, zu denen auch wir ran müssen. Einer davon ist derzeit für mein Schlachtfeld auf dem Schreibtisch verantwortlich. Das Finanzamt möchte dringend bedient werden.

Da gibt es die große Kiste der Belege und sie muß sortiert und ordnet werden. Ach oh graus!

Nun, auch solche Dinge die wir nicht mögen, müssen erledigt werden. Deshalb mache ich jetzt weiter und kämpfe mich tapfer durch.

Meine Hochachtung gilt allen, die in Geduld dieses Ganze am Ende bearbeiten müssen.

Ich habe dich lieb

Wann hat dir eigentlich das letzte Mal jemand gesagt: „ich habe dich lieb!“ Kannst du dich noch daran erinnern?

Wie war das damals für dich? Wolltest du diese Liebe und Zuwendung und war sie dir in dem Moment nur lästig und unangenehm? Es kann auch sein, dass du sie wolltest, aber du wolltest es nicht zugeben. Oder aber du spürtest eine Verpflichtung, wenn du sie annimmst und das wolltest du nicht.

Vier einfache, kleine Worte zu einem kurzen Satz zusammengefügt. Sie können uns auf Wolken schweben lassen oder uns in die Tiefen der Erde versenken. Was auch immer mit uns im Moment der Erklärung geschieht, spurlos gehen diese Worte nicht an uns vorbei.

Ich habe dich lieb! Sind dir auch schon einmal diese Worte auf den Lippen stecken geblieben, weil dein Gegenüber sich unmöglich verhalten hat? Oder hattest du mehr Mut und hast deinen Satz etwas umgewandelt: Ich habe dich trotzdem lieb, auch wenn du dich gerade wie ein A…. verhältst.

Ich muss gestehen, dass ich in dem Moment nicht den Mut dazu hatte. Ich habe mir aber fest vorgenommen, das nach zuholen.

Wie auch immer du dazu stehst, in einem bin ich mir ganz sicher. Es gibt jemanden auf dieser Erde, dessen Herz für dich schlägt und sagt: ich habe dich lieb!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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