Fakt ist, das ZDF war bei der Geburt Jesu Christi anscheinend dabei

Beim Lesen in Facebook erinnerte ich mich an einen Bericht des ZDF am 1.Weihnachtsfeiertag. Dort zur besten Sendezeit wurde die Bibel und ihre Glaubwürdigkeit demontiert. 

Genau genommen ging es um das, was wir allgemein als Weihnachtsgeschichte kennen. Es ging um die Berichte der Menschen, die in der Bibel von Jesus und seiner Geburt schrieben. Dort hörte ich unter dem Begriff „Fakt ist“: dass Jesus aller Wahrscheinlichkeit nicht in Bethlehem geboren wurde. Uns wurde als wahr verkauft, dass die Geschichte vom Kindermord in Betlehem unwahr ist. So ging es der Reihe nach. Die Berichterstattung des ZDF und sein Team waren anscheinend in einer persönlichen Zeitreise um 2000 Jahre zurück gegangen, denn nur so konnten sie ihre Theorien als Fakten verkaufen. 

Als ich das Programm wechselte blieb ein schaler Geschmack zurück. Wir feiern Weihnachten und die Geburt Jesus, aber eigentlich leugnen wir alles, was damit zu tun hat. Ist Jesus Christus aber nicht der Sohn Gottes, dann ist das Feiern der Weihnachtsgeschichte dumm. Doch wenn er der Sohn Gottes ist und dieser Gott genau so ist, wie in der Bibel beschrieben, dann ist es dumm, ihn und seine Macht zu leugnen.

Ob die Macher des ZDF-Programmes für den 1. Weihnachtstag soweit dachten, weiß ich nicht. Wenn sie aber das Programm für das nächste Jahr zusammen stellen, dann sollten sie bitte vorher nachdenken und sich für eine der beiden Varianten entscheiden. Denn nichts ist schlimmer als die Aussage: „was hinket ihr zu beiden Seiten“?

Weihnachten im Erzgebirge

Nirgendwo sonst auf der Welt ist Weihnachten so schön wie im Erzgebirge. Ob es daran liegt, dass die Menschen hier schon immer arm waren? Vielleicht liegt es auch daran, dass das Erzgebirge ein raueres Klima hat als andere Regionen. Ich weiß es nicht genau.

Aber ich kenne keine Region in der mit so viel Wärme und Herzlichkeit auf so einfache Art und Weise Weihnachten gefeiert wird. Während Weihnachten zu Ende geht, sende ich euch herzliche Weihnachtsgrüße aus dem Erzgebirge.

http://youtube.com/watch?v=JUQ8cpN5w5U

 

 

Was ist Weihnachten?

Was ist Weihnachten im 21. Jahrhundert?  Seit einigen Tagen schon denke ich über diese Frage nach. 

Gestern waren wir im Ländle unterwegs auf Weihnachtsbesuchstour. Es war ein langer, schöner und anstrengender Tag. Ist das Weihnachten? 

Als wir heute morgen in der Stadt unterwegs waren, saß dort ein junger Mann und wartete mit etwas unglücklichem Gesicht. Ihm schenkte ich spontan ein modobook, verbunden mit dem Wunsch „Schöne Weihnachten“. Es zauberte sich ein Lächeln in sein Gesicht. Ist das Weihnachten?

Nach dem Stadtbesuch war noch eine Strumpfhose für Leoni zu reparieren, während in der Küche schon fleißig das Weihnachtsessen vorbereitet wurde. Ist das Weihnachten?

Die Kinder warten bereits sehnsüchtig auf die Geschenke. Ist das Weihnachten? 

Welche Erwartungen und Vorstellungen verbindest du mit Weihnachten? 

Während ich so darüber nachdachte, entstand auch auf meinem Gesicht ein Lächeln. Hier meine Antwort auf die Frage „Was ist Weihnachten“:

  • Weihnachten ist ein Lächeln in andere Gesichter zu zaubern.
  • Weihnachten ist einem anderen Menschen eine Freude zu machen.
  • Weihnachten ist über den eigenen Schatten zu springen um einem Menschen eine Freude zu bereiten.
  • Weihnachten ist Freude bereiten, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. 

Das alle ist Weihnachten und deshalb ist es ein Fest was wir nicht alleine feiern können. Weihnachten ist ein Fest für uns Menschen. 

Wir Menschen bekamen Weihnachten geschenkt: „Denn siehe, wir verkündigen euch eine Freudenbotschaft, denn euch ist heute der Retter geboren, welcher ist Jesus, geboren in einem Stall in Bethlehem.“ 

Dieser Retter mit Namen Jesus hat die Aufgabe, in unsere Herzen ein Lächeln zu zaubern. Das geschieht bei jedem Menschen, der ihm begegnet. Deshalb ist Weihnachten nicht irgendein Fest, sondern ein Geschenk für uns Menschen. 

Das unsichtbare Band meiner Schwiegermutter

Gestern hatte meine Schwiegermutter ihren 50sten Geburtstag. Bereits vor vielen Monaten erzählte sie uns von der geplanten Feier und welche Bedeutung dieser Tag für sie hatte. Wir merkten dies, aber verstanden es nicht.

So begann gestern die Feier. Es war eine schöne Feier mit viel Musik und Gesang und würdigen Reden. Alles war gut organisiert und ging reibungslos. Dann hielt Petra eine kleine Ansprache. Diese Rede ist es, die allen in Erinnerung bleiben wird, denn sie war das Herz dieses Tages. Mit wenigen Worten bereits öffnete Petra ihr Herz und ließ alle Gäste in dieses hinein schauen. Es war ihre Zerbrechlichkeit und ihre Dankbarkeit, die alle Herzen berührte. Als sie selbst nicht mehr weiter lesen konnte, weil Tränen ihre Stimme erstickten, ging Alex zu ihr und half ihr. In diesem Moment war ich stolz darauf, ein Teil dieser Familie zu sein. Eine Familie, die nicht perfekt ist, aber zusammen hält.

Seit dieser Feier gestern habe ich ein neues Bild von meiner Schwiegermutter. Mit einer einfachen Geste hat sie mein Herz erreicht. Nicht mit großen Taten und aalglatten Worten, sondern mit dem ehrlichen Bekenntnis ihrer Abhängigkeit von Jesus Christus.

Wir denken oft, dass solche großen Taten und Worte nötig sind. Doch ohne die Tränen von Petra wäre der Tag nur gut organisiert gewesen, so wird der Tag für alle etwas Besonderes bleiben. Ihr Bekenntnis ihrer Verletzlichkeit und ihrer Fehler hat ein unsichtbares Band geknüpft. Ein Band, das stärker ist als alles andere.

the day after

Es ist der 22.12.2012 und ich zumindest hatte eine sehr ruhige Nacht und ein entspanntes Aufstehen.

Die Welt ist gestern nicht untergegangen – was für mich nicht wirklich eine Überraschung war.

Untergegangen ist trotzdem etwas – Claudias Rechner nämlich. So ist der Blog heute meine Aufgabe. Ganz so schlimm wie auf dem Foto ist es zum Glück nicht. 🙂

Zur Feier des Nichtunterganges der Welt wünschen wir dir einen superschönen Sabbat mit ganz viel Freude und Gottes Segen.

Es wird Weihnachten

 

 

Schnee! Was für ein herrliches Bild. Der Blick aus dem Fenster lädt zum Träumen ein. Es erzählt von Ruhe und Frieden, von warmen Wohnungen und Schlittenfahren. Der Schnee lädt ein zur Schneeballschlacht und zum Spaziergang im Wald. Und er verkündet, dass Weihnachten wird.

Wir wünschen dir und deiner Familie schöne und erholsame Weihnachtstage. Wir wünschen dir viel Freude und wenig Stress. Wir wünschen dir Gemeinschaft und wenig Streit und wir wünschen dir Miteinander statt getrennte Wege.

Wir wünschen dir einen Traum von Weihnachten.

Herzliche Grüße aus Landshut von Alex und Claudia und Manuela und Mama und Gerson

gute Nachrichten: Mitarbeiter in Kommune setzen sich ein

Immer wieder hören wir von Vetternwirtschaft und Menschen, die sich über ihre Kommune beklagen. Doch ist es wirklich so katastrophal um unsere Kommunen bestellt?

In den letzten Wochen hatte ich verstärkt mit den Mitarbeitern in der Landshuter Verwaltung zu tun. Begegnet bin ich Menschen, die sich für ihre Kommune einsetzen. Mitarbeiter, die auf die Argumente aus der Bevölkerung Wert legen und diese nicht einfach weg wischen. Ich erlebte, dass abgewogen wurde und die Interessen der Bevölkerung im Auge waren.

Doch wie macht man es allen Recht? Geht das überhaupt? Wir alle erleben in unseren Familien, dass nicht immer alle einer Meinung sind. Das in groß ist die Situation in den Kommunen. Das Geld ist begrenzt, nicht alles ist möglich. Doch wie das Geld am Besten ausgeben und wofür? Manchmal meckern die am lautesten, die am wenigsten bereit sind für ihre Kommune Verantwortung zu übernehmen.

Nicht immer entscheiden wir in unserem Leben richtig. Leider ist das im Kleinen so und im Großen nicht anders. Dann hilft eine offene Aussprache mehr als Beschuldigungen unter der Hand.

Die Mitarbeiter in der Landshuter Verwaltung sind genau so wenig perfekt wie ich. Doch sie setzen sich ein mit dem Ziel das Beste für Landshut zu tun. Ich möchte mich deshalb an dieser Stelle für ihre Arbeit und ihr Engagement bedanken. Danke an alle Mitarbeiter in den deutschen Kommunen, die sich für ihre Stadt einsetzen.

Kleiderschrank aufräumen

Kleiderschrank aufräumen? Hier ein paar Vorschläge passend zu Weihnachten.

Weihnachten läuft gerade in seine heiße Phase ein. Wie immer gehen die Tage nicht spurlos am Kleiderschrank vorbei. Entweder passen manche Dinge nun wirklich nicht mehr und das Versetzen des Knopfes langt auch nicht. Das Verhältnis von Größe zu Gewicht hat sich zu Ungunsten unseres Kleiderschrankes verschoben oder aber Neues hat seinen Weg in den Kleiderschrank gefunden, so dass das Platzangebot des Kleiderschrankes einfach zu gering ist.

Wer nun keine Möglichkeit hat seinen Kleiderschrank einfach zu erweitern, der hat hier ein paar Portale, die gerne die Werbung übernehmen.

mädchenflohmarkt

dawanda

bevintage

Wer etwas Zeit hat kann sicher auch das eine oder andere Schnäppchen zum Auffüllen des Kleiderschrankes finden. Viel Spaß!

erlebt: die Reparatur unseres Apothekerschrankes

Alles begann mit meinem Satz: „ich räume nur noch kurz die Küche auf“. Doch als ich unseren Apothekerschrank rauszog, kam ein lautes Geräusch und unser Apothekerschrank neigte sich mir entgegen. Noch während ich sah und hörte, sagte mein Mund: „Ich glaube, jetzt ist was Schlimmes passiert“. Diese Einschätzung sollte sich schnell bestätigen. Die gesamte Halterung des Apothekerschrankes hatte sich von den Schrauben getrennt. So stand ich nun und war richtig unglücklich.

Also hieß es Apothekerschrank ausräumen und auf Lösungssuche gehen. Während Alex Werkzeug holte, ging ich zu unserem Vater YHWH und bat ihn um gute Ideen und Gelingen. So starteten wir in die Rettungsaktion für unseren Apothekerschrank.

Schrauben waren zu klein, zu kurz, zu dünn. Bis das Passende gefunden waren, vergingen bange Minuten. Doch nach einer Stunde Arbeit hielten die Schrauben wieder unseren Apothekerschrank. Der Belastungstest zeigte, das war gelungen. Daraufhin bedankten wir uns bei unserem Vater YHWH für seinen Support und ich konnte unseren Apothekerschrank wieder einräumen.

Obwohl wir das alles gestern Abend nicht wollten und nicht gebraucht hätten, bin ich begeistert, dass alles in einer guten Stunde erledigt war. Als wäre es ein Spuk gewesen.

(Der Kommentar von Alex war: erstaunlich, dass die kleinen Schrauben so lange gehalten haben.)

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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