http://www.youtube.com/watch?v=OniOAxHs_20
Eine andere Art von Jahresrückblick, etwas zur Erheiterung. Viel Spaß!
http://www.youtube.com/watch?v=OniOAxHs_20
Eine andere Art von Jahresrückblick, etwas zur Erheiterung. Viel Spaß!
Heute kommt ein Bericht vom Primelchen:
Derzeit mache ich die Weihnachtsvertretung für die Kollegen. So sitze ich im Auto, bin auf dem Weg zur Arbeit und höre die Lokalnachrichten von Coburg. Normalerweise tue ich das nicht, sondern höre Musik aus dem MP3-Player. Die Worte des Berichterstatters lassen mich aufhorchen.
„Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen in Ihrem Auto und werden aus dem vor Ihnen stehenden Wagen mit einer Waffe bedroht!“
Ich dachte, das ist ein Scherz und wartete mit Neugier auf die ganze Meldung. Doch leider geschah das Berichtete gestern wirklich in Lichtenfels. Ein junger Mann überholte das Auto vor sich, bremste, bis die Fahrerin anhalten musste. Dann lief er mit einer Waffe zu ihr und bedrohte sie damit. Es handelte sich dabei um eine täuschend echt aussehende Schreckschusspistole, wie die Polizei später herausfand. Täter und Opfer kannten sich nicht, der einzige Grund war, dass die Frau ihm nach seiner Meinung zu dicht aufgefahren war.
Der Vorfall geschah etwa 200 Meter von meiner Arbeitsstelle entfernt. Keine zehn Minuten vorher bin ich selber dort vorbeigekommen. Als ich die Nachricht hörte, war ich entsetzt und Gott unendlich dankbar, dass ich früher angekommen war. Gleichzeitig erschreckt es mich, dass Deutschland so unsicher geworden ist. Was ist nur aus uns Menschen geworden?
Die letzten Nachrichten, die ich im Fernsehen gesehen habe, sind schon einige Zeit her. Da mich diese immer so frustrierten, habe ich irgendwann beschlossen, keine mehr anzuschauen. Das gelingt bis auf wenige Ausnahmen recht einfach, da wir eigentlich kein Fernsehen schauen. Gestern Abend allerdings war eine dieser Ausnahmen.
Abgesehen vom Nachrichtensprecher, der nicht die Wucht war, stellte ich fest, dass die Art der Nachrichten leider noch immer die gleiche ist wie vor Jahren. Es war ein Querschnitt durch Sprengstoffanschläge und Attentate, gemischt mit Negativmeldungen von antidemokratischen Staaten und ihrem Umgang mit der eigenen Bevölkerung. Am Ende gab es noch einen Blick ins eigene Land und die Feststellung, dass es den Menschen immer schlechter geht.
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Blickrichtung die ist, die wir Menschen brauchen. Ist nicht alles auch so schon schwierig genug? Wieviele Menschen nehmen tatsächlich Anteil am Leid derer, über die berichtet wird. Ändert die Berichterstattung irgendetwas im Leben der Menschen? Wie sehr stumpfen wir durch die Bilder und Berichte ab?
Bald beginnt ein neues Jahr. In diesem wünsche ich mir auch gute Nachrichten, nicht nur Tränen und Leid. Hallo Fernsehanstalten, bitte baut in eure Nachrichten auch positive Berichte ein und das nicht nur zu Weihnachten. Schreibt von Jugendlichen, die für andere da sind und motivieren, dann habt ihr auch eine Relevanz für die Menschen im eigenen Land. Berichtet von Menschen, die sich ohne Bezahlung um andere kümmern, dann erreicht ihr die Herzen der Menschen in Deutschland und das motiviert auch selbst etwas zu tun. Die Liste ließ sich noch lange fortsetzen, doch am Prinzip würde sich nichts ändern. Gute Nachrichten sind Nachrichten, die Menschen motivieren etwas zum Positiven zu ändern und solche Nachrichten wünsche ich mir.
Letzte Woche war ich einkaufen. Der Einkauf lohnte sich, zumindest für das Geschäft. In diesem Supermarkt gab es auch einen Bereich mit Blumen. Zu meinem Erstaunen sah ich dort neben Rosen und Callas auch Orchideen stehen. Schöne weiße Orchideen. 15 Stück kosteten 9 Euro. Ich konnte es nicht glauben. Dieser Preis, einfach Wahnsinn. Also nahm ich ein Päckchen mit nach Hause und verschenkte diese als Weihnachtsgruß. Als Ursprungsort war Thailand angegeben. Nun hatte ich also Orchideen, die in Thailand gezüchtet wurden, bei mir zu Hause. Eine Woche später sind sie schon am Verblühen.
Was für eine Verschwendung! Als sie so im Laden standen, habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Erst jetzt wo ich zusehen muss, wie sie verwelken, stelle ich mir die Frage ob es eine kluge Entscheidung war. Es sind wunderschöne zarte Rispen, die Blütenblätter sind durchsichtig, als würden sie von kleinen Adern durchzogen. Warum nur muss der Mensch das Bedürfnis haben, unbedingt diese Pflanzen von einem Ende der Welt zum anderen zu schaffen und das noch dazu für 9 €. Was für eine Ökobilanz! Auch wenn ich diese nicht ausrechne, muss sie vernichtend sein. Nur um in Deutschland ein paar Orchideen in die Vase stellen zu können, werden die in den Flieger gepackt und über Holland nach München gefahren.
Ich werde das nächste Mal lieber auf einheimische Blumen zurückgreifen und mich daran erfreuen. Für die Zukunft nehme ich mir vor, meinen Kopf vorher einzuschalten und nachzudenken, ob ich diesen Artikel wirklich vom anderen Ende der Welt brauche oder ob es eine regionale Alternative gibt.
Obwohl erst seit 6 Tagen Winter ist, war gestern ein wunderschöner Frühlingstag. Bereits am Morgen sangen die Vögel im Garten und die Luft roch nach Frühling. Nachdem wir in der Kirche waren, starteten wir direkt nach dem Essen mit zwei Kameras bewaffnet zu einem wunderschönen Spaziergang. Es hatte zwar nur 5 Grad Celsius, die Sonne schien allerdings so wunderbar wie an einem Frühlingstag im März. Sie hatte so viel Kraft, dass wir uns auf die Bank setzten um die Sonne zu genießen. Wir gingen an der Isar spazieren und beobachteten die Enten und die Angler. Alles war friedlich und harmonisch. Noch nicht mal die spazierengehenden Hunde machten Lärm. Sogar die Begrüßung der Artgenossen ging ohne Bellen und Krach vor sich. Das Lauteste waren die schnatternden Enten im Wasser, die sich immer wieder meldeten, in der Hoffnung auf etwas Futter.
Das Wetter war so schön, dass alle Weihnachtsgefühle schlagartig verschwanden. Der Winter war abgemeldet, obwohl er doch eigentlich noch gar nicht richtig begonnen hat. Nun, wir werden uns wohl in Geduld üben müssen, bis das Frühjahr wirklich einzieht. Aber ein schöner Ausblick in das nächste Jahr war es auf jeden Fall.
https://dejongsblog.de/blo…auch-ein-wunder
Wenn wir Menschen in einer schwierigen Situation sind, wünschen wir uns Wunder. Wir wünschen uns, das jemand von außen in die Situation eingreift und etwas geschieht, dass diese zum positiven verändert. Soweit unser Wunsch.
In dem Moment, wo wir Wunder erlebt haben und davon weiter erzählen, beginnt eine spannende Reise. Zumindest unserer Familie geht es immer wieder so. Inzwischen sind fast drei Monate vergangen, seit Gott unsere Gebete erhört hat und Wunder wirkte. Doch die Reaktionen der Zuhörer sind geprägt vom Rationalismus. Die Gedanken meines Gegenübers sind zu lesen, auch wenn er sie nicht ausspricht: “ Hören tue ich es wohl, doch glauben, … dazu fehlt mir der Glaube“.
Ich möchte in diesen Momenten den Anderen schütteln und rufen: „Hallo, und du willst Christ sein?“ Wir wünschen uns, dass Menschen an den Gott der Bibel glauben, doch an die Kraft und Fürsorge dieses Gottes wollen wir nicht glauben. Ich finde das sehr schade. Dieser Gott, der in der Bibel beschrieben ist, liebt uns Menschen so sehr, dass er uns in unserem Alltag helfen will. Eine von vielen Möglichkeiten sind Wunder. Dinge, die geschehen, die Menschen nicht können und die wir nicht erklären können. Ich bin froh, dass mein Gott nicht auf meinen kleinen menschlichen Verstand beschränkt ist.
Wenn du mit Beunruhigung an das kommende Jahr denkst, dann wäre es vielleicht an der Zeit, meinen Gott um Unterstützung zu bitten. Wenn du das tust, dann wird er dein Gott und dein Gott lässt dich nicht im Stich. Aber denke daran, wenn du ihn Gott sein lässt und ihm vertraust, dann kann er Dinge tun, die niemand sonst kann und das sind Wunder.
http://de.wikipedia.org/w…inigten_Staaten
Auch ich haben einen Onkel in Amerika. Leider ist er nicht reich, so wie es manche Geschichten dazu gibt. Er lebt bereits seit vielen Jahrzehnten in den Staaten und ist in allem Amerikaner geworden. Noch heute schwärmt er von der Freiheit und den Möglichkeiten, die das Land bietet. Es ist tatsächlich so. Allerdings hat in den USA auch jeder die persönliche Freiheit zu verhungern. Unter dem Titel Auge um Auge, Zahn um Zahn hat die Süddeutsche dazu einen langen Artikel veröffentlicht, der mich nachdenklich gemacht hat. In ihm wird das derzeitige Gesundheitssystem und die Konsequenzen für die arme Bevölkerung an Hand von Schicksalen beschrieben. Erst durch diese Schicksale wurde die Dringlichkeit der Gesundheitsreform in den USA deutlich.
Für uns in Deutschland ist es nicht vorstellbar, dass es in diesem christlich geprägten Land ca. 47 Millionen Amerikaner gibt, die keine (ausreichende) medizinische Versorgung bekommen. Da wird die Nächstenliebe großgeschrieben, sie zeigen an allen Ecken und Enden ihren Glauben, doch bei so einfachen Dingen der Nächstenliebe im eigenen Land versagen sie: Ohne Geld keine Versorgung.
In der WHO-Studie auf Basis der Daten von 2002 liegt die durch Krankheit verminderte durchschnittliche Lebenserwartung der amerikanischen Bevölkerung bei 69,3 Jahren. Damit kommen die Vereinigten Staaten im internationalen Ranking auf Platz 27.
Eigentlich hätte ich recherchieren sollen, wie viele amerikanische Präsidenten bereits versucht haben eine allgemeine Gesundheitsversorgung für alle Amerikaner einzuführen, denn abgesehen von Bill Clinton gibt es noch mehrere Präsidenten, die dies in Angriff nahmen. Auch jetzt ist es nur ein kleiner Sieg. Für Amerika ist es allerdings ein wichtiger Schritt, hin zu einem Land das für seine Bürger soziale Verantwortung übernimmt.
Ich möchte dir empfehlen, die drei Links zu Wikipedia, zur SZ und zum Focus zu lesen. In diesen wird noch besser die derzeitige Tragik deutlich und damit die Bedeutung dieser Entscheidung. Herzlichen Glückwunsch Amerika! Die Gesundheitsreform ist das beste Weihnachtsgeschenk, was du deinen Bürgern machen konntest!
https://dejongsblog.de/blo…as-fest-beginnt
Eigentlich sieht es draußen eher wie November und weniger wie Weihnachten aus. Doch wenn ich dran denke, dass es in vielen Regionen der Erde überhaupt keinen Schnee gibt, sondern warm ist und die Sonne scheint, dann ist Weihnachten wohl eher eine Sache des Herzens als des Wetters. Denn vom Prinzip hat die Geburt Jesu weniger was mit der Jahreszeit und den äußeren Umständen zu tun, als mit unserem Herz und unserer Beziehung zu dieser Geburt. Ist es nicht immer so, dass die Beziehung zu einem Menschen den Umgang mit ihm prägt?
Du kannst wunderbare Weihnachtslieder singen oder hören, wenn du keinen Bezug zum Inhalt hast, dann ist es nur ein schönes Geräusch. Die Texte dieser Lieder entsprangen den Dichtern aus dem Herzen. Nur deshalb wurden das Weihnachtsoratorium so wunderbar und nur deshalb erreichen die Lieder auch heute noch unsere Herzen. Wie steht es mit dir und Weihnachten?
Für uns ist Weihnachten eine Zeit um danke zu sagen. Danke, dass Gott seinen Sohn auf diese Erde hat gehen lassen. Niemand hat Gott gezwungen, das zu tun. Er muss sich nicht um uns Menschen kümmern. Er tut es, weil er jeden persönlich liebt, also dich und mich. Ohne Jesus auf dieser Erde wären wir Menschen auf uns allein gestellt und hätten keine Hilfe. Gebete könnten nicht erhört werden und „Wunder“ würden nicht geschehen. Deshalb wollen wir Gott ehren und danken. Dazu gehören Freunde und Familie, zusammen sein, singen, essen und viel Freude.
Wir wünschen dir, dass du auch so schöne und besinnliche Weihnachtstage hast! Wir wünschen dir und deiner Familie Gottes Segen und Schutz! Wir wünschen dir frohe und ruhige Weihnachtstage!
:Ich bringe eine gute Botschaft für alle Menschen! Der Retter – ja, Christus, der Herr – ist heute Nacht in Bethlehem, der Stadt Davids, geboren worden! Lukas 2,10-11
Eigentlich ist ja Weihnachten gedacht, um an die Geburt von Jesus vor vielen Jahren zu erinnern. Die Tage sollten den Menschen die Möglichkeit geben zur Ruhe zu kommen und Zeit mit der Familie zu verbringen. Wenn wir Menschen zur Ruhe kommen, fangen wir an über unser Leben nachzudenken. Als Ergebnis stellen wir vielleicht fest, dass uns nicht alles in unserem Leben gefällt. So gibt es inzwischen viele Leute, die zwar sagen, dass sie zur Ruhe kommen wollen, doch das nicht wirklich meinen. Sie meinen eine andere Art von Beschäftigung, aber nicht ein inneres zur Ruhe kommen. Als Jesus damals in Betlehem geboren wurde, war rundrum Trubel, doch im Stall herrschte Ruhe. Dort war keine Party im Gange, keine Zuschauer, nur ein paar Tiere waren bei der Geburt dabei. Wie wird es den beiden wohl gegangen sein? Und wie geht es uns heute? Gestern waren wir einkaufen, um „das Fest“ vorzubereiten. Hinterher habe ich mich gefragt, ob wir nicht im nächsten Jahr unsere Art Weihnachten zu feiern umstellen sollten. Nun mal sehen,…. es sind ja noch 11 Monate Zeit bis wir die Frage entscheiden müssen. Aber immerhin, wir haben die Tage zweigeteilt. Es wird ein paar Tage des Feiern geben und Tage der Ruhe. Ich freue mich auf beides! Und du? Lass dir bei allem Trubel (und in der Stadt ist Trubel) nicht die Ruhe rauben. Unsere Warenhäuser sind voller toller Dinge und sie verleiten uns dieses und jenes auch noch zu wollen. Doch ist es wichtig? Nicht jedes scheinbare Schnäppchen ist wirklich eines. Denn in dem Moment wo es dir Zeit raubt, ist es bereits ums Eck mit dem Super-Angebot. Deshalb werden wir heute Abend Musik hören. Wir setzen uns aufs Sofa und werden den Klängen der Orchester und Stimmen lauschen. Wir wünschen dir auch solche Momente. Schöne Weihnachten!
Endlich kann die Post den Umsatz aufholen, der in den letzten Monaten zu wenig war. Bei uns in Landshut arbeitet die Post auf Hochtouren. Meine Intelpost ist bereits Anfang Dezember auf die Reise gegangen. Die private Post reist mit uns persönlich durch die Lande. Heute hatte ich zum Abschluss der Weihnachtspost die Aufgabe eine Weihnachtsmail an die Kollegen zu verfassen. Bereits im Vorfeld hatte ich von Kollegen wunderbare stilistisch perfekte Weihnachtsgrüße erhalten. Daraufhin stellte ich mir die Frage, wie ich mich dem wohl stellen könnte. Doch nachdem ich mehrere Versionen von Wünschen und Grüßen formulierte hatte, gab ich auf. Da gibt es Kollegen, mit denen ich intensiv zusammen arbeite, da möchte ich jedem individuelle Grüße schreiben. Andere treffe ich im Büro, weitere Gemeinsamkeiten sind nicht vorhanden. Bei denen würde der Text nicht über allgemeine Grüße hinaus gehen. Das alles zusammen empfand ich als unbefriedigend. Also entschied ich mich für eine persönliche Mail, abseits vom Standard.
Hallo Kollegen, es war ein spannendes Jahr für uns alle. Danke für die Zusammenarbeit, die Unterstützung, einfach das Dasein. Wir alle sind froh, dass Weihnachten ist. Die letzte Woche war es spürbar, dass die Luft draußen ist. Wir haben uns über Erfolge gefreut und Projekthoffnungen beerdigt. Was wird uns das neue Jahr bringen? Sicher beides. Doch das ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist unsere Zusammenarbeit. Wenn wir miteinander gehen und nicht nebeneinander her, dann werden wir gewinnen, sogar wenn wir verlieren. In dem Sinne wünsche ich euch frohe und erholsame Weihnachten. Bis bald ins neue Jahr, ich freue mich darauf.