Wenn es etwas gibt, was ich mit Freude und Begeisterung tue, dann ist es reden. Als Kind habe ich immer Geschichten erzählt. Vielleicht ist das einfach ein Zeichen, dass ich eine normale Frau bin, denn Frauen reden am Tag einige tausend Worte mehr als Männer. Wie auch immer.
Zum Reden gehört bei mir auch Vorträge zu halten. Für meinen Arbeitgeber halte ich Vorträge über das deutsche Gesundheitssystem, über die IT und über Perspektiven für die Zukunft. Alles das sind spannende Themen, bei denen ich merke, dass es wichtig ist, darüber zu reden. Wenn ich die Zeitung aufschlage, beschleicht mich manchmal das Empfinden, als wäre alles nur schlecht. Bei meinen Vorträgen gibt es die Möglichkeit, zu zeigen, dass dem nicht so ist. Ich halte es für wichtig, diesem Trend entgegen zu wirken und den Blick auf die Möglichkeiten und die Verantwortung zu lenken, die wir für unser Land haben.
Die größte Freude ist es aber für mich, wenn ich von meinem Gott und Vater reden kann. Nichts mache ich lieber als das. Er ist so wunderbar und so unendlich, dass ich nicht müde werde von dem zu reden, was ich erlebe. Immer wieder entdecke ich neue Wesenszüge von ihm. Ich sehe seine große Liebe und Geduld im Umgang mit mir und mit uns Menschen. Und ich sehe seine Trauer, wenn Menschen sich von ihm abwenden.
Deshalb rede ich immer gerne von ihm. Heute ist eine Einladung dazu aus Mitteldeutschland gekommen. Auf die Zeit miteinander freue ich mich schon jetzt. Die Veranstalterin ist eine liebe Freundin von mir, deshalb wird es eine schöne Zeit miteinander sein.
Der beste Gänsebraten, das einfache Rezept zum Nachmachen
Nachdem Mama den Arm gebrochen hatte, war es meine Aufgabe die Gans zu machen. Obwohl ich davon nicht begeistert war, wurde das Federvieh trotzdem wunderbar und ganz lecker.
Weil es so lecker ist und ich sonst die Daten wieder vergesse, ist hier das Rezept zum Nachmachen.
Die Gans waschen und die restlichen Kiele entfernen.
Die Gans innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben, mit 3 geschälten Zwiebeln, 2 Rispen getrockneten Beifuß und 3 halbierten, geputzten Äpfeln komplett füllen und zunähen. (Faden bitte etwas lockerer halten.)
In den Bräter ca. 3 cm hoch Wasser einfüllen und die Gans hineinlegen. Zusätzlich 2 Rispen Beifuß und 2 größere Zwiebeln dazu legen.
Danach den geschlossenen Bräter 3h bei 160 Grad Umluft mit etwas Unterhitze backen. Nach der Hälfte der Zeit die Gans wenden. Danach den Deckel abnehmen und noch eine weitere Stunde bei der gleichen Temperatur im Backofen lassen. Nach 30 min noch einmal drehen. Nach dieser Stunde bitte prüfen, ob die Gans fertig ist, bei Bedarf noch etwas Zeit dazu geben.
Die Soße haben wir abgegossen und mit etwas Mehl angedickt, nach Geschmack Salz, Pfeffer und ein halbes Glas Orangensaft hinzufügen. Einmal aufkochen lassen.
Bei uns gibt es dazu Rotkraut und Kartoffelklöße – Guten Appetit! –
Leica und Nikon helfen nicht bei Einsamkeit
Vor einigen Tagen hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Manager. Es ging um Kameras. Seiner Meinung nach ist Leica vor Nikon die Beste. Das Interessante an dem Gespräch war, was nicht gesagt wurde. Gerne hätte ich den Kontakt aufrechterhalten, doch er hatte keine Zeit dazu. Als Manager gehört er zu der großen Gruppe Menschen, die keine Zeit haben, immer beschäftigt sind und unter Strom stehen.
Ich kenne manchen, der damit seine eigentlichen Bedürfnisse verborgen hat. Bin ich beschäftigt, dann fällt mir nicht auf, dass ich allein bin und dass mir das nicht gefällt. Das ist ein klassischer Gedanke und nicht weit her geholt. Ich weiß nicht, ob ihn jeder von uns schon gedacht hat, doch bei einem Großteil von uns ist das sicher der Fall.
Wir sind nicht als Einzelgänger geschaffen. Wir brauchen Menschen, mit denen wir uns vertrauensvoll auf Augenhöhe unterhalten können. Wenn es das nicht gibt, fehlt uns etwas und wir werden einsam. Erstaunlich ist, dass wir Menschen uns oft selbst dabei betrügen. Wir spüren, dass etwas nicht richtig ist, tun uns aber schwer mit der Veränderung. Doch ohne diese wird die Einsamkeit bleiben.
In der Bibel steht, dass der Mensch aus Mann und Frau geschaffen wurde und beide den Menschen ausmachen. Diese beiden sind eins (siehe 1.Mose Kapitel 1 und 2). Wenn uns diese Art der Beziehung fehlt, dann merken wir das immer.
Ich wünsche uns, dass wir mit unserem Gegenüber in Augenhöhe leben und dabei lieber einmal unser Ego oder Besitz hintenanstellen.
Christines Hochmoorstüberl am Pass Thurn bei Mittersill
https://dejongsblog.de/blo…ochmoorstueberl
Drei Tage sind wir schon wieder zu Hause. Aufgrund der jüngsten Ereignisse verblasst das Erlebte viel zu schnell. Deshalb ist dies jetzt eine Erinnerung an schöne Tage im Schnee. Viel zu schnell hat uns der Alltag mit seinen Armen gefangen genommen. Schade!
Kurz unterhalb vom Pass Thurn gibt es ein relativ großes Hochmoor. Im Sommer ist es dort nicht möglich zu laufen. Es gibt „quasi“ keine Wege, doch im Winter ist dort ein sehr schönes Langlaufgebiet. Es ist nicht so riesig, in erster Linie sind es viele verschiedene Runden, die befahrbar sind. Vom Prinzip ist die Strecke denen im Bayrischen Wald sehr ähnlich, mit zwei Ausnahmen. 1. eine wunderbare Sicht in die Berge und das Hochmoorstüberl. Diese beiden Ausnahmen treiben uns immer wieder in diese Gegend zurück.
Das Hochmoorstüberl ist nur im Winter bis Ostern geöffnet. Die Chefin ist Christine. Sie betreibt das Stüberl seit 1995. Es ist ein kleines Holzhaus, welches mit viel Liebe bewirtschaftet wird. Die Speisekarte ist nicht riesig, aber lecker. Alles wird frisch und selbst zubereitet. Bei schönem Wetter sitzen die meisten Gäste auf den Bänken und Liegen im Freien und genießen die herrliche Sicht. Jeder Gast fühlt sich wohl und gut aufgehoben. Es gibt auch eine Auswahl von Brett- und Kinderspielen. Sie sind wichtig, falls die Lust zum Rausgehen vergangen ist. So lässt es sich bei einem Spiel und Ratsch gut und lange aushalten.
Wir wollen uns bedanken für die wunderbare, offene und herzliche Gastfreundschaft. Es ist schön, dass du, Christine, das Hochmoorstüberl betreibst. Danke! Wir fühlen uns immer wohl bei dir!
Ein gebrochener Arm
Gestern zu Hause hat uns eine Überraschung erwartet. Mama ist am Samstag beim spazieren gehen gestürzt und hat sich den Arm gebrochen. Sie erzählte:
Ich dachte noch: „Das ist aber glatt, da muss ich vorsichtig sein“. Während ich es noch dachte, fiel ich schon. Dabei hörte ich, wie der Knochen krachte und es tat so weh! Ich blieb erst einmal sitzen und wartete bis der Schmerz nachließ. Dann betete ich um Hilfe. Mein Auto stand im Wald und nicht nur ich, sondern auch das Auto musste doch dort weg. Als ich den Parkplatz fast erreicht hatte, hielt ein Auto neben mir und ein Ehepaar fragte mich, ob sie mir helfen könnten. Dieses Ehepaar war die Antwort auf meine Gebete. Er fuhr mein Auto in die Garage und seine Frau nahm mich mit. Auf dem Weg zur Klinik brachte er seine Frau nach Hause. Ich war erstaunt und erfreut, als er mir anbot auf mich warten zu wollen. Als ich ablehnte, sorgte er sich weiter um mich. Er fragte, ob ich das Geld für ein Taxi überhaupt dabei hätte. Als ich verneinte, gab er mir Geld, damit ich nach der Klinik wieder nach Hause komme.
Ich bin den unbekannten Unterstützern sehr dankbar. Mama hat den Unterarm zwei Mal gebrochen und wird nächste Woche operiert.
So schnell ändern sich die Gegebenheiten. Für uns ist es jetzt die Aufgabe unseren Alltag kurzfristig umzuorganisieren. Wir alle haben es nicht gebraucht, wurden aber nicht gefragt. Wir sind dankbar, dass nichts weiter passiert ist und dass ihr kompetent geholfen wird.
Schnee, Sonne und Liebe
https://dejongsblog.de/blo…scher-winterweg
Es ist nun schon Vergangenheit, doch wenn ich die Augen schließe, bin ich noch mitten im Schnee. Alles begann letzte Woche. Wir überlegten, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, ein Wochenende in die Berge zu fahren. Am Donnerstag waren wir dann soweit, dass wir am Freitagmorgen anrufen wollten und fragen, ob ein Zimmer frei ist. Also beteten wir darum, dass Gott uns ein Zimmer schenkt, wenn er denkt, dass uns eine kurze Auszeit gut tun würde. Zu meiner Überraschung und unserer großen Freude hatten sie ein Zimmer frei. Am Abend vorher hatte eine Familie abgesagt. Auch wenn es mir für die Familie leid tut, für uns war es ein Geschenk! Wie sehr wir diese Tage wohl nötig hatten, merke ich erst jetzt.
Der Wetterbericht war allerdings weniger verheißungsvoll. Es lag im Tal kein Schnee, nur oben am Berg war Kunstschnee. Es sollte kälter werden, aber in allen anderen Dingen waren sich die Internetseiten nicht einig. Also gab ich eine Bestellung für Schnee auf. Ich bat meinen Vater im Himmel, dass er uns genug Schnee schenkt und er hat es getan. Als wir am Samstagmorgen aufwachten, schneite es in dicken Flocken. Es war kalt geworden und schneite. Die Idylle war perfekt. Wir packten uns zusammen und fuhren zur Loipe. Durch den frischen Schnee konnten wir wunderbar fahren.
Nur mein Mann wünschte sich noch mehr Sicht. Als wir am Samstagabend ins Bett gingen, schneite es immer noch. So war ich fasziniert als uns am Sonntagmorgen die Sonne weckte und in den Tag lockte. Also kletterten wir schnell aus den Federn und waren schon bald auf der Loipe und beim Rodeln. So hat unser Vater im Himmel unsere Bitten erhört. Er schenkte uns genug Schnee und eine traumhafte Sicht. Gott hat uns zwei Tage geschenkt, aus Liebe. Diese zwei Tage waren eine kleine, wunderbare, erholsame Ewigkeit.
Frauen mit und ohne Kinder
http://www.imedo.de/infoc…kten#infocenter
Derzeit bekommen viele unserer Freunde Kinder. Jedes Mal aufs Neue ist es spannend für die Eltern und die Umwelt. In unserer Gesellschaft lösen Kinder unterschiedliche emotionale Reaktionen aus. Wie ich das meine?
Da gibt es die Gruppe, die Kinder toll findet. Diese verstehen überhaupt nicht, dass es Menschen gibt, die keine Kinder haben. Diese Gruppe versucht oft Druck auszuüben, um diese Paare von Kindern zu überzeugen. Das kann ganz offen geschehen, durch Andeutungen, oder hintenrum. Sie tun es, weil sie damit etwas Gutes tun wollen. Leider denken sie nicht darüber nach, was diese Aussagen vor allem in den Frauen bewirken. Oft führt dies dazu, dass Frauen sich nicht als vollwertig empfinden, sondern unter Minderwertigkeitskomplexen leiden. In jedem Fall tut es weh, denn die Aussagen setzen voraus, dass die Frau keine Kinder will. Die deutsche Statistik sagt, dass es 2 Millionen Paare gibt, die herzlich gerne Kinder wollen und sich sehnlich welche wünschen und doch keine bekommen.
Es gibt aber auch die zweite Gruppe. Diese empfinden Kinder als Störenfriede, als egoistische Tyrannen. Sie schimpfen über sie und über deren Eltern. Erzählen vom Versagen in der Erziehung und dass sie alles besser könnten. Auch diese Gruppe macht sich und ihre Meinung zum Nabel der Welt. Damit demütigt sie die Kinder und die Eltern. Warum unterstützen sie nicht die Kinder im Lernen und die Eltern im Erziehen? Meckern kann jeder, das ist einfach.
Ein neues Jahr hat begonnen und ich wünsche mir für uns in Deutschland, dass wir nicht nur meckern, sondern fragen und dann helfen. Dass wir von unserem Bauchnabel weg auf andere schauen und mit ihnen gemeinsam leben und nicht allein.
Wir sind McDonalds-Fans
http://www.mcdonalds.de/u…und_fakten.html
Mein Mann noch etwas mehr als ich, aber auch ich gehe mit zum “Schotten”. Im Frühjahr 1990 war ich im Zug unterwegs und unterhielt mich mit einigen Mitreisenden. Sie erzählten mir von McDonalds und ich merkte, wie begeistert sie von dieser Einrichtung waren. Es war das erste Mal, dass ich diesen Namen hörte. Es sollten noch drei Jahre vergehen, bis ich einen McDonald betrat, um dort zu essen. Seitdem sind es immer wieder die gleichen Dinge, die uns dorthin gehen lassen.
Das Essen ist gleichbleibend, gut oder schlecht, das liegt im Auge des Betrachters. Bei McDonalds habe ich mir noch nie eine Magenverstimmung oder ähnliches geholt. Die Produkte sind von gleichbleibend guter Qualität. “Der Schotte” muss ein harter Verhandler sein, beim Einkauf der Produkte. Für die Lieferanten stellt es eine große Absatzmenge (2008: 942 Millionen Gäste) dar und ist damit interessant. Die Qualitätskontrollen bei den Lieferanten sind dafür auch entsprechend hart. Ich als Kunde bin sehr froh darum.
Ganz wichtig für Frauen: Es gibt saubere Toiletten. Nicht umsonst heißt es: “Ist die Toilette sauber, dann ist die Küche auch sauber.” Egal wo ich bin, der Spruch hat sich immer wieder bestätigt.
Mein Mann mag den Kaffee und ich die heiße Schokolade, die es seit letztem Jahr gibt. Wir haben noch nie unfreundliches Personal erlebt, sondern es war immer zuvorkommend und höflich.
Zu meinem Leidwesen stelle ich fest, dass der Anteil derer, die das Tablett hinterher nicht aufräumen, immer weiter ansteigt. Ich bedauere das aus mehreren Gründen. Zum einen werden deshalb irgendwann die Preise steigen, wenn mehr Personal benötigt wird. Zum anderen ist das einfach unhöflich dem Personal gegenüber. Der Kunde, also wir, kaufen schnelles und gutes Essen im Selbstbedienungsservice. Eigentlich würde ich mir für jeden, der es stehen lässt, einen Tag Dienstleistung bei McDonalds wünschen, das würde die Rate sicher signifikant reduzieren.
McDonalds begleitet uns bei unseren Reisen quer durch die Republik. Wir beide können uns darauf verlassen, dass unser “Schotte” gleichbleibend gut ist. Mit anderen Worten: Wo McDonalds drauf steht, da ist auch McDonalds drin.
Erwartungen an ein neues Jahr
Ein neues Jahr hat begonnen. Freust du dich oder tust du so, als würde dich das alles nicht interessieren? Welche Erwartungen hast du an das kommende Jahr? Hast du dir schon Gedanken dazu gemacht?
Bei uns ist der Blick in das neue Jahr zweigeteilt. Auf der einen Seite gibt es bereits einige Termine und Verpflichtungen, die im Kalender stehen und auf ihre Erfüllung warten. Auf der anderen Seite sind wir noch nicht in diesem neuen Jahr angekommen. Was wir von diesem Jahr 2010 erwarten, darüber haben wir noch nicht gesprochen. Deshalb steht am Wochenende bei uns ein Familienrat an. Dort wollen wir die Schwerpunkte für das neue Jahr setzen. Bei aller Planung und Wünschen wird doch manches anders kommen als gewollt.
Doch eines weiß ich sicher, dass es einen Vater im Himmel gibt, der uns nicht alleine in dieses Jahr gehen lässt. Der Gott der Bibel bezeichnet sich als dein und mein Vater. Er hat seinen Kindern zugesagt, dass er sie nicht alleine lässt. Das gibt uns im Alltag Sicherheit und Geborgenheit. Doch nicht nur das, es beruhigt mich auch zu wissen, dass meine Familie in Gottes Hand liegt. Er wird sie schützen, denn wir können es nicht wirklich.
Ich weiß nicht, was das neue Jahr für uns und unsere Familie bringen wird, doch ich weiß, dank Gott wird es ein gutes Jahr werden, denn wir alle sind in seiner Hand.
Jahresrückblick – wie war dein Jahr?
Zu keiner Zeit im Jahr wird so viel über einen vergangenen Zeitabschnitt nachgedacht und geredet wie Silvester. Das Fernsehen hat schon vor Wochen mit Jahresrückblicken angefangen. Erst einmal ist das praktisch, weil es meistens neutrale Rückblicke sind. Es betrifft das Leben „der Anderen“ und ihr Schicksal. Du und ich, wir staunen, sind traurig oder entsetzt. Unsere Emotionen werden angesprochen und traktiert. Dann ist endlich Silvester und es steht eine Party an. Also wieder keine Zeit zum Nachdenken.
Bei uns ist es auch so. Wir werden heute mit Freunden Silvester feiern und sind deshalb nach Baden-Württemberg gefahren. Den Tag verbringen wir mit der Familie, bevor wir am Abend zu unseren Freunden nach Karlsruhe fahren. Damit bleibt keine Zeit für einen persönlichen Jahresrückblick. Wie ist es mit dir? Bist du auch viel zu beschäftigt um an die vergangenen 365 Tage zu denken oder kommt dir schon beim Gedanken daran das glatte Grauen? Wie war das Jahr? Sicher hattest du auch Freude und Leid, Schmerzen und Tränen, nicht nur wir. In der Bibel steht: Alles hat seine Zeit. Das finde ich immer wieder beruhigend. Egal, wie unschön manche Erinnerung auch ist, wenn du nachdenkst dann wirst du dich auch an schöne Momente erinnern.
Unser Jahresrückblick zeigt uns, wie Gott in unserem Leben wirkt und handelt. Wo er uns geschützt hat, Kraft gegeben und geholfen. Er erinnert uns daran, wie Gott eingriff in unser Leben und uns half, wo Menschen nicht helfen konnten. Er hat gesund gemacht und Tränen abgewischt. Deshalb ist unser Jahresrückblick auch eine Zeit des Dankes, des Dankes an den einzigen Gott, der Macht hat und hilft. Er tut es, weil er uns liebt.
Wenn du keine Lust hast einen Rückblick zu starten, weil du weißt, dass du Fehler gemacht hast, so ist der Rückblick für jeden von uns wichtig. Es muss nicht an Silvester sein, auch ein Geburtstag ist dazu geeignet. Ein Rückblick hilft uns, das Vergangene loszulassen. Bei manchem zeigt es sich, dass es nicht so schlimm war wie befürchtet. Wir lernen, dass Sorgen uns nicht helfen, aber manches schlimmer scheinen lassen, als es ist. Deshalb wünsche ich dir die Zeit und den Mut einen persönlichen Rückblick zu wagen.