Heute habe ich mich endlich zum Bloggertreffen angemeldet. Die christliche Medienakademie hat alle christlichen Blogger zu einem Treffen nach Berlin eingeladen. Es soll am 23.-24.4. im Betahaus stattfinden.
Auch wenn ich nicht so ganz sicher bin, ob der Inhalt eine Reise lohnt, so erhoffe ich mir davon gute Gespräche mit anderen Bloggern. Die Referenten sind sicher Namen, die für ein gutes Programm stehen sollen. Das kann ich nicht beurteilen, da ich keinen von ihnen kenne. Auffällig ist, dass alle für (christliche) Institution unterwegs sind. Es wird sicher nicht so einfach sein, den Anspruch und die Erwartungshaltung der unterschiedlichen Blogger zu erfüllen. Ich merke zumindest, dass ich nicht ganz frei davon bin.
Deshalb hier mein Aufruf: Bloggst du und hast du eine Beziehung zu Jesus? => Dann komme doch mit mir nach Berlin. Melde dich an und bereichere die Zeit mit deinen Erfahrungen und Erlebnissen, denn nur dann wird es ein gutes Treffen werden und das wünsche ich mir.
Die Idee jedenfalls ist gut und ich bin gespannt wie es werden wird.
Es ist ja ein Unding! Da wollen Menschen für ihre Arbeit tatsächlich Geld haben!
http://www.sueddeutsche.d…44/504357/text/
Menschen wollen arbeiten, im Normalfall jedenfalls. Arbeit gibt uns Befriedigung und die brauchen wir. Es ist wichtig für uns Menschen, dass wir sehen, was wir tun. Einen großen Teil unseres Selbstwertes leiten wir über unsere Arbeit ab. Nach dem Prinzip: „Ich leiste was, also bin ich was.“ Ob der Satz unbedingt gut und richtig ist, sei dahingestellt, trotzdem hat er einen wahren Kern. In uns Deutschen steckt dieser Satz jedenfalls in ganz tiefer Weise.
Dazu gehört allerdings auch, dass Menschen für ihre Arbeit eine Gegenleistung in der Regel in Form von Geld erhalten. So sollte es zumindest sein. Manchmal frage ich mich, wie das gehen soll. Da gibt es Salat für 40 Cent zu kaufen. Wenn ich so etwas sehe frage ich mich, ob damit der Salat überhaupt produzierbar ist. Die Argumentation: Kunden würden nicht mehr bezahlen, halte ich für scheinheilig. Aus der Diskussion über den Milchpreis ist mir sehr wohl die Bereitschaft der Verbraucher, mehr zu bezahlen, in Erinnerung geblieben.
Doch am allerbesten sind die, die mit dem frommen Schein der Gemeinnützigkeit die Mitarbeiter jahrelang ausbeuten. Menschen anstellen und ihre Leistung in Anspruch nehmen, das geht leicht. Doch was sind mir diese Menschen und ihre Arbeit wert? Immer wieder kommt es mir so vor, als ob die Verantwortlichen das vergessen. In diesem Vergessen sind sie nicht besser wie Ausbeuter in anderen Teilen der Welt.
Dabei will jeder von uns leben. Wir sollten nur bei allem auf uns selbst schauen, auch mal wieder daran denken, dass der Andere neben mir das auch will. Fang doch mal an, kaufe nicht die billigsten Lebensmittel aus Irland und Spanien, sondern die vom regionalen Bauern.
Vente-privee, Markenware zum kleinen Preis
http://de.wikipedia.org/wiki/Vente-privee.com
Ein Franzose hat den Zorn vieler teurer Boutiquen auf sich gezogen. Er eröffnete einen Laden im Netz, der Markenware zum „kleinen“ Preis anbietet. Seit einiger Zeit gibt es das auch in Deutschland.
Das Portal heißt Vente-privee. Es gibt eine Marke immer nur für ein paar Tage, d.h. es gibt immer Produkte aber immer nur ein bestimmtes Kontigent. Ist dies alle, dann ist es ums Eck. Ich habe mich dort angemeldet und bekomme regelmäßig Mails, was an Aktionen läuft. Interessiert es mich, gehe ich auf die Seite und schaue nach.
Heute war ich dort auch mal shoppen und bin gespannt wie jetzt die Abwicklung läuft. Die Preise sind gut, das Bildmaterial meistens auch. Ich würde mir noch etwas mehr Zoomfunktion wünschen, bzw. besseres Bildmaterial zur Stoffqualität. Sie scheinen die Artikel immer erst nach einer Auktion auszuliefern, da die Lieferzeiten etwas länger angegeben sind.
Interessant finde ich die Aufforderung, nachzudenken, ob das wirklich der Artikel ist den man haben möchte. Da sie die Rücksendungen nicht so einfach weiter verkaufen können. Zumindest hat es bis jetzt im Internet keine Resteauktion gegeben. Auf die Schnelle habe ich keinen Adresse gefunden, wo die Restwaren angeboten werden. Ich glaube mich aber zu erinnern, dass Vente-privee einen solchen in Paris betreibt. Doch wer fährt schon deswegen nach Paris?
Die Franzosen legen Wert darauf, nicht im Vorfeld zu verraten, was an Marken in nächster Zeit kommt. Die Ankündigungszeit ist mit zwei Tagen recht kurz. Auf diese Weise bleibt immer eine gewisse Neugierde erhalten, wieder rein zu schauen. Vente-privee hat sich damit ein gutes Konzept ausgedacht, denn der Erfolg gibt ihnen recht.
Das Wichtigste beim Fahrrad fahren
Am Anfang wußte ich nicht so genau, was mich an meinem Fahrrad so ohne Ende stört. Doch dann war der Übeltäter identifiziert. Es war mein Fahrradsattel. Friedlich rutschte ich auf ihm hin und her und nach ein paar Kilometern tat mir alles weh. Nicht ganz logisch, aber der erste Gedanke war: ich kauf mir ein neues Fahrrad. Oh da gab es schöne Sachen, die liefen ganz leicht und sahen toll aus und überhaupt. Als ich aber die Summe von 1.000 Euro hörte, entschied ich mich um und damit für die Suche nach einem neuen Sattel für mein Fahrrad. Doch wie anstellen. Es stellte sich schnell heraus, dass die Fahrradläden der Umgebung nicht meinen Vorstellungen entsprachen. Einen Sattel hatte ich nun immer noch nicht. Im Internet kaufen, schien mir riskant. Was würde ich machen, wenn ich feststellte, das der Sattel und mein Hintern nicht zusammen passen?
Dann kam mir unser Freund Jörg zu Hilfe. Er schwört als Fahrradnarr auf Selle Italia. Er hatte noch einen Sattel seiner Frau, den sollte ich doch mal probieren. Der Sattel hat mich begeistert, allerdings war er mir zu hart. So bekam Indira ihren Sattel zurück. Ich hatte aber immer noch keine Lösung gefunden.
Also ging ich jetzt im Frühjahr im Netz auf die Suche nach einem von Selle Italia, der etwas mehr gepolstert ist und nicht so hart. Ich fand einen Sattel aus der letzten Saison der meinen Vorstellungen entsprach, ging das Risiko ein und bestellte. Heute bin ich das erste Mal mit meinem alten Fahrrad und dem wunderbaren neuen Sattel gefahren und es war ein Traum. Mein Fahrrad ist gleich um 10 Jahre jünger geworden. Kein Körperteil hat protestiert, alles fühlte sich auch nach einiger Zeit noch normal an. Leider habe ich dabei festgestellt, dass ich mir nun doch ein neues Fahrrad wünschen werde.
Inzwischen habe ich auch den super Fahrradladen gefunden. Leider ist er ein Stück weg, aber er kennt sich aus, berät sachkundig und nicht nur nach dem eigenen Geldbeutel. So bleibt meine Aufgabe nun, ein Fahrrad im Kostenplan für dieses Jahr unterzubringen. Im Moment sieht das noch nicht so rosig aus, doch was nicht ist….
So dumm aber auch! Margot Käßmann und der Alkohol
Margot Käßmann ist seit Oktober 2009 die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands. Sie ging ihren Weg in all den Jahren immer zielstrebig voran. Sie wollte dieses Amt mit klaren Konturen füllen und stritt darüber auch mit den Medien.
Jetzt ist Margot Käßmann am Samstagabend mit 1,5 Promille über eine rote Ampel in Hannover gefahren und wurde dabei von der Polizei erwischt. Was auch immer der Grund war, dass sie sich hinter das Steuer ihres Wagens setzte, für sie ist das eine Katastrophe.
Zum einen ist ihr persönliches Ansehen stark geschädigt. Egal, ob Margot Käßmann im Amt bestätigt wird oder das Feld räumen muss, wenn die Menschen sie sehen, werden sie als erstes daran denken. Vieles wird davon abhängen, wie die Medien damit umgehen und auf diese Weise die öffentliche Meinung prägen.
Doch nicht nur das, auch das Amt, das sie begleitet, hat bei den Menschen einen Schaden erlitten. Auch Christen sind nicht unfehlbar, sondern machen Fehler. Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack übrig, wenn ein hoher Würdenträger der Kirche, die für viele eine moralischen Instanz darstellt, genau so gedankenlos handelt wie andere auch.
Margot Käßmann wird ihren Weg weitergehen und ich wünsche mir und ihrer Kirche, dass sie ihn gemeinsam gehen. Diese Erfahrung sollte uns daran erinnern, dass Christen immer ein Vorbild sind und dies nicht einfach nach „Dienstschluss“ an den Haken hängen können.
Privatsphäre ade, du bist immer online
Aus aktuellem Anlass möchte ich meinen Blog nutzen für einen Hinweis in Bezug auf das Medium, in dem du dich gerade befindest. Alex nannte es eine Datenkrake und er wurde gefragt, was er damit meint.
Auch wenn du es nicht möchtest, kann es geschehen, dass Informationen an Stellen stehen, für die sie nicht vorgesehen sind. Du hast dir vielleicht für dein Social Network einen witzigen Namen ausgesucht oder einen missverständlichen Eintrag in deinem Profil stehen. In dem Moment denkst du weder an einen neuen Job, den du irgendwann mal möchtest, noch an andere Menschen mit denen du vielleicht in x Jahren zu tun haben wirst. Wir denken, ach wenn es soweit ist kann ich es ja ändern, bzw. dann gibt es die Seite schon lange nicht mehr. Die Erfahrung lehrt, dass dies nicht immer stimmt. Du hinterlässt eine Spur im Netz und es gibt viele Stellen die diese Daten speichern, nach dem Prinzip: Wer weiß wozu.
Onlinedaten können gefunden werden, vor allem dann, wenn du es am wenigsten möchtest. Dabei ist in meinen Augen noch das einfachste, wenn jemand die Daten kopiert und an Werbedienste verkauft. Ist es wirklich nötig, dass sämtliche Informationen über dich online stehen?
Wir haben uns gerade selbst im Netz gesucht und Daten gefunden, die eigentlich schon lange abgelaufen sind. Auf den Originalseiten stehen diese Informationen schon lange nicht mehr, z. B. Veranstaltungen die wir organisierten oder wo wir eingeladen waren.
Bitte stelle dir deshalb die Frage, ob das, was du online stellst auch nötig ist, bzw. ob ein Begriff nicht vielleicht besser gewählt werden könnte.
Astrologen, Zauberer und Wahrsager sind auch nur Menschen und haben keine Beziehungen zu „Göttern“, die ihnen Geheimnisse verraten
http://www.bibleserver.co…xt_ref=27002000
Es war einmal ein König, der hatte einen Traum, der ihn sehr beunruhigte. Weil er sich nicht an den Traum erinnern konnte, suchte er Hilfe. Er rief seine Astrologen und Zauberer und erwartete von ihnen Hilfe. Doch diese konnten seinen Wunsch nicht verstehen und wollten unbedingt wissen, was er denn geträumt hatte. Zwischen dem König und seinen Wahrsagern entstand ein Streit, der darin endete, dass der König ihnen mit dem Tod drohte. Doch auch das konnte den Astrologen nicht helfen, sie konnten diese Frage nicht beantworten. Am Ende der Auseinandersetzung teilen die Wahrsager dem König mit, dass sein Wunsch irre ist und seine Forderung Unsinn. Sie begründeten es damit, dass den Wunsch des Königs kein Mensch beantworten kann, nur die Götter. Doch zu den Göttern besteht keine Beziehung, sie schweigen. Daraufhin befahl der König sie alle umbringen zu lassen.
Wir Menschen heute sind nicht anders als dieser König vor 3000 Jahren. Auch wir wollen gerne alle möglichen Dinge wissen. Allerdings merken wir dabei immer wieder, wie wir an unsere Grenzen stoßen. Wir können nicht in die Zukunft sehen. Alle Magie und was es da sonst noch gibt ist Betrug. Mancher Betrug ist einfach und klar zu durchschauen. Manchmal ist es schwer und der Schein ist toll. Trotzdem ist und bleibt es Betrug.
In der Geschichte kommen die Zauberer und Astrologen mit dem Leben davon. Interessanterweise erbarmt sich der Gott der Bibel ihrer und zeigt einem seiner Boten den Traum und seine Deutung. Zum Glück handelt Gott nicht so wie wir Menschen, denn wir hätten vielleicht damit gewartet bis sie alle tot sind.
Gott allein ist in der Lage,nicht nur Gegenwart und Vergangenheit zu kennen, sondern auch die Zukunft. Das steht in dieser Geschichte geschrieben. Wir haben erlebt, dass er uns auch zeigt, wo es langgeht und die Zukunft nicht für sich behält. Dieses Angebot galt dem König damals und uns heute noch genau so.
Geschichte schon vorher erzählt, bevor sie abläuft – das ist genial!
Als Familie haben wir vor einiger Zeit, angefangen die Bibel zu lesen. Nein, nicht die Stellen, die wir verstehen, sondern die, die wir nicht verstehen. Ich muss gestehen, dass es davon eine ganze Menge in der Bibel gibt. Manches Mal erklärt sie sich selbst, ein paar Textstellen weiter. Manchmal dauert es eine ganze Zeit. Wir suchen in der Bibel und vergleichen Texte und Formulierungen miteinander. Dabei geht es uns ja gut. Vieles geht heute schneller und einfacher durch den Computer. Uns macht das Spaß. Wir sind der Überzeugung, das nichts in Gottes Wort steht, was keine Bedeutung hat. Wir sind nur manchmal wörtlich mit Blindheit in unserem Denken geschlagen, dass wir nicht verstehen (wollen), was die Stelle sagt.
Gestern waren wir im Buch Daniel unterwegs. Das war die Zeit Nebukadnezars. Das war der, der in Babylon gebaut hat, ohne Ende. Einiges davon können wir heute im Pergamonmuseum besichtigen. Dieser König hatte einen Traum und wollte unbedingt wissen, was er bedeutet. Also befahl er den Astrologen und Zauberern, ihm den Traum zu erzählen und zu deuten, doch sie konnten es nicht. Es gab aber einen Juden, der dort als Gefangener lebte, der bat Gott ihm den Traum des Königs zu zeigen und zu erklären und das hat funktioniert. Der König war total begeistert. Damit könnte die Geschichte zu Ende sein, ist sie aber nicht. Der Traum ist für uns heute noch genau so spannend, denn er erzählt in kurzen Worten die Weltgeschichte von Babylon an bis zum Ende. Dabei ist dieses Ende nicht wie bei den Mayas auf ein Datum fixiert, sondern auf ein Geschehen. Beschrieben werden (König-) Reiche, die entstehen und untergehen. Das Spannende ist, dass es bis jetzt genau so auch gelaufen ist. Wir freuen uns auf das letzte Reich, wenn danach kein anderes mehr kommt. Habe ich dich neugierig gemacht, dann lies mal selbst in Daniel 2.
Der Blogger Airen, Helene Hegemann und die Christen – eine andere Sicht auf die Diskussione
Guten Morgen Deutschland, wie geht es dir? Hast du die letzte Nacht durchgemacht oder noch rechtzeitig den Absprung ins Bett geschafft? Wie ist dein Blick in den heutigen Tag, einmal abhängen und warten, was passiert? Wir werden heute Besuch von einem jungen Ehepaar bekommen und am Abend noch einmal Besuch, aber von einem alten Ehepaar.
In den letzten Tagen habe ich eine interessante Diskussion verfolgt. Für mich hat alles mit einem Artikel in der SZ begonnen. Ich weiß nicht, ob du die Diskussion mitbekommen hast. Eine junge Frau, Helene Hegemann, hat beim Blogger Airen abgeschrieben. Nur dummerweise hat sie vergessen, ihn zu fragen, ob sie seine Sätze wörtlich übernehmen darf. Ihr Buch wurde recht erfolgreich, während ihn nur die Insider kennen. Ich vermute, dass sie sich hundertmal über ihre eigene Dämlichkeit geärgert hat. Es kann aber auch sein, dass sie es bewusst einkalkuliert hat, denn es ist die beste Publicity, die sie bekommen kann. Ihr Buch ist, sicher auch dadurch, inzwischen recht häufig verkauft worden. Airen, der Blogger, hätte es gar nicht mitbekommen, wenn ein anderer Blogger dieses Plagiat nicht entdeckt hätte. So hilft ihm das jetzt zumindest ein klein wenig, sein eigenes Buch Strobo in der Aufmerksamkeitswelle mit zu positionieren. Es wäre dann das Original zum Buch von Helene Hegemann.
Wenn du etwas durchs Netzt surfst, dann findest du in der Diskussion teilweise Artikel, die ich höchst erstaunlich finde. Da bin ich mir nicht so sicher, was der eigentliche Beweggrund ist.
Ich werde mir wohl mal bei Amazon Strobo von Airen bestellen. Du fragst warum? Weil es einen offenen Blick in eine Welt zeigt, die es gibt, auch wenn ich sie nicht kenne. Etwas abzulehnen, bloß weil es nicht meine Welt ist, halte ich für sehr gefährlich. Jesus fordert uns Menschen auf, dass wir in der Welt leben sollen. Dazu gehört auch zu wissen, was in ihr abgeht und nicht einfach weiter zu gehen. Viel Erfolg beim Lesen!
Bischof Mixa und sein Zitat über die sexuelle Revolution
Die Diskussion um das Interview von Bischof Mixa mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung ist hier nachzulesen. Es ist ein recht langes Interview, was im Kontext betrachtet nicht ungewöhnlich ist.
Folgende Aussage gibt den Anlass zum Streit: „Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig.“
Ich halte die Aussage für Unsinn. Es steht nicht umsonst in der Bibel, dass nichts Neues unter der Sonne geschieht. Die 1968er werden nicht mehr und nicht weniger Anlass gegeben haben. Menschen, die sich an anderen Menschen vergreifen, machen sich immer schuldig, egal, was ihre Begründung auch sein mag.
Ein Satz später sagt Bischof Mixa: „Wir haben in den letzten Jahrzehnten gerade in den Medien eine zunehmende Sexualisierung der Öffentlichkeit erlebt, die auch abnorme sexuelle Neigungen eher fördert als begrenzt.“
Vielleicht ist hier der Grund für den Aufschrei der Medien zu suchen. Denn wer hört schon gerne, wenn er etwas falsch macht, noch dazu wo es nur der Einschaltquoten und nicht der Überzeugung zuliebe getan wird. Auch wenn die Medien über Bischof Mixa herfallen und sich an dem missglückten Satz bei ihm rächen wollen. Diesen Satz können sie nicht verheizen, denn er ist wahr.