Zu meinem Leidwesen ist sogar in vielen Brot und Brötchensorten Laktose enthalten. Ich verstehe nicht, warum so eine Manscherei nötig ist. Kann es denn nicht einfach und ohne solche Dinge gehen? Als Ergebnis dieser Erkenntnis haben wir unsere Brotback Aktivitäten ausgebaut. In der Vergangenheit waren unsere Brote in der Regel klassische Vollkornbrote, nun habe ich das erste Mal ein reines Weißbrot gebacken und es war super lecker. Weil es schon so schön aussah, gibt es auch ein Foto davon im Fotoblog zu sehen.
Das Brot geht schnell und ist einfach zum nachmachen. Es schmeckt auch genau so lecker, wie es aussieht. Zum Wochenende wird es bestimmt wieder eines geben. Falls du es auch mal probieren willst, hier ist das Rezept für 1 kg Mehl.
500 g Mehl 405; 500 g Mehl 1050; 2 Würfel Hefe, 2 TL Salz, warmes Wasser
Die Hefe einige Stunden vor dem backen aus dem Kühlschrank nehmen, damit diese warm wird. Alle Zutaten miteinander mischen und soviel Wasser zufügen, das ein gut zu knetender Teig entsteht. Den Teig in eine warme Schüssel legen und mit einem Tuch zudecken. Das ganze auf den Kachelofen stellen, so der warm ist oder in den Backofen bei 50 Grad und eine Stunde gehen lassen.
Danach den Teig noch einmal durchkneten. Damit er schön in Form bleibt, kam der Teig in eine Silikontortenform, so konnte der Teig nicht zur Seite auslaufen. Wieder mit einem Tuch zugedeckt ist der Brotteig nochmal eine Stunde gegangen.
Das Brot kam in den mit 250 Grad vorgeheizten Backofen für 5 Minuten und weitere 40 Minuten bei 190 Grad. Zwischendrin habe ich das Brot immer mal mit Wasser bepinselt. Mit einer Backprobe kontrolliert ich, ob das Brot auch gut ist.
Das wars. So einfach kann ein selbst gebackenes Brot sein. Sicher wird es bei dir genau so lecker sein, wie bei uns. Viel Spaß beim nachmachen.
Exkurs Backprobe: Ich nehme dafür einen Schaschlikspieß aus Holz. Der ist lang genug auch für ein größere Brot. Damit steche ich in das Brot hinein und schaue (manchmal fühle ich auch) ob an dem Spieß noch etwas Teig klebt. Wenn das der Fall ist, dann ist das Brot noch nicht ganz gut und braucht noch ein paar Minuten.
Was ist der Tod?
Schon seit langer Zeit nehme ich jedes Jahr an einer Beerdigung teil. Ich weiß das klingt makaber, ich wünsche es mir auch nicht, trotzdem ist es so und erinnert mich daran, dass wir alle sterben werden. Für dieses Jahr habe ich meine Beerdigung geschafft. Dabei war das eine sehr schöne kleine Feier. Es war die freundlichste und heiterste Beerdigung, die ich bis jetzt erlebt habe. Die Trauer war da und sie war echt. Aber über allem hing die Sicherheit, dass dieser Tod nicht das Ende war.
Doch das alleine war es nicht. Es kam noch etwas hinzu. Für manchen ist der christliche Glaube in dem Moment Trost. Das mag in den Worten liegen oder im Ritus. Gestern ging es nicht um diese beiden Komponenten. Alle Anwesenden spürten einen tiefen Frieden und die absolute Sicherheit, den Verstorbenen wieder zu sehen.
In der Bibel steht, dass der Tod ein Schlaf ist. In dieser Zeit wissen sie nichts und wissen auch nichts von dem was auf der Erde geschieht. Wie in einem Schlaf, werden sie aber wieder erwachen. Das geschieht, wenn Jesus Christus wieder zur Erde kommt. Dann werden wir alle wieder munter werden.
Damit das möglich ist, musste Jesus Christus auf diese Erde kommen und an unserer Stelle sterben. Wenn er das nicht getan hätte, gäbe es die Möglichkeit auf ein zweites Leben nicht. Der Tod wäre dann unser endgültiges Ende gewesen.
Weil das nicht so ist, können Christen loslassen und den Tod als Geschenk annehmen.
Erlebt – Auf Deutschlands Autobahnen beim Kolonne fahren
Immer wieder erzählen die Medien, dass viele, viele Menschen aus den neuen Bundesländern in die alten Bundesländer zum Arbeiten fahren. Auch wenn ich viele kenne, die so ein Pendlerleben führen, hatte ich keine Ahnung wie viele es doch sind.
Jetzt haben wir es am eigenen Leib/Auto erlebt. Am Mittwochabend fuhren wir nach der Arbeit gen Dresden um Freunde zu besuchen und am Sonntagnachmittag ging es zurück. In beide Richtungen fuhren wir die ganzen Stunden Kolonne. Die Autos quälten sich Kilometer um Kilometer. Für uns war der einzige Trost, dass wir das nicht jede Woche erleben. Doch für diejenigen, die das in regelmäßigen Abständen tun, muss das Horror sein.
Wir haben bei unserer Fahrt ein kleines Wunder erlebt. Wir beteten vorher und baten Gott um seinen Schutz und eine gute Fahrt. Wie er das die beiden Male gemacht hat, können wir nicht sagen. Wir hatten ein Hörbuch an und lauschten einem Krimi. Die Autobahn war voll und eine Änderung trat nicht ein. Trotzdem haben wir einmal 4.3 und das andere Mal unter 4 Stunden gebraucht. Wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich die Blechkolonne der Autos noch vor mir.
Es war nicht das erste Mal, dass Gott gnädig war und uns schneller ans Ziel brachte. Es fasziniert mich trotzdem immer wieder aufs neue. Gehörst du zu den Vielfahrern, die sich über Deutschlands Autobahnen quälen? Dann empfehle ich dir unseren Gott. Er wird auch mit dir Mitleid haben, vertraue dich ihm an. Viel Erfolg und gute Fahrt!
Menschen,Christen, die stärker sind als Jesus und damit Gott zum Gespött machen
Herr, bitte bewahre mich davor zu denken, dass ich alles weiß!
In unterschiedlich großen Abständen komme ich immer wieder in eine für mich unangenehme Situation. Ich begegne Menschen, die davon überzeugt sind, alles zu wissen. Genau so handeln sie dann auch. Ich sehe das Ganze und verstehe nicht wieso nicht einfach kompetende Unterstützung gesucht wird. Dabei erfahre ich dann im Gespräch, dass sie irgendwo instinktiv ihr Nichtwissen erkennen. Trotzdem handeln sie anders.
Bei Nichtchristen nenne ich so ein Verhalten Leichtsinn. Wider besseren Wissens treffen sie eine andere Entscheidung. Wenn Christen so handeln, dann ist das in meinen Augen noch schlimmer als Leichtsinn. Die Bibel schreibt, dass alle Menschen vor Gott einmal Rechenschaft über ihr Handeln ablegen müssen. Wenn also Menschen, die Gott nicht kennen leichtsinnig handeln, dann betrifft das einzelne Situationen. Wenn Christen in gleicher Weise handeln, machen sie sich und Gott zum Gespött der Leute. Behauptungen, Gott würde sie schon vor falschen Entscheidungen bewahren, gelten nur, wenn wir Christen auch bereit sind auf Gott zu hören. Immer wieder beschleicht mich allerdings das ungute Gefühl, dass wir eigentlich gar nicht auf Gott hören wollen. Diese Aussage ist wohl eher als eine Art Legitimation meines Handelns gemeint.
Oh, Christen! Jesus hat auf diese Erde nichts getan ohne Gott. Wir scheinen stärker zu sein als er. Wir haben das nicht nötig.
Mein Erlebnis mit der Gemäldesammlung der alten Meister in Dresden
http://www.skdmuseum.de/d…ster/index.html
Einige Jahre hat es gedauert, bis wir es endlich von Bayern bis zum Semperbau vom Zwinger geschafft haben. Gestern endlich hatte ich die Möglichkeit am späten Nachmittag die alten Meister zu besuchen. Die Gemäldesammlung umfasst derzeit ungefähr 2000 Werke, ein Drittel werden ausgestellt. 1855 wurden die jetzigen Räume, extra für die Gemälde von Gottfried Semper konzipiert. Auch ohne die Gemäldesammlung ist das Gebäude besichtigungswürdig.
Die meisten verbinden mit der Sammlung der alten Meister nur ein, vielleicht zwei Gemälde. Dabei ist das sehr schade. Auch wenn die Sixtinische Madonna ein sehr schönes und auch beeindruckendes Bild ist, so muss ich gestehen sind die alten Meister von Lukas Cranach d.A./d.J. oder Peter Paul Rubens mindestens genau so schön. Es gab einige Gemälde, die ich kenne, aber von denen ich nicht wusste, dass sie hier in Dresden hängen.
Wenn es eine Möglichkeit gibt, möchte ich den Besuch gerne fortsetzen, denn gestern wurde ich um Punkt 18 Uhr freundlich aber bestimmt gebeten zu gehen. Also ging ich in den Keller um einen kurzen Besuch im Museumsladen zu machen und mich mit etwas Material zu den alten Meistern einzudecken. Zu meinem Entsetzen machte dieser Laden zur gleichen Zeit zu. Hier standen mehr oder weniger freundliche Sicherheitsleute, die mich darauf aufmerksam machten, dass sie jetzt schließen und ich bitte gehen solle.
Deshalb hier meine Anregung für die Geschäftsleitung. Bitte lasst doch einfach den Museumsladen eine halbe Stunde länger auf. Sagt den Leuten um 18 Uhr, dass sie noch eine halbe Stunde Zeit haben, das wäre ausreichend und von den Besuchern mit Dankbarkeit aufgenommen. Damit verbunden ist noch ein angenehmer Nebeneffekt, der Umsatz heißt. Warum? Ganz einfach, die die um 18 Uhr rausgeschmissen werden, sind von den Werken der alten Meister begeistert und würden gerne etwas kaufen, so wie ich. Liebe Geschäftsleitung, bitte verlängert doch die Öffnungszeiten des Museumsladens um eine halbe Stunde, die Besucher werden es danken und die Kasse auch.
Des Christen Krankheit und Leid und sein Umgang damit
Mein heutiges Thema ist passend zu meiner Stimmung, eine Grippe ist im Anzug und ich fühle mich lausig.
Vor kurzem haben wir diskutiert, warum auch Christen Krankheit und Leid erleben. Der Gedankengang, als Kind Gottes kein Leid erleben zu müssen ist immer noch weit verbreitet. Im Allgemeinen erwarten wir, dass Gott uns vor allem Leid und Krankheit bewahrt. Es läuft immer wieder auf die Frage hinaus, warum lässt Gott das in meinem Leben zu? Dabei vergessen wir Christen sehr gerne, dass wir hier auf einer Erde leben, in der Krankheit und Leid zur Grundausstattung gehören, auch wenn uns das alles nicht gefällt.
Wenn bei uns Christen das Leben reibungslos und ohne Katastrophen verlaufen würde, wäre das ganz schlecht. Wer erzählt dann den Menschen wie sie mit Leid und Krankheit umgehen können und dass es Hilfe gibt, jenseits aller Ärzte? Christen zeigen ihre Überzeugungen, ob sie das wollen oder nicht. Besonders wichtig ist dies in den Zeiten, in denen nicht alles toll ist und sie mit Leid und Krankheit umgehen müssen. Nur so können wir Christen zeigen, dass unser Glaube eine Relevanz für den Alltag und das Hier und Jetzt hat.
Deshalb werde ich meine Grippe und andere Wehwehchen wohl aushalten müssen, denn schön ist es ja trotzdem nicht. Auch ich möchte lieber ein Leben, in dem immer alles strahlend und toll verläuft. Bloß weil mein Leben nicht nach meinen Vorstellungen funktioniert, ist das noch kein Grund schlecht gelaunt durch die Gegend zu laufen.
Anonyma – Eine Frau in Berlin erlebt am eigenen Leib, was Krieg heißt
http://www.amazon.de/Eine…a/dp/3821845341
Das ZDF strahlte in den letzten Tagen einen Film aus mit dem Titel „Eine Frau in Berlin – Anonyma“. Das Original ist ein Buch, welches in der Neuauflage erst 2003 erschien.
Die Generation derer, die den Krieg erlebt haben, stirbt gerade aus. Bald werden wir in Deutschland den Krieg nur noch vom Hörensagen kennen. Um so wichtiger sind diese Zeitzeugen, die ihr eigenes Erleben schrieben. Ich kenne den Krieg aus den Erzählungen meiner Mutter. Doch was es wirklich heißt, kann ich mir nicht vorstellen.
Wir sehen Filme und erleben die Helden und sagen dann: Das ist ein Film. Auf diese Weise verliert der Krieg seine Grausamkeit und den Bezug zu uns Menschen. Das Buch „Anonyma“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau in Berlin in den letzten Kriegstagen. Mich hat dieses Buch angesprochen und entsetzt. Der Bericht ihrer Erlebnisse ist klar und ohne Schnörkel.
Meine Mama hat erzählt, dass die Frauen die eigentlichen Helden des Krieges waren. Sie haben ihren Körper in jeglicher Form geopfert, haben durchgehalten bis zur Normalisierung. Nicht alle Frauen haben das langfristig gut überlebt, manche sind daran zerbrochen.
Findest du diese Männer toll, diese Filme und Helden, dann lies bitte dieses Buch. Suchst du ein außergewöhnliches Geschenk, denn verschenke es. Ignorieren solltest du es in keinem Fall.
Gibt es einen Unterschied zwischen den Managern der Hedgefonds, die den Euro attackieren und den Ärzten in Deutschland?
Ja, die einen beraten und planen fern der Öffentlichkeit. Die anderen gehen auf einem Kongress direkt an die Öffentlichkeit. Soviel zur Polemik.
Auf dem Kongress der niedergelassenen Ärzte in Dresden wurde die Forderung nach einer Gehaltserhöhung gleich am ersten Tag der Sitzung bekannt gegeben. Nach einer gelungenen Finanzrunde in diesem Jahr geht es gleich in die nächste. Die Ärzte berufen sich auf eine Studie und fordern nicht ein sondern neun Prozent mehr Honorar.
Die Reaktion der Öffentlichkeit ist dabei kein Wunder, ist doch diese Forderung ein Realitätsverlust ersten Grades. In meinem Umfeld waren die maximalen Gehaltssteigerungen in den letzten Jahren 3 Prozentpunkte. (Wohlgemerkt, über mehrere Jahre hinweg, nicht immer wieder neu.) Die meisten Menschen in Deutschland waren und sind immer noch froh, wenn ihre Gehälter nicht gekürzt werden.
Das Gesundheitswesen versucht an allen Ecken und Enden zu optimieren und zu sparen und unsere Ärzte wollen zu einem durchschnittlichen Honorar von 160.000 Euro noch weitere 14.400 Euro dazu. Hallo??? Ich empfehle unseren Medizinern in die Realität zurückzukehren. Das Geld, das sie fordern, müssen ihre Patienten aufbringen. Es fällt nicht einfach vom Himmel. Wenn Ärzte dann noch auf die Idee kommen, ihre Patienten mit scheinheiligen Argumenten aufzuwiegeln, dann ist der Unterschied zwischen den Hedgefonds Managern und unseren Medizinern auf Null geschrumpft.
Ich will alles vom Leben und du?
Heute habe ich eine wichtige Entscheidung getroffen. Ich gehe davon aus, dass diese mein weiteres Leben verändern wird. Schon eine ganze Zeit bin ich mit der Situation nicht zufrieden. Dabei ist mein „Schicksal“ nicht anders als das von Millionen anderer Menschen. Die Arbeit ist zuviel. Der Anspruch von Anderen und von mir selbst bringt mich an einen Punkt, an dem ich entweder aufgeben kann, mich selbst abstrampeln und krank werden oder aber die Bremse rein hauen.
Nein, ich werde weder meinen Job wechseln und auf eine einsame Insel ziehen, noch will ich die Familie oder Freunde hinten anstellen. Lange hat es gedauert, meine Leitung war wirklich sehr lang! Der erste Schritt war das Erkennen, dass ich diesen Spagat zwischen Arbeit, Familie und Freizeit nicht weiter aufrecht erhalten kann. Der Zweite war genau so wichtig, mein eigenes Scheitern einzugestehen. Lange haben wir überlegt, was wir in unserem Leben noch streichen und optimieren können, ohne Erfolg. Die Schwierigkeit ist einfach, wir gehören zu den Menschen, die sich nicht mit einem halben Leben zufrieden geben. Wir wollen alles. Nun breche ich auf zu neuen Ufern. Ich habe mir heute professionelle Hilfe gesucht und mit diesem wunderbaren Partner einen Vertrag abgeschlossen.
Der Deal geht folgendermaßen. Ich vertrauen meinem Partner, denn er hat einen besseren Überblick über mein Leben und wie es besser sein kann. Deshalb will ich nicht einfach morgens um Schutz und Leitung bitten, sondern mein Leben in allen Teilen und allen Entscheidungen alle 24 Stunden mit ihm gehen.
Ich stelle mir vor, dass dies ein spannender Prozess wird, bis ich mich auch an ihn und seine Gedanken gewöhnt habe. Ich ahne, dass dies wohl den Rest meines Lebens dauert. Allerdings bin ich mir sicher, dass unser Leben besser wird. Ob es anders wird, kann ich nicht sagen. Allerdings werden wir nicht mehr unzufrieden sein und das Gefühl haben nichts geschafft zu haben. Ich freue mich auf die Zeit und bin total gespannt.
Ach du willst wissen wer der Geschäftspartner ist? Du wirst es nicht glauben. Es ist der Herr des Universums, besser bekannt als Gott der Christen.
Wenn du auch so einen Vertag mit ihm willst, dann frage einfach bei ihm an. Das Angebot auf ein Leben in Zufriedenheit gilt für alle Menschen.
Grüße vom Finanzamt
http://de.wikipedia.org/w…r_(Deutschland)
Gestern endlich habe ich mich nach einer längeren mentalen Vorbereitungsphase über das Finanzamt her gemacht. Vielleicht sollte ich das präzisieren, ich habe mit der Steuererklärung angefangen. Wir sammeln alle Belege das ganze Jahr über in einer Kiste. Ist das Jahr zu Ende, fangen wir mit Sortieren an. Als erstes schauen wir, nach den Kosten des letzten Jahres und wofür das Geld drauf ging. Währenddessen sortieren wir die Belege auf die Relevanz fürs Finanzamt.
Als ich das Ganze nun gestern in unsere Wiso Software brachte, fiel mir auch der zu zahlende Steuersatz ins Auge. In dem Moment war mir schlagartig klar, warum unser Finanzamt einen neuen wunderbaren Bürokomplex bauen kann. Ich kann mich noch gut an einen meiner Professoren erinnern. Er sprach immer wieder über die Transferleistungen und ihre Auswirkungen auf die Steuerlast. Ich weiß nicht mehr sicher, ob es 12 oder 17% waren. Wenn der Staat keine Transferleistungen mehr zahlen würde und alle einen Steuersatz zu zahlen hätten, dann wäre der ungefähr in dieser Höhe. Was für ein Traum. Dazu kommt, daß ich keine Steuererklärung mehr fürs Finanzamt machen müsste.
Allerdings hätten wir dann einige Tausend Arbeitslose mehr, denn die vielen Angestellten der Finanzämter würden ja nicht mehr gebraucht. Vielleicht sollte ich also unseren Steueranteil eher als Subvention der Arbeitsplätze bewerten, denn zumindest in Landshut die Mitarbeiter sind freundlich und kompetent.