Der neue Job ist ein Geschenk des Himmels, von Tälern und Geduld

Ein guter Freund von uns stellte im letzten Jahr fest, dass sein Arbeitgeber und er getrennte Wege gehen werden. Daraufhin entschied er die Branche wechseln zu wollen. Nach einigen Monaten der Suche fand er auch eine entsprechende Position. Jetzt nachdem klar ist, dass ihm die Arbeit Freude macht und sein Arbeitgeber genau so zufrieden ist, sagte er einen Satz, der mich zum Nachdenken brachte: „Eigentlich ist der neue Job ein Geschenk des Himmels. Wenn ich nicht hätte gehen müssen, dann hätte ich diesen tollen Job nie bekommen.“ Dabei glaubt er noch nicht mal an Gott.

Als Jesus damals in Jerusalem ans Kreuz genagelt wurde, war es für die Menschen das Schlimmste. Der absolute Albtraum wurde Realität. Alle seine Nachfolger hatten auf seine Krönung gewartet, der Verräter Judas sogar etwas nachgeholfen. Und dann war er tot. Den Sieg nach drei Tagen hat er nicht mehr erlebt. Was für eine schlimme Zeit muss das wohl für die Menschen damals gewesen sein. Alles zerstört, der Boden unter den Füßen weg gezogen.

Unserem Freund war es nach der Auflösung seines Vertrages genau so gegangen. Hatte er doch für diesen Job so viel getan und dann war alles umsonst gewesen (?)

Manchmal müssen wir eine ganze Zeit warten und Geduld haben. Erst dann zeigt sich, dass das Nachfolgende viel besser ist und alle Entbehrungen sich gelohnt haben.

Frauen und Autos – das ist doch gar nicht wichtig oder doch?

Mein erstes Auto war der Trabbi meiner Eltern, nach der Wende. Obwohl ich meinen Trabbi nur 1,5 Jahre hatte, dann trennte uns der TÜV, war es die spannendste und verrückteste Zeit. Nie wieder war ein Auto so wertvoll und so wichtig und das obwohl jedes weitere Auto um ein vielfaches teurer war.

Intel hat seit letztem Winter eine neu Carpolicie. Sie beinhaltet eine recht harte CO2-Obergrenze mit 144mg. Für die einen löst das große Begeisterung aus, für manche meiner Kollegen und auch für mich hält sich die Begeisterung in Grenzen. Wir haben alle das gleiche Merkmal, viele Kilometer. Mit der neuen Regelung sind aber keine Automatikschaltungen mehr möglich. Nun fahren wir alle Schaltwagen, bis irgendwann die Autohersteller mit ihren Motoren nachziehen.

Gerade kam ein Kollege um die Ecke und meinte, er kann überhaupt nicht verstehen wieso ein Auto so wichtig sein kann. Nun, es ist ein kleines Stück Sofa. Abgesehen vom eigenen zu Hause gibt es nicht viele Orte mit der gleichen Zeitinanspruchnahme.

Also, fahr zu!

Eine neue Art der Tagesplanung – und es funktioniert – große Begeisterung

Irgendwie scheint es wohl in den Genen zu liegen. Wir arbeiten beide mit großer Freude. Mama sagt immer wieder, dass wir hier schreien, wenn Arbeit zu verteilen ist. Weil das aber alles zu viel wird für uns beide, sind wir zu Gott gegangen und haben Stop gerufen. Gemeinsam mit ihm diskutierten wir über unser Leben und unsere Ziele. Gott machte den Vorschlag, dass wir ihm vertrauen sollen. Auch wenn es um unsere Tagesplanung geht.

So üben wir derzeit unseren Tag nicht so voll zu packen. Wenn ich am morgen Andacht mache und mit Gott rede, frage ich ihn was alles in den Tag an Aktivitäten kann und sollte und was nicht. Manchmal kommt mir dann noch etwas in den Sinn. Es geschieht aber auch, das in dem Moment Funkstille ist. Ich habe herausgefunden, dass dann die Planung schon voll ist und nichts weiter Platz hat.

Alex macht das gleiche auch. Seit wir unseren Tagesablauf in diese Richtung umstellen, erleben wir eine viel höhere Zufriedenheit mit unseren Tagen. Ich weiß nicht genau wie es geschieht, aber wir bekommen die Dinge auf die Reihe die dran sind. Als ein Ergebnis daraus habe ich die to-do-Liste abgeschafft. Ich verlasse mich auf Gott, dass er mich an alles erinnert was wichtig ist.

Eine super Sache.

 

13% glauben, dass Gebet etwas bewirkt – und du?

In einer aktuellen Umfrage unter Christen wurde die Frage gestellt, ob Gebet etwas bewirkt. Die Frage beantworteten nur 13% mit ja. Mich hat diese Zahl entsetzt.

Gebet ist Gespräch mit Gott. Für mich ist er mein Vater. Ich merke, dass mein Leben ihm nicht egal ist. Wenn ich mit ihm rede, dann kümmert er sich auch um die Anliegen und Nöte, die ich habe. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie erlebt dieses Eingreifen Gottes zu unseren Gunsten.

Für die 13% gibt es meiner Meinung nach mehrere Möglichkeiten.

Variante 1: Die Christen glauben nicht, dass Gott etwas tut, dann wird er es auch nicht tun. Das sagt die Bibel ganz klar. Immer wieder fragte Jesus Christus auf dieser Erde die Menschen, ob sie glauben, dass er zum Beispiel gesund machen kann. Aus seiner Heimatstadt wird berichtet, dass er fast keine Wunder tun konnte, weil die Menschen nicht an ihn glaubten.

Variante 2: Ich will gar nicht wirklich glauben, denn dann gebührt Gott die Ehre und das Lob für etwas was geschieht. Dabei ist es für unser Ego viel praktischer das selbst einzuheimsen. Also will ich nicht wirklich, dass Gott aufgrund meiner formulierten Bitte handelt. Da Gott das Herz kennt, sind wir dann wieder bei Variante 1.

Variante 3: Ich glaube nicht an Gott. Es ist ja auch möglich einfach Christ zu sein, um einer Gruppe angehören zu wollen. Wobei das eigentlich gar nicht geht. Trete ich in eine Partei ein, dann drücke ich damit eine Gesinnung und ein Ziel aus. So ist es auch, wenn du und ich sagen, dass wir Christen sind.

Vielleicht hast du das Gespräch mit Gott nur noch nicht ausprobiert. Dann solltest du das unbedingt ganz schnell tun. Es lohnt sich. Er antwortet, du musst nur hinhören.

 

Ruhe mit Gott – Martin Luther fand den Schlüssel zu Gott

http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther

Jeder in Deutschland hat seinen Namen schon einmal gehört: Martin Luther. Doch die Assoziation mit ihm ist ganz unterschiedlich. Die einen verbinden mit ihm den Aufstand gegen die katholische Kirche, begonnen mit dem Anschlag der 95 Thesen. Andere denken an die erste Bibelübersetzung in deutsch. Wobei ganz nebenbei eine einheitliche deutsche Sprache entstand. Für mich ist dieser Tage etwas anderes in den Fokus gerückt. Es war der Ausgangspunkt, der all diese Veränderungen hervor brachte.

Martin Luther war unzufrieden in seinem Kloster. Er fühlte sich schuldig und wollte diese Schuld gerne los werden. Sein Wunsch war Frieden mit Gott und damit persönliche Ruhe. Doch egal was er auch für Maßnahmen tat und was er auch alles mit sich selbst anstellte, es bekam nicht das, was er suchte. Während er drohte in seiner Verzweiflung zu versinken, fand er beim Lesen der Bibel einen Text, der alles ändern sollte.

Es steht in Römer 3,22-24: „Wir werden von Gott gerecht gesprochen, indem wir an Jesus Christus glauben. Dadurch können alle ohne Unterschied gerettet werden. Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht. Es ist sein Geschenk an uns durch Jesus Christus, der uns von unserer Schuld befreit hat. „

Dieser Text schenkte Luther die innere Ruhe, die er immer gesucht hatte. Warum? Hier steht, dass wir Menschen nichts tun können, egal wie sehr wir uns auch anstrengen, um Vergebung und Annahme bei Gott zu erreichen. Diese Annahme ist ein Geschenk, das nur über Jesus Christus zu erlangen ist. Er steht für unser Versagen vor Gott und das schenkt uns eine reine Weste. Mit dieser reinen Weste können wir dann zu Gott kommen.

Gerechtigkeit vor Gott, was für ein Geschenk! Es bedeutet Ruhe und Frieden und es verändert die Welt.

Hier noch etwas Erheiterndes zum Thema Luther: http://www.ekd.de/luther/quiz.html

Die beste Gartenzeitung: informativ, kreativ für Garten, Pflanzen und Balkon

http://www.gartenzeitung.de/

Inzwischen sind es bestimmt schon 6 Jahre, dass ich die Gartenzeitung lese. Jeden Monat bin ich auf´s Neue erstaunt über die Ideen und die Kreativität, die das Team an den Tag legt. Schon alleine die Fotos anzuschauen macht Spaß.

Als ich anfing Gartenzeitung zu lesen, war es die Mischung, die mich begeistert hat. Alle anderen Zeitung sind auf nur auf einen Schwerpunkt ausgerichtet. Entweder geht es um Gestaltung oder um die Gartenarbeit dazu. Die Gartenzeitung vereint diese Dinge in einem Heft. Es gibt immer einen Garten der vorgestellt wird und mich in Erstaunen versetzt. (darüber wie schön private Gärten in Deutschland sein können.) Danach kommt ein Teil mit Umsetzungsvorschlägen. Jeden Montag kommt ein anderes Thema. Es werden neue Pflanzen vorgestellt oder Gestaltungsvorschläge gemacht. Regelmäßig wird auch an Balkon und Terassenbepflanzungen gedacht.

Dann kommt ein wichtiger Bereich, besonders für Mama. Der Bereich Pflanzen und Anbauen, zum Beispiel Mischbepflanzungen auf Beten oder Gründung. Obwohl meine Mama nun ihr ganzes Leben einen Garten hatte, gibt es immer noch neues für sie zu entdecken.

Hast du selbst keinen Garten und suchst ein Geschenk, auch dafür kann ich dir die Gartenzeitung empfehlen. Der Name ist Programm und das ist gut so.

Verführerisch aussehende und duftende Rosen

Gestern habe ich von meinem Mann wunderschöne Rosen bekommen. Sie sehen meinem Hochzeitsstrauß sehr ähnlich. Schöne, große Blüten und eine herrliche zarte rosa-grün-weiß Färbung. Ein Traum von Rose. Sie hat allerdings einen großen Nachteil, sie riecht nicht. Kein kleines bisschen. Es sieht aus wie eine Rose, ist eine Rose, nur merken tut man es eigentlich nicht.

Bei uns im Garten duften eine ganze Anzahl Rosen. Dort vorbei zu gehen, ist ein Traum für die Nase und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Nur leider blühen die Rosen nicht die ganze Zeit über. Unsere Kletterrose blüht nur einmal. Das eine Mal ist es ein Meer aus zart duftenden Blüten, die sich zu einer Geruchssymphonie verbinden. Eigentlich könnten sie doch den ganzen Sommer über blühen, dass es im Winter nicht geht, kann ich ja akzeptieren.

Während ich so die Rosen anschaute, schweifte mein Blick in die Zukunft. Ich dachte über die kommende neue Erde nach. Es heißt, dass die Bäume 12 Mal im Jahr Frucht haben werden. Mit anderen Worten, sie blühen und bringen gleichzeitig Frucht. Ist das nicht ein Traum!! Da blühen meine Rosen das ganze Jahr. Und ich bin mir sicher, sie werden verführerisch und romantisch riechen. Darauf freue ich mich schon ganz sehr!

Ein Geheimtip – gut, lecker, günstig – das Einstein im Herzen der Münchner City

http://www.einstein-restaurant.de/

Heute will ich einen Geheimtip von mir verraten. Ich war dort bereits zum wiederholten Mal und bin jedes Mal aufs Neue begeistert. Weil das Einstein aber einen großen Nachteil hat, will ich hier Werbung machen.

Das Einstein ist ein jüdisches Restaurant und befindet sich neben der Synagoge im Jüdischen Zentrum von München. Von außen deutet nichts auf ein Restaurant hin, kein Schriftzug und keine Werbung. Das Einzige was sichtbar ist, sind die großen Scheiben ins Restaurant. Der Eingang ist über den Sicherheitsbereich des jüdischen Zentrums. Mit anderen Worten, richtig sicher.

Das Restaurant selbst hat eine angenehme Größe, sowie ruhigen und sehr freundlichen Service. Angenehm fällt dabei auf, dass alles stressfrei abgeht. Das läuft nicht nach dem Prinzip: Hauptsache der Gast isst schnell und ist schnell wieder weg. Wir haben erlebt: Der Gast ist König.

Für mich, der ich keine Milchprodukte mehr vertrage, ist ein kleines Detail der Küche ein Traum. Es werden keinerlei Milchprodukte verarbeitet. Doch keine Sorge, das Erdbeereis und der Schokoladenkuchen waren: Schleck! Doch nicht nur das. Ich könnte mich jedes Mal die Speisekarte hoch und runter essen, so lecker ist sie. Leider streikt vorher mein Magen in Bezug auf die Aufnahmemenge. Das Preis- Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Das Einstein lohnt sich zu besuchen! Und es ist besser als eine große Anzahl Italiener die ich kennen lernen musste/durfte.

Bitte bedenke, Juden feiern Sabbat von Freitag Sonnenuntergang bis Sabbat Sonnenuntergang. Deshalb ist das Lokal in dieser Zeit geschlossen.

 

Das Buch für christliche Ehen – Der heilige Hafen

http://www.amazon.de/heil…80146113&sr=8-1

Heute will ich mal wieder Werbung für ein ganz tolles Buch machen. Titel: Der heilige Hafen
Das Buch von Gary L. Thomas ist 2006 in deutsch im Brookhaus Verlag erschienen. Thema ist die Ehe. Dabei ist es aber nicht ein weiteres Eheberater-Buch. Nein! Er beginnt mit der Frage, warum gibt es Ehe und wofür ist sie eigentlich da. Seine Antwort dazu ist auch der Untertitel des Buches: Wie uns die Ehe näher zu Gott bringt.
Er öffnet mit seinem Buch die Augen für die Dinge hinter der Fassade.
Das Buch ist für Christen geschrieben. Die Basis, der Dreh und Angelpunkt ist Gott. Im Blickwinkel auf ihn und auf das Ziel was Christen haben ist dieses Buch herzerfrischend.
Gary L. Thomas zeigt auf, dass unser Egoismus nahezu jede Ehe klein bekommt. Die Aufgabe ist es an einander und mit einander zu wachsen. Für den anderen da zu sein und sein Lebensgebäude nicht einfach schön zu reden.
Wir haben das Buch schon einige Male verschenkt und immer ein positives Echo bekommen.

Was macht uns Menschen menschlich? Ein Exkurs am Beispiel der LoveParade

http://www.focus.de/panor…aid_534156.html

Ich weiß nicht mehr so genau was der Anlass war. Doch irgendwie fing ich an darüber nachzudenken, was menschlich sein ist.  Was macht uns Menschen aus und uns selbst menschlich?

Es gibt Herden von Wissenschaftlern die uns Menschen mit den Tieren vergleichen. Sehr beliebt sind dabei im speziellen die Affen. Es mag sein, dass auch dir vielleicht dazu ein menschliches Wesen einfällt. Kommunikation und Empfindungen haben wahrscheinlich die meisten Tiere, vielleicht sogar alle. Soweit ich die Ergebnisse mitbekommen habe, gibt es außer uns Menschen kein Lebewesen auf diesem Planeten, was denken und Zusammenhänge erkennen kann.  Doch macht uns diese Eigenschaft menschlich?

Sind es nicht gerade unsere Eigenschaften der Fürsorge, der Anteilnahme, des Mitgefühles, was uns menschlich macht? Besser ausgedrückt: Es sind unsere Emotionen, die wir empfinden und die Handlungen, die daraus folgen. Wobei interessanterweise es die positiven Empfindungen/ Handlungen sind, die wir mit dem Begriff menschlich sein verbinden.

Wir Menschen haben allerdings ein Problem mit unserem Menschlichsein. Damit lässt sich weniger Geld verdienen. Die Gier nach Geld, nach Mehr, nach Besitz, treibt immer mehr von uns an und verdrängt dabei die menschlichen Emotionen wie Mitleid und Mitgefühl.

Was nützt des den Toten und Traumatisierten, dass es in Zukunft keine LoveParade mehr geben wird? Hat nicht gerade bei 19 Toten und über 300 zum Teil Schwerstverletzten irgendwo das Menschlichsein gegen die Gier verloren? Ich kann nicht verstehen, wie dieser Veranstaltungsort gewählt werden konnte. Es war nicht der erste Event seiner Art. Jedem musste klar sein, dass viele Menschen zur LoveParade kommen werden. Wenn es nur einen Weg gibt und dieser 15 Meter breit ist, dann ist das eine riskante Angelegenheit. Wenn dieser Weg dann noch gleichzeitig Ein- und Ausgang ist, dann ist das Unglück vorprogrammiert.

Damit bin ich wieder bei der Frage: Was macht uns Menschen menschlich?

 

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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