Aussteigen aus dem Trott und das Leben verändern

Herrlich, auf ein Neues ist Wochenende. Wieder einmal sind wir dem Erschaffer der Erde für die Erfindung eines Ruhetages dankbar. Selbst wenn diesen Tag vorher keiner gesucht hätte, wir hätten es getan. Wenn Freitag wird, sehnen wir uns nach dem Abend des Sabbatanfang und der Pause.

Wir sehnen uns nach Hilfe für die Herausforderung des Lebens und nehmen doch die Hilfestellungen dieses Gottes nicht in Anspruch. Noch nie haben die Menschen so intensiv gearbeitet und waren so fertig wie heute in der westlichen Welt. Vielleicht ist das auch ein Grund warum eine steigende Anzahl von Menschen versucht aus diesem Trott auszusteigen. Meist geschieht das über spektakuläre Wege. Alles wird verkauft und ein tolles Land fern von Deutschland geschaut. Erst nach einiger Zeit wird sichtbar, dass es nicht der Ort des Lebens ist der das Leben ausmacht. Es ist unser eigenes Verhalten und Leben wie wir es gestalten.

Deshalb gibt es diese Erfindung des Sabbats, also einen Tag der Ruhe überall auf der Welt und für alle Menschen. Wenn du und ich diesen Tag in unseren Alltag integrieren, dann haben wir etwas ganz Großes gefunden. Dieser Tag schafft Freiräume und öffnet immer wieder aufs neue den Horizont. Ruhe und Luft holen sorgen dafür, dass schwierige Themen an Schärfe verlieren. Schon alleine dafür lohnt sich dieser Tag.

Ein freies Internet für alle – mach mit bei der Initiative pro Netzneutralität

http://www.netzpolitik.or…etzneutralitat/

Das Internet gehört niemanden. Jeder kann es nutzen. Durch jeden Nutzer verändert es sich. Wenn die Pläne der Telekommunikationsunternehmen Gehör finden, dann könnte das bald anders werden.

Am Montag haben sich Google und die US Telefongesellschaft Verizon auf einen gemeinsamen Vorschlag für die US Regierung geeinigt. Mit diesem Vorschlag wurde das erste Mal von einem großen IT Konzern die Neutralität des Internets in Frage gestellt. Ziel dieses Vorschlags ist es getrennte Netze mit unterschiedlichen Leistungen und Kontrollmöglichkeiten zu schaffen. Der Konsum von Filmen, Musik, sowie der Datenaustausch zu Erziehung und Handel würden dann weitgehend über dieses zweite Internet laufen. Damit würden große Konzerne die Kontrolle darüber erlangen und könnten auch den Inhalt entsprechend steuern (siehe Apple mit seinem Store).

Dass Google sich damit selbst verrät, sei nicht weiter kommentiert. Das Argument der Telekommunikationsunternehmen in Bezug auf die Kosten greift aber zu kurz. Jede Investition eines Netzbetreibers in sein Netz lohnt sich bereits jetzt. Sonst ginge es der Telekom nicht so gut. Unternehmen, die große Datenmengen auf die Reise zu den Kunden schicken, zahlen diese Kosten bereits jetzt. Die Leitungskosten sind immer noch erheblich.

Um auch für die Zukunft ein freies Internet/Netz zu erhalten, haben sich ein paar zusammen getan und die Initiative „pro Netzneutralität“ gegründet. Bitte mache mit und unterstütze die Initiative „pro Netzneutralität„.

TV im Internet, Filme runterladen 7 Tage kostenlos in Deutschland

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1024525

Als ich vor 2 Jahren das erste Mal davon hörte, war ich begeistert. In den Fernseher und das normale Programm sollte das Internet integriert werden. Ein Jahr später gab es die ersten Geräte zu kaufen, die diese Funktionalität anboten. Etwas hölzern ging es damals. Langsam und mit einigen Fehlern in der Software war es verbunden. Die einzelnen Glotzen-Hersteller gingen dabei unterschiedliche Wege. Yahoo, Flickr und Youtube waren bei den Entwicklungen ganz vorn mit dabei. Damals waren die deutschen Fernsehsender sehr zögerlich, beim Gedanken in diese Richtung zu investieren merkte man eine vornehme Zurückhaltung.

Nun da sich gezeigt hat, das der Trend stabil und werthaltig ist, marschieren auch die deutschen Fernsehsender in diese Richtung. Dieser Tage wurde bekannt gegeben, dass die beiden großen privaten Sendeanstalten einen gemeinsamen Weg beschreiten wollen. Ziel des Joint Ventures ist eine offene TV Plattform im Internet.

Die Gespräche mit den Öffentlich-Rechtlichen laufen noch. Wahrscheinlich wird abgewartet, ob die Kartellbehörden dem zustimmen.

Abzuwarten bleibt auch, ob die Aussage „7 Tage kostenlos“ so sein wird oder ob die Entwicklungskosten für ein Bezahlsystem im Netz nur gebündelt werden sollen. Beides ist gut möglich. Wenn allerdings die Qualität der Filme im Internet nicht besser ist, als das was über den Fernseher flimmert, dann stellt sich die Frage ob das nicht einfach verschwendete  Energie ist. Lassen wir uns überraschen.

1:1 bei Intel – Karriere über alles

Bei Intel gibt es eine wunderbare Einrichtung: das 1:1. Es ist für jeden Mitarbeiter möglich einem anderen Kollegen einen Termin für ein Vier-Augen-Gespräch zu senden. Die einzige Bedingung dabei ist, dass Themen bei der Einladung angegeben sein müssen. Das 1:1 gibt es nicht nur auf der gleichen Hierarchieebene, sondern auch in die vertikale Richtung. Eine geniale Sache.

Gestern hatte ich mit ein paar Kollegen solche 1:1 zum Austausch und zur Planung. Wir sprachen auch über Arbeitsbelastung, Stress und den Umgang damit. Am Beispiel ehemaliger Kollegen und Geschäftspartner schauten wir welche Entscheidungen diese für sich selbst trafen. Dabei gab es tendenziell zwei Richtungen. Die einen waren bereit ihre Leben für die Karriere zu opfern – von den Beziehungen bis zur eigenen Gesundheit. Und dann die Gruppe, die durch eine Erkrankung wach gerüttelt das Leben änderte.

Seit einiger Zeit schon fällt es mir auf, dass es im Leben der meisten meines Umfeldes diesen Punkt einmal gibt. Dann entscheidet sich, wie ihr Leben weiter verläuft.

Karriere ist eine tolle Sache. Sie stärkt das eigene Selbstbewusstsein und fast jeder findet es toll. Die Frage ist nur der Preis, der dafür zu zahlen ist. Wir stellen fest, dass weniger mehr ist. Deshalb gilt: nicht immer gleich ja sagen und auf der Karriereleiter weiter klettern. Ein Freund sagte einmal: „Die eigenen Kinder wachsen zu sehen, kann ich für kein Geld der Welt kaufen. Was nützt es ihnen, wenn ich nie da bin? Ein Konto mit Geld lässt sich nicht umarmen.“

Wie entsteht der Ordnungssinn im Menschen und lässt sich das ändern?

Es gibt ein paar Dinge die ich überhaupt nicht mag! Du wirst lachen, wenn du es hörst. Eigentlich sollte das für mich ordnungsliebenden Menschen gar kein Problem sein. Es zeigt sich aber leider immer wieder, dass ich das überhaupt nicht mag: „Aufräumen meines Rechners“.

Nachdem ich mein gutes Stück aber neu aufsetzen musste, habe ich nun doch aufgeräumt. Zu meiner großen Freude bin ich mit meinem Outlook endlich fertig geworden. Den Rest werde ich nun auch noch schaffen, hoffe ich. (Ist aber nicht mehr viel 🙂

Interessanterweise wird der Ordnungssinn recht früh im Menschen angelegt. Bereits bei Kindern zeigt sich, wie sie dem Thema verbunden sind. Ich vermute, dass dabei die Eltern eine prägende Rolle spielen. In Kurzform ausgedrückt: Sind die Eltern ordnungsliebend, dann sind es die Kinder in der Regel auch. Inwieweit sich dieses Verhalten im Erwachsenenalter ändern lässt, habe ich keine Ahnung.

Wie siehst du das? Schreib doch deine Meinung zum Ordnungssinn.

Hier noch eine Anregung: Vielleicht hat das ja auch etwas mit Disziplin zu tun?

Die Geschichte der Israeliten aus einer neuen Sicht – Das Musical „Die 10 Gebote“

http://www.die10gebote.de/

Alex hat zum Geburtstag einen Mitschnitt des Poporatoriums „Die 10 Gebote“ bekommen. Die Uraufführung des Popmusicals war Anfang des Jahres in der Dortmunder Westfalenhalle. Gestern Abend sind wir auch gleich damit hängen geblieben.

Schon alleine der Chor mit 2550 Laiensängern, wow. Dieter Falk und Michael Kunze haben sich für das Projekt zusammen getan und etwas Gutes ist dabei heraus gekommen. Die Texte sind modern und geben die Geschichte recht gut wieder. Die Geschichte vom Auszug haben wir oft gelesen,  doch über manches habe ich noch nie so genau nachgedacht. Durch das Musical wurde die Geschichte in ganz neuer Weise lebendig.

Ein Beispiel: Die Führung des Volkes der Israeliten meutert gegen Mose, während die Sklavendienste durch den Pharao immer unerträglicher werden. In der Zeit vorm Auszug muss Mose unter Wahnsinnsdruck gestanden haben. Von zwei Seiten Druck und Gegenwind zu erhalten, war für ihn sicher eine Zerreißprobe. Ein Lied dazu wird seiner Ehefrau Ziporah in den Mund gelegt: „Gott bleibt dir treu, er liebt dich, er nimmt deine Zweifel, Gott kennt den Weg, auch wenn es dunkel ist“

Es ist geplant, das Musical auf Deutschlandreise zu schicken. Dazu sind sowohl Mitwirkende gesucht, als auch Veranstalter. Ich hoffe, dass dies gelingt. Ich würde es mir gerne mal live ansehen.

Bis es soweit ist, kannst du aber auch die CD oder DVD des Musicals kaufen. Es lohnt sich, öffnet es doch die Augen für etwas was wir uns eigentlich gar nicht richtig vorstellen können.

Vinorant Alter Hof in München – ein Erlebnis der besonderen Art

Vor ein paar Tagen waren Alex und ich zusammen im „Vinorant Alter Hof“ in München. Es war uns von einer guten Bekannten empfohlen worden.

Das Restaurant unserer Wahl lag im ersten Stock und das einzige, was wir hörten, waren Geräusche in der Küche. Also gingen wir wieder in den Garten und entschieden uns dort zu bleiben. Alle Tische im Vinorant waren als reserviert deklariert. Die Bedienungen, die im Pulk zusammen standen, hatten zwar eine Liste der Tische, wirkten aber damit gelinde überfordert. Unsere Bedienung war freundlich, mehr ist dazu nicht zu sagen. Es war das erste Mal, dass die Bedienungen einen größeren Unterhaltungswert boten als die Gäste. Eine so unkoordinierte und unaufmerksame Mannschaft wie im Vinorant Alter Hof hatten wir lange nicht. Der Brotkorb hat den Weg nicht bis zu uns gefunden.

Auf meine Bitte, ohne Butter und Milchprodukte zu kochen ging unser Kellner in die Küche um nachzufragen. Zurück kam er mit folgender Aussage: Es ist etwas Sahne zur Deko und ein Törtchen drin. Es war mehr eine Aussage, als eine Frage an mich: Das ist ja nur Deko und macht ja nichts. Daraufhin musste ich meine Bitte nach laktosefrei noch mal mit ein paar klaren Worten unterstreichen.

Als ich einen großen Teil des Fleisches vom Sauerbraten übrig ließ, weil das Fleisch nicht so gut war, meinte unser Kellner nur: Ohne Butter ist das einfach nicht so gut. Was beides miteinander zu tun hat, kann ich bis jetzt nicht sagen. Für uns ist klar, ins Vinorant Alter Hof gehen wir nicht noch einmal.

An Gott denken wirkt stressverstärkend – aber nur bei Atheisten

http://www.aerztezeitung….aspx?sid=614553

Habe folgenden Bericht in der aktuellen News der Ärztezeitung gelesen: Mit „Gottes Hilfe gegen den Stress“.

Kanadische Forscher haben in einer Studie die Hirnströme von Menschen vermessen. Dabei wurden zwei Gruppen untersucht und herausgefunden, dass es Unterschiede in der Stressbewältigung gibt. Ihre Schlussfolgerung ist: Menschen die an Gott glauben, können besser mit Stress umgehen und diesen besser bewältigen. Allerdings stellte sich heraus, dass Gedanken an Gott für Nicht-an-ihn-Glaubende (Atheisten) Stress verstärkend wirken.

Nun ist wissenschaftlich erklärt was Millionen von Glaubenden auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden erleben, ohne zu wissen warum das so ist. Ich nutze diesen Service von Gott jeden Tag.

Heute morgen hat mich mein Rechner schon wieder zur Weißglut treiben wollen. Irgendwann habe ich aufgegeben und mit Gott gesprochen. Dieses Gespräch hat meinen Stress deutlich reduziert. Danach konnte ich mich wieder entspannt an meinen Rechner setzen. Bis zu dieser Studie hatte ich immer wieder das Empfinden unglaubwürdig zu sein, wenn ich davon erzählte. Nun kann ich diesen Artikel aufheben und immer wieder zeigen.

Die Sache/Beziehung mit Gott ist zum Glück mehr als eine gute Hoffnung. Es ist ein besseres Leben, hier und jetzt.

 

Vivavoce – es lebe die Stimme, ist unsere Empfehlung

http://www.viva-voce.de/die-band.html

Vor ein paar Tagen hatte mein Mann Geburtstag. Zu diesem Anlass schafften wir es endlich mal wieder in ein Konzert zu gehen. Wenn ich Manfred Siebalds Liederabend ignoriere, dann ist unser letztes Konzert schon sehr lange her. Was wir beide als schade empfinden. Da keiner die Aufgabe übernimmt, zu suchen und eine Auswahl zu treffen, bleibt es bei uns einfach auf der Strecke.

Im Brunnenhof der Residenz traten vivavoce auf, mit dem Programm „jieäah“. Vivavoce ist eine A Cappella Band. D. h. es gibt keine Instrumente, sondern nur Stimmen. Deshalb auch ihr Name.  Der Abend war sehr vergnüglich und unterhaltend. In ihrem Programm kommt keiner zu kurz. Die fünf „Jungs“ harmonieren sehr gut miteinander, sowohl gesanglich als auch menschlich. Sie nehmen sich selbst und das Publikum nicht immer so ernst, was sehr erfrischend war.

Leider hatte ich die Kamera vergessen und so sind es nur ein paar Fotos mit dem Handy geworden. Vielleicht geben sie aber doch die heitere und gelöste Stimmung wieder.

Suchst du ein Geschenk, eine Überraschung oder einen schönen Abend, dann empfehlen wir dir vivavoce. Es lohnt sich. Das Geld ist es wert.

 

Neue Kategorien zum Mit…. Veränderungen bei dejongsblog

Für die meisten von uns ist Veränderung ein rotes Tuch. Auf Veränderungen muss man sich einstellen. Es ist nicht klar, was sie bedeuten. Unbekannte Risiken winken am Horizont. Nicht umsonst gehen ältere Kunden immer in die gleichen Geschäfte und kaufen die gleichen Produkte und Label. Das weiß „man“ was man hat. 🙂

Bei uns wird sich was ändern,… im Blog. Seit dem Frühjahr bin ich damit schwanger gegangen. Immer wieder kam das Thema hoch und bewegte mich. Ich habe mit meinem Mann geredet, das Thema wieder verworfen und doch wieder aufgenommen.

Nun ist es raus. Es wird neue Kategorien geben. Irgendwie finde ich, dass die aktuellen langweilig sind. Deshalb wird es acht neue geben und die alten werden in den nächsten Wochen ersetzt.

Hier sind die neuen:

Mitmachen: Rezepte, Garten, Events, Einladungen, …

Nitdenken: Religion, Sinn des Lebens, Glauben, …

Mittechnik: Intel, Technik, ….

Mitleben: unser Leben, über uns

Mitmenschen: Christen, Blogger, andere Menschen

Mitreisen: Hotels, Restaurants, Reisetipps, Reiseberichte

Mitreden: Politik im Allgemeinen und im Speziellen,

Mitnehmen: dort soll es Dinge geben, die du mitnehmen kannst für dich

Und was hältst du davon? Ideen, Vorschläge, Ergänzungen,… Würdest du das anders gestalten?

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

Verified by ExactMetrics