Apple und das Personal in den Läden

Warst du schon mal in einem Applestore? Wenn nicht, solltest du es mal tun. Dabei ist es egal, wo sich der Shop befindet. Der Aufbau ist immer der Gleiche.

Abgesehen davon, dass es kein klassischer Ladenaufbau ist, fällt etwas besonders auf: Die Menge an Personal.  Nirgendwo gibt es so viel Personal auf eine vergleichbare Ladenfläche wie bei Apple.

Damit setzt Apple einen Gegentrend zu sonstigen Geschäften. Das Personal kümmert sich und geht mit dem Kunden durch den Laden. Es gibt Informationen und berät.

Wie war es in deinem letztem Laden? Du hast gefragt und die Bedienung hat gesagt: Schauen Sie mal da hinten.

Apple zeigt, dass es sich rechnet Personal zu haben. Ich wünschte mir, dass andere Geschäfte sich daran ein Beispiel nehmen und wieder in Personal investieren. Die Kunden werden es danken.

Was Christen aus der Werbung über Emotionen lernen können

In den letzten Jahren hat ein Wandel im Marketing statt gefunden. Dieser Tage habe ich alte Werbeprospekte gesehen und fand das ganz interessant. Früher war der Schwerpunkt in Werbeflyern und Marketingunterlagen die Weitergabe von Produktinformation. Alles war sehr sachlich aufgebaut.

Heute sind die Unterlagen weniger auf Produktinformationen ausgerichtet. Der Schwerpunkt liegt in der emotionalen Ansprache. Die erste Werbung, bei der mir das konkret auffiel, war die Zott-Sahne-Werbung. Kannst du dich noch daran erinnern? Die Familie kommt vom Einkaufen heim, die Idylle schlechthin. Tolles Aussehen, tolle Einrichtung, tolle Kinder, ect. Alle zusammen lassen sich in Freude aufs Sofa fallen und essen einen Joghurt.

Seit dem wurde diese Art von Werbung ausgebaut. Es zeigte sich, dass wir Menschen darauf anspringen. Unternehmen haben erkannt, dass wir Menschen Emotionen haben und es ein Bedürfnis gibt diese anzusprechen.

Wenn nur wir Christen auch entdecken würden, dass Menschen Emotionen haben. Gott hat uns Emotionen gegeben und wir Christen kommunizieren nur an den Kopf. Dabei tun wir Gott und uns Menschen damit unrecht. Eine Beziehung zu Gott zu haben geht nur über unsere Emotionen. Freude, Liebe, Trauer sind wichtige Bestandteile für eine gelingende Beziehung. Willst du also erfolgreich Werbung machen für diese Beziehung, dann geht es nur wenn wir eine emotionale Beziehung weitergeben.

Shopping einmal anders, effektiv und bequem … und mit Intel inside

http://edc.intel.com/Video-Player.aspx?id=4587

Manchmal ist Shopping recht mühsam. Du suchst ein bestimmtes Kleidungsstück und dann ziehst du an und wieder aus. Du nimmst das nächste und ziehst an und wieder aus. Für mich ist das immer wieder ein Graus. Immer wieder ist das der Grund, warum ich einkaufen einfach abbreche.

Ich bin mir nicht sicher, ob es ein allgemeines Phänomen ist oder ob ich die Ausnahme bin. Auf jeden Fall gibt es jetzt eine witzige Lösung und ganz klar mit Intel Inside.

Ausprobieren wollte ich es nicht mehr, wer weiß vielleicht bekomme ich dann noch Gefallen daran und das wäre dann schlecht für meinen Mann und unsere Kasse. *lach*

Es gibt eine Art digitalen Kleiderschrank. Dort kannst du die Kleidungsstücke zusammenstellen und dann schauen ob und wie die Sachen zusammen passen. Schau dir einfach mal das Video an. Vielleicht magst du einen Kommentar schreiben, was du davon hältst.

Ich finde die Idee gut. Es wäre nur schön, wenn auch mein Foto noch reinladbar wäre und die Figur nach Größe und Gewicht individuell einstellbar. Dann wäre es super. Nun vielleicht kommt das ja noch, ich bin gespannt.

Laktosefreies Essen kann eine Herausforderung sein oder ein Erfahrungsbericht aus den Staaten

Wenn ich nichts Vernünftiges zu essen bekomme, sinkt meine Stimmung relativ schnell in den Keller. Nun bin ich seit 4 Tagen in den Staaten und heute abend war der Tiefpunkt erreicht.

Ohne Laktose zu essen hat sich hier als eine echte Herausforderung erwiesen. Dabei ist die Größe des Hotels oder Restaurants anscheinend egal. Nachdem ich gestern abend hungrig ins Bett ging, begann der  Tag nicht besser zu werden. In meiner Verzweiflung fing ich an zu beten, dass Gott mir doch Essen schickt, dass ich essen kann und das auch den Namen Essen verdient. Der Tag verging und sowohl Stimmung als auch Kalorienzufuhr gingen in den Keller.  Am Ende des Dinners mit Nulldiät war klar, so geht es nicht weiter.

Doch Gott hatte in Form eines Deutschen Mitarbeiters vorgesorgt. Ihn schickte er mir über die Füße um meinen Frust zu lindern. Er kümmerte sich um Essen für mich und er tat das wunderbar und fürsorglich. So habe ich heute abend das erste Mal seit Tagen etwas zu essen bekommen und die Stimmung beginnt wieder zu steigen. Hoffnung keimt auf. Hat dieser Mitarbeiter doch zugesagt, dass er sich auch um morgen kümmern wird. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich den beiden dankbar bin. Dass Gott jemanden im Bodenpersonal hatte, der für mich, meinen Hunger und gegen meinen Frust sorgt. Danke !!!

Warum bin ich Christ: Christus hat uns doch befreit

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Warum bin ich Christ: heute von Bruder Yun aus Deutschland, 52 Jahre

Es gibt jemanden, den ich sehr bewundere, obwohl ich ihn nicht persönlich kenne: Bruder Yun. Eigentlich kommt er aus China. Er hat als Jugendlicher eine Beziehung zu Jesus begonnen. Seitdem war er bereit, als Gottes Bote zu den Menschen zu gehen. Erst tat er das unter unvorstellbaren Bedingungen in China und seit einigen Jahren an allen Ecken der Welt. Über sein Leben in China gibt es ein Buch mit dem Titel Heavenly Man.

Nun hat er ein neues Buch rausgebracht. „Christus hat uns doch befreit“ Diese Buch ist ein Aufruf an uns Christen, sich zu entscheiden und diese Entscheidung sichtbar zu machen. Bruder Yun findet dabei eindringliche Worte. Eine Passage ist mir dabei in lebhafter Erinnerung geblieben.

Als Jesus Martha erklärte, er sei gekommen, um Lazarus von den Toten aufzuerwecken, griff Martha auf ihr theologisches Wissen zurück und meinte: “Ich weiß wohl, dass er auferstehen wird – bei der Auferstehung am jüngsten Tage”  (Joh.11,24). Diese Haltung ist ein hervorstehendes Merkmal der Christen, die Jesus nur aus einer theologischen Perspektive kennen. Sie wissen, dass Gott in der Vergangenheit an der Menschheit gewirkt hat und auch in der Zukunft alles in Ordnung bringen wird. Aber sie kennen Jesus nicht im Hier und Jetzt. Jesus ist für sie eine Figur der Geschichte und der Zukunft, aber er spielt in ihrer Gegenwart, in ihrem Alltag, keine Rolle. (Seite 78)

Bist du Christ und auf der Suche nach mehr für dein Leben, dann empfehle ich dir, das Buch zu lesen.

Pakete oder Steine abgeben an …. wer will sie haben?

Am Freitag ging es um die Pakete, die wir uns unserem Leben mit uns rumschleppen. Hast du schon mal versucht diese abzugeben? Spontan fallen mir da nur die Psychotherapeuten ein. Doch auch die wollen deine und meine Pakete nicht haben. Haben sie doch ihre eigenen zu tragen.

Wen können wir also unsere Pakete geben? Beim Schreiben des Blogs viel mir eine Geschichte ein, die ich vor Jahren einmal hörte. Sie handelte von einem Mann, der Steine in einem Wagen mit sich zog. Es war ein langer Weg und immer wieder einmal wurde er auf seinem Weg angehalten und dann kam noch ein Stein dazu. Manchmal war es ein kleiner und manchmal ein größerer Stein. So wurde der Wagen immer schwerer. Wenn er einen seiner Steine versucht los zu werden, gelang es nicht. Er legte ihn an den Straßenrand und sofort war ein Mensch da und forderte ihn auf seinen Stein wieder mit zu nehmen. Irgendwann brach der Mann mit seinem Wagen am Hang zusammen.

Da kam ihm ein Mann entgegen und sagte: Komm, gib mir deine Steine. Du sollst sie nicht ziehen. Ich nehme dir die Steine ab. Unser Mann war erstaunt und fragte: Warum? Als Antwort bekam er: Ich will, dass du dein Leben trägst und nicht das der anderen Menschen. Gib mir alles, egal ob es Schuld, Versagen, Kummer, Schmerzen, Bitterkeit ist.

Gib mir dein Leben. Du sollst fröhlich deines Weges gehen, damit du das Ziel erreichen kannst. Das schaffst du nicht mit dem vollen Wagen. Unser Mann ließ sich darauf ein und zog fröhlich seinen Weg, bis er das Ziel erreichte.

Jeder von uns braucht diesen Mann, der die Steine des Lebens abnimmt.  Mit Jesus werden wir das Ziel erreichen. Viel Spaß beim Ausräumen!

Ruhe emotional erleben

An meine gepackten Koffer von gestern möchte ich hier noch einmal anknüpfen. Besagte Freundin von gestern erzählte von einem Krankenbesuch.

Diese Frau X schleppt in ihrem Leben jede Menge Gepäck mit sich herum. Mit der Zeit wurde es immer mehr. Irgendwann war nicht nur ein Koffer voll. Es wurd so viel, dass ihr Körper rebellierte, die weiße Fahne hisste und danach zusammenbrach.

Mit diesem Schicksal ist Frau X nicht alleine. Immer mehr Deutsche gehen den gleichen Weg wie sie. Dabei betrifft das alle Schichten und Berufsgruppen der Gesellschaft. Es stimmt auch nicht, dass es immer nur die Anderen betrifft.

Ich weiß nicht, warum wir uns so viel drauf laden. Denn im Kopf wissen wir das mit der Ruhe, Pause machen und so alle sehr wohl. So aufgeklärt wie wir sind, sollten wir eigentlich die gesündesten Menschen der Welt sein. Ein Blick in die Realität zeigt leider etwas anderes.

Ich glaube wir sollten uns mal auf die Suche nach Ruhe machen um Ruhe zu erfühlen, emotional zu fühlen. Wenn uns das gelingt, dann hege ich die Hoffnung, dass wir diesen Zustand nie wieder eintauschen wollen.

Und was hast du im Koffer dabei? Oder: Räum doch mal auf

Als ich gestern meinen Koffer aus dem Keller holte, schaut ihn meine Freundin an und lachte über die Größe. Doch dann meinte sie, was ich alles mitnehmen wolle. Und ob ich versuchen wolle, meine virtuellen Pakete, die ich auch mit mir trage dort hinein zu packen. Da musste dann ich lachen.

Kennst du das auch? Du hast viele Pakete in deinem Leben, die du jeden Tag mit dir rum trägst. Seien es Wünsche und Träume oder Schuld und Versagen. Wir Menschen tragen diese Pakete mit uns und manchmal fällt es uns schon gar nicht mehr auf. Wir glauben, dass der Koffer Rollen hat und das es deshalb nicht so schlimm ist diese Pakete zu transportieren. Oft merken wir aber erst bei “ Rückenproblemen“, dass die Pakete wohl doch etwas schwer waren.

Mein Koffer ist nicht schwer. Ich reise nur für 5 Tage. Doch wie sieht es virtuell aus? Nun ich habe jetzt genug Zeit im Flieger mal darüber nachzudenken.

Auch wenn du heute nicht unterwegs bist, nimm dir doch mal die Zeit und schaue, was du so in deinem Koffer mit dir durch die Gegend ziehst. Es lohnt sich bestimmt.

Alternativlos – das Unwort des Jahres 2010

Alternativlos ist ein schönes Wort oder kann das Wort etwas dafür, dass es für eigene Zwecke missbraucht wird? Es hat keine Wahl. Kann es sich doch nicht auswählen, in welchem Satz es an welche Stelle gefügt wird. In dem Fall hat Alternativlos keine Alternative und sonst?

Die einen suchen nach Alternativen, in der Politik wie im Leben. Dabei kommt mancher zu dem einfachen Ergebnis, dass sein Vorschlag Alternativlos ist oder ist es doch nur der eigene Wille, der etwas Alternativlos sein lässt.

Das erinnert mich an meine SZ, die in mehreren Artikeln über das deutsche Gesundheitswesen und seinen „desolaten“ Zustand schrieb. Dabei sieht die eine Gruppe es als Alternativlos an, etwas ändern zu wollen und die Anderen als Alternativlos, bei dem zu bleiben.

Damit können sich wieder alle Beteiligten freuen und einander mit Begeisterung gratulieren, da sie sich in einem einig sind. Es ist Alternativlos.

Und so wurde dieses schöne Wort zum Unwort des Jahres. Herzlichen Glückwunsch!

Interview mit Daniel Bahr, FDP, einem der parl. Staatssekretäre im Bundesministerium für Gesundheit oder die Kommentare machen es aus

http://www.aerztezeitung….-geschafft.html

Letzte Woche gab Daniel Bahr der Ärztezeitung ein lesenswertes Interview.

Wirklich kommentieren möchte ich es nicht, weil es sich lohnt, das Interview zu lesen. Hier nur eine Passage, quasi um Appetit zu machen:

Ärzte Zeitung: 2011 mögen Sie Ruhe an der GKV-Finanzfront haben. Danach drohen weitere Defizite. Daniel Bahr: Was verstehen Sie unter „Ruhe“? Ärzte Zeitung: Dass die Kassen nicht flächendeckend Zusatzbeiträge von ihren Versicherten erheben müssen. Daniel Bahr: Gesundheitspolitik wird immer davon geprägt sein, dass sich Beitragszahler beschweren, dass ihre Krankenversicherung zu teuer ist und Patienten verlangen, dass möglichst alle Leistungen erstattet werden. Diesen Konflikt muss Politik aber aushalten. Es ist politisch ausdrücklich gewollt, dass sich die Zusatzbeiträge in den nächsten Jahren entwickeln und zu einem Wettbewerbselement werden.

Mit diesem Zitat im Hintergrund ist der Kommentar von Herrn Karsch in die  eigenen Überlegungen mit einzubeziehen. Er verweist auf eine Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie der Universität zu Köln über das Thema „Anmerkungen zum geplanten Sozialausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung“

Herr Karsch nimmt das Fazit der Studie auf und schreibt: „Entgegen vielen Ankündigungen und Versprechungen führt der einkommensunabhängige Sozialausgleich „insgesamt zu einer hohen Belastung von Beziehern geringer Einkommen weit über die im Gesetz vorgesehenen 2% hinaus, … führt zu stark steigenden Aufwendungen für Verwaltung, die mehrere Millionen Haushalte betreffen, und führt letztendlich zu einer staatlichen Übernahme der Dynamik der Gesundheitsausgaben.““

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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