Alle Beiträge von Alexander

IT in unserem Alltag, oder Fortschritt in unserer Verantwortung

Ach früher war doch alles einfach, da hatte man eine Schreibmaschine und das Büro war ausgestattet. So sprach heute meine Mama als ich ihr etwas von Notebook, Smartphone und Server erzählte.

Kannst du dir das noch vorstellen? Kein Handy dabei und kurz mal nachschauen ob ein Angebot wirklich ein Schnäppchen ist. Kannst du dich noch erinnern, als die Bankgeschäfte alle am Schalter gelaufen sind und nicht Online? Du bist in ein Geschäft gegangen und der Verkäufer hatte keine Lust, dumm gelaufen. Heute gehst du einfach ins Internet und bestellst die Sachen zu dir nach Hause. Über den Verlauf der Lieferung bekommst du eine Mitteilung, so dass du genau weißt wann deine Bestellung geliefert wird, bzw. bei wem sie abgegeben wird.

Wie hat sich doch unsere Welt in den letzten 20 Jahren verändert. Ohne IT geht heute gar nichts mehr. Würde das Internet nicht mehr gehen oder unser Stromnetz zusammen brechen unsere Welt würde zum Stillstand kommen. Es gibt ja einige Philosphen die so etwas als gut bezeichnen würden. Hm, ich weiß nicht so genau. Wie hoch unsere Abhängigkeit von IT inzwischen ist, fällt uns in der Regel gar nicht auf. Ob es die Kasse im Supermarkt ist oder die Zapfsäule an der Tankstelle oder der Traktor auf dem Feld. Ohne IT wäre unser Leben anders, ob es immer besser wäre wage ich zu bezweifeln.

An uns Menschen liegt es, wie wir die vorhandene Technik einsetzen. Deshalb ist es unsere Verantwortung, ob Fortschritt etwas gutes für uns bringt oder nicht. Ich für meinen Teil, möchte auf IT, Smartphone und Internet nicht mehr verzichten wollen. Allerdings habe ich den Ausschalteknopf auch immer wieder gefunden.

Respektiert werden heißt ernst genommen werden oder ein Beitrag zu erlebt

Heute kommt der Blog von Andreas. Er schreibt in Kurzform was er erlebt. Passend zu Facebook und Co. in einer neuen Form von Steno. Andreas ist unser jüngster Schreiber. Er ist 11 Jahre und wohnt in München. Hier zwei seiner Kurzberichte die er mir geschickt hat:

halo ich bins andreas 
von mein lehrer zwei freunde sind mit einem auto irgend wo in der stadt gefahren es war winter dann sind die reifen gerutscht sie konnten nicht mehr weiter dann kammen 8 kreftige menner und hoben das auto auf die strase und dann sind sie weiter gelaufen

Auf meine Frage wie es ihm geht kam folgende Antwort:

Gestern hatte ich kopf schmerzen und dann hab ich und meine oma gebetet und dann nach 20 seckunden waren die kopf schmerzen weg.

Weißt du was schön ist? Für unseren Vater im Himmel, also Gott, ist es nicht wichtig, wie gut wir formulieren können oder wie alt wir sind, noch irgendwas anderes. Für ihn ist nur wichtig, ob wir ernst nehmen was wir ihm sagen. Wenn wir ernst nehmen was wir sagen, dann nimmt er uns auch ernst. … und das finde ich genial. Mann könnte auch sagen, weil Gott unser Vater ist respektiert er uns und unseren Willen.

Kommunikation ändern, oder wer in der Beziehung ist schuld, dass es nicht funktioniert?

In der gegenseitigen Kommunikation gibt es eigentlich nur zwei Prinzipien zur Bearbeitung von Herausforderungen. Entweder ich sehe mich in der Pflicht zur Veränderung oder mein Gegenüber. Beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung und sind an sich nicht falsch.

Lange Zeit war mein Gegenüber Schuld an der Situation. Dementsprechend war die Kommunikation auch aufgebaut. Es spielte keine Rolle, wie hoch der Schuldanteil des Anderen war. Hauptsache er wurde schuldig erklärt. Diese Sicht änderte sich vor einigen Jahren. Der Fokus verschob sich zu: du bist in der Pflicht. Willst du mit dem anderen auskommen, dann ändere dich und das wird schon werden. Das Pendel schwankte in die entgegengesetzte Richtung. Alle Macken und Eigenheiten meines Gegenüber werden mit dieser Sicht entschuldigt und in Schutz genommen. Das geht bis in  die externe Kommunikation. Frei nach dem Prinzip: ach lass ihn halt, er kann nicht anders. Eltern nehmen ihre Kinder in Schutz, obwohl sie von derem Fehlverhalten wissen oder Partner jeweils den andern.

Je nach persönlicher Konfliktbereitschaft gehen wir selbst auch entweder den ersten oder zweiten Weg. Einen Gefallen tun wir uns aber in beiden Fällen nicht. Durch sie nehmen wir uns die Möglichkeiten einer offenen und freundschaftlichen Art und Weise des Umgangs miteinander. Unsere Beziehungen leiden.

Unsere Kommunikation ist nun mal ein wichtiger Bestandteil einer jeden Beziehung die wir pflegen. Deshalb gilt es von beiden Teilen ein Stück zu nehmen. Probiere es mal, ändere ein Stück von dir. Meistens gibt es mindestens einen Punkt von dem wir wissen, wir sollten ihn ändern. Danach lade deinen Kommunikationspartner in ein Gespräch ein und adressiere einen Punkt der aus deiner Sicht wichtig ist.

Suche dir einen guten Zeitpunkt. Nach 10 Stunden intensiver Arbeit ist nicht der richtige Moment um Herausforderungen in der Kommunikation zu üben. Das geht am Besten nach einer Erholungsphase, z. B. einem Tag frei. Plane genügend Zeit für euer Gespräch ein. Zwischen Tür und Angel funktioniert so etwas nicht. Plane also Luft ein und nicht nur 5 Minuten vor dem Abendfilm im Fernsehen.

Hab Vertrauen in dich und deinen Gesprächspartner und es wird klappen. Viel Erfolg!

Rezept: Nudeln mit Linsen-Tomatensoße oder Kochen ohne Milchprodukte also laktosefrei

Derzeit haben Tomaten Hochsaison. Also gibt es an jedem WE einmal Nudeln mit Tomatensoße. Weil aber immer die gleiche Soße langweilig ist, bin ich auf der Suche nach neuen Ideen und Varianten. Gestern gab es nun mal was ganz Neues und es war lecker: Linsen-Tomatensoße. Deshalb hier das Rezept zum Nachkochen:

Nudeln mit Linsen-Tomatensoße

150 g rote Linsen, 18 Stunden quellen lassen (abspülen und abtropfen lassen)

1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten und

2 Knoblauchzehen, klein geschnitten, in etwas Olivenöl andünsten.

2 dickere Frühlingszwiebeln (sonst etwas mehr) in Scheiben schneiden und mit den Linsen zusammen zu den Zwiebeln und den Knoblauch geben und mit

100 ml Gemüsebrühe auffüllen.

3 mittelgroße Tomaten kleinschneiden und dazu geben.

Alles zusammen bei kleiner Hitze ca. 10- 15 Minuten köcheln lassen.

Die Linsen-Tomatensoße mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Cayennepfeffer und Balsamico abschmecken

Die Soße über die gekochten Nudeln geben und … guten Appetit!

Der Schwimmer oder geht nicht gibt´s nicht oder deine Ziele erreichen

Keine 6 Sommer hat es gedauert bis wir unser Landshuter Schwimmbad von innen kennen lernten. Gestern nun war der denkwürdige Tag. Es war so heiß, dass auch wir kühles Nass suchten und fanden. Wie in jedem Schwimmbad gibt es neben Wasser viel zu sehen. Es ist ein Ort der Eitelkeiten und der Unterhaltung. Während wir so unsere Bahnen schwammen kam eine kleine Gruppe Mädchen um einen Teil der Bahn abzusperren für das abendliche Training. Dazu gesellte sich ein Mann mit Mitte dreißig. Am Anfang fiel mir das gar nicht weiter auf. Doch der Trainer begrüßte die Gruppe mit: meine Damen und der Herr. Da war meine Neugier geweckt.

Ja, da war einer der mit Mädchen Schwimmen trainierte obwohl er locker ihr Vater hätte sein können. Und er tat es ganz klar um des Schwimmen willens. Noch heute morgen muss ich daran denken und ein Lächeln kommt in mein Gesicht. Dieser Schwimmer hat entschieden sich über Regeln und Konventionen hinweg zu setzen und das zu tun, was es er möchte. Hättest du den Mut dazu?

Geht nicht gibt´s nicht. Er ist für mich ein gutes Beispiel dazu. Ihm ist die Meinung der Beobachter egal. Ihm ist es egal, was die Mädchen denken. Für ihn ist es nur wichtig, ein gestecktes Ziel zu erreichen. Welche Ziele hast du dir gesteckt? Was tust du um deine Ziele zu erreichen? Geht nicht gibt´s nicht.  Komm lass deinen Stolz nicht deine Bremse sein, sondern mache dich auf den Weg zur Erreichung deiner Ziele.

Und denke daran, geht nicht gibt´s nicht. Du wirst sehen, loslaufen ist das Schwierigste.

Herzliche Grüße von Loriot

Der Art Directors Club in Deutschland hat es so ausgedrückt: „lieber Gott viel Spaß“.

Er wird uns fehlen, Loriot. Wie kein anderer nahm er den Alltag der Menschen aufs Korn und parodierte diesen. Seine Frau sagte einmal über ihn, je ernster er schaut um so besser werden seine Stücke. Wenn ich den großen Fundus an Erheiterung sehe, den er hinterlassen hat, dann muss er wohl öfters ernst geschaut haben.

Als hätte der Wohlfahrtsverband gewusst, dass Loriot in diesem Jahr sterben wird. Mit einem Set von Wohlfahrtsbriefmarken haben sie ihn, den Meister, geeehrt. Schon damit kommt ein Lächeln von Loriot in den Tag.

Hier ein kleiner Gruß von Loriot über die Bild http://www.bild.de/unterhaltung/leute/loriot/noch-einmal-lachen-19575796.bild.html

und von Youtube http://youtube.com/watch?v=z1j6ZkMaiek

Auf dass er uns motiviere, auch ein Lächeln in andere Gesichter zu zaubern.

DRANBLEIBEN oder LOSLASSEN oder was ich von (m)eine(r) Spinne lernte

Heute gibt es mal wieder einen Gastbeitrag. Er ist von Eva aus dem hohen Norden.

Diesmal habe ich aufgepasst. Die dicke Fette begegnet mir auf Augenhöhe. Ich beuge mich vor ihr und unterwandere ihren Thron. Von hinten löse ich ihre Seile. Der Ausgang zur Terrasse ist wieder frei. Beim ersten Netzkontakt hat sie sich schnell in Sicherheit gebracht.
3 x in Folge hat sie nun ihr Zuhause zwischen meiner Terrassentür aufgehängt.
Das erste Mal wehte das Netz mir nebst Inhalt beim Entfernungsversuch ins Gesicht.
Das zweite Mal lief ich in ihr Netz, da die Spinne nicht zuhause war.
So ein hochsensibles intelligentes Geschöpf,  ich staune. Aber warum ist sie so dumm und baut immer wieder ihr Zuhause dort, wo ich es zerstören werde, wo es garantiert kein Bleiberecht hat?
6 Jahre kämpfe ich nun um eine Wohnung, die ich mir mit Garten schön gemacht habe. Der Schimmel erobert  jedes Jahr ein Zimmer mehr. Der Vermieter kommt seiner rechtlichen Verantwortung nicht nach.
DRANBLEIBEN und kämpfen bis zum Sieg oder LOSLASSEN und ausziehen? Mein Gast an der Tür jedenfalls hat mir eine Steilvorlage zum Nachdenken geliefert.

Psalm 16, 5-7,  Du, Herr, bist alles, was ich habe; du gibst mir alles, was ich brauche. In deiner Hand liegt meine Zukunft.  Was du mir gibst, ist gut. Was du mir zuteilst, gefällt mir. Ich preise den Herrn, denn er hilft mir, gute Entscheidungen zu treffen. Tag und Nacht sind meine Gedanken bei ihm.

Claudias motivierende Tipps zum Aufräumen des Schreibtischs

Eigentlich sollte ich mal ein Foto von unserem Schreibtisch machen. Wer denkt, dass alles schön ordentlich und aufgeräumt ist, irrt gewaltig. Vom Prinzip her ist das ja eine richtige Einschätzung. Es gab Zeiten, da bin ich mit aufräumen auch noch glatt hinterher gekommen. Doch irgendwie sind diese gerade nicht aktuell.

Jetzt ist auch noch schönes Wetter draußen und ich will eigentlich alles andere tun, nur nicht am Schreibtisch sitzen. Hier schreibe ich nun mal einen Blog an mich selbst um mich zum Aufräumen zu motivieren. Also Claudia:

  1. alles was nicht wichtig ist sofort in die runde Ablage unter dem Schreibtisch.
  2. Dinge immer der Reihe nach abarbeiten und nicht alles gleichzeitig tun wollen
  3. Manches erledigt sich auch von alleine (also sei klug beim Sortieren)
  4. Kannst du nicht vielleicht doch jemanden anders eine deiner Aufgaben zur Erledigung anvertrauen
  5. Plane Zeit ein zum Aufräumen
  6. Bleibe nicht an irgendwelchen anderen Dingen hängen, wenn du doch aufräumen wolltest
  7. Denke daran, aufräumen sorgt für Wohlbefinden (Kommentar von Alex: zumindestens bei Claudia)
  8. Und ganz zum Schluss, so schlimm ist es doch gar nicht
  9. Deshalb morgen ist auch noch ein Tag 🙂

In dem Sinne wünschen wir dir viel Erfolg beim Schreibtisch aufräumen

Mangelhafte Kommunikation in Unternehmen lässt Krankenstand um 20% steigen

http://www.wido.de/fzr_2011.html

Das wissenschaftliche Institut der AOK hat seinen Fehlzeitenreport der Arbeitnehmer 2011 vorgestellt. Eine gute Zusammenfassung der über 400 Seiten fand ich bei der Ärztezeitung Online.

Laut Report stiegen die Fehlzeiten im letzten Jahr geringfügig um 0,9% auf 11,6 Tage. Damit wäre die Studie für Wirtschaft und Politik interessant, aber für uns als Nichtwirtschaftslenkende keine weitere Erwähnung wert. Ein Teil dieser Studie hat mich aufmerksam werden lassen und den fand ich dann für uns alle interessant.

Ein Mangel an Anerkennung bzw. Ungerechtigkeit lassen den Krankenstand um 20% höher ansteigen als im vergleichbaren Berufsumfeld.

Dabei ist es doch ganz einfach. Etwas mehr Lob und Anerkennung, schon alleine Feedback für die eigene Arbeitsleitung würden signifikante Verbesserungen der Statistik bringen. 54% der befragten Arbeitnehmer gaben an, ein Lob von ihrem Vorgesetzten eher selten wahrzunehmen. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, ob es das Lob nicht gibt oder ob es nur nicht wahrgenommen wird. Auf jeden Fall ist es ein Kommunikationsproblem, gepaart mit einer unterschiedlichen Sicht auf die erbrachte Leistung. Dazu passt auch eine andere Zahl aus dem Report. Die Frage: Bekommen Sie von Ihrem Vorgesetzten Rückmeldung, beantworteten 62,4% mit selten/nie.

Die Zahlen sind schon eher niederschmetternd. Auf jeden Fall gibt es in unseren Unternehmen Arbeit in Bezug auf den Führungsstil und die Kommunikation zwischen den Ebenen im Unternehmen. Einmal im Jahr ein Online-Pflichttraining sind da eher nicht ausreichend um etwas daran zu ändern.

Ich suche Material zum Studieren der Bibel

Wenn jemand Gott kennen lernen will, kommt man an der Bibel nicht vorbei. Dazu gibt es schon immer Material was dabei helfen soll dieses Buch zu studieren und seinen Autor besser kennen zu lernen. Viele dieser Materialien gehen von einer Grundannahme aus. Nach dieser ist Gott der studierenden Person vertraut und es geht um ein reines besser Kennenlernen. Doch was ist wenn jemand anfängt zu lesen, ohne diesen Gott der Bibel schon zu kennen? In der Regel ist dies nicht zielführend.

Ich suche Material zum Studieren der Bibel, die ohne Grundvoraussetzungen anspricht. Ich suche Material ohne erhobenen Zeigefinger. Ich suche Material, dass die Liebe dieses Gottes zu seinen Geschöpfen zum Ausdruck bringt, sein Werben um jeden einzelnen Menschen hier auf dieser Erde. Hast du mal was gesehen oder gehört, im Netz gefunden oder in Papier, dann bitte gib doch einen kurzen Kommentar. Mehr Augen sehen bekanntlich mehr als nur ein paar alleine. Danke für deine Mithilfe.