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Syrien, die Medien und was du tun kannst

Das ARD hat gestern abend in den Nachrichten intensiv über die Situation in Syrien berichtet. Nach den Bilder von blutenden Menschen in Syrien ging die Berichterstattung weiter mit New York. Dort tagte der Weltsicherheitsrat zu einer Resolution über Syrien. In der Resolution sollte die Syrische Regierung verurteilt werden. Am Veto von Russland und China scheiterte diese. In der Erklärung Russlands danach hieß es, dass nicht nur die Syrische Regierung Bedingungen bekommen sollte, sondern auch die Aufständischen.

Als die Berichterstattung zu Ende war, stellte ich mir die Frage ob in dem Ganzen die Wahrheit steckt. Sind die Bilder, die gezeigt wurden, wahr oder Manipulation? Ist die Haltung Russlands und Chinas eine Hinhaltetaktik aus wirtschaftlichen Interessen oder die Wahrheit? Welche Interessen hat die westliche Welt in dem Ganzen?

Eines weiß ich: Um die Menschen in Syrien wird es bei allen Betrachtungen am wenigsten gehen. Bist du Christ, dann hast du allerdings ein wirklich wirksames Mittel um den Menschen in Syrien zu helfen. Bitte Gott einzugreifen zum Schutz der Menschen dort.

Sabbat feiern heißt entschuldigen

Es gibt noch etwas was zum Sabbat feiern dazu gehört und das ist etwas, das leider viel zu wenig genutzt wird: entschuldigen!

Für mich gehört die Fähigkeit und den Willen zum Entschuldigen zu den elementaren Dingen eines Sabbats.

Der Sabbat wurde mit dieser Erde gemeinsam geschaffen. Er ist ein Bestandteil, der uns jede Woche aufs neue klar macht, dass unsere Erde einen Schöpfer hat. Dieser Erschaffer möchte, dass es uns gut geht. Leider sind wir nicht immer nett zu der Erde, die er uns gegeben hat. Noch viel weniger nett sind wir oft zu anderen Menschen. Deshalb brauchen wir alle die Möglichkeit uns zu entschuldigen. Wir brauchen dieses Entschuldigen um Beziehung zu leben. Diese Beziehungen gelten sowohl zu anderen Menschen als auch zu Gott, YHWH unserem Erschaffer.

Wenn also der Sabbat ein Tag der Ruhe und Beziehung ist, dann gehört entschuldigen untrennbar zu diesem Tag. Fällt dir auch jemand ein, dem du in der letzten Zeit auf die Füße gestiegen bist, dann wäre jetzt ein guter Tag, um das aus der Welt zu bringen und dich zu entschuldigen.

Entschuldigen scheint so schwer zu fallen, weil unser Ego das nicht mag. Wir haben das Empfinden, dass wir dabei etwas verlieren. Hinterher merken wir dann, dass das Unsinn ist. Wir fühlen uns nach dem Entschuldigen wie neu geboren. Und genau das ist es was geschieht. Entschuldigen sorgt für einen Neubeginn und was gibt es Schöneres als neu zu beginnen, noch dazu am Sabbat?

Ich mag dich!

Wie entscheidest du, ob jemand ein Freund für dich ist oder nicht? Denkst du darüber nach und analysierst den anderen oder entscheidest du aus dem Bauch heraus? Wann ist und jemand sympathisch, wann sagst du: ich mag dich!

Wir entscheiden, ob wir jemanden mögen in Bruchteilen von Sekunden, noch lange bevor wir anfangen nachzudenken. Zumindest bei mir ist es so, dass ich jemanden sympathisch finde und das geschieht einfach“aus dem Bauch heraus“. Ich kann dafür in dem Moment keine Begründung liefern. Erst nach einer Zeit, wenn ich jemanden besser kennen gelernt habe ist das in der Regel möglich.

Als Folge geschieht es, dass wir dazu neigen, die Menschen um uns herum in Kategorien einzusortieren. Es gibt die Menschen, die ich mag und die Neutralen (die noch auf die Sortierung warten) und es gibt die Menschen, die ich nicht mag. Wie wir zu dem Ergebnis kommen, können wir nicht immer beantworten.

Manchmal geschieht es weil wir negative Erfahrungen mit jemanden gemacht haben der so ähnlich aussieht. Oder aber mein Kopf möchte mich als den großen Held darstellen. Gelegentlich kommt jemand, der mir diese Position streitig machen will, zumindest in meinem Denken. Ganz einfach und wie aus Selbstschutz sagt mein Kopf dann: den mag ich nicht.

Ist es dir auch schon so gegangen? Du mochtest jemanden nicht und dann stellt sich deine Antipathie als unbegründet heraus?

Dann mach doch auch mit beim Projekt: ich mag dich! Gib den Menschen in deinem Umfeld eine Chance und entscheide dich sie zu mögen. Es lohnt sich, immer wieder aufs Neue!

Wachtelbohnen-Bulgur-Salat einfach und lecker

Gestern abend gab es eine Eigenkreation, die eigentlich aus den Vorhandenem entstand. Ich hatte noch eine Stange Porree und etwas Bulgur übrig. Das Ganze mit einer Dose Wachtelbohnen und ein paar Gewürzen kominiert und fertig wars. Beim Abendessen zeigte es sich, dass da auf die Schnelle etwas Einfaches und Leckeres entstanden war. Deshalb wurde ein Foto auf die Platte gebannt und hier ist auch das Rezept dazu.

1 Dose Wachtelbohnen – Bohnen waschen

1 Porreestange in 0,5 – 1 cm breite Ringe schneiden und waschen

1 Zwiebel in Würfel schneiden

1 Tasse Bulgur fein, mit kochendem Wasser quellen lassen

2 EL Balsamico

Salz, Pfeffer, Harrisa

Die Zwiebel in 1-2 EL Olivenöl kurz anbraten und die Porreeringe dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und 1/2 TL Harrisa würzen. Das ganze nur kurz anbraten, so daß es nicht ganz weich ist. Eine Tasse feinen Bulgur dazu geben, die Wachtelbohnen ebenfalls dazugeben und alles umrühren. Mit dem Balsamice würzen. Fertig.

Guten Appetit!

Ein Drittel sprach- und sprechgestörte Kinder – der Arztreport der Barmer GEK 2012

Die Barmer GEK hat die Daten ihres Arztreports 2012 veröffentlicht. Neben vielem Positiven gibt es auch ein paar Themen, die erstaunlich bis erschreckend sind. Vielleicht ist das der Grund, dass der Bericht mit den Kindern beginnt.

Kann es sein, dass ein Drittel unserer Kinder sprach- oder sprechgestört sind?

Die Auswertung der ICD Schlüssel (ICD10: F80) von 2010 scheint diese These zu bestätigen. Im Alter von 5 Jahren waren laut Barmer Arztreport 37 % aller Jungen mit Sprach- oder Sprechstörungen. Im Verhältnis dazu nur 29% der Mädchen. Erst im Alter von 17 Jahren war der Wert bei Jungen unter eins.

Im Schnitt ist der Anteil der Kinder bis 14 Jahre deutschlandweit wohl 10%. Wirkliche regionale Unterschiede scheint es nicht zu geben. Von 8,1 % in Bremen – 11% im Saarland ist der Schwankungsbereich nicht wirklich signifikant.

Jetzt entstehen daraus mehrere Fragen:

Stimmen die Daten so tatsächlich und gibt es entwicklungsbedingte Sprach- und Sprechstörungen bei Jungen und Mädchen oder ist diese Gruppe nur redefauler? Wenn sie nicht beim Logopäden landen, ist das dann mit 17 Jahren auch aus der Welt oder wird es einfach nicht mehr erfasst? Für 19% der Jungen hat es eine Verordnung zum Logopäden gegeben. Was ist mit den anderen? Ist die Diagnose (Definition) einer Mode unterlegen? Mit wem lernen unsere Kinder reden, bzw. mit wem reden sie?

Du entscheidest, …

Kinder wollen groß werden, damit sie entscheiden dürfen, was sie anziehen, essen und tun. Sind wir Kinder dann groß, stöhnen wir immer wieder einmal darunter, dass wir selbst entscheiden müssen. Nun sind wir für unser Leben verantwortlich. Es gibt niemanden, der für uns entscheidet.

Auf der einen Seite genießen wir, dass wir selbst entscheiden. Wir tragen diese Möglichkeit wie eine Monstranz vor uns her. Wir entscheiden!

Im nächsten Moment entscheiden wir, uns in Abhängigkeiten zu begeben, zum Arbeitgeber, zu Menschen in unserem Umfeld oder zur Werbung. Wir entscheiden, dass wir bestimmte Dinge unbedingt brauchen und machen uns damit abhängig.

Es gibt noch eine weitere Art der Abgabe von Entscheidungen. Du schaust in dein Horoskop und lässt dich von ihm bestimmen. Du fragst Wahrsager nach der Zukunft und gibst damit deine freie Entscheidung aus der Hand. Du bindest dich an Amulette und Figuren und gibst ihnen die Möglichkeit, über dein Leben zu entscheiden.

Aber du entscheidest! Was entscheidest du heute?

Digitales Aufräumen, Freude und Leid gehören zusammen

Primelchen nennt mich „Ordnungsfanatiker“, weil mich nichts so sehr stört wie Unordnung. Ich weiß nicht so genau warum, aber geordnetes Chaos ist nicht meins. Ich möchte eine aufgeräumte Wohnung haben und nicht überall irgendetwas, was rumliegt und einfach aus den Händen gefallen ist. Dabei ist unser Leben lebendig und die Küche und alle Räume werden bewohnt. Trotzdem möchte ich nicht der Aufräumer vom Dienst sein.

Auch beim Aufräumen gibt es allerdings Bereiche, die ich nicht so sehr mag. In Abstufungen geht es vom Papierkram über die Steuererklärung, bis hin zum Aufräumen von Mails und meines Rechners.

Gestern allerdings hatte ich keine Wahl. Deshalb stand digitales Aufräumen auf dem Programm. Nach 8 Stunden Mails lesen, beantworten, aufräumen war ich stolz wie Oskar. So wenige Mails im Posteingang hatte ich schon,… ach ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wann das letzte Mal war.

Doch nicht genug damit, weil es so gut lief, startete ich auch gleich noch mit einer digitalen Säuberungsaktion auf meinem Rechner. Das was ich dort allerdings fand, machte mich nicht wirklich glücklich. Zeigte mir mein armer Rechner doch klar und sichtbar, das ich ihn vernachlässigt hatte. Leider werden auf der Platte wohl noch einige Stunden Liebe nötig sein um auch dort für Freude und Begeisterung zu sorgen.

Aber nur Mut, aufgeräumt zu haben ist ein herrliches Gefühl. Bei mir hält es immer noch an.

Public Eye Awards in Davos mit Barclays und Samsung

http://www.tagesschau.de/…bliceye100.html

Seit nunmehr 11 Jahren gibt es die Public Eye Awards. Verliehen wird der zweifelhafte Preis jährlich im Vorfeld des World Econiomic Forum in Davos. In diesem Jahr gab es wieder eine Liste möglicher Kandidaten und das Internet konnte abstimmen. In der letzten Woche wurden die Sieger benannt.

Gestimmt wurde für den Erhalt des Amazonas. Was die jahrelange gute Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema sichtbar macht. An der zweiten Stelle steht der Tepco Konzern. Dies ist sicher ein Ergebnis ihres großen Schweigebedürfnisses und der nichtvorhandenen Transparenz der Tepco Konzernspitze.

Dieser 1. und 2. Platz sind soweit erstmal keine Überraschung. Interessant wird es auf den Plätzen danach. Dort taucht Samsung auf und die Barclays Bank. Mit den Plätzen 3 und 4 kommt plötzlich die Realität des Preises zu uns. Ich muß mir die Frage stellen, wie ich mit Elektronik generell umgehe, denn Samsung ist eher der Platzhalter für die Branche denn ein Einzelfall.

Wenn es stimmt, dass Barclays im Bereich der Nahrungsmittelspekulation stark wächst, dann stelle ich mir die Frage ob ich weiterhin ein Konto bei der Barclay Bank haben möchte.

Kritisierst du die Unternehmen, um dich danach dem Alltag zuzuwenden und Leistungen der Unternehmen in Anspruch zu nehmen? Dann solltest du einen Teil davon in Zukunft lassen. Entweder die Nutzung oder die Kritik, denn beides zusammen geht nicht.

Wenn das geschieht, dann hat die Preisvergabe etwas bewirkt.

Sabbat feiern geht nicht ohne Musik

Unser Sabbat begann heute mit viel Musik. Wir sind alleine, alle ausgeflogen und so genießen wir die Ruhe und das Miteinander mit viel Musik. Mitsingen und zuhören, mal laut und kräftig, mal zart, leise und nachdenklich. So viel Musik wie heute hatten wir lange nicht und es war ein Vergnügen für uns beide und für unsere Seelen.

Musik berührt unsere Herzen und bringt Emotionen mit sich. Es hilft uns nachzudenken und regt uns an unseren Gedanken neue Wege zu geben. Musik ist dazu da, zur Ehre von YHWH zu singen.

Es gibt leider manchen Christen, der eher Angst vor Musik hat. Dabei ist es wohl nicht so sehr die Musik selbst, als das, was sie transportieren kann. Es ist schade. Denn durch den fehlenden Mut zur persönlichen Auseinandersetzung berauben sie sich selbst eines wunderbaren Erlebnisses.

Ich bin der Überzeugung, dass Musik zum Sabbat gehört wie die Luft zum Atmen. Musik hilft uns das, was uns bewegt, auszudrücken. Manchmal gelingt es mir nur über Musik. Ich finde keine Worte, doch Musik formuliert meinen Gedanken einen Weg zum Ausdruck.

Eine der intensivsten Arten der Anbetung ist in meinen Augen der Gesang. Musik trifft alle unsere Sinne, jegliche Ablenkung wird eliminiert. Wir stehen vor ihm, YHWH, und singen und musizieren zu seiner Ehre.

Wenn das nicht Sabbat feiern ist, dann weiß ich nicht was dann.

Aktion: 40 Tage beten und fasten für unser Land

http://40tagebetenundfasten.de/index.html

Wir leben gerne in unserem Land. Wir sind gerne und aus Überzeugung Nachfolger von Jesus Christus. Deshalb unterstützen wir die Aktion 40 Tage beten und fasten für unser Land.

Zeitraum ist wieder die Zeit zwischen Karneval und Ostern, Beginn ist also der 22.4.

Es gibt wieder 7 Gebetskarten mit je einem Schwerpunktthema.

1. Kirche und Gemeinde,

2. Berufswelt und Wirtschaft

3. Bildung, Familie und Erziehung

4. Politik und Regierung

5. Medien und Kommunikation

6. Randgruppen, Krankenhaus und Altenhilfe

7. Sport, Freizeit und Kultur

Wir alle finden uns in vielen dieser einzelnen Bereiche wieder. Als Christen leben wir nicht im luftleeren Raum, wartend auf das Kommende. Wir sind aufgefordert der Stadt Bestes zu suchen und das gilt unserem Land. Das Beste aber was Christen tun können ist die Nöte, Anliegen und Herausforderungen Anderer zu Gott zu bringen im Gebet.