Alle Beiträge von Alexander

Version 2 von du bist wertvoll

Jeder von uns wäre gerne reich und berühmt und glücklich. Wir kennen das Leben der Stars nicht die wir bewundern. Was für ein Talent, was für ein Aussehen und was für eine Stimme. Je mehr wir sie und ihre Fähigkeiten bewundern, um so größer werden sie in unseren Augen.

Und dann schaust du auf dich selbst und du weißt, dass du nichts hast was dich zu etwas Besonderen macht. Wir alle denken, dass wir etwas brauchen um wertvoll zu sein. Das ist aber großer Unsinn. Nichts von dem, was du kannst oder hast, macht dich wertvoll. Du bist wertvoll, weil du bist. Dein Leben ist wertvoll unabhängig von Können und Leistung. Du bist etwas Besonderes!

Es gibt keinen Menschen, der so ist wie du! Ich finde das total erstaunlich. Da leben über 6 Milliarden Menschen auf dieser Erde und es gibt keinen zweiten, der so ist wie du. Du findest dich nicht wertvoll? Dann schau dich mal an. Du hast Zehen und Beine zum Laufen, du hast Arme und Hände zum Anfassen, einen Kopf zum Denken und ein Gesicht zum Weinen und Lachen. So wie du kann kein anderer denken, lachen, zufassen und leben. Nur du kannst dein Gesicht so aussehen lassen wie du willst. Selbst wenn du nichts von allem hättest, wärst du wertvoll und ein besonderer Mensch.

Du brauchst nichts zu sein und zu können. Du bist wertvoll. Es ist schön, dass es dich gibt!

„Unsere“ Video Produktion oder wie mache ich ein Video

Gestern abend haben wir einen Kameramann getroffen. Es ist ein alter Freund der Familie und so war es leicht ihn mit Unmengen an Fragen zu überfallen. Unser Begehr war recht einfach: Wie bekommen wir aus unseren Blogbeiträgen kurze Videos. Was brauchen wir um ein Video zu drehen und was müssen wir dabei beachten.

Nach dem ersten Drittel Einführung war mir bereits schlecht. Ich stellte mir die Frage, ob wir es jemals hinbekommen selbst Videos zu produzieren. Die Zeiten in denen Youtube Videos mit einer Kamera aus der Hand heraus gedreht wurden, sind schon eine Weile vorbei. Der Qualitätsanspruch ist hoch und diesen gilt es zu erfüllen, wenn unsere Videos erfolgreich sein sollen.

Dazu kommt noch die Frage der Sprache. Wie können wir den von uns gewünschten Inhalt am besten umsetzen und das auch so, dass es jemand anderes versteht und nicht sich selbst überlassen ist.

Nach über drei Stunden ging es mir dann wieder besser. Es war ein Plan entstanden und eine Marschrichtung festgelegt. In unseren Köpfen war ein Bild entstanden. Nun ist es unsere Aufgabe dieses Bild mit Leben zu füllen und das erste Video entstehen zu lassen.

Am Einfachsten wäre jemanden zu haben, der das Knowhow hat und mit uns gemeinsam kurze Videos umsetzen will. So lange es diese Person aber noch nicht gibt, werden wir uns wohl selbst helfen müssen mit der Produktion unserer Videos. Wenn wir nicht einfach anfangen, wird das nie etwas werden.

Unsere nächsten Schritte sind Drehbuch schreiben und Alex setzt sich mit dem Thema Bild und Ton auseinander. Bin gespannt wie lange es dauert, bis das erste Video da ist.

Das neue Design ist da

Mein heutiger Beitrag ist kurz, denn nichts soll vom Eigentlichen ablenken.

Wir freuen uns, dir unser neues Design überreichen zu können und wir wünschen uns, dass es dir genau so gut gefällt wie uns. Lange genug hat es ja gedauert. Nun ist es am Ende doch schnell gegangen und ist rechtzeitig vorm dritten Geburtstag im März fertig.

Du bist wertvoll

Auf Youtube kannst du alles finden: Bauanleitungen, Lehrmaterial, Musik, Filme, etwas zum Lachen und zum Weinen. Irgendwie geht es aber immer darum zu zeigen wie toll man selbst ist bzw. ein Anderer. Und was ist mit dir? Irgendwann machst du Youtube zu und bist wieder in deiner Welt und die ist weder reich noch schön.

Du weißt, dass du nichts kannst was dich zu etwas Besonderen macht. Wir alle denken, dass wir etwas brauchen um wertvoll zu sein. Das ist aber großer Unisnn. Nichts von dem, was du kannst oder hast, macht dich wertvoll. Du bist wertvoll, weil du bist. Dein Leben ist wertvoll unabhängig von Können und Leistung. Du bist etwas Besonderes!

Es gibt keinen Menschen, der so ist wie du! Ich finde das total erstaunlich. Da leben über 6 Milliarden Menschen auf dieser Erde und es gibt keinen zweiten, der so ist wie du. Du findest dich nicht wertvoll? Dann schau dich mal an. Du hast Zehen und Beine zum Laufen, du hast Arme und Hände zum Anfassen, einen Kopf zum Denken und ein Gesicht zum Weinen und Lachen. So wie du kann kein anderer denken, lachen, zufassen und leben. Nur du kannst dein Gesicht so aussehen lassen wie du willst. Selbst wenn du nichts von allem hättest, wärst du wertvoll und ein besonderer Mensch.

Du brauchst nichts zu sein und zu können. Du bist wertvoll. Es ist schön, dass es dich gibt!

Aufräumen – Freude und Leid gehören zusammen

Iiiihhh, aufräumen und Wäsche waschen, die Küche sieht aus wie Saustall, das Auto wünscht sich auch Liebe und Ordnung, vom Schreibtisch ganz zu schweigen. Warum nur geschieht Unordnung und Dreck von alleine und Ordnung nicht? Geht es dir auch so?

Bei uns macht diese Dinge keiner mit großer Freude und Begeisterung, trotzdem sind sie nötig. … doof aber auch. Besonders schlimm ist, dass ich mich bei Unordnung nicht wohl fühle. Wenn überall was rum liegt, empfinde ich es nicht als kreatives Chaos sondern es nervt.

Darum steht bei uns heute aufräumen auf dem Programm. Die Waschmaschine hat ihre Wäsche schon wieder her gegeben. Der trockene Wäsche ist auf dem Weg in den Wäscheschrank. In der Zwischenzeit bringen Alex und David die Küche in Ordnung. Es ist schön den Beiden dabei zu zu hören.

Als nächstes kommt unser Papierkram dran. Alex auf seinem Schreibtisch und ich bei mir. Immer schön der Reihe nach. Die Belohnung ist Ordnung und einen erledigten Schreibtisch. Ich muß gestehen, es ist ein schönes Gefühl was sich da breit macht.

Steht bei dir auch Ordnung machen auf dem Programm, dann laß dich nicht unterkriegen, fange einfach an einer Stelle an. Ist etwas erledigt, dann freue dich darüber. So geht das nächste schon etwas einfacher und ist nicht mehr so mühsam.

Auch wenn wir nie damit fertig werden, weil es immer wieder Unordnung gibt, so lohnt sich das aufräumen immer wieder aufs Neue. Und wenn es nur für die Momente ist wo alles „perfekt“ ist.

Sabbat feiern heißt Zeit miteinander verbringen

Wieder ist eine Woche vorbei. Wie war deine Woche? War sie schön, anstrengend? Hast du Freude erlebt oder dich geärgert?

Ich war diese Woche vier Tage in Berlin und habe Alex auf seinem Krankenlager alleine gelassen. Ihm geht es besser und trotzdem wird es wohl noch eine Weile dauern, bis er wieder vollkommen auf die Beine gekommen ist. Für uns beide ist das eine ungewohnte Situation.

Jetzt freuen wir uns dass Wochenende ist und wir zusammen sind. Wir freuen uns auf einen Tag ohne Arbeit. Wir nennen unseren wöchentlichen freien Tag Sabbat. Sabbat heißt für uns nicht arbeiten und Zeit für und miteinander haben. Es ist für uns eine besondere Zeit. Deshalb versuchen wir an jedem Sabbat irgend etwas Besonderes zu machen, sei es zum Essen oder ein gemeinsames Spiel/Spaziergang.

Sabbat feiern heißt für uns auch Musik hören und machen. Das ist ein Teil, den wir beide besonders lieben. Sabbat feiern ist Zeit miteinander verbringen, zum miteinander reden und gemeinsam träumen.

Du hast keine Idee, was ihr zusammen machen sollt und worüber reden? Rede über das, was dich bewegt und interessiert. Frage deinen Partner, was ihn bewegt und biege das Thema nicht ab, bloß weil dir der Inhalt nicht gefällt. Macht etwas, was euch beiden Freude bereitet. Schon alleine das rausfinden kann Spaß machen und reizvoll sein.

Sabbat feiern heißt Zeit miteinander verbringen und das soll Freude und Spaß machen und nicht eine Übung um des Tages willen sein. Deshalb sind wir jetzt weg und feiern Sabbat. „Alex, …. ich komme …..“

Zu Hause ankommen

Die letzten Tage in Berlin bin ich das erste Mal mit S- und U- Bahn gefahren. Für mich als Autofahrer war das ein Erlebnis der besonderen Art. Zum einen weil ich das System der Bahnen nicht wirklich intuitiv empfinde und immer wieder mit Suchen beschäftigt war, zum anderen aber wegen der Passagiere. Und einer davon fiel mir heute morgen wieder ein, ihm sei mein Blog von heute gewidmet.

Da lag er auf der queren Fläche der Bank, sitzen war es nicht zu nennen. Der junge Körper wirkte müde und er war es auch. Die Augen geschlossen, hing er auf dieser Bank, die Bierflasche fest in der Hand. Hinter ihm auf dem Sitz lag, genau so müde, ein mittelgroßer sympathisch aussehender junger Hund. Dann nahm er sein Telefon und rief anscheinend zu Hause an. „Ich komme jetzt heim“ …. “ habe aber meinen Schlüssel verloren“. „Ist jemand zu Hause?“

Die Passagiere drum rum schauten auf ihn herab. In ihren Augen war es eine Mischung von Entsetzen, Ekel und Erheiterung über das Telefonat. Mit ihm wollte keiner etwas zu tun haben. Keiner setzte sich zu ihm auf die Bank, rund um ihn war ein großer Abstand.

Doch eigentlich wollte der junge Mann nur nach Hause und er wusste, wo sein zu Hause war. Nur der Schlüssel um hinein zu kommen hat gefehlt.

Ich hätte gerne eine Haltestelle gehabt für diesen jungen Mann. Eine Haltestelle auf der steht: „Palast von Gott YHWH, deinem Vater“ und dazu eine Durchsage: „Bitte alle aussteigen, die hierher nach Hause wollen. Die Tür ist offen, er ist zu Hause und freut sich auf dich.“

Zu Hause ankommen und zu Hause sein ist einfach wunderbar!  Das habe ich heute morgen nach den Tagen Reise wieder einmal besonders erlebt.

Geduld ist nicht meine Stärke

Heute kommt der Blog vom Primelchen, da Claudia momentan mit dem Auto durch Deutschland tourt und gerade auf der Autobahn steckt.

Kennst du das? Geduldig sein und warten auf etwas, was du nicht beeinflussen kannst? Irgendwie warten wir doch alle auf etwas.

Dass es Abend wird und der Partner heimkommt, dass die Kinder groß genug bzw. selbständiger sind, dass der neue Kinofilm endlich anläuft.
Im Moment warte ich auf neue Arbeit. Viele Bewerbungen sind geschrieben und einige Arbeitgeber haben geantwortet, ein Großteil noch nicht. Ein paar vielversprechende Angebote sind dann doch geplatzt – kurzum: Ich sitze und warte, wo ich arbeiten darf. Daran hängt noch mehr: Umzug, neuer Ort, Wohnung suchen, …
Ich muss leider sagen, dass mich diese Ungewissheit nicht so gelassen bleiben lässt, wie ich das gern hätte. Gott weiß ja schon, wo er mich haben will, wo ich leben und arbeiten soll.

Die Ungewissheit nervt mich, die Zeit drängt und es gibt so viel zu tun. Ich will mich nicht auf den letzten Drücker um alles kümmern müssen. Ich will mich darauf verlassen, dass er das Beste für mich vorbereitet hat.

Kennst du diese Spannung? Dann schreibe mir doch, wie du mit solchen Situationen umgehst.
md

Berlin – eine Stadt für Kreative oder eine Liebeserklärung

Wie macht man einer Stadt eine Liebeserklärung, wenn man selbst steinmüde ist und die Nacht einfach nur zu kurz war?

Als ich gestern Nacht noch auf der Friedrichstraße unterwegs war, merkte ich keinen Unterschied zum Nachmittag, außer dass es dunkel war. Sowohl der Verkehr auf dem Gehweg als auch der Verkehr auf der Straße waren reichlich vorhanden.

Es waren nicht die finsteren Gestalten, die sich dort ein Nachttreffen lieferten, sondern Menschen wie du und ich. Von Unwohlsein war nichts zu merken. Es war ein fröhliches, buntes Treiben. Man stand und unterhielt sich oder suchte seinen Weg zum nächsten Ziel.

Durch Berlin zu fahren macht einfach Spaß. Berlin ist nicht festgefahren, sondern bewegt sich. Dadurch wird Berlin zu einer besonderen Stadt. Berlin ist eine Stadt im Aufbruch, eine Stadt für Kreative, die etwas bewegen wollen. Dass Berlin zufällig auch Hauptstadt ist, stört eher selten.

Wenn es eine Stadt gibt, die mein Herz erobert hat, dann ist es Berlin. Berlin ist im wahrsten Sinne eine ungewöhnliche Stadt. Keine Weltstadt ist so günstig zum Leben und wohnen wie Berlin. Dieses niedrige Preisgefüge ist es, was für diese Besonderheiten sorgt. In Berlin ist es möglich beim Bäcker um die Ecke zu frühstücken, weil die Menschen Zeit haben, ein Lächeln ins Gesicht zu schieben und nicht sofort weiter hasten.

Berlin lebt von seinen Menschen. Es sind nicht die Bauten oder die Architektur, sondern die Menschen, die Berlin ausmachen. Es sind die Kreativen und Suchenden, die „schrägen Gestalten“ und die Mütter mit Kindern.

Berlin, bitte bleibe so und versuche nicht so zu werden wie München, Hamburg oder Düsseldorf, das wäre sehr schade!

Danke für deine Freundschaft und wunderbare Freunde

Heute möchte ich einfach mal danke sagen für die vielen wunderbaren Freunde, die es in meinem Leben gibt.

Vielen Dank für deine Fürsorge und deine Anteilnahme. Danke für deine Nähe wenn sie nötig ist und deine Ferne, wenn ich Luft brauche. Danke für dein Kümmern in Zeiten der Not.

Freunde zu haben, wenn es einem gut geht, ist keine Kunst, Freundschaft ist das noch nicht. Eine Freundschaft entsteht erst in schwierigen Zeiten, wenn nicht alles glatt geht. In dieser Zeit zeigt sich, ob die Beziehung belastbar ist und ob man sich auf den Anderen verlassen kann.

Alex und ich haben genau solche Freunde. Sie sind quer durch die ganze Republik verteilt. (Das ist manchmal sehr schade, weil die Wege dann so weit sind und man sich nicht so oft sieht.) Von der Ostseeküste über Berlin, ins Erzgebirge und das Bergische Land und dazwischen auch noch. Ach und an der Nordsee und Schwaben und Bayern und, und, und…

Danke, dass es dich gibt und wir dich zu unseren Freunden zählen dürfen. Besser ausgedrückt: danke, dass du uns zu Freunden gemacht hast.