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Blumen zum Muttertag

Immer wieder einmal versucht Nina mir klar zu machen, dass das Herz entscheidet. Sie zititert dabei einen Spruch aus Russland. Inhaltlich geht es darum, dass die Mutter nicht immer die ist, die das Kind auf die Welt bringt. Es ist die Liebe und Zuwendung, die (Kinder-) Herzen öffnen.

Ohne dass es mir bewusst ist, habe ich wohl zwei halberwachsene Söhne bekommen. Ich muss gestehen, dass ich die beiden mag. Aber was heißt das schon, erlebe ich doch auch anderes in meinem Umfeld.

Nun habe ich das erste Mal in meinem Leben zum Muttertag Blumen bekommen mit dem Satz: weil du unsere zweite Mutter bist.

Und ich habe mich gefreut wie ein kleiner Schneekönig. (Ich freue mich jedesmal aufs Neue, wenn ich die Blumen anschaue.) Ich freue mich immer über Blumen, doch irgendwie sind diese Blumen etwas ganz besonderes für mich. Es ist nicht der Wert, es sind die zwei Kinderherzen die aus den Blüten herausschauen. Wertgeschätzt zu werden ist etwas Wunderbares.

VIELEN DANK!

Was ist die gute Nachricht? … Einladung zur Diskussion

Letzte Woche wurde mir eine Frage gestellt, die mich seitdem nicht mehr loslässt. Was ist die gute Nachricht?

Am Wochenende nutzte ich diese Frage für einen Workshop. Bis jetzt hat diese Frage nur weitere Fragen aufgeworfen aber keine beantwortet.

Hier ein Beispiel: „Das Evangelium ist die gute Nachricht.“ “ Ja, aber was für eine gute Nachricht, was ist der Inhalt?“. Schweigen. „Das ist eine schwierige Frage.“

Es geht mir mit meiner Frage weder um Provokation. Es geht nicht um Marketing und um Werbung. Ich suche nicht die Verpackung. Ich suche nur den Inhalt. Was ist die gute Nachricht?

Das hier ist eine Einladung zur Diskussion. Bitte diskutiere aber nur mit, wenn du auch mitdenkst und nicht nur Antworten übernimmst.

Friedel Tiramisu-Rezept oder das beste Tiramisu was ich kenne

Das Tiramisu Rezept von Friedel ist wirklich unschlagbar, es ist das beste Tiramisu was ich kenne. Irgenwie war mir danach, so griff ich spontan zum Rezept und in den Kühlschrank zur Mascarpone. Kurze Zeit später war es schon fertig und fotografiert. Nun weiß die Familie auch gleich, was es heute abend zum Nachtisch gibt.

Ich muss gestehen, dass Foto ist nicht das Schönste. Es dient wohl eher der Dokumentation, denn als Appetitmacher…. aber immerhin es ist unser Tiramisu und wir werden es mit Wohlbehagen heute abend verspeisen.

Das Rezept ist für 3 Personen ausgelegt.

50 ml starker Kaffee/ Espresso, (1 EL Kaffeelikör), 1 EL Zucker miteinander verrühren.

Für die Creme 2 Eigelb und 40g Zucker zu einer weißlichen Creme schlagen. Anschließend 150g Mascarpone dazu schlagen.

1 Lage Löffelbiskuit in eine Schale geben und mit der Kaffemischung bestreichen. Danach die Creme darüber streichen und die nächste Lage auf die gleiche Weise bauen. Zum Abschluß, mit Kakao bestäuben und für 4-6 Stunden kalt stellen. Fertig ist das beste Tiramisu nach Art von Friedel.

Hinweise: Ich verwende dazu nur frische Eier vom Bauern um die Ecke. Ganz nach dem Prinzip, da weiß ich was ich habe. Manche lassen den Kaffeelikör auch weg und/oder verwenden Quark anstelle der Mascarpone.

Mütter im Knochenjob

Dieses Mal wusste ich schon drei Wochen vor´m Muttertag, was im Blog dran sein wird.

Frauen sind doch erstaunliche Wesen. Ihr Körper ist darauf ausgerichtet, Kinder zu bekommen. Dafür nimmt dieser Körper ein paar „Mängel“ in Kauf. Hier ein leidvolles Beispiel aus eigenem Erleben. Ein Schleudertrauma ist für Frauen keine Lapalie sondern je nach Schwere eine mittlere bis komplette Katastrophe. Die Gewebestruktur ist anders als beim Mann, der keine Kinder bekommen muss.

Mütter sind einfach erstaunlich! Sie sind immer da, sie kümmern sich bis zur Selbstaufgabe um ihre Kinder und Familie. Sie stecken eigene Wünsche und Bedürfnisse zurück nur um sich um ihre Kinder zu kümmern. Nur wer selbst Mutter ist, hat eine Ahnung von diesem Knochenjob.

Mütter werden Manager und das ohne jemals ein Trainingsprogramm besucht zu haben. Sie haben Personalverantwortung und lernen im Alltag mit ihrem Team umzugehen. Sie stehen immer wieder in der Aufgabe ein Teambildungsprogramm durchzuführen und haben dafür kein großes Budget.

Mütter stehen immer zwischen allen Stühlen und haben die Aufgabe Frieden zu stiften. Dabei sind Mütter keine perfekten Wesen, sondern arbeiten mit einer minimalen Ausstattung. Doch diese Ausstattung ist mehr wert als das größte Budget und das intensivste Training. Es ist die Liebe und Fürsorge, die in Müttern angelegt ist und in den Familien sichtbar wird.

Mein Dank gilt allen Müttern für ihren Einsatz zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Was gehört zu einem erfolgreichen Startup Teil 4 oder was sagt der Startup Genom Report noch sagt

https://dejongsblog.de/blo…erfolgreichen-1

Auch wenn dieser Punkt nicht als eigenständiger im Startup Genome Report angefügt ist, so ist das Thema Standort doch auch ein durchgängiges in diesem. Deshalb möchte ich ich es als einen vierten Punkt anfügen.

4. der Standort fördert den Erfolg

Im Startup Genome Report ging es um Unternehmen im Silicon Valley. Dort, wo es zwei Universitäten gibt, viel Forschung und weitere Hightech Unternehmen, sind die Bedingungen für einen Startup von Natur aus besser aus im Mittleren Westen der USA.

Auch in Deutschland gibt es Regionen, die jeweils Schwerpunkte bilden für unterschiedliche Themen. Nicht immer ist München und Bayern die beste Wahl für einen Startup.

Im Artikel wird von einer Kultur der Zusammenarbeit im Silicon Valley gesprochen. Ob es diese Zusammenarbeit in dieser Intensität und Vertrauen in Deutschland gibt, kann und will ich nicht beurteilen. Wenn ich die Wirtschaftsregionen allerdings Vergleiche, dann empfinde ich München als ein interessantes Beispiel. Es gibt viel etablierte Technologie, hohe Lebenshaltungskosten, hohe Mitarbeiterkosten und einen hohen Freizeitwert.

 Allerdings stellen sich viele Startups eine Frage: Was nützen einem die hohen Freizeitwerte, wenn die Mitarbeiter nicht zu bezahlen sind und die ersten Jahre 12 und noch mehr Stunden am Tag gearbeitet werden?

Geht es also um die richtige Standortwahl, stellt sich als erstes die Frage, wo sind die Kosten niedrig und wo bekomme ich am meisten geeignete Mitarbeiter bzw. Kunden her? Wie sieht es mit der Infrastruktur aus, die benötigt wird?

Alles andere kommt danach. Im Zweifel ist es günstiger, mit dem Team eine Woche in ein super Hotel zu fliegen, als doppelt so hohe Personalkosten zu haben.

Was gehört zu einem erfolgreichen Startup Teil 3 oder was sagt der Startup Genom Report

https://dejongsblog.de/blo…m-erfolgreichen

Das ist Teil 3 zu den Erkenntnissen des Startup Genom Reports aus den USA.

Jens Uehlecke schrieb dort über den Startup Genome Report aus den USA. In ihm wurden Startups untersucht und versucht herauszufinden, warum Startups erfolgreich sind oder nicht. Zusammengedampft kommen drei Schwerpunkte heraus.

  1. Die Idee allein ist es nichts wert.
  2. Die erste Idee ist nicht immer die Beste
  3. Ideen müssen frei sein

Erstaunlicherweise haben die meisten Gründer wahnsinnige Angst über ihre eigenen Ideen zu reden. Je mehr sie geheim halten, so die Denke, umso wahrscheinlicher kommt kein anderer auf die Idee. Ich habe in den letzten Jahren festgestellt, dass gute Ideen mehrfach vorhanden sind. Ideen, die in die gleiche Richtung gehen, vielleicht sogar identisch sind, gibt es immer. Auch wer versucht, seine Ideen um jeden Preis zu schützen, kann nicht verhindern, dass andere auf die gleiche Idee kommen.

Es gibt Ideen und Konzepte, die einfach reif sind, es kommen also auch andere darauf. Laut Startup Genome Report scheint es viel hilfreicher zu sein, über seine Ideen und Konzepte zu sprechen um Unterstützer und weitere Verbesserungen zu finden. Als Beispiel wird in dem Artikel die erste Finanzierung von Google genannt. Wenn die Beiden nicht darüber gesprochen hätten, wären sie wahrscheinlich nie über ihre Idee hinaus gekommen.

Im Grunde zeigt sich schon beim Darüberreden, ob ein Unternehmen einen Vertriebskanal aufbauen kann. Wer lieber schweigt, wird es auch beim Vertrieb schwerer haben. Kommunikation sowohl intern im Team als auch über den Tellerrand hinweg zeigt einmal mehr die Flexibilität und Offenheit der Mitglieder im Startup.

Was gehört zu einem erfolgreichen Startup Teil 2 oder was sagt der Startup Genom Report

https://dejongsblog.de/blo…up-genom-report

Das ist Teil 2 zu den Erkenntnissen des Startup Genom Reports aus den USA.

Jens Uehlecke schrieb dort über den Startup Genome Report aus den USA. In ihm wurden Startups untersucht und versucht herauszufinden, warum Startups erfolgreich sind oder nicht. Zusammengedampft kommen drei Schwerpunkte heraus.

  1. Die Idee allein ist es nichts wert.
  2. Die erste Idee ist nicht immer die Beste
  3. Ideen müssen frei sein

Dieser Punkt hat mich persönlich leicht überrascht. Hier geht es wohl als erstes um die Fähigkeit auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren. Wir in Deutschland fühlen uns schlecht, wenn wir einen Startup starten und dann feststellen, dass wir unsere Produktidee verändern müssen. Was nur werden die Freunde denken und die Geschäftspartner? Muss ich nicht meiner ursprünglichen Idee treu bleiben? Professor Kurt Beyer von Berkley stellt die These auf, dass die Unternehmen erfolgreicher waren, die bereit waren, ihre Ideen (teilweise radikal) zu verändern.

Auch hier geht es wieder um die eigene Einstellung. Bin ich bereit von meiner eigenen Überzeugung zu lassen oder will ich mich auf jeden Fall duchsetzen? Diese Fähigkeit sich auf Situationen einzustellen, ist für erfolgreiche Manager wie Startups gleichermaßen wichtig.

Es ist wichtig, eigene Ideen und Wünsche in hinterfragen. Nur wenn es nicht um den Beweis des eigenen Egos geht, kann Erfolgreiches entstehen.

Was gehört zu einem erfolgreichen Startup oder was sagt der Startup Genom Report

https://dejongsblog.de/blo…erfolgreichen-2

Ich hatte noch Zeit am Flughafen in München und ging bei den Zeitschriften stöbern. Hängen blieb ich an der Zeit Wissen Nr. 3. Im Dossier auf Seite 48 wurde ein Report aus den Staaten vorgestellt, der mein Interesse so sehr fesselte, dass ich das Heft tatsächlich käuflich erwarb.

 Jens Uehlecke schrieb dort über den Startup Genome Report aus den USA. In ihm wurden Startups untersucht und versucht herauszufinden, warum Startups erfolgreich sind oder nicht. Zusammengedampft kommen drei Schwerpunkte heraus.

  1. Die Idee allein ist es nichts wert.
  2. Die erste Idee ist nicht immer die Beste
  3. Ideen müssen frei sein

Erst sollte das alles ein einziger Blog werden. Beim Schreiben wurde mir aber schnell klar, dass es wohl drei werden. Für jeden der Punkte einer.  Ein weitere Punkt kam von meiner Seite auch noch dazu, das ist das Standortthema. Widmen möchte ich diese 4 Blogs meinem Team und meinen Freunden. Bei manchem der Sätze werden sie sich wiederfinden und ich glaube auch schmunzeln.

1. Die Idee allein ist nichts wert.

Viele Startups denken, dass wer die richtige Idee hat, automatisch erfolgreich ist. Ich muss leider sagen, das ist ein Trugschluss. Ich kenne viele gute Ideen, doch keine dieser Ideen hat es bis in eine Marktdurchdringung geschafft.

Eine der wichtigen Kriterien um einen Startup erfolgreich zu machen ist das Team. Wie agieren die einzelnen Teammitglieder, wie arbeiten sie zusammen? Wie viel Vertrauen ist zu den anderen Teammitgliedern vorhanden. Haben die Mitglieder im Team die richtigen Kompetenzen. Beispiel: Du willst Computerspiele machen und hast gute Skripte aber nicht die Programmierer dazu, dann ist das doof. Gelingt es dir nicht jemanden zu dir passenden zu finden, dann nützen dir die ganzen Skripte nichts.

Eine weitere Herausforderung zum Punkt Team ist die eigene Einstellung. Wenn jeder im Team denkt, dass nur er das Unternehmen erfolgreich macht, dann wird das Projekt scheitern. Das Team muß überzeugt davon sein, dass nur das Team gemeinsam Erfolg haben wird. Gibt es im Team bereits Spannungen bei der Gründung, dann sollte sich das Team trennen. Denn die eigentlichen Herausforderungen liegen noch vor ihnen.

Freude ist kein Gefühl sondern eine Lebenseinstellung

Als erstes sind es die Augen, die Augen mit den Lachfalten. Noch nie hat ein Mensch so viel Werbung gemacht für Freude, wie Yun am vergangenen Wochenende. Sein Werben war ein tiefer, motivierender Appel.

Aus seinem Mund bekommt diese Werbung zur Freude auch eine besondere Dimension. Wer so viel Schmerzen, Folter und Leid erlebt hat, nur weil er Christ ist, weiß worüber er spricht. Immer wieder kommt sein Appell „entscheide dich für die Freude“.

Er sagt, als Christ hast du die Möglichkeit dich für Freude zu entscheiden. Freude bleibt damit nicht nur ein Gefühl, sondern ist auch eine Lebenseinstellung. Freude ist auch in Leid und Krankheit möglich, denn du bist von Jesus teuer erkauft. Dein Leben ist so wertvoll, weil Jesus für dich gestorben ist. Weil dein Leben so wertvoll ist, hast du keinen Grund freudlos zu sein.

Langt dir das nicht als Grund, oder du brauchst etwas zum sehen um dich zu freuen, dann schaue dir den Vogel vor deinem Fenster an oder den Baum. Entscheide dich jeden Tag aufs neue für Freude und warte nicht auf den besonderen Moment.

Die Hierarchie als Organisationsform

Hierarchien sind nicht immer schlechte Organisationsformen. Eine Hierarchie wird immer nur dann zum Problem, wenn die Form und der Prozess um der Hierarchie willen am Leben erhalten werden. … Oh, was für ein Satz.

Nochmal: Ist eine Hierarchie nötig um die eigene Macht zu erhalten und zu demonstrieren, dann hat sie bereits verloren.

Vom Prinzip braucht unser Leben und jegliche Organisationsform eine Struktur. Hierarchie ist gut und hilfreich, wenn sie die Ziele des Unternehmens ( der Kirche, der Institution, des Vereins, ect.) unterstützt und fördert. Ist dieses nicht der Fall wird das Unternehmen früher oder später in seiner Bedeutung verlieren und im schlimmsten Fall ganz eingehen. Nimmt die Hierarchie einen höheren Stellenwert ein als das eigentliche Ziel, hat sie ihren Zweck verloren. Es besteht die Gefahr das die Verantwortlichen dies selbst nicht merken und damit den begonnenen Prozess noch fördern.

Erstaunlich ist, dass in einer Hierarchie die daran beteiligten Menschen sich selbst sehr wohl fühlen. Wäre es möglich, dass ihr Selbstwert auf diese Weise bestätigt wird?

Hierarchien sind dazu da, dass sie sich verändern und an die Bedingungen des Marktes und der Menschen anpaßen, nicht umgedreht. Wie sehen die Hierarchie Strukturen in deinem Leben aus? Helfen sie dir beim wachsen und weiterentwickeln oder sind sie erstarrt und wirken unveränderlich? Sag nicht, Hierarchien ändern geht nicht. Es ist vielleicht etwas mühsam, aber es geht und lohnt sich.