Alle Beiträge von Alexander

Unsere Begegnung mit Bruder Yun aus China

Vor Jahren las ich ein Buch über das Leben von Yun aus China. Sein Leben hat das Herz vieler Menschen bewegt, auch das unserer Familie. Seine bedingungslose Liebe zu seinem Herrn Jesus Christus; seine Freude trotz aller Mühen und Gefahren ist beeindruckend.

Yun lebt seit einigen Jahren in Deutschland. Er reist zu den Menschen auf der ganzen Welt und lädt sie ein in die gleiche Beziehung zu seinem Herrn Jesus. An diesem Wochenende ist er in Bayern und wir sind dabei. Der Wunsch zur Begegnung mit diesem beeindruckenden Christen trieb uns dazu unser freies Wochenende dranzugeben, um ihn kennen zu lernen.

Yun und sein Sohn Isaac waren gemeinsam unterwegs. Schwerpunkt ihrer Vorträge war der Aufruf zur gleichen bedingungslosen Liebe. Für uns als Familie war die persönliche, private Begegnung mit ihnen ein Geschenk Gottes. Er machte es möglich, dass wir miteinander 1,5 Stunden Zeit hatten. Wir lobten Gott und beteten miteinander.

Er ermutigte uns in unserem Leben treu auf Gott zu hören. Eine Berufung ist nur die eine Hälfte der Medaille, die andere ist die treue Umsetzung, zu tun, was Gott erwartet.

Ich freute mich auf die Begegnung und war gespannt, wie es werden wird. Meine Erwartungen wurden erfüllt und übertroffen. Sie wurden erfüllt, denn Yun war genauso wie im Buch beschrieben. Sie wurden übertroffen, denn wir hatten Zeit miteinander.

Christen sind nicht perfekt

Heute Morgen sind wir mit vielen Christen zusammen um gemeinsam Jesus Christus zu begegnen. Das Erlebte wurde auf meine interne Festplatte gebannt. Es war beeindruckend miteinander zu singen. Ziel aller Lieder war es das eigene Herz Jesus zu übergeben und ihm die Ehre zu erweisen. Während ich mich so umschaue und die Menschen um mich herum ansehe, wird mir bewusst, wie unterschiedlich wir Menschen sind.

Ich sah Menschen unterschiedlichen Alters. Manche Gesichter sind mit Falten vom Leben gezeichnet, abgearbeitet. In anderen Gesichtern war der Stolz des eigenen Herzens zu sehen. Es gab fröhliche Gesichter und traurige Augen. In manchem ist die Liebe zu ihrem Herrn Jesus sichtbar und mancher ist noch auf der Suche nach der Begegnung mit ihm.

Hier sind keine perfekten Christen, keine perfekten Menschen. Hier sind Menschen wie du und ich. Christen sind nie perfekt, sind Menschen Christen, dann wollen sie sich gebrauchen lassen von Jesus Christus. Wenn Christen denken, dass sie perfekt sind, dann sind sie für Jesus Christus nicht mehr zu gebrauchen.  

Begegnest du Christen, die nicht nach deiner Vorstellung handeln, dann habe Erbarmen mit ihnen und verurteile sie nicht. Nimm sie an wie sie sind, als Menschen.

Perspektive Leben ist dienen, oder erfolgreiche Manager – Menschen

Derzeit lese ich ein wunderbares Buch über Ehe. Wobei, eigentlich geht es gar nicht um Ehe, sondern um unsere Einstellung zu unseren Mitmenschen. Die These von Gary L. Thomas besagt, Beziehung gelingt, wenn die Menschen einander dienen. Das ist nicht immer populär. Wer steckt denn gerne zurück, draufhauen ist einfacher und schneller.

Als ich einer Freundin davon erzählte, fiel ihr eine Studie zu Managern ein. Sie berichtete, dass die Manager besonders erfolgreich sind, die ihrer Firma und ihren Mitarbeitern dienen. Interessant oder?

Weil wir in der Regel mit dienen nicht viel anfangen können, hier mein Definitionsversuch. Dienen heißt den anderen Groß machen und nicht sich selbst. Dienen gelingt nur, mit einem klaren Selbstwert. Ohne diesen ist dienen nicht möglich. Dienen heißt also, dem Anderen immer das Beste geben und das auch so meinen. Doof ist, das es damit bei mir selbst anfängt und ich nicht darauf warten kann, bis mein Gegenüber handelt.

Ich wünsche mir solche Freundschaften, Ehen, Familien, Chefs und Manager.

Marketing und Webdesign, eine Begegnung mit der Evolution

Die Evolutionstheorie, die ich kenne besagt, dass der Stärkere die Oberhand hat und gewinnt. Vorausgesetzt wird dabei, dass der Stärkere auch der Bessere ist.

Dieser Tage ging es um Webdesign. Um neue Ideen und gängige Modelle. In dem Meeting habe ich gelernt, dass Menschen etwas usable finden, weil es ihnen vertraut ist. Ist etwas neu und noch nicht vertraut, gibt es viele Gründe es abzulehnen.

Deshalb sind die gängigen Webseiten alle nach dem gleichen Design und Konzept gestaltet. Das ist einfach in der Herstellung, weil viele Programmteile bereits fertig sind. Das Webdesign ist bei den Usern bekannt, sie wissen was von ihnen erwartet wird. Und trotzdem sind die Menschen damit nicht zufrieden.

Neues wird nicht gewagt. Es ist derzeit weder Lust noch Mut noch Kreativität in Sachen Webdesign vorhanden. Und so ist Evolution nicht die Weiterentwicklung von Besseren, sondern das Beharren auf Bekanntem.

Hallo Webdesigner und Marketing Experten: Ich wünsche mir kreative und unterschiedliche Webseiten und nicht die Antwort: das lässt sich nicht umsetzen.

 

WICHTIG: mitreden bei neuer Punkteregelung

http://www.punkteforum.de/main/home/

Manchmal geschehen erstaunliche Dinge in einer Demokratie. Eines dieser derzeit erstaunlichen Dinge ist ein recht unscheinbares Forum welches vom Verkehrsministerium initiiert ist. Darin geht es um eine Neuordnung des Deutschen Punktesystems, allen bekannt unter dem Kurznamen seiner Stadt „Flensburg“.

 Jeder kann mitdiskutieren und seine Meinungen und Ideen zu einer neuen Punkteregelung abgeben. Nicht immer sind die Antworten des Moderators einfach zu verstehen, ein mehrfaches Lesen hilft. Ich persönlich finde es erstaunlich, dass überhaupt Antworten gegeben werden und das so schnell.

In vier Wochenblocks geht es jeweils um ein Thema zur neuen Punkteregelung: einfach, gerecht, transparent und sicher. Über das Thema „einfach“ kann jeder noch bis zum 6.5. mitreden.

Weil die Punkte in Flensburg ein immer wieder besonders heiß diskutiertes Thema sind, lohnt es sich selbst mitzumachen. Denn wie heißt es so schön: Nur wer mitredet, kann hinterher auch über die neue Punkteregelung meckern.

Unsere Demonstration zum 1. Mai

http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai

Gerade war ich Zeuge eines gemütlichen Morgenausfluges, der an uns vorbei zog. Wir selbst saßen im Cafe beim Frühstück, als wir das Getrommele aus der Ferne hörten. Landshut ist nicht Berlin, hier ist die Demo zum ersten Mai keine Kampfansage. Bedingt durch das schöne Wetter, war es eher eine Art gemeinsamer Spaziergang.

Und sie kamen tatsächlich. Als erstes das Plakat und dann die Trommler. Es war nicht so geordnet wie in meiner Kindheit. Die Trommler wirkten entspannt und gut gelaunt, während sie so vor sich hin trommelten.

Wenn ich da an meine Kindheit denke: Treffen 7.45 an der Schule. Dort wurde kontrolliert, ob alle da sind. In Reih und Glied ging es dann zum Versammlungsplatz.

Gestern abend fand ich bei wikipedia etwas über die Entstehung des Feiertages. Ich hatte irgendwie erwartet, dass der erste Mai schon viel älter ist. Doch erst unter den Nationalsozialisten wurde er 1933 zum Feiertag erklärt.

Hier meine Anregung für das Plakat im nächsten Jahr. Bitte fordert bessere Arbeitsbedingungen mit weniger Druck.

Freunde finden, Freundschaft beginnen

Spontane Wünsche an den Blog von heute? Antwort: Was Schönes. Hm, da hatte ich es nun. Nachfolgend mein Vorschlag dazu:

Kannst du dich noch erinnern, wann du das letzte Mal eine Postkarte geschrieben hast. Nein, nicht am Computer, sondern real, mit Stift und Briefmarke und so? Gestern hatte ich einen kleinen Workshop, in dem es darum ging, wie man Freunde (wieder) findet. Als Übung am Abschluss schrieben alle Teilnehmer eine Postkarte an einen (neuen) Freund ihrer Wahl.

Mach doch auch mit beim Freunde finden. Noch nie hat es so herrlich schöne Postkarten gegeben. Es gibt alles für jeden Geschmack und Geldbeutel. Ausreden wie „ich habe keine schöne Schrift“ oder „ich weiß nicht was“ gelten nicht. Um es dir aber leichter zu machen, hier mein Textvorschlag:

Wir haben so lange nichts von einander gehört und das ist schade. Deshalb möchte ich dir ganz herzliche Grüße senden. Ich hoffe, dass es dir (und deiner Familie) gut geht und würde mich sehr freuen, wenn wir mal wieder voneinander hören (oder sehen). Bis dahin wünsche ich dir alles Gute, (sei umarmt) von …

*Die Texte in der Klammer, sind wahlweise, je nach Variante.

Freundschaft beginnt immer bei uns, nie beim anderen. Deshalb mache mit und versende ein Lächeln.

Der Apfelbaum auf der Wiese … bist du

Mitten auf einer wunderbaren Wiese stand ein herrlicher Apfelbaum. Er war schon alt und sah knorrig aus. Jedes Jahr brachte er wunderbare, rote Äpfel hervor. Diese Äpfel leuchteten nicht nur, sie strahlten. Kannst du dir vorstellen, der Baum war richtig stolz darauf.

In seinem Stolz schaute er herum und beobachtete die Menschen. Doch die Menschen interessierte der Baum und die leuchtenden roten Äpfel nicht. Sie gingen einfach vorbei. Sie schauten die kleinen roten Äpfel an und wollten sie nicht essen. Er wurde kritisiert und verspottet. Da wurde er traurig, er wollte nicht mehr. Der Frustpegel stieg, seine roten Ã„pfel wollte er nicht mehr leiden. So fielen die schönen, roten Äpfel auf den Boden und punktete die Wiese mit roten Tupfen. Er stand in tiefer Trauer und bedauerte sich selbst.

Erst fiel es ihm gar nicht auf, dass um ihn herum ein geschäftiges Treiben stattfand. Da kribbelte etwas an seinen Wurzeln. Er sah auf den Boden und entdeckte er um sich herum geschäftiges Treiben. Igel transportierten die wunderbaren kleinen, roten Äpfel ab. Mäuse kamen und Vögel setzten sich auf seine Äste. Da fingen die Tiere der Reihe nach an, dem Baum zu danken. Sie dankten ihm für seinen Schatten und für die vielen leckeren Äpfel. Sie dankten ihm für sein sein. Da wurde der Apfelbaum froh, die Äste reckten sich wieder nach oben. Sein Herz wurde von Stolz und Freude erfüllt.

Werden wie Kinder oder Kinder an die Macht

Im Buch Bibel (Lukas 18,15-17)  gibt es die Aussage, dass wir Menschen nur dann in Gottes Reich kommen, wenn wir werden wie Kinder. Ich muss gestehen, dass ich mit dieser Aussage meine Probleme habe. Zum einen liegt es sicher daran, dass wir selbst keine Kinder haben.  Zum anderen erlebe ich Kinder oft als kleine Tyrannen. Was haben diese kleinen Tyrannen mit dem Reich Gottes zu tun?

Diese Woche habe ich zwei Kinder kennen gelernt und ich glaube, dass es solche Kinder gewesen sind über die in diesem Text gesprochen wurde. Sie erbrachten den Beweis, dass Kinder anders sein können. Ich habe zwei Kinder kennen gelernt, die mit ihren Eltern als Familie lebten. Kinder, die Ohren hatten zum Hören und Kinder, die aus Liebe zu den Menschen um sie herum handelten.

Als ich dann heute morgen über diesen obigen Text fiel wurde mir plötzlich klar, dass es um Beziehung und um unser Handeln geht. Wie gehe ich mit den Menschen (und Gott) um mich herum um? Kinder mögen jemanden und möchten ihm eine Freude machen, da wird nicht lange überlegt, da wird gehandelt.

Diese beiden Kinder, Lena und Stefan, haben mich gewonnen. Sie taten es durch ihre Liebe, die sie in ihrem Tun ausdrückten.

Perspektive Leben über 25 oder ein Vorschlag an die Agentur für Arbeit

Perspektive in unser Leben, das ist es, was wir uns wünschen. Gestern morgen beim Frühstück ging es um unseren Blog über die Arbeit der Agentur für Arbeit.

Ich habe viele unterschiedliche Berichte gehört, immer wieder ging es um Menschen über 25 Jahre, die einen beruflichen Neuanfang wollten. Die Agentur für Arbeit unterstützte diese Bestrebungen nicht. Die Antworten waren unterschiedlich, aber allesamt wenig hilfreich.

Wie wäre es mit einer neuen Maßnahme der Agentur für Arbeit? Perspektive Leben über 25: heißt Arbeitsunterstützungsmaßnahmen für Arbeitssuchende über 25 Jahre. Nach unserer Vorstellung sollten die Arbeitssuchenden bei dem, der die Maßnahme durchführt, angestellt werden.  Dadurch ist das Risiko vom Ausbildungsbetrieb weg genommen.  Ist das erste Ausbildungsjahr erfolgreich durchlaufen und ist der ausbildende Betrieb zufrieden, dann übernimmt er den Auszubildenden.

Es kann nicht sein, dass die gelebte Grenze für baE* bei 25 Jahren liegt, wo doch das Renteneintrittsalter bei 67 Jahren liegt.

Wenn unsere Gesellschaft vom Wandel redet und das wir nicht alle im gleichen Beruf alt werden, dann müssen wir diesen Menschen auch die Chance dazu geben. Ich wünsche mir für diese Idee zu Perspektive Leben Erfolg zum Wohl unseres Landes.

*baE ist eine der Unterstützungsmaßnahmen für Jugendliche in der Ausbildung.