Alle Beiträge von Alexander

Was haben Handy und Treppenlift gemeinsam?

Kannst du dich noch an Anfang der 90er Jahre erinnern? Vor langer, langer Zeit, als noch nicht jeder ein Handy hatte, wurde ich auf der Straße damit groß angeschaut. Was aber haben Handy und Treppenlift gemeinsam?

Damals war es etwas Besonderes, mit dem Handy telefonierend durch die Straßen zu laufen. Heute bin ich schon soweit, dass ich in der Öffentlichkeit gerne aufs Telefonieren verzichte. Ich bin so sehr damit beschäftigt anderen beim Beschäftigt sein zuzuschauen, dass ich selbst gerne darauf verzichte.

In den 90ern war auch der Treppenlift zu Hause etwas Besonderes. Wie beim Handy war es nicht einfach zu bekommen. Es war mit Aufwand, Zeit und Geldeinsatz verbunden bis das Gewünschte erreicht war.

Heute ist alles ganz einfach, online gehen und bestellen. Das gilt sowohl für den Treppenlift als auch fürs Handy. Beides ist kein Luxus mehr, sondern alltagstauglich geworden. Bei Beidem bin ich froh, dass es den Weg in den Alltag gefunden hat. Der Treppenlift ist ein guter Service für das Leben zu Hause und das Handy auch.

Mannaplace mein Ort in Berlin

Wieder einmal stand Berlin auf dem Kalender, doch wo schlafen? Im Hotel? Nach vielen Jahren mit Hotelbetten testen suchte ich eine Alternative.

Eine nette Anfrage an die Facebook Gemeinde war nicht erfolgreich. Ein Blick in diverse Onlineangebote brachte auch kein gutes Gefühl. Berlin ist inzwischen eine Art zweite Heimat  geworden und so wollte ich mehr als nur ein Sofa für die Nacht, Familienanschluss war mein Begehr. Ich suchte einen Ort in Berlin der nicht nur Ausgangspunkt war, sondern auch Ruhepool.

Gefunden habe ich ihn bei Julius von Mannaplace. Er hat sogar noch mehr getan. Er stellte nicht nur ein Quartier in der WG zur Verfügung. Nein, er stellte mir sogar sein Bettzeug bereit und schlief im Schlafsack. Als ich dies hinterher bemerkte, hat es mich nicht nur tief beeindruckt, es hat ihm meine Freundschaft geschenkt. Julius hat ganz praktisch gelebt, was füreinander sorgen bedeutet. Er hat nicht nachgedacht und auf seinen Vorteil geschaut, er hat gehandelt.

Mannaplace ist auf diese Weise seinem Namen mehr als gerecht geworden. Danke Julius und deinem Mitbewohner für die wunderbare Aufnahme.

Test für die Liebe zum Partner

Ich liebe diese Frau über alles und würde alles für sie tun! Was für ein Statement. Ein Mensch ist bereit sich selbst aufzugeben, um der Liebe zu einer Frau willen. Welche Frau ist nicht davon begeistert? Die Augen strahlen noch etwas mehr und sie wächst um 5 cm.

Doch ist es Liebe, was beide aneinander bindet? Du sagst ja. Vor langer Zeit einmal hatte ich eine ähnliche Situation nur umgedreht. Damals bekam ich einen sehr guten Vorschlag zu hören: Wenn ihr euch wirklich so sehr liebt, dann bleibt diese Liebe in gleicher Intensität bestehen, auch wenn ihr 4 Wochen keinen Kontakt zueinander habt.

Bist du in einer ähnlichen Situation, dann möchte ich dir diesen Vorschlag zum Test für die Liebe weiter geben. Liebst du diese Frau über alles, was es gibt und bist bereit dein Leben für sie zu geben, dann hält diese Liebe 4 Wochen Funkstille aus. Liebt sie dich in gleicher Weise, dann wird ihr Sehnen nach dir heiß und inniglich sein.

Wenn das der Fall ist und ihr nach diesen 4 Wochen Funkstille übereinander herfallt wie ausgehungerte Raubtiere, dann solltet ihr einen Termin machen beim Standesamt. Weil es die logische Konsequenz daraus ist.

Langeweile oder lange Weile?

Als ich am Freitag im Flieger nach Berlin flog, versuchte eine Mutter ihrer Tochter etwas über das Wort Langeweile zu erzählen. Eine Reihe weiter hinten konnte ich ihrem Gespräch folgen. Im Verlauf dieses Gespräches wanderte ein breites Grinsen in mein Gesicht und mein Kopf nahm das Wort Langeweile mit aus dem Flieger hinaus.

„Oh ich habe so eine Langeweile!“ Wer kennt diese und ähnliche Aussagen nicht? Auch wenn diese Zeit schon eine Weile her ist, irgendwann einmal haben sie die Meisten von uns gebraucht. Doch was ist mit ihr, der Langeweile?

Lange Weile ist etwas Wunderbares, so sagte die Mutter im Flieger, denn es heißt, dass du Zeit hast. Du hast eine lange Weile Zeit. Im Grund ist damit dieses Wort total super. Ich habe Zeit, eine lange Weile. Wer kann das schon von uns behaupten?

Dabei ist Langeweile eines Sache unseres Kopfes. Wir fühlen uns unterfordert oder haben eine Zwangspause und schon fängt sich das Rad an zu drehen. Denke ich an Krankheit, in der wir auch eine Zwangspause bekommen, da würde ja auch keiner sagen, ich habe Langeweile. Mit anderen Worten, ob ich Langeweile oder lange Weile habe, hängt von uns selbst ab. In einem bin ich mir sicher. Egal wie du die beiden Worte schreibst, sie sind gut und wichtig für uns selbst. In diesen Zeiten in denen wir scheinbar nichts tun, arbeitet unser Körper vor. Er sorgt in dieser Zeit für Kraft um die nächsten Aufgaben und Herausforderungen gut bestehen zu können. Deshalb wünsche ich dir eine lange Weile Zeit in dein Leben hinein.

Hier ist mein Tip zum Thema: Wie wäre es heute abend mit einer langen Runde Zeit für dich? Setze dich einfach aus Sofa und tue nichts. Während du so da sitze, denke doch mal über das Thema Langeweile nach und was dir für Ideen dazu kommen.

Bericht von der 2. christlichen Bloggertagung in Berlin

Freitag und Samstag fand in Berlin die 2. christliche Bloggertagung statt, unter dem Motto: „blog the word“. Noch aus Berlin kommt von mir ein kleiner Bericht.

Wie bereits vor zwei Jahren fand das christliche Bloggertreffen im Betahaus statt. Die christlichte Medienakademie war wie immer ein umsichtiger Gastgeber. In kleiner Runde von 15 Mann und 2 Frauen trafen wir uns zum Gedankenaustausch über das Bloggen, das Internet und das was uns voranbringt. Es gab ein „Hallo schön dich (wieder) zu sehen in die Runde. Mancher kannte sich nur aus dem Netz, umso größer war die Freude über die Persönliche Begegnung und Umarmung. 

Doch was heißt eigentlich christlich? Im Grunde bewegen alle Blogger die gleichen Themen. Umgang und Entwicklung von Themen, Schlagworte setzen und Links, Umgang mit Suchmaschinen, Werbung und Recht. Alles das stand auf dem Programm und noch einiges mehr.

Wie bloggt man als Christ, um Menschen in unserem Land Hoffnung und Perspektive zu geben? Voneinander lernen, nach dem Motto was funktioniert gut, war im Grunde der Hauptagendapunkt. Immer wieder bin ich erstaunt, wie unterschiedlich Blogs und Webseiten sind. Sie ergänzen sich auf harmonische Weise und geben so ein umfassendes Bild über die vielen Fassetten unseres Lebens.

Sicher wird es wieder eine Bloggertagung für Christen geben. Vielleicht wird der Rahmen dann noch etwas größer sein und die ganze Gruppe der Netzaktiven adressieren. Es war eine gute Zeit miteinander. 

erlebt, mein Lufthansa Flug nach Berlin

http://www.lufthansa.com/…/lh/de/homepage

Am Freitag wollte ich mit der Lufthansa nach Berlin fliegen, zum Bloggertreffen. Bereits aus dem Urlaub heraus, hörten wir die Meldungen über den Streik des Kabinenpersonals. Bereits am Donnerstag wurden viele Flüge Aufgrund des Streikes annuliert. Doch egal wie trüb die Aussichten waren, mit meinem Flieger nach Berlin zu kommen. Ich war mir sicher, wenn mein Vater mich nach Berlin bringen will, dann komme ich da auch mit der Lufthansa hin.

Am Freitag morgen überwog die Neugierde und ich warf einen Blick ins Netz und schaute auf den Flugplan der Lufthansa. Ich muß gestehen, in dem Moment war selbst ich sprachlos. Alle Flüge zwischen München und Tegel waren annuliert, bis auf meinen. Der Flug wurde von Cityline durchgeführt einer Tochter der Lufthansa mit 80 Plätzen und ich war dabei. (Normal ist die 4 fache Kapazität) Als ich in den Flieger stieg und in die Gesichter der Menschen schaute, stieg ein Lächeln in mein Gesicht. Was keiner der Menschen wußte, dass ich der Grund für den Flug war. Ich bin mir sicher, dass meine Lufthansa Maschine nur wegen mir flog.

Das fiel sogar einem Geschäftspartner auf, der diese Einschätzung genau so bestätigte. Jetzt bin ich in Berlin und gespannt, was die Zeit noch alles bringen wird.

Gerüchteküche

Heute gibt es einen Gastbeitrag von Marcus.

Momentan ist in der Technikwelt die Suppe kräftig am Köcheln, da in wenigen Tagen das neue iPhone erwartet wird. Seit mehreren Wochen häufen sich Bilder von angeblichen Bauteilen des Innenlebens aber auch der äußeren Form. Einige Designer haben die Einzelteile auch schon virtuell zusammengesetzt und 3D – Modelle des guten Stücks erstellt. Zusammen mit echten Hinweisen wurden ein paar Vermutungen zusammengewürfelt und so ist das Gerüchtesüppchen mittlerweile fast fertig. Ob es nun tatsächlich genauso aussehen wird, dass werden wir wahrscheinlich am 12. September erfahren – aber selbst das ist noch nicht sicher.

Irgendwie ist es halt immer dasselbe mit uns Menschen. Wenn es eine Neuigkeit gibt, dann wollen wir es ganz genau wissen, und dabei basteln wir jeden noch so kleinen Hinweis in unsere Vorstellung, wie das erwartete Endergebnis aussehen wird, hinein. Eine ganz besondere „Neuigkeit“ beschäftigt die Menschen in diesem Jahr sehr intensiv und stellt alles andere in seinen Schatten: das Ende der Welt. Es gibt zahlreiche Vorstellungen aus der Werbung und aus den Filmen, wie dieses denn aussehen könnte, aber es sei einmal dahingestellt, was davon Fakt und was Fiktion ist.

Die Gute Nachricht ist, dass der Erschaffer dieser Erde möchte, dass wir auch wissen warum und wie sie einmal endet. Er möchte nicht, dass uns die Dinge, die uns heutzutage begegnen, beunruhigen oder Angst machen. Es gibt sogar ein ganzes Buch in der Bibel, das er extra hat schreiben lassen, damit wir wissen, dass er durch die Zeitgeschichte hindurch, unser ganzes Leben lang, bis zum Schluss, bei uns ist.

 Wie auch die Berichte über das neue iPhone besteht dieses Buch aus Einzelteilen, Daten und Fakten, die vermischt mit etwas Vorstellungskraft, zusammen ein großes Ganzes ergeben. Und genau wie das neue iPhone wird auch der Neuanfang, von dem in diesem Buch die Rede ist, mit Sicherheit bald kommen. Nur genau wann – das wissen wir noch nicht.

Wenn du also nicht ohne Führung durchs Leben gehen willst, dann bitte Gott einfach jeden Morgen deine Zukunft in seine Hand zu nehmen. Du wirst es nicht bereuen.

marcus

Bitte gib Geld, habe 5 Kinder

Es klingelte an der Tür von Freunden, draußen stand ein südländisch aussehender Mann mit einer Plastiktüte in der Hand und einem kleinen Zettel. Sein einziger Satz war: „Bitte gib Geld, habe 5 Kinder“.

Dieser Satz und seine inhaltliche Verbindung blieben bei mir hängen. Wo sind wir nur angekommen, dass 5 Kinder als Grund zum Betteln verwendet werden. Anscheinend funktioniert es auch noch.

Betteln ist nichts anderes als eine besondere Art von Verkaufen. Der Bettler verkauft, i.d.R. gegen Geld, dem Spender ein gutes Gefühl. Der Bettler nutzt dazu alle erfolgreichen Marketing- und Vertriebsmöglichkeiten die ihm zur Verfügung stehen.

Ein Mensch, der bettelt, wird also nur dann 5 Kinder als Grund seines Bettelns angeben, wenn es auch funktioniert. Warum meinen wir 5 Kinder seien ein Grund um betteln zu müssen. (Stimmt, ich habe gut reden, wo wir es noch nicht mal bis zu Einem geschafft haben.) 

Für mich heißen 5 Kinder eine knappe Haushaltkasse. 5 Kinder heißen für mich auch, andere Werte zu leben. Eines aber sind 5 Kinder in Deutschland auf keinen Fall – ein Grund um betteln zu gehen.

 

Urlaub im Alltag

Mal schauen, ich glaube das wird ein leicht philosophischer Blog werden: Unser Urlaub geht zu Ende, wir befinden uns auf dem Heimweg. Noch sind es einige 100 km und viele weitere Stunden sind zu fahren.

Während die Reifen rollen und der Verkehr um uns herum auch, fangen die Gedanken zu wandern an. Wir erinnern uns an das Wetter, das Wasser und die gemeinsamen Stunden. Irgendwie wirkt das Lob auf 2,5 Wochen Urlaub ein bischen wie eine Beerdingungsrede.

Dabei gibt es doch gar nichts zu beerdigen. Beginnt nicht eine neue spannende Zeit mit den Namen Alltag. Was ist überhaupt Urlaub? Ist es ausschlafen, nicht arbeiten, viel essen, kein Haushalt? Oder ist es feiern, am Morgen ins Bett gehen, am Strand liegen?

Warum verabschieden wir uns von dieser Zeit so, als wäre sie unwiederbringlich vorbei und käme nie wieder? Wie wäre es, wenn wir alle ein ganz klein bischen Urlaub mit den Alltag nehmen würden.

Hier ein paar Vorschläge für die nächsten Monate:

Einen Abend in der Woche ein Spiel mit der Familie spielen und nicht vor der Glotze hocken.

Einmal in der Woche gemeinsam kochen.

Einmal in der Woche gemeinsam Sport machen.

Eine Karte pro Woche an Freunde und Familie schicken.

…

Wir haben entschieden, dass unser Urlaub nicht vorbei sein soll. Wir müssen zwar wieder arbeiten, aber was das heißt bestimmen wir selbst. Unser Motto soll sein: wir lassen uns unsere Zeit nicht stehlen!

begeistert sein

Warst du mal von jemanden total begeistert und deine Freunde kannten diese Person nicht? Du hast geschwärmt und erzählt wie toll dieser Jemand ist, doch deine Freunde konnten mit allem nichts anfangen, weil sie diese Person nicht kannten. Dann hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst weiter und weiter erzählen in der Hoffnung ihre Neugierde doch noch zu wecken oder du gibst einfach auf.

Weil ich aufgeben für doof halte, bin ich eher ein Mensch für die erste Variante. Die Herausforderung bleibt aber auch bei mir eine solche.

Also erzähle ich immer wieder aus meinem Leben und von ihm. Ich berichte was wir miteinander erleben und wie er so ist. (hm, den Punkt muss ich wohl noch ausbauen)

Am Ende sind meine Blogs aber nur Geschichte. Sie sind so lange Geschichte, bis du ihm selbst begegnest.