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Rezept für erzgebirgischen Getzen, lecker, schnell und einfach (kann jeder)

Es ist doch erstaunlich, dass manches Rezept glatt in Vergessenheit gerät. Es wird einfach nicht mehr gekocht. So geht es auch dem Getzen. Der Getzen ist ein erzgebirgisches schnelles und vor allem einfaches Gericht. Viele Jahre gab es keinen Getzen bei uns zu Hause. Doch gestern stieg dieser wunderbare Geruch wieder in meine Nase. Wir haben uns auch fest entschlossen, diese Rezept nicht wieder in Vergessenheit geraten zu lassen.

Mit schnell, einfach und lecker paßt der Getzen wunderbar in unsere Zeit. Deshalb ist unser Rezept auch eine Empfehlung für den Getzen:

Pro Person:

1 große rohe Kartoffel gerieben, 1/4 Liter Milch, 1 Ei, Salz zu einer flüssigen Masse verarbeiten. Die Masse in eine feuerfeste Backofenform gießen.

Den Backofen auf 240 Grad vorheizen und die Masse ca. 50 Minuten backen. Die ersten 30 Minuten bei geschlossenem Deckel und dann ohne Deckel. So bekommt der Getzen eine sehr schöne, leckere Kruste.

Wir haben unseren Getzen gestern komplett niedergemacht, obwohl ich extra etwas mehr gemacht habe. Deshalb, für große Portionen bitte mehr machen.

Wenn die Realität noch makaberer ist als der Film

Stell dir mal vor, die Welt geht unter und keiner geht hin. So ungefähr war der Film, den ich letzte Nacht gesehen habe.

Eine große Naturkatastrophe passiert, sie zerreißt eine Stadt in zwei unüberwindbare Teile. Die Menschen nehmen diese Katastrophe wahr, doch anstelle, dass sie fliehen, wenden sie sich wieder ihrem Alltag zu. Dabei droht das Haus, mehr noch die ganze Straße, in den nächsten Stunden einzustürzen. Fliehen sie nicht, dann ist ihr Untergang gewiss.

Was für ein makaberer Film. Während ich noch so daran hindenke, drängt sich mir ein Vergleich zur Realität auf. Manchmal kommt es mir so vor, als ob unser Leben nicht besser ist. Wir nehmen die (Natur-) Katastrophen um uns herum wahr und sind froh, das sie uns nicht betreffen. Das Wahrnehmen hat oft keine Veränderung in unserem Handeln zur Folge.

Da sorgt der Film dafür, dass unsere Realität noch makaberer ist.

Das passende Foto dazu auf flickr.

Es gibt alles oder Entscheidungshilfe zum Kaufen

 Denke ich an meine Kindheit zurück, gestaltete sich die Welt recht übersichtlich. Die Entscheidungshilfe zum Kaufen war recht einfach. Es gab eine Sorte Milch und eine Kosmetikserie. Wenn es Fliesen gab, gab es nur die Auswahl: kaufen – nicht kaufen.

Spätestens seit ich letzte Woche auf der BAU war, ist klar: es gibt alles. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Heutzutage ist nicht das vorhandene Angebot die Messlatte meiner Kaufentscheidungen. Wenn es etwas gibt, was meine Entscheidungen steuert, dann der Preis oder die Motivation genau das Gewünschte zu finden. Doch wie komme ich dazu, eine Entscheidung zu treffen, zu der ich stehe?

Hier als eine kleine Entscheidungshilfe 7 Punkte zum Kaufen (oder Nichtkaufen)

  1. Willensbildung – was will ich?
  2. Selbstprüfung – lass ich mich dabei von anderen beeinflussen?
  3. Nachfrage – will ich wirklich, was ich denke zu wollen?
  4. Suche – wo finde ich, was ich suche?
  5. Preis – angemessen und kann ich es mir leisten?
  6. Verhandlung – lässt sich am Preis noch was machen?
  7. Gut – Bist du dir immer noch nicht sicher, dann solltest du es lieber lassen.

Wie war deine Woche?

http://www.sueddeutsche.d…nsatz-1.1495165

Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und es wird Zeit einen Blick zurückzuwerfen. Wie war deine Woche?

Unsere Woche war wie immer abwechslungsreich und interessant.

  • Die BAU in München hat meinen Schreibtisch und das Notizbuch in erschreckender Weise gefüllt…. meinen Kopf auch.
  • Dazu kam gestern ein Artikel der SZ über die menschenunwürdigen Grausamkeiten in Mali…
  • Schneebedingt verbrachten wir Mittwoch und Donnerstag seeehr viele Stunden im Auto. Wir rodelten oder betrachteten die Rücklichter des Vordermannes während der Erholungsphasen (neudeutsch: Stau).
  • Das Finanzamt bat um unsere Zeit und hat sie erhalten.
  • Wir waren mit Freunden zusammen und hatten Zeit zu zweit.
  • Die Zeiten dazwischen waren gefüllt mit Schlafen und Essen.

Meine Schlussfolgerung:

Es war eine gute Woche! Doch was macht eine gute Woche aus? Ist es die Menge der Punkte oder der erfolgreiche Abschluss einiger Themen?  Sicher spielt das alles eine Rolle. Doch neben den großen Punkten in der Woche sind es oft die Kleinigkeiten, die eine Woche zu einer guten Woche machen.

… und bei dir?

Das Unwort des Jahres 2012: Opfer-Abo

http://www.unwortdesjahres.net/index.php?id=44

Das Unwort des Jahres 2012 ist gewählt: Der Gewinner für das Jahr 2012 ist Opfer-Abo. Geprägt wurde dieser Begrif von Jörg Kachelmann nach seinem Prozess um die Vergewaltigungsvorwürfe an seiner Ex.

In der Begründung für die Wahl des Unwortes “ Opfer-Abo “ des Jahres 2012 schreibt die Jury: „Das Wort “ Opfer-Abo “ stellt in diesem Zusammenhang Frauen pauschal und in inakzeptabler Weise unter den Verdacht, sexuelle Gewalt zu erfinden und somit selbst Täterinnen zu sein.

Das “ Opfer-Abo “ hält die Jury angesichts des dramatischen Tatbestands, dass nur 5-8 % der von sexueller Gewalt betroffenen Frauen tatsächlich die Polizei einschalten und dass es dabei in nur bei 3-4 % der Fälle zu einer Anzeige und einem Gerichtsverfahren kommt, für sachlich grob unangemessen. Das Wort verstößt damit nicht zuletzt auch gegen die Menschenwürde der tatsächlichen Opfer.“

Ich persönlich empfinde “ Opfer-Abo “ unabhängig von seiner Entstehung als heftig. Wer den Hintergrund der Entstehungsgeschichte nicht kennt, kann dem Wort auch eine ganz andere Bedeutung geben: Ein Opfer ist immer Opfer und es bleibt Opfer immer. Das klingt nach einem Hamsterrad, aus dem es kein Entrinnen gibt. Schon alleine dafür verdient es das Wort “ Opfer-Abo “ das Unwort des Jahres 2012 zu sein.

 

Design – Blossom von Frost und Erfurt on Wall

Auf der BAU habe ich viele sehr schöne Dinge gesehen. Manche sind exklusiv und teuer und manche sind auch mit einem kleinen Geldbeutel finanzierbar. Zwei möchte ich hier vorstellen:

Frost ist ein kleines dänisches Unternehmen mit einem guten Gespür für Design, Form und Funktion. Besonders gefallen hat mir eine Neuheit von Frost: Blossom, Kleiderhaken als Blüten. Haken, Ablagen, Griffe und einiges mehr ist bei Frost zu finden. Vielen von uns sind die Design Objekte von Frost bekannt, weil sie zum Alltag gehören. Ich freue mich nun auch den Mann dahinter zu kennen.

Auf dem Foto Hr. Frost vor seinen Blossom Blüten.

Ich möchte diese Blossom Kleiderhaken kombinieren mit Erfurt „on Wall“. Erfurt gilt als der Große bei Tapeten. On Wall gibt die Möglichkeit Struktur und individuelle Bilder miteinander zu vereinen. (Die Qualität ist so beeindruckend und die Bilder wirken so natürlich, dass auch auf 20 cm Entfernung die Tapete nicht als solche erkennbar ist.)

Ich werde wohl im Sommer Alex bitten eine schöne Blumenwiese zu fotografieren und das Bild zu Erfurt on Wall schicken. Dieses auf die Wand geklebt und die Blossom Blüten als Kleiderhaken montiert. Fertig ist die neue Garderobe. In meiner Vorstellungskraft ist die Wand schon fertig. Ich bin der Überzeugung, dass die Blossom-Blüten dabei hervorragend aussehen werden. 

Design und Architektur – die BAU in München

Noch bis zum 19.1.13 ist in München die BAU und ich habe den ersten Tag für einen Besuch genutzt.

Auf der diesjährigen BAU ist die gesamte Fläche mit 180.000 qm gebucht. Etwas mehr als 2000 Ausstellern aus 41 Ländern sind zur führenden Messe für Architektur, Materialien, Systeme gekommen. Auf der BAU geht es nicht nur um Materialien, sondern um Design, Architektur, Nachhaltigkeit, Ökologie und Generationengerechtigkeit. Mit rund 50.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure.

Auch das ist die Bau: Das Foto entstand am Ende des Tages, als die Füße bereits platt waren und die Köpfe müde.

Und noch etwas ist die BAU:

Es ist ein beeindruckendes Zeichen für menschliche Kreativität und Ideenreichtum, für Erfindungen und Innovation. Als ich bereits im Bett lag, ging ich in Gedanken noch einmal durch die Hallen und war erneut fasziniert von der großen Vielfalt, die dort zu finden ist.

Das alles ist die BAU und noch viel mehr. Eines ist sicher, sie ist nicht nur für Architekten und Ingenieure.

Mode-Blogs

Vor ein paar Tagen bin ich über ein paar Blogs zum Thema Mode gestolpert und dachte mir, kannst ja mal dazu einen Blog schreiben.

Meine Zusammenfassung:

  1. es gibt Blogs ohne Ende
  2. jeder ist anders
  3. angesprochen hat mich keiner
  4. Mode ist eine Sache seines Besitzers. Mode ohne den Menschen, der drin steckt, ist nur Stoff.

= > Deshalb greife in deinen Kleiderschrank und kombiniere einfach mal die einzelnen Teile in einer neuen Art und Weise miteinander. Schon hast du neue Mode gefunden und das für wenig Geld.

Willst du aber wissen was ich gefunden habe, hier sind auch noch ein paar der Links:

http://www.lesmads.de/outfit/

http://www.hearttobreathe.com/

http://fashion.onblog.at/

http://www.vickysmodeblog.com/

http://bekleidet.net/

http://www.fashionhippieloves.com/

http://theperfectdisease.blogspot.de/

Gibt es einen Blog, der dir gefällt, dann schreibe mir doch bitte.