Alle Beiträge von Alexander

Christen und die glatte Fassade

Christen haben ein Problem mit glatten Fassaden.

Auf der einen Seite sind sie Christen und empfinden den Anspruch, der an sie gestellt wird, ganz instinktiv. Auf der anderen Seite sind sie Menschen und da läuft nicht immer alles so wie sie wollen. Doch wie damit umgehen?

Viele Christen haben das Empfinden, dass bei ihnen immer alles gut, toll und erfolgreich sein muss. Ist das nicht der Fall, zweifeln sie an sich selbst, an ihrer Umwelt und am schlimmsten – an ihrem Gott.

Eine (zugegeben wenig erfolgreiche aber oft benutze) Strategie ist die glatte Fassaden-Haltung. Da gibt es eine wunderschön polierte und glatte Fassade, denn was nicht sein darf, ist einfach nicht. Doch diese Haltung hat zwei Negative zur Folge:

    1. Der Mensch selbst geht daran kaputt
    2. Die Menschen um ihn herum nehmen ihn nicht ernst. Im schlimmsten Fall wenden sie sich von ihm ab.

Versuchen wir als Christen mit so einer glatten Fassade unseren Glauben als ein attraktives Angebot weiter zugeben, dann macht unser Handeln diese Botschaft unglaubwürdig. Es ist also doppelt gefährlich, wenn Christen eine wunderschöne glatte Fassade aufbauen, die nicht der Realität entspricht.

Um all dem vorzubeugen gibt es nur ein Mittel. Zugegeben, es ist nicht immer angenehm, aber es ist ein einfaches Mittel. Es ist die Wahrheit zu leben. Es kann sein, dass es manchem den Atem verschlägt, weil wir das gar nicht mehr gewöhnt sind. Aber es ist auf jeden Fall das Einzige was uns glaubwürdig sein lässt. Deshalb lohnt es sich die glatte Fassade aufzugeben.

Die Botschaft unserer Kaffeemaschine

Die Botschaft unserer Kaffeemaschine war klar und deutlich: „Kümmere dich um mich“

Heute morgen hat unsere Kaffemaschine ihren Dienst verweigert. Sie erklärte uns klar und deutlich, dass Liebesentzug, also zu wenig Fürsorge und Kümmern zu einer Fehlfunktion führt. Also begannen wir uns um unsere Kaffeemaschine zu kümmern.

Sie bekam eine Entkalkung und eine intensive Reinigung aller Teile. Nun steht eine auseinander gebaute Kaffeemaschine in unserer Küche und trocknet vor sich hin. Wir hoffen, dass sie hinterher wieder funktioniert und ihren Dienst wieder aufnimmt.

Geht es uns Menschen nicht manchmal auch so? Uns fehlt das Kümmern unserer Umwelt, Zuspruch und Annahme. Wir bekommen keine Pflege und Fürsorge, sondern sind im Erhaltungsmodus. Irgendwann versagen wir den Dienst, wir wollen nicht mehr. Nicht immer geschieht das so klar und deutlich wie bei uns heute morgen. Manchmal ist es auch ein leises Aussteigen.

Bekommen wir von unserem Umfeld kein Lob und Anerkennung, fehlt das um uns Kümmern, die Fürsorge und die Anteilnahme, dann verkümmern wir Menschen und steigen aus. So verlassen Mitarbeiter ihre Firmen, Ehepaare trennen sich und Familien brechen auseinander.

Durch ein regelmäßiges Kümmern läßt sich dies vermeiden. Im Grund ist Anteilnahme, Lob und Fürsorge einfach auszudrücken. Nicht immer müssen es die großen Dinge sein, vor allem die Kleinigkeiten sind es doch, die unser Leben ausfüllen. Diese wahrzunehmen und zu würdigen ist gegenseitiges Kümmern.

Wenn wir schon mit unserer Kaffeemaschine heute morgen angefangen haben, dann wollen wir mit unserer Umwelt weiter machen und sie auch etwas betütteln. Wie wärs, mach doch mit!

Das PaperTab – die Zukunft des Displays

Derzeit findet in Las Vegas die CES statt. Die CES ist die größte Messe für Elektronik weltweit. Viele Trends und Neuentwicklungen werden dort das erste Mal öffentlich präsentiert.

So wird unter anderem das PaperTab, eine Konzeptstudie zum Display der Zukunft, vorgestellt. Die Intel Labs, der Hersteller Plastic Logic und die Queens Universität entwickelten gemeinsam dieses hauchdünne Display unter dem Namen PaperTab. Auf der CES wurde es das erste Mal einer breiten Öffentlichkeit gezeigt.

Derzeit ist es als eine Art Papierersatz gedacht, zumindest kann es auch genau so gebogen werden. Das Gerät hat keinerlei Knöpfe oder andere Schalter. Auf jedem Display kann eine App laufen, die zwischen den PaperTabs hin und her geschoben werden können.

Optisch ist das 10,7 Zoll große Display noch wenig ansprechend, doch es ist abzusehen, wann das Kabel wegfällt und es einen eigenen Coolness-Faktor bekommt. Mal sehen wann das PaperTab auf den Markt kommen wird.

Doch schau einfach selbst:

Das eigene Traumhaus bauen

Das eigene Traumhaus bauen. Jeder von hat dazu seine eigenen Vorstellungen. Gestern sah ich schöne Bilder zu einem Haus von Frank Lloyd Wright in den USA. Obwohl die Pläne für das Haus fast 50 Jahre in der Schublade lagen, haben sie nichts an Aktuallität und Charme verloren. 

Architektur und Bau für das eigene Traumhaus sind heutzutage eine besondere Herausforderung. Wir haben einen hohen Anspruch an IT und Kommunikation. Dazu kommen besondere Vorstellungen an Lebensqualität und Design. Wie verknüpft man diese Punkte mit Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit, so dass eine Atmosphäre entsteht, in der sich Menschen wohlfühlen?

Bei einem Budget, das nahezu unbegrenzt ist, kann ich mir das alles gut vorstellen. Was auch das Haus im Lake Mahopac zeigt.

Gibt es aber ein Budget und keinen Sponsor, der die Schulden einfach deckt, dann beginnt das Thema spannend zu werden. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass es möglich ist alle diese Punkte zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen.

Doch am Ende sind es die Menschen die Raum und Design Bedeutung einhauchen. Egal wie toll das eigene Traumhaus ist, ohne Menschen, die leben und lachen ist auch das eigene Traumhaus nur Materie. Vielleicht ist das auch der Grund für den Verkauf dieses tollen Traumhauses von Frank Lloyd Wright.

Neu anfangen …

Hast du dir auch schon einmal gewünscht neu anzufangen und alles Geschehene hinter dir zu lassen?

Neu anfangen, die alten Fehler nicht noch einmal machen, ein weißes Blatt Papier neu beschreiben. Wer wünscht sich das nicht? Eine neue Chance zur Gestaltung haben.

Im Internet geht das ganz leicht. Einfach ein neuer Name, vielleicht auch ein neues Foto und los gehts. Doch irgendwie merken wir mit der Zeit, dass wir uns nicht geändert haben. Unsere Persönlichkeit ist gleich geblieben. Wir haben die gleichen Macken und den gleichen Geschmack. So laufen wir wieder gegen die Wand. Ist das neu anfangen?

Neu anfangen als ein Kreislauf, der immer wieder von vorn beginnt. Lernen wir wie im Film „und täglich grüßt das Murmeltier“ aus unserem Leben oder ist es nicht öfter so, dass der Kreislauf scheinbar undurchbrechbar ist?

Am Anfang steht unser Wille zur Veränderung, ohne diesen und unsere Entscheidung ist kein Neuanfang möglich. Doch es gibt Bereiche, da langt unser Wille nicht. Die Vergangenheit, auch wenn wir sie nicht mehr wollen, bindet uns mit unsichtbaren Seilen fest an sich. Unsere Persönlichkeit ändert sich nicht und will einfach stur bleiben.

Ich kenne nur einen Weg diese Seile der Vergangenheit endgültig zu durchtrennen und ich kenne nur einen Weg mein Verhalten zum positiven und das beständig zu verbessern. Keine Therapie und keine Namensänderung helfen da, nur allein Jesus der Löser hat die Macht diese Seile zu durchtrennen und einen Neuanfang möglich zu machen. Aus eigenem Erleben kann ich sagen: das funktioniert!

Anleitung:

Hallo Jesus, ich bitte dich sei du mein Löser und schneide die Seile in die Vergangenheit durch. Von folgenden Dingen (Aufzählung) bitte ich dich mich zu befreien. Bitte verändere du mich und mein Verhalten (Punkt nennen), denn ich mag so nicht mehr sein. Danke!

Meine Erkenntnis aus unseren Weihnachtsferien

Es wird Zeit für einen persönlichen Rückblick auf die vergangenen Weihnachtsferien.

Auf meinem Rechner sehe ich eine herrliche, nein, traumhaft herrliche Winterlandschaft. Ich weiß nicht, wo das Foto entstand, aber es ist sehr schön. Der viele wunderbare Schnee, zeigt genau dasm was wir in den letzten beiden Wochen vergeblich suchten.

Für uns waren es ungewöhnliche Weihnachtsferien, voller Trubel, mit einer Erkältung und viel Lesen. Es waren Ferien, Urlaub würde ich wohl die meisten Tage nicht nennen wollen. Urlaub ist das verklärte Bild mit den eigenen Vorstellungen von Erholung.

Obwohl unsere Weihnachtsferien anders waren, blicken wir mit Freude auf die letzten Wochen zurück. Es war eine erholsame Zeit. Das wurde mir gerade im Büro bestätigt: „Du siehst ja erholt und richtig gut aus!“ Hach, das geht runter wie Öl.

Meine Erkenntnis aus unseren Weihnachtsferien: Erholung ist oft weniger eines Sache des Ortes und der Umstände und mehr eine Sache unseres Wollens. Bin ich bereit meine Vorstellung von Ferien aufzugeben und mir andere Ferien schenken zu lassen, dann sind diese Tage auch Erholung.

Wir wünschen dir einen schönen, ruhigen Sonntag

Heute beginnt auch für uns das neue Jahr und ich muss gestehen, ich mag es noch nicht haben. Ich bin noch nicht in der Jahresplanung 2013 angekommen. Mag mir noch keine Gedanken über Arbeit, Konzepte und Termine machen.

Wenn wir könnten, dann würden wir noch eine Woche Urlaub machen, doch leider ist es uns nicht vergönnt.

Deshalb bleiben wir erst einmal nur im Heute und planen einen gemütlichen Tag bei knisterndem Feuer im Ofen.

Wir wünschen dir auch einen schönen, ruhigen Sonntag.

 

erlebt, Spaziergang im Schwarzwald

Spazieren gehen stand auf der Tagesordnung als nächster Punkt. Alex wollte seine Kamera mitnehmen um Rehe zu fotografieren, denn wo, wenn nicht im Schwarzwald?

So stapften wir durch den Wald, doch keine Rehe waren zu sehen. Nach einigen Kilometern meinte Alex: Wo sind die Rehe?  Es sind keine zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Meine Antwort: bitte doch deinen Vater, YHWH, dass er dir Rehe schickt.

So setzten wir unseren Weg durch den Wald fort. Wir begannen ein Thema miteinander zu diskutieren und achteten nicht so sehr auf den Weg und den Wald drum rum. Als es plötzlich neben uns raschelte und wir hörten wie sich die Tiere fluchtartig von uns entfernten. Alex konnte die Rehe noch von hinten sehen bevor sie im Gebüsch verschwanden.

So hat unser Gott und Vater, YHWH unsere Bitte erhört. Nur hätten wir auch hinschauen müssen und seine Erfüllung wahrnehmen.

Unser Besuch bei VITRA und seinen tollen Stühlen

http://www.vitra.com/de-de/

Im Länderdreieck zwischen der Schweiz und Frankreich liegt Weil am Rhein und in Weil am Rhein ist Vitra zu Hause. Weil ja, wie schon erzählt, kein Schnee da war, stand ein Besuch bei Vitra an.

Vitra ist wahrscheinlich DER große deutsche Stuhlhersteller. Das Haus Vitra blickt auf eine lange Tradition erfolgreicher Designschätze zurück. Jeder von uns kennt Stühle aus dem Hause Vitra, bzw. von Designern, die für und mit Vitra arbeiteten. Oft ist uns der Kultstatus mancher Stühle überhaupt nicht bewusst.

Auf einer großen Ausstellungsfläche sind sie alle zu finden und auszuprobieren. Es gibt Anregungen zu Inneneinrichtung und Gestaltung und immer wieder Stühle in allen Formen, Farben und Materialien.

Unter anderem fanden wir ein tolles Sofa, schöne Lampen, viele Anregungen zur Raumgestaltung und immer wieder Kleinigkeiten, die ein Design erst zum Leben erwecken.

Für mich neu war der große Bereich, der unter dem Begriff: „Arbeiten“ stand. Mir war nicht bewusst, dass sich Vitra sehr intensiv mit Arbeitsumgebungen auseinander setzt. Doch was wir dort gesehen haben, hat uns angesprochen. Viele Ideen und Konzepte sind nachdenkenswert und rufen laut nach einer Umsetzung. Manches lässt uns schmunzeln und versucht Arbeitswelten zusammen zu bringen.

Auch ohne eine der zwei zusätzlichen Ausstellungen besuchen zu wollen, lohnen sich die Stunden bei Vitra auf jeden Fall. Für körperliche Stärkung wird in einem kleinen Restaurant im EG gesorgt.

Weitere Fotos findest du im Fotoblog.

unser Erfahrungsbericht zur Therme Bad Bellingen

Weil besagter Schnee fehlte waren wir für zwei Tage in der Therme von Bad Bellingen. Unser Erfahrungsbericht folgt mit unseren nächsten Zeilen.

Der Kurort Bad Bellingen ist ungefähr in der Mitte zwischen Lörrach und Freiburg. Der Rhein auf der einen Seite und die Weinberge gegenüber bilden eine hübsche Kulisse für den kleinen Ort. Gäbe es in Bad Bellingen nicht Thermalwasser, würde es einfach ein kleiner, leicht verschlafener Weinort sein.

Die Therme in Bad Bellingen ist mit einem Innenbecken und zwei Außenbecken sicher eine der kleinen Thermen in Deutschland. Der Saunabereich mit 5 Saunen und einem Dampfbad ist da schon fast groß zu nennen.

Das Publikum ist passend zur nahen Grenze nach Frankreich gut gemischt. Kinder dürfen ab 4 Jahre sowohl in das Thermalbad als auch in die Sauna. Dabei wirkten diese aber zu keinem Zeitpunkt störend.

Das eigentliche Highlight sind die Saunameister und ihre Aufgüsse. Wir haben lange nicht so gute und professionelle Aufgüsse erlebt wie dort. Das war Schwitzen im Hochformat. Ob Quarkmaske oder Eis zum Abkühlen- kein Thema. Hier in der Bad Bellinger Therme erlebten wir etwas bis dahin Unbekanntes. Hier verließen Saunagäste noch während des Aufgusses die Sauna.

Wir empfanden diese zwei Tage in Bad Bellingen als sehr angenehm und erholsam.