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Neubeginn geht immer

Neubeginnen geht immer. Sag nicht, dass es zu spät ist. Sag nicht, dass du es nicht kannst. Vor allem aber, lass es dir nicht einreden.

Derzeit ist um uns herum Aufbruchstimmung. Die Menschen wollen es noch mal wissen. Es gibt viele Pläne und Ideen für die Zukunft. Manche Veränderungen sind kleiner und manche groß und radikal. Das Leben endet nicht, wenn man feststellt, dass einem der gewählte Beruf nicht liegt. Diese Erkenntnis ist der Anfang für einen Neubeginn, denn neue Chancen und Herausforderungen sind es, die das Leben bunt und lebenswert machen. 

Wie, du bist „erst“ 55 Jahre und denkst, dein Leben ist am (beruflichen) Ende angekommen? Nun, dann wird es Zeit dein Leben in die Hand zu nehmen und neue Wege zu gehen. Lass dir nicht einreden, dass du zu alt für einen Neubeginn bist. Du kennst doch den Spruch: „man ist so alt wie man sich fühlt“. Es wird vielleicht nicht die Fahrt zum Mond werden, aber nochmal studieren ist allemal drin.

Jeder Neubeginn startet mit dem Wunsch zur Veränderung. Alle Betroffenen (in unserem Umfeld) berichten, dass ihr Neubeginn Flügel verleiht, Freude und Begeisterung bringt und Lächeln in ihre Gesichter zaubert. Lass dir also nicht einreden, dass es nicht geht oder so. Ein Neubeginn geht immer, er beginnt bei dir.

Werbung und ihre Botschaft: ein Beispiel

Werbung und ihre Botschaft, irgendwas passt da nicht zusammen.

„Ich habe einfach wenig Zeit, deshalb wähle ich die Partnervermittlung!“

Wir hatten einen Film aufgenommen und konnten die darin enthaltene Werbung nicht überspulen. Also sahen wir nach langer Zeit wieder einmal Werbung. Es waren interessante und erstaunliche Sätze, die da über den Fernseher zu uns kamen.

Unter anderem war eine Partnervermittlung aktiv, die oben stehenden Satz verwendete. Nur leider hat die Agentur dieses Satzes wohl nicht so intensiv über die Aussage ihrer Werbung nachgedacht.

Welche Frau will schon einen Mann, der wenig Zeit für sie hat. Ein Mann, der von vornherein Zeit als Grund angibt, wird auch später wenig Zeit haben. Zeit, die fehlt, um für die Beziehung zu kämpfen. Zeit um auf den Partner zu hören und mit ihm zu leben. Eine Beziehung, die nur aus einigen schönen Tagen im Hotel besteht, ist alles, aber keine Beziehung im Sinne des Wortes.

Deshalb mein Appell an Werbeagenturen: Bitte denkt nach über die Sätze die Werbung für ein Unternehmen und seine Produkte sein sollen.  Sind die Inhalte tatsächlich Werbung?

Ein Satz

Gerade habe ich mit einem Freund telefoniert, der mitten in diesem Telefonat einen bemerkenswerten Satz sagte. Es war einfach so, der Satz entstand und kam durch das Telefon in mein Ohr. Dort in meinem Ohr arbeitete er sich in Bruchteilen von Sekunden seinen Weg in meine Synapsen, setzte sich fest und erzeugte meine Reaktion.

Hier ist der Satz: „Nun ja, Jesus ist ja ein Teil meiner Familie, dann wird er auch helfen.“

Hast du dir mal Jesus als Familienmitglied vorgestellt? So in real und nicht abgehoben auf einem Podest wie allgemein üblich.

Als Reaktion entstand ein breites Grinsen in meinem Gesicht. Dieser Satz trifft es, er ist nicht zu überbieten und bedarf auch keiner Erklärung. Deshalb höre ich lieber auf mit schreiben.

Dein Aktivvideo zum Selbsterleben

Gestern las ich einen Kommentar auf Facebook als Antwort auf einen anderen Beitrag: „…da könnte ich ja schon wieder …, danke Tag versaut“. An alle die froh sind, dass die Woche zu Ende geht, ist dieser Blog gerichtet.

An dieser Stelle steht dein persönliches Aktivvideo zum Selbsterleben.

=> Mache dich auf, ziehe Schuhe und Jacke an und geh raus aus der Tür. Suche dir einen Ort der Ruhe und laufe. Schau dich um und entdecke, wie wunderbar die Natur ist. Sieh auf den Schnee, sieh die unterschiedlichen Farben der Erde. Entdecke die wartenden Knospen und hole tief Luft.

Lass dich nicht ablenken und ignoriere alle Gedanken an Arbeit und Alltag.

Wir wünschen dir einen guten Tag! Wir werden laufen gehen und damit unser „Video“ selbst erleben.

Leben gestalten

Unser Leben läuft vor uns hin und es scheint so, als hätten wir alles im Griff. Doch dann werden wir daran erinnert, dass unser Leben kurz ist.

Als Mama und ich gestern am Krankenbett saßen, erlebten wir die Bestätigung dieses Satzes auf ein neues. Warum nur verdrängen wir so gerne, dass wir sterblich sind und warum gehen wir nicht menschlicher miteinander um? Im Grunde ist es doch bitter, dass erst Krankheit und Schmerz nötig sind, um Handeln und Denken zu hinterfragen.

Wir setzen und ins rechte Licht und wollen einander beherrschen. Dabei sollten miteinander in Fürsorge und Achtung umgehen, einander respektieren und tragen.

Unser Krankenbesuch gestern hat mich an all das erinnert. Unser Leben ist zu kurz, als das wir achtlos miteinander umgehen dürfen. Vergessen wir dieses nicht, dann gestalten wir unser Leben.

Nachrichten und ihre Taktrate

In der Regel werfe ich am morgen einen kurzen Blick in die online Nachrichten. Irgendwie war das, was ich dort fand, nicht besonders.

Wie soll es auch gehen, wenn die Nachrichten eine höhere Taktrate haben, als das, was auf der Welt geschieht.

Gäbe es Nachrichtenanbieter, die nur einmal aller 24 Stunden ihre Nachrichten aktualisieren würden, wäre der Druck, immer was Neues finden zu müssen deutlich geringer. Die Werbeeinnahmen wären vielleicht etwas niedriger und die Entspanntheit aller um einiges höher.

Vielleicht würden die Werbeeinnahmen auf den Nachrichten-Seiten aber auch gar nicht sinken, weil die „auf der Seite“ – Verweilrate dann deutlich höher wäre.

Wie auch immer …, viel Spaß beim Anschauen und Nachdenken über Nachrichten:

 

 

Eine bessere Gelegenheit

Eine bessere Gelegenheit gibt es meistens nicht mehr, um endlich zu handeln. Wir Menschen sind Meister darin, Dinge aufzuschieben und auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Leider dauert es oft sehr lange, bis dieser besondere Moment kommt. Oder er kommt überhaupt gar nie mehr, denn es lässt sich immer eine Ausrede finden, warum man noch warten sollte. Das schlimme am Aufschieben ist, dass man so mit dem jedem Tropfen Zeit aus kleinen Rinnsalen irgendwann reißende Flüsse macht. Und mit jedem Tropfen wird es schwieriger und schwieriger den Fluss zu überqueren und heil an das andere Ufer zu gelangen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir bewusst, wie sich dieses Prinzip auf so gut wie alle Bereiche unseres Lebens anwenden lässt. Da ist der Vorsatz für das neue Jahr ist, den man nun doch nicht einhält (ich fange Morgen damit an, ganz bestimmt!) Da ist die Gitarre, die schon seit Wochen ungespielt in der Ecke steht. Da ist das Buch, das du eigentlich schon viel zu spät anfängst zu lesen in Vorbereitung auf den Test. Da ist der Mensch, den du verletzt hast, und dem du mit jedem Tag der vergeht weniger in die Augen sehen kannst.
Die Gute Nachricht ist, dass es nicht so sein muss. Wenn du bereits solche Flüsse in deinem Leben hast, dann nimm dir einen nach dem anderen vor. Der erste ist der Schlimmste, er kostet dich am meisten Überwindung. Der Zweite wird schon leichter, denn du weißt jetzt bereits wie gut es tut, wenn die Last abfällt. Mit jeder Brücke, die du baust, entrümpelst du gleichzeitig deine Seele ein klein wenig mehr. Und am Besten lässt du es gar nicht mehr soweit kommen, denn du bist nicht dafür gemacht mit Last und Schuld durch dein Leben gehen zu müssen.
Die Menschen Früher waren allerdings auch nicht schlauer in dieser Hinsicht, denn sogar ihnen hat Jesus schon damals den Tipp gegeben, Probleme noch am gleichen Tag zu lösen:
„Wenn du zum Altar gehst, um Gott deine Gabe zu bringen, und dort fällt dir ein, dass dein Bruder oder deine Schwester etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe vor dem Altar liegen, geh zuerst hin und söhne dich aus. Danach komm und bring Gott dein Opfer?.“ (Matthäus 5:23,24)
Und auch Paulus, ein Freund von Jesus hat den Lesern seiner Briefe schon diesen Rat gegeben:
„Versündigt euch nicht, wenn ihr in Zorn geratet! Versöhnt euch wieder und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.“ (Epheser 4:26)
Das ganze scheint also ein uraltes, menschliches Problem zu sein. Der Rat unsere Probleme zeitnah zu lösen scheint mir heutzutage allerdings aktueller als jemals zuvor. Ich wünsche uns, dass wir uns diesen Tipp zu Herzen nehmen und danach handeln. Es würde uns manchmal eine Menge Kummer ersparen.

 

Ein Blick ohne Statussymbole

Hast du dir die Menschen in deinem Umfeld mal ohne ihre Statussymbole vorgestellt?

Mama und ich hatten einen freien Tag, den wir in einem Thermalbad miteinander verbrachten. Während ein Mann in das Becken mit dem Thermalbad stieg, stellte ich mir die Frage, wer er wohl ist. Und dabei fiel mir auf, dass im Wasser alle gleich sind. Abgesehen von einer Brille sind keinerlei Statussymbole sichtbar. Kein Schmuck, Kleidung, Elektronik, Auto oder ähnliches.

Mein Blick ging über die Wasserbecken und die Menschen, die dort badeten. Mir fielen an ihnen andere Dinge auf als ihre Statussymbole. Ich sah hängende Schulter, gebogende Rücken, Köpfe mit und ohne Haare, krumme Beine. Dann achtete ich auf ihren Umgang miteinander. Er war entspannter und unverkrampft. Ich sah Freundlichkeit und Lächeln.

Alle diese Menschen waren auf der Suche nach Gesundheit, Erholung und Entspannung. Auch darin waren sie einander also gleich. Es ist doch erstaunlich, welchen Einfluss Statussymbole auf unser Verhalten miteinander haben. Vielleicht sollten wir mal weniger auf Statussymbole schauen und mehr auf das, was beim zweiten Blick erst sichbar wird.

Ich vermute, dass wir von diesem Moment an  freundlicher miteinander umgehen.