Alle Beiträge von Alexander

Was ist ein Flashmob und warum laufen die so gut

Am Wochenende zeigte mir Alex einen witzigen Flashmob aus den Riem-Arcaden in München. Irgendwie finde ich das Thema interessant und spannend. Warum laufen Falshmobs eigentlich so gut?[teaserbreak]

Der Rock mi- Flashmob in den Riem-Arcaden in München sieht sehr leicht und locker aus. Es wirkt so improvisiert und doch steckt viel Übung und Choreographie dahinter. Wie lange werden sie dafür geprobt haben?

In der Öffentlichkeit nur nicht negativ auffallen, so laufen die Menschen durch unseren Städte und Geschäfte. Nur nicht blamieren. Was könnte denn der andere denken? Beim Flashmob geschieht genau das. Menschen treten aus der grauen Masse heraus und gehen in die Öffentlichkeit. Für die Außenstehenden wirkt der Flashmob im ersten Moment komisch, ist irritierend, lenkt ab und stört. Im zweiten Moment entsteht eine Spannung zwischen Neugierde und damit will ich nichts zu tun haben.

In jedem der Flashmob-Videos zeigt sich, dass es Menschen gibt- die mitmachen- obwohl sie nicht Teil der Darsteller sind. Ein Flashmob mobilisiert anscheinend andere Menschen zum Mitmachen. Dabei ist ein Flashmob immer von kurzer Dauer. Ein Lied geht nie länger als 5 Minuten. Doch in dieser Zeit entstehen Beziehung zwischen den Darstellern und den Zuschauern. Ein Flashmob kann sehr schnell aus einer lockeren Beziehung Bindungen entstehen lassen.

So ist das Genre Flashmob bei den Zuschauern auf Youtube sehr beliebt. Vielleicht auch deshalb, weil die Szenen im Flashmob Alltag sind. Menschen können sich damit identifizieren und das macht Spaß, sorgt für ein Lächeln und für Erheiterung.

Unsere Agenda des Tages

Eine neue Woche beginnt, was wird sie bringen? Was wird unsere Agenda für diese Woche sein? Mal nachdenken. [teaserbreak]Der Start heute war jedenfalls Verheißungsvoll. Mit 11 Stunden im Bett haben wir den Morgen glatt verschlaffen worden. Nun steht der Garten auf der Agenda ganz oben. Gießen, Rindenmulch verteilen, nach dem Rechten schauen, das alles ist Arbeit und Vergnügen in einem.

Auf unserer Agenda stehen dann noch viele weitere Dinge, wie Erdbeeren pflücken gehen. Unsere Plantage ist in Laufweite und die Erdbeeren dort sehr lecker. Weil wir Besuch bekommen, darf dieser gleich mit auf die Plantage.

Ein weiterer theoretischer Punkt unserer Agenda ist die Landshuter Hochzeit. Heute Nachmittag 14 Uhr startet der Umzug durch die Altstadt. Wenn schon viele hunderttausende Besucher zu dem Spektakel kommen, sollten wir uns das ja auch mal geben. Schon alleine um Fotos zu machen.

Zum Ende des Tages würde ich gerne noch meine alte Kommode neu streichen. Abgewaschen, geschliffen, geleimt und gekittet ist sie ja schon.

Weiter will ich nun doch noch nicht denken. Morgen ist ein neuer Tag, mal sehen was da auf der Agenda stehen will.

Ob unsere heutige Agenda so laufen wird wie gewünscht bleibt abzuwarten. Manchmal dient eine Agenda ja auch nur der Verdeutlichung und ist weniger eine konkrete Anleitung zu Umsetzung.

dejongsblog und der Podcast oder Neuerungen brauchen Zeit ein Erfahrungsbericht

Neuerungen sind immer wieder etwas Schönes, so dachten wir auch über dejongsblog und starteten in Richtung Podcast. Für manchen ist der Erfahrungsbericht über die ersten Schritte wohl mit viel Erheitung verbunden.[teaserbreak]Als wir vor einigen Jahren mit dem Blog starteten, war in unserer Vorstellung auch ein Podcast integriert. Doch in den Themen des Alltags ging die Idee irgendwie unter. Teilweise war und ist es schon eine Herausforderung, einen täglichen Blog zu schreiben, geschweige dann noch weiteres zu integrieren. Da schienen alle weiteren Ideen wie Podcast und Video unerreichbar weit weg.

Letztes Jahr starteten wir in Richtung Video um ganz schnell wieder davon Abstand zu nehmen. Das Starten reichte genau bis zu einem Treffen mit einem Kameramann. Er erzählte von den Anforderungen, dem technischen Equipment, der Zeit und dem was sonst noch alles zu beachten ist. Am Ende des Gespräches war das Thema Video wieder auf die Liste „irgendwann einmal“ verschoben.

Es gibt im Grunde keinen besonderen Anlass, aber dieser Tage startete ich nun doch mal in Richtung Podcast. Genau gesagt fing ich gestern damit an.

Mein Wunsch war die Aufnahme für den Podcast über mein Samsung machen zu können, dann am Rechner zu schneiden und so einen fertigen Podcast zu bekommen. Also los und die Programme von Android der Reihe nach ausprobiert. Doch irgendwie habe ich es nicht geschafft, die Audiofiles von meinem Handy runter zu bekommen. Irgendwann habe ich frustriert aufgegeben.

Schneidesoftware für Audiofiles? Keine Ahnung. Aber ohne keinen Podcast. Also hatte ich in der Zwischenzeit bei Facbeook eine Anfrage gestellt für Schneidesoftware zur Podcast-Herstellung und auch einige Vorschläge bekommen. Die Software habe ich der Reihe nach installiert.

Audacity habe ich im dritten Versuch zum Laufen bekommen. Warum auch immer mein Rechner davor immer irgendwelche dubiosen Fehlermeldungen brachte.

Von einem Profi kam der Vorschlag zu Windows live Movie Maker. Dafür habe ich erst einmal eine Menge rund um das Thema Windows live installieren dürfen. Was gefühlt eine kleine Ewigkeit gedauert hat.

Ein weiterer Vorschlag zum Audiofile schneiden war mp3 direct cut. Ich muss gestehen, das war die einzige Software, die sofort und ohne Probleme bei mir lief. Doch wer will denn schon aufgeben?

Nun läuft alles, meinen Podcast könnte ich schneiden, wenn ich denn eine Software zur Aufnahme hätte. In dem Zusammenhang wurde mir Garageband und ein iPhone mit externem Mikro empfohlen. Doch woher nehmen? Ich könnte ja einfach mal sagen: Spenden willkommen… oder so.

Inzwischen habe ich einen Weg gefunden, die Dateien vom Handy runter zu bekommen. Allerdings funktioniert die Synchronisierung noch nicht so, wie es soll. Im Ergebnis fällt der Podcast für heute aus.

Ich wende mich nun den normalen Dingen dieses Tages zu und verschiebe die nächste Runde Podcast auf nächste Woche.

modobonum bietet: FSJ-Stelle

Für alle Kurzentschlossenen mit erfolgreichem Schulabschluss in der Tasche: Bei modobonum ist ein FSJ möglich.[teaserbreak]Hier noch ein paar Eckdaten:

  • Ein FSJ läuft mindestens 6 Monate, bis maximal 1,5 Jahre.
  • Es gibt drei Seminare mit insgesamt 25 Seminartagen.
  • Das FSJ ist ganz normal sozialversicherungspflichtig, also mit Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.
  • Sofern du keine anderen größeren Einkünfte erzielst, wird das Kindergeld weiter bewilligt.
  • Wir bieten dieses gemeinsam mit dem Netzwerk- M an. Netzwerk- M übernimmt die Betreuung der FSJ-ler und auch die Durchführung der Seminare.
  • Urlaub nicht zu vergessen: 26 Tage.
  • Am Ende der Zeit stellen wir ein Zertifikat bzw. Zeugnis aus.

Hier findest du noch mehr Informationen zum FSJ:

http://deinjahr.org/2010/front_content.php?idcat=429

Meine schön aussehende Welt kann einfach nachgemacht werden

Haben Farben Einfluss auf unsere Weltsicht? Meine schön aussehende Welt kann recht einfach nachgemacht werden. [teaserbreak]Heute morgen fuhr ich mit dem Rad in die Stadt, Sonnenbrille auf, Handschuhe an und los. Als ich hinter einer Gruppe Kinder fuhr, bemerkte ich das erste Mal, dass meine Welt heute besonders schön aussieht. Das hob die Stimmung und sorgte für ein entspanntes Radfahrerlebnis.

In der Stadt angekommen wurde mir klar, warum meine Welt heute besonders schön aussah. Meine Welt war durch meine Sonnenbrille gelb eingefärbt. Nach der Erkenntnis wollte ich meine Sonnebrille gar nicht mehr absetzen, wollte ich doch auf meine besonders schön aussehende Welt nicht verzichten.

Wieder zu Hause angekommen, zog ich folgende Schlussfolgerungen:

  • Farben haben tatsächlich Einfluss auf unsere Stimmung, auch wenn ich das in der Regel nicht wahrhaben will.
  • Eine gelb gefärbte Brille hebt die Stimmung und macht die Welt besonders schön.
  • So eine schön aussehende Welt kann einfach nachgemacht werden. Solche Brillen kann man kaufen.
  • Lieber einmal mehr so eine gelbe Brille aufsetzen und dadurch unsere Welt besonders schön einfärben. 
  • Der Tag bekommt auf diese Weise einen Freude Bonus.
  • Wenn alle Termine danach so gut laufen, will ich meine gelbe Sonnenbrille jeden Tag auf die Nase setzen.

Umfrage: was ist „nur das Gute“? Antworten gesucht

Nur das Gute, was heißt das eigentlich? Was stellen wir uns darunter vor, wenn jemand nur das Gute verspricht? Wir wollen deshalb eine kleine Umfrage starten.[teaserbreak]Ein paar Antworten, als eine Art Appetizer vorne weg.

Nur das Gute tun (zu wollen) ist ein heftiger Anspruch. Gibt es überhaupt einen Menschen, der diesem Anspruch gerecht werden kann? Jeder Mensch mit diesem Anspruch, an sich und seine Umwelt, kann nur daran scheitern.

Nur das Gute, also Empfehlungen. Kann eine Plattform wirklich nur das Gute empfehlen? Können Produkte überhaupt gut sein? Und da gibt es dann ja auch noch den Handabdruck für unsere Erde? Die Produktionskette ist inzwischen so komplex und über die ganze Erde verteilt, dass dies schier aussichtslos erscheint.

Nur das Gute. Das „nur“ lässt keinen Raum, es ist so ausschließlich. Auf dominante Weise, wird das Gute zu einer zwingenden Ausschließlichkeit gebracht.

Nur das Gute. Warum so kompliziert? Wenn ich eine Party mit Freunden mache, dann gibt es ein Buffet, auf dem sich nur das Gute befindet.

Was verbirgt sich deiner Meinung nach hinter: nur das Gute? Woran denkst du? Was würdest du dir wünschen, wenn du diese drei Worte hörst?

Schreibe uns über deine Gedanken, Wünsche, Meinungen und Träume zu „Nur das Gute“.

 

Die Geschichte vom Mann der sich Geld lieh oder schuldig! wie oft vergeben?

„Sag mal, wenn jemand schuldig ist, wie oft muss ich ihm vergeben?“ „Komm, ich erzähle dir eine Geschichte über einen Mann, der sich Geld lieh und dies dann nicht zurückzahlen konnte.“[teaserbreak]Ein Unternehmer war sehr reich, er hat gute Geschäfte gemacht. Eines Tages kam ein Mann und erzählte ihm von einer guten neuen Geschäftsidee und bat ihn um 5 Mio Euro Kapital. Der Unternehmer prüfte die Geschäftsidee und gab ihm das Kapital zinsfrei für 5 Jahre. Dann wollte er das Geld wieder haben. Der Mann nahm das Geld, richtete ein tolles Büro ein, und begann mit der Umsetzung. Und die Zeit verging. Viel zu schnell waren die 5 Jahre um.

Als die 5 Jahre um waren, wollte der Unternehmer sein Geld wieder haben, doch der Mann hatte das Geld nicht. Aber Vertrag war Vertrag. So erzählte er vom Misserfolg, gestiegenen Kosten und schloss mit Bedauern: das Geld sei weg.

Der Unternehmer ist sauer. Er erinnert ihn an den Vertrag und will über seinen Anwalt sein Geld eintreiben. In seiner großen Not fällt der Mann vor ihm auf die Knie und fleht ihn an. „Bitte nur keinen Gesichtsverlust, nur nicht alles verlieren. Nur nicht Harz-4! Ich will dir ja zählen, bitte gib mir Zeit…“

Und das Wunder geschieht, er geht darauf ein. Doch noch mehr, er erlässt ihm die gesamte Schuld von 5 Millionen Euro. Uff, das ist nochmal gut gegangen. Glücklich und stolz geht er davon. Er kann alles behalten, auch wenn die Stimme in ihm sagt, dass es völlig unverdient ist, ein Wunder.

Auf dem Weg nach Hause fährt der Mann am Laden seines Freundes vorbei. Er hatte ihm 1000 Euro für die Gründung eines kleinen Lebensmittelgeschäftes gegeben. Er erzählt ihm von seinem Erfolg und vom Wunder des Unternehmers.

Doch dann fordert er seinen Freund auf, ihm seine 1000€ endlich wieder zu geben. Der kann es nicht und bittet um Aufschub des Zahlungszieles. Doch der beschenkte Mann will es nicht und beauftragt einen Anwalt und nach einem kurzen Mahnverfahren ist der Ladenbesitzer seinen Laden los, alles ist weg.

Das bekommt der Unternehmer zu hören und ist zornig. Wie kann der Mann, dem er die 5 Millionen Euro geschenkt hatte, es wagen, gegen seinen eigenen Freund so hartherzig zu sein. Er schickt seinen Anwalt und lässt ihn holen. Auf die Aufforderung des Unternehmers sein Handeln zu begründen bekommt dieser keine Antwort.

So entschied der Unternehmer: „Weil du ohne Gnade warst, obwohl ich dir so viel erlassen hatte, sollst auch du alles bezahlen. Anwalt, treibe mein Geld ein.“

Und so endete der Erzähler mit den Worten: „Darum sollst auch du immer wieder vergeben. Deine Schuld ist dir vergeben worden, also vergib du auch.“

Motivieren lassen

Motivieren lassen, wird es diesem Tag gelingen?[teaserbreak]Sonntag ist und wir sind mitten in einem fast freien Wochenende. Es windet recht stark, die Glocken verkünden das Ende der Messe in einer Kirche um die Ecke. Es klingt als wöllten sie uns für diesen Tag motivieren. Ob es ihnen gelingen wird ist fraglich. Der Gesang der Vögel ist schon fast Lärm zu nennen. Viele fröhliche Stimmen erreichen unser Ohr. Wollen sie versuchen uns zu motivieren, was die das Geläut der Glocken nicht schaffte?

Das alles kann uns gar nicht stören, wir wollen uns nicht motivieren lassen. Wir lauschen den Wind in den Bäumen um uns herum. Es ist ein rascheln, dass in Wellen durch die Bäume und Büsche geht. Auf und ab, dazwischen Stille.

Mal sehen, vielleicht schaffe ich es meinen Krimi heute zu Ende zu lesen. Alex will mit mir Fotos für den Kalender 2014 sortieren. Ach, diese Anstrengung, so fährt es mir durch den Kopf.

Jetzt unternehmen unsere Nachbarn den Versuch uns zu motivieren. Sie machen sich fertig und starten zu einer Radtour. Wollen wir uns anstecken lassen und auch eine Runde durch den Wald mit dem Rad fahren? Ach, so viele Mücken und der Stich von gestern Abend grüßt auch heute noch als Beule an meinem Arm.

Nun wir werden sehen, was der Tag uns bringt. Wie auch immer deiner aussieht und was auch immer dich motivieren will, wir wünschen dir einen guten Tag.

 

Zur Erinnerung an Douglas C. Engelbart, dem Erfinder der Computermaus

„Erfinder der Computermaus ist tot.“ So ist der Titel in der Süddeutschen Zeitung, eigentlich viel zu wenig für diesen großartigen Wissenschaftler. Douglas C. Engelbart verstarb diese Woche in den USA. [teaserbreak]Am 9. Dezember 1968 treffen sich auf einer Konferenz in San Francisco die führende Computer-Wissenschaftler der ganzen Welt. Ziel des Vortrages ist nicht nur eine neue Art der Computersteuerung vorzuführen, die Maus. Eigentlich will er den Wissenschaftlern eine neue und einfachere Art der Zusammenarbeit präsentieren. So sitzt Douglas C. Engelbart vor einem einem sechseinhalb Meter großen Bildschirm.

Engelbart stellt ein neues Computersystem vor, dasss es ermöglicht Informationen unter Wissenschaftlern schnell und kollaborativ zu teilen. Die Kollegen sind begeistert. Nicht nur der neue Ansatz zum Informationsaustausch, besonders interessiert sie diese kleine Holzbox. Sie wird als die  die erste Computermaus in die Geschichte eingehen. Diese Urversion war ein kleiner Holzkasten mit zwei Metallrädern.

Mit der Erfindung der Maus revolutionierte Engelbart die Steuerung von Computern. Trotzdem dauert es weitere 10 Jahre bis die Computermaus ihren Weg zu einer großflächigen Verwendung antritt.

Doch Douglas C.Engelbart hat nicht nur die Computermaus erschaffen. Auf ihn sind 21 Patente registriert. Seine Forschungsarbeiten schufen das Fundament für die Entwicklung des Internets, der E-Mail und von Videokonferenzen.

Mehr zu den Forschungsarbeiten von Douglas C. Engelbart gibt es auf den Seiten seines Institutes, des Doug Engelbart Institut.